Die Längenkontraktion (sp. Relativitätsth.)

Nach der speziellen Relativitätstheorie verkürzt sich ein Körper, der sich relativ zu einem Inertialsystem bewegt in Bewegungsrichtung. Was passiert, wenn ein zuerst ruhender Körper von einem Inertialsystem aus zweimal beschleunigt wird in verschiedene Richtungen. Ich sehe drei Möglichkeiten, wie man die Formel zur Berechnung dieser Längenkontraktionen interpretieren könnte.

  1. die beiden Vektoren der Beschleunigungen werden addiert. Die Längenkontraktion wirkt sich nur auf die Richtung der Vektorsumme aus

  2. Der Körper wird genau in die Richtungen verkürzt, in die er auch beschleunigt wurde. Die Richtung der Vektorsumme ist von der Längenkontraktion nicht betroffen.

  3. Der Körper wird in die beiden Richtungen verkürzt, in die er beschleunigt wurde und in die Richtung der Vektorsumme der beiden beschleunigungen

Was ist richtig?

mfg Günther

Längenkontraktion
Hi

… zweimal beschleunigt wird in verschiedene Richtungen.

Beschleunigungen sind dabei irrelevant. Für die Längenkontraktion spielt nur die relative Momentangeschwindigkeit der Systeme eine Rolle, und von dem Geschwindigkeitsvektor des Objektes im Beobachtersystem auch nur die Komponente der Projektion auf die Fläche, die orthogonal zum Vektor Beobachter-Objekt liegt.

Gruß

Metapher