Die Kirche und die Familie von Jesus

Hallo Barbara,

Das ist schön und gut, aber ich würde von einem Mann
verlangen, dass er mich als gleichberechtigten Menschen
akzeptiert und nicht nur als verwöhntes Schoßtierchen
behandelt.

Würdest du für deinen Hund auch sterben, so wie es Jesus für seine Freunde tat?

Das Dasein einer gut behandelten Sklavin mag für orientalische
Nomandenfrauen erfreulich sein, aber nicht für mich - und
sicher nicht für viele andere westeuropäische Frauen.

Ich spreche hier nicht von einem Sklavenverhältnis, sondern von Unterordnung. In der Privatwirtschaft ist das der Normalfall, der Angestellte ordnet sich seinem Chef unter und du ordnest dich deinem Verleger unter.
In der Gesellschaft ist dies in vielen Bereichen der Fall. Du ordest dich im Straßenverkehr der Verkehrsbehörde und dem Verkehrspolizist unter, mit deinen Einkünften ordnest du dich dem Finanzamt unter usw…

Gruß
Carlos

Hallo Carlos,

Das ist schön und gut, aber ich würde von einem Mann
verlangen, dass er mich als gleichberechtigten Menschen
akzeptiert und nicht nur als verwöhntes Schoßtierchen
behandelt.

Würdest du für deinen Hund auch sterben, so wie es Jesus für
seine Freunde tat?

Hier ist nicht die Rede von Jesus, sondern vom christlichen Ehemann. Dass ein Mann tatsächlich für seine Frau stirbt, ist eine sehr weit hergeholte situation. Das heißt, du versprichst etwas, was du kaum jemals wirst einhalten müssen. Die Frau dagegen muss dir tagtäglich dienen.

Das Dasein einer gut behandelten Sklavin mag für orientalische
Nomandenfrauen erfreulich sein, aber nicht für mich - und
sicher nicht für viele andere westeuropäische Frauen.

Ich spreche hier nicht von einem Sklavenverhältnis, sondern
von Unterordnung. In der Privatwirtschaft ist das der
Normalfall, der Angestellte ordnet sich seinem Chef unter und
du ordnest dich deinem Verleger unter.

Nein, tu ich nicht. Der Verleger ist mein Geschäftspartner. Ich verkaufe etwas, er kauft es zu seinem Nutzen.

In der Gesellschaft ist dies in vielen Bereichen der Fall.

Ich bin gern bereit mich einem Mann unterzuordnen, wenn er von irgendeiner sache mehr versteht als ich - das tue ich ja auch beim Computertechniker und beim Steuerberater. Ich würde mich auch einer Technikerin unterordnen. Aber warum soll ich mich einem Mann nur deswegen unterordnen, weil er ein Mann ist?
Die christliche Ehevorstellung basiert auf der Vorstellung, dass nur der Mann Abbild Gottes ist, die Frau dagegen Abbild des Mannes, also zweitrangig (und nicht GANZ menschlich, könnte man hinzufügen). Es ist erst dreißig Jahre her, dass die Ehefrau im katholischen Österreich einem KIND gleich gestellt war und der Ehemann sogar das Recht hatte, sie bei Verfehlungen „angemessen“ zu züchtigen.
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen mit einem Menschen verheiratet zu sein, der von der Prämisse ausgeht, dass er als Zipfelträger von Natur aus oder durch göttliche Verordnung etwas Besseres ist als ich und deshalb mit mir herumschaffen kann.
gruß,
bb

P.S. Was ist mit deinem Mailprogramm los? Ich habe dir eine Mail geschickt und die 15 Mal zurückbekommen!

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Off Topic, Mailprogramm
Hallo Barbara,

P.S. Was ist mit deinem Mailprogramm los? Ich habe dir eine
Mail geschickt und die 15 Mal zurückbekommen!

Sorry, mein Ältester experimentiert momentan in unserem Intranet mit unseren Mailzugang. Ich hoffe, daß es jetzt wieder geht.

Gruß
Carlos