Ergänzungen
Spezialthemen. Vielleicht liefert die Genforschung hierzu
irgendwann noch genauere Erkenntnisse, wenn man alle
Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten von Menschen vergangener
Zeiten systematisch untersuchen kann.
ein klein wenig aus dieser richtung habe ich unlängst im tv
aufgeschnappt: danach stehen die engländer
völkerwanderungsbedingt den friesen genetisch näher als den
wallisern.
(was immer das auch aussagt…)
Es gibt schon einige solche Vergleiche. Mal heißt es, die Engländer seien mit Belgiern und Westfahlen am nächsten verwandt, dann wieder mit den Sachsen aus dem heutigen Niedersachsen. Auch Vergleiche der Häufigkeit bestimmter Blutgruppen sprechen dafür. So weisen Erhöhungen der Häufigkeit der Blutgruppe A in England und einigen sonstigen Randbereichen der britischen Inseln wie auch in Wales auf einen starken germanischen Ursprung hin, vergleichbar mit Norddeutschland und Skandinavien, während die keltischen Regionen einen auffallend hohen Anteil von Personen mit Blutgruppe 0 aufweisen. Auch die Sprache spricht durch ihren westgermanischen Ursprung stark dafür. Auch die Angeln und Jüten waren ein westgermanischer Stamm im Gegensatz zu den erst später nachgerückten heutigen Einwohnern von Jütland.
kaum Kontakt oder Austausch von Informationen. So wurde auch
hier leicht alles in einen Topf geworfen.
wenn die quelle von max stimmt, ist das auch so.
Als die römische Zivilisation sich in die Regionen nördlich der Alpen ausdehnte, war vor allem ein sicherer Schutz der neuen Ordnung wichtig, so dass in der Zeit der Errichtung des Limes auch kein großer Platz für Handel war. In späteren Zeiten änderte dies sich aber auch wieder und es wurden sogar Germanen für möglichen Dinge eingesetzt, nicht nur als Söldner und Sklaven.
damals schon sehr weit gefasst und bezog auch die Kelten ein
und vielleicht die Slawen, über deren Ursprung und Ausbreitung
da bestätigt sich mein verdacht 
damals eine große genetische Vermischung, wie man etwa an der
Verbreitung der Blutgruppen sieht, so dass die Abgrenzung
huch- der blutgruppen?
lassen sich die ethnien so genau zuordnen?
(soviele blutgruppen gibt es doch gar nicht…)
Sie lassen sich keineswegs genau zuordnen, aber die Häufigkeit einzelner Gruppen in verschiedenen Regionen erlaubt einige Vermutungen und Rückschlüsse. So ist Häufigkeit von Blutgruppe A in den germanischen Kernregionen deutlich erhöht und erreicht Werte von teilweise über 40%, während etwa Blutgruppe B (größte Häufigkeit in Indien und Himalaya) in bestimmten Stämmen angeblich noch nicht gefunden wurde, so wie auch in vielen Gegenden mit starker Urbevölkerungen wie etwa Indianern so gut wie nur Blutgruppe 0 auftritt.
Ein Volk gab es eben damals nicht,
ja- dass dies eine neuzeitliche definition ist, war klar. mich
interessierte hier, ob sich das inzwischen irgendwie
untermauern lässt. aber das ist anscheinend nicht der fall.
weswegen ich meinen verdacht bestätigt sehe: das scheint aus
römischer perspektive eine etwas freundlichere formulierung
für „barbaren“ gewesen zu sein.
ob ich mich deswegen zu der behauptung verleiten lassen soll,
dass es die germanen gar nicht gegeben hat, überlege ich mir
noch 
aber jucken tut es mich schon…
Dies würde ich so pauschal nicht behaupten, nur sind eben die Abgrenzungen im Laufe der Zeit nicht sehr einheitlich und sauber zu treffen, auch wenn dies grundsätzlich anhand der Sprachen schon denkbar wäre, wenn nur mehr Informationen darüber vorlägen. Die verschiedenen Sprachgrundtypen sprechen schon für zeitweise stark getrennt lebende Urbevölkerungsregionen. Dies reicht aber noch mehr in die Zeit vor den Römern zurück, bis hin zu den Vorgängen rund um die letzte große Eiszeit.
sondern nur alle möglichen
Stämme und vielleicht auch Banden wie Piraten mit
weitverzweigten Handelsbeziehungen und Jagdrevieren.
finde ich nachvollziehbar. die zumindest im tv immer wieder
gern genommene erklärung bezieht sich mehr auf wirtschaftliche
not.
Dies dürfte hauptsächlich die Vorgänge in der Zeit der Völkerwanderungen betreffen.
Gerald