Ich persönlich habe früher gelernt, dass man ab der Zahl 10
die Zahl nicht in Buchstaben sondern in Ziffern schreibt. Ist
das nicht mehr so?
Kenne ich von meinem Vater (Journalist) so, dass er von seinen Redakteuren immer die Zahlen bis einschließlich zwölf ausgeschrieben haben wollte, da erst ab 13 zwei Ziffernwörter benötigt werden, und dies dann die Grenze markiert. Keine Ahnung ob dies verpflichtend ist, mir leuchtet es ein und ich mache es daher auch so.
Kenne ich von meinem Vater (Journalist) so, dass er von seinen
Redakteuren immer die Zahlen bis einschließlich zwölf
ausgeschrieben haben wollte, da erst ab 13 zwei Ziffernwörter
benötigt werden, und dies dann die Grenze markiert. Keine
Ahnung ob dies verpflichtend ist, mir leuchtet es ein und ich
mache es daher auch so.
Durch jahrelanges Korrekturlesen und Redigieren kenne ich die Regel genau so. Das hat aber m.E. rein typopgraphische Gründe. Stell’ Dir mal vor, ein Mensch schreibt, man hätte festgestellt, ein Jahr hätte, wie man erst jetzt rausgefunden hat, nicht dreihundertfünfundsechzig Tage, sondern genau genommen eintausendzweihundertneununddreissig Tage.
Gruß,
Anja
ich halte mich auch grundsätzlich an die Zwölferregel. Allerdings fällt mir auf, daß in Büchern oft Jahreszahlen und auch allgemein größere Zahlen ausgeschrieben werden. Gibt’s dafür einen Grund oder lese ich nur die falschen Bücher?
Da es rechtschreibungsmäßig nicht ‚verboten‘ ist, muss man sich nicht daran halten. Außerdem denke ich, dass der Autor bei einer Formulierung
„…es dauerte einhundertzweiundneunzig Jahre…“
die inhaltliche Länge auch textuell umsetzt, um die Längenangabe genüsslich auszukosten. Ein
„…es dauerte 192 Jahre…“
klingt irgendwie trockener.
Markuss
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