Die Hiob Geschichte

Hallöchen,

ich bin es schon wieder und muss euch schon wieder eine Frage meiner
Freundin vortragen :wink:

Es geht um die Hiob Geschichte. Laut des Internets, was sehr wenig Auskunft dazu gibt, heißt es, dass die „Rahmengeschichte“ älter ist als die „eigentliche Handlung“. Könnte mir denn jemand erklären, was die „Rahmengeschichte“ und was die eigentliche Handlung ist?

Es geht um folgende Situation:
Hiob als wohlhabender Mann verliert alles. Sein Haus, seine Familie, seinen kompletten Besitz und wird schwer krank! Seine Freunde besuchen ihn, aber keiner traut sich etwas zu sagen! Hiob klagt Gott an und fragt immer wieder: „Warum?“. Irgendwann antwortet Gott ihm in einem Wettersturm.
Könnte mir jemand mehr dazu erzählen? Was haben die Freunde genau gemacht, als sie Hoib besucht haben? Sie haben wohl irgendwann auf ihn eingeredet, dass seine Kinder Sünden begangen haben müssen, wenn er es nicht war (Er - Hiob - streitet wohl ab Sünden begangen zu haben) (Alles ohne Gewähr - Verbesserungen gewünscht :wink:)

Weiß vielleicht noch jemand eine Internetseite mit Informationen zu diesem Thema?

Ich danke schon einmal für eure Antworten!

bye. andre

Hmmm,

irgendwie hab ich das Ganze ganz anders im Gedächtnis.

Satan ist zu Gott gegangen und hat behauptet, dass es klar sei, dass die Menschen Gott anbeten, da er sie begünstigen würde. Satan war der Meinung, dass, wenn den Menschen schlechtes Widerfahren würde, sie Gott verfluchen u sich von Ihnen abwenden würden.

Gott ging hin und sagte, dass er Hiob auf die Probe stellen dürfte, solange er ihm selbst kein Haar krümmen würde.

Hiob war ein sehr reicher u gesegneter Mann. Satan wandte sich Hiob zu - dieser verlor alles - Hof Haus Tiere seine Kinder seine Frau, selbst Bekannte u Freunde wendeten sich aufgrund der „Schikane“ Satans ab - Hiob wurde sehr arm und allein - trotzdem hielt er an dem Glauben zu Gott fest.

DAnn ging Satan zu Gott und behauptete - ja klar, würde Hiob Gott treu sein, da er selbst keine körperlichen Leiden hat. Also ließ Gott Satan weiterhin Hiob auf die Probe stellen, nun überkam ihm Lebra etc. Nur am Leben sollte er bleiben (wenn ich mich recht erinnere).

Aber selbst in den schweren Stunden blieb Hiob Gott treu.

Aber ich guck mal, ob ich noch einmal die richtige Zusammenfassung ohne meine „Erinnerung“ finde.

Aber deine Frage beantwortet das nicht - oder? :smile:

LG

Andrea

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Guten Morgen, Andrea und André.

Aber ich guck mal, ob ich noch einmal die richtige
Zusammenfassung ohne meine „Erinnerung“ finde.

Das ist richtig wieder gegeben. Diese „Rahmenhandlung“ wurde von Goethe auch für den Faust übernommen (doppelte Wette).

Die eigentliche „Handlung“ bei Hiob ist das nervtödende Geschwafel der Freunde Hiobs, die Gott als Gerechten darstellen wollen und daher versuchen, dem Hiob nachzuweisen, dass er doch irgendwie „gesündigt“ habe.
Hiob weist das zurück und fragt weiter: Wie kann ein gerechter und guter Gott so etwas zulassen (Tsunami?).

Es gibt keine befriedigende Lösung. Die Antwort aus dem Sturm besagt bloß: Gottes Wege sind unerforschlich; die Menschen könne das nicht verstehen; also bleibt nur Demut und Beten.

Hiob wenigstens wird enrtschädigt, zehn- und hundertfach.

Das alte „Eiapopeia vom lieben Gott“!

Gruß Fritz

Hey Peppo !

Der Schlüsselvers im Buch Hiob ist in meinen Augen 3, 25 :

„Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und was ich sorgte, hat mich getroffen.“

Eine kleine Lektion in Sachen positives Denken, Glaube und
Gottvertrauen ?

Angel

Hallo Peppo

Mach es doch ganz einfach und lies die Geschichte in der bibel. Dann hast Du die ganze geschichte und kannst Dir selber ein Bild machen

Gruss
beat

Hi,

Es geht um die Hiob Geschichte. Laut des Internets, was sehr
wenig Auskunft dazu gibt, heißt es, dass die
„Rahmengeschichte“ älter ist als die „eigentliche Handlung“.
Könnte mir denn jemand erklären, was die „Rahmengeschichte“
und was die eigentliche Handlung ist?

IMHO die alte Geschichte vom Führerprinzip und
der Loyalität zum Führer. Man soll zu seinem
orientalischen Fürsten stehen, auch wenn die
Umstände dagegen sprechen. „Irgendwann“ wird
es sich rentieren. Und noch mehr rentiert es
sich, wenn man loyal ist, ohne überhaupt daran
zu denken, dass es sich rentieren könnte :wink:

Solche Geschichten gibt es möglicherweise in
ähnlicher Form sehr viele.

Grüße

CMБ

Hallo Angel,

Der Schlüsselvers im Buch Hiob ist in meinen Augen 3, 25 :

„Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und was
ich sorgte, hat mich getroffen.“

Eine kleine Lektion in Sachen positives Denken, Glaube und
Gottvertrauen ?

Für mich ist das eher ein weiterer Hinweis darauf, dass man sein Schicksal oder eine Entwicklung durch seine Einstellung zu einer Sache beeinflussen kann. Das gilt nicht nur für interagierende Situationen in denen man Entwicklung durch intuitive Reaktionen erklären kann, sondern auch für spontane Dinge, die einem passieren können. Soweit meine Erfahrung…

liebe Grüße

Oliver

Sag ich was anderes ?

A.

Wir sind uns wieder mal einig…

:wink:

Oliver

Hallo Andre,

„Rahmengeschichte“ älter ist als die „eigentliche Handlung“.
Könnte mir denn jemand erklären, was die „Rahmengeschichte“
und was die eigentliche Handlung ist?

wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, dann ist die Rahmenhandlung jünger. Die eigentliche Geschichte stellt die Frage nach der Rechtfertigung Gottes („Wie kann Gott es zulassen…“), eine Frage, an der sich schon unzählige aufgerieben haben. Und weil man bei der Verschriftlichung diese Frage nicht unkommentiert stehen lassen konnte, wurde die Rahmenhandlung (die Wette) darumgelegt. Meiner Ansicht nach eine zu billige Erklärung. Aber Hiob ist es wert, sich eingehender mit ihm zu beschäftigen, da die Geschichte sehr vielschichtig ist.

Grüße, Thomas