Die Hilfe von C++

ist meiner Meinung nach ein Thema für sich! Die hilft doch echt keinem was, oder sehe ich das falsch? Mir kommts so vor wie als wenn die mit dem Google-Sprachtool übersetzt worden wär! Naja,

Hallo erstmal,

also ich (habe früher) recht gerne programmiert. Ich habe auch als 11Jähriger Autodidakt auch einiges zum laufen bekommen. Bis zu der Zeit als wir in der Schule C++ angefangen haben.

Die Sprache ist ja so dermaßen aufgebläht und …! Ich habe ja echt kein Problem mit der schweren Programmlogik, dem Aufstellen von Algorithmen, aber C++ bringt mich zum verzweifeln! Ich schaffe es noch nicht mal ein Programm zu programmieren, das ein anderes, mit halt ein paar Parametern, ausführt!

Und die Hilfe ist auch alles andere als hilfreich (im Gegensatz zu TPascal). Geht es nur mir so??!
Gibt es vielleicht auch etwas angenehmerere Sprachen als C++ mit gleicher Effizienz? Bzw. Wie schaffe ich es diese verquerte C++ Logik zu verstehen??

verzweifelt,
Matze

Hi,

welche Entwicklungsumgebung verwendest Du denn?

Und wie wäre es zum Einstieg mit einem guten Buch? Sowas wie C++ für Dummies oder irgendwelche Tutorials, die im Web rumgeistern?

Was ist denn Dein konkretes Problem? Wenn Du das beschreiben würdest, dann könnte Dir hier vielleicht jemand helfen.

Gruss,
Herb

Hallo Matze,

Also, wenns Dir hilft : Du bist nicht allein !

Was Du vorfindest, ist eine Mischung aus :

  1. Bill Gates : Ziel ist es, das meine Mutter ( technisch total unbedarfte Person ) mit Rechnern umgehen kann. Daraus resultierend denken Mikrosoft-Produkte für den User ( Dich ) mit. Resultat : Nach jeder Abkürzung (Dr.) Wird erstmal groß weitergeschrieben. Hat erstmal nichts mit Programmieren zu tun, wurde dort aber konsequent weiterbenutzt.

  2. Die Hilfe behandelt immer nur einen kleinen Fokus ( Detail ) der Sprache / Funktion / Makro . Wenn Du genau weisst, was Du suchst, findest Du es auch. Vorausgesetzt, Du kennst den Suchbegriff, der Dich ans Ziel führt. Wir beide haben wohl eine diffuse Wolke von Vorstellung davon, was wir suchen, aber leider hat uS keinen Trichter, der unsere Vagen Eingaben kanalisieren kann.

  3. Du bist programmtechnisch Vorbelastet ( kennst Bits und Bytes aus hardwarenaher Vorzeit : ganz falsch ! ) Ich kenne Leute, die Visual Basic aus dem Fenster geworfen haben, weil sie nicht in der Lage waren, eine Display-Farbe einzustellen ( Du hast r/g/b jeweils 256 Stufen, … alles bekannt … jetzt versuchs mal in VB : Abendfüllend )

Zusamengefasst : Nicht das ++ bereitet Dir wirklich Probleme, sondern das Verstecken von Informationen ( in Programmiersprachen eine tolle Sache ) und Deine Gewohnheit und Vorbildung.

Ich möchte für keinen eine Lanze brechen. Es gibt alte Hasen, die sagen, die Jungen haben keinen Einblick mehr in die wirklichen Details. Und es gibt die von heute, die einfach das umsetzen, was PC-mäßig gefordert wird.

Gruß, Uwe P.

P.S : Früher sorgte man sich um alles selbst ( Maus über Character, ect. ) sozusagen das Multikasking diverser Aktionen. Ich brauchte einige Zeit um zu erkennen, daß Windows das mit übernimmt. Ist nirgendwo so richtig offensichtlich beschrieben. Ist halt so.

P.S.2: ( Word ) Wer kann mir sagen, wie ich das abstelle, daß nach einem „.“ groß weiter geschreiben wird ? Oder nach einem „1.“ gleich ein „2.“ folgt ? oder nach einem „-“ garantiert ein weiteres „-“ kommt ?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Herb!

welche Entwicklungsumgebung verwendest Du denn?

Ich benutze den C++ Builder 4.0 Professional. (Meinst du das?)

Was ist denn Dein konkretes Problem? Wenn Du das beschreiben
würdest, dann könnte Dir hier vielleicht jemand helfen.

Ui da gibts viele. Zum einen ist mir die komplette Dateibehandlung unklar, z.B. wie ich speichere und Informationen wieder aufrufen kann, Dateien löschen etc. Ich wollte mal einen Viewer für verschiedene Bildformate basteln, und für den Zweck verschiedene Elemente aus einer FileListBox exportieren (als Playlist…)

Aber irgendwann scheitern diese Vorhaben (geht meistens recht schnell) an irgendwelchen kryptischen Compilerfehlermeldungen, dei dann sehr hilfreiches Zeug von sich geben wie:

Konvertierung von ‚char * *‘ nach ‚const char *‘ nicht möglich.
(Beispiel ausführen eines Programmes mir execl,execle bla)
=> Sowas bringt mich erst zum verzweifeln und dann im Endeffekt das ich irgendwann mal nach 1000 Versuchen aufgebe.

Ich verstehe auch nicht warum es zum ausführen eines Programmes 4 verschiedener Befehle bedarf (die Erklärungen versteh ich ja nich)

Beste Grüsse zurück
Matze

Hi Hick,

Wie wahr, wie wahr!

P.S.2: ( Word ) Wer kann mir sagen, wie ich das abstelle, daß
nach einem „.“ groß weiter geschreiben wird ? Oder nach einem
„1.“ gleich ein „2.“ folgt ? oder nach einem „-“ garantiert
ein weiteres „-“ kommt ?

Frag mal die Büroklammer :wink:)

Da kann ich dir auch nicht helfen. Es ist schon paradox, da wollen sie die Programme benutzerfreundlicher machen und danach versteht man noch weniger als vorher, bzw es gibt ewig viele neue Optionen die eh niemand nutzt.

Du hast schon recht. Also mir fällt es mittlerweile auch echt leichter ein Mikrocontroller-Programm zu schreiben, als was in C++…

Mfg
Matze

Hi,

den C++ Builder kenn ich von der Bedienung her nicht. Aber mir scheint, Deine Probleme lassen sich in zwei Klassen einteilen. Einmal die Windowsprogrammierung an sich, und dann die Sprache C/C++.

Schau mal unter http://www.mathematik.uni-marburg.de/~cpp/ nach, da gibt es einen deutschsprachigen Einsteigerkurs (auch zum Download).
Unter http://www.c-plusplus.de/index.php gibt es Links auf mehrere Tutorials, auch zur objektorientierten Programmierung mit C++. Erst wenn Du die durch hast würde ich mich an die Windowsprogrammierung machen.

Die Compilermeldungen wirst Du erst verstehen können, wenn Dir die Prinzipien der Sprache vertraut sind.

Viele Grüsse,

Herb