Die Leiden der jungen Gamer

hallo,
welche Regeln sollte man beachten das Computerspielen
eine nette Nebensache bleibt?
danke
Friedrich
PS:ja ich kenn den Spuch „die Sonne muß heute scheinen nicht morgen“!

Hallo,

ich würde sagen:
-eine bestimmte Zeit vorschreiben: 2 Stunden und dann aus.
-den Terminplan vollstopfen, dass gar keine Zeit mehr bleibt
-keine neuen Spiele kaufen, dann wird’s langsam langweilig
-fürs Online-Zocken: Flatrate abschaffen :smile:

PS: Hast du das gestern auch im Fernsehen gesehen? Den Beitrag mit der Spiele sucht?

Hast du das gestern auch im Fernsehen gesehen? Den Beitrag
mit der Spiele sucht?

hallo,
Nein!
aber viele begreifen leider nicht wie banal Spiele gestrickt sind -
—…Reiz ::: Reaktion …—
da gibt es auch keinen Goldschatz zu heben:wink:
cu
Friedrich

Hast du das gestern auch im Fernsehen gesehen? Den Beitrag
mit der Spiele sucht?

Nein!
aber viele begreifen leider nicht wie banal Spiele gestrickt
sind -
—…Reiz ::: Reaktion …—
da gibt es auch keinen Goldschatz zu heben:wink:
cu
Friedrich

Hallo,
(ich kann’s nicht glauben, wie ich Spielesucht geschrieben habe… *Augen verdreh*)

Naja, für die Entwickler ist es ein Goldschatz und ich muss leider sagen, dass ich ihnen irgendwie ein bisschen helfe :smile:

Hallo,

welche Regeln sollte man beachten das Computerspielen
eine nette Nebensache bleibt?

was muß ich beim trinken beachten, daß ich nicht Alkoholiker werde?
Nichts, wenn ich nicht die Anlage dazu habe. Bei gleichem Verhalten wird Einer süchtig, mehrere andere nicht. Einfach mal kein Problem herbeireden wo keins ist wird schon reichen.

Gruß, Rainer

Naja, sooo einfach mit ner „Anlage“ kann man das jetzt auch nicht abtun. Ohne jetzt Mediziner zu sein, würd ich jedem unterstellen, dass er über nen längeren Zeitraum jeden Tag ne Flasche Wein tötet, auch zum Alkoholiker wird.
Du darfst so effekte wie körperliche Abhängligkeit nicht vergessen. Die Frage ist aber ob man es so weit kommen lässt.

Also einfach ein bisschen darüber nachdenken ob das jetzt grad sinnvoll ist was man da tut, und schon dürfte es kein Problem geben.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Naja, sooo einfach mit ner „Anlage“ kann man das jetzt auch
nicht abtun.

OK, wenn Du gute Argumente hast … :smile:

Ohne jetzt Mediziner zu sein, würd ich jedem
unterstellen, dass er über nen längeren Zeitraum jeden Tag ne
Flasche Wein tötet, auch zum Alkoholiker wird.

Nein. Ich habe Jahre lang mit den Kollegen getrunken, bin praktsch täglich besoffen nach Hause gekommen, bis es mir zu viel und zu teuer geworden ist und ich genau deshalb die Firma gewechselt habe. Ich bin kein Alkoholiker. Ich habe damals nur mit getrunken, um nicht in den Verdacht zu geraten, die anderen verraten zu wollen.

Du darfst so effekte wie körperliche Abhängligkeit nicht
vergessen. Die Frage ist aber ob man es so weit kommen lässt.

Das ist nur bei harten Drogen so. Mit Spielen hat das nichts zu tun, die erzeugen keine körperliche Abhängigkeit.

Also einfach ein bisschen darüber nachdenken ob das jetzt grad
sinnvoll ist was man da tut, und schon dürfte es kein Problem
geben.

Da stimme ich Dir zu. Das hat aber mit der Überlegung, wie lang darf ich täglich spielen um nicht süchtig zu werden, nichts zu tun.

Gruß, Rainer

Hallo,

Ohne jetzt Mediziner zu sein, würd ich jedem
unterstellen, dass er über nen längeren Zeitraum jeden Tag ne
Flasche Wein tötet, auch zum Alkoholiker wird.

Du darfst so effekte wie körperliche Abhängligkeit nicht
vergessen. Die Frage ist aber ob man es so weit kommen lässt.

Das ist nur bei harten Drogen so. Mit Spielen hat das nichts
zu tun, die erzeugen keine körperliche Abhängigkeit.

Körperliche nicht, aber ich würde das mal soziale Abhängigkeit nennen. Wenn leute zum Beispiel die Abende des Wochenendes nurnoch damit verbringen mit ihrer WoW-Gilde irgendwo rumzurennen, und dadurch der Kontakt zu Freunden abbricht, dann ist das doch eigentlich fast das gleiche. Irgendwann ist die Gilde dein einziger Freund…

Also einfach ein bisschen darüber nachdenken ob das jetzt grad
sinnvoll ist was man da tut, und schon dürfte es kein Problem
geben.

Da stimme ich Dir zu. Das hat aber mit der Überlegung, wie
lang darf ich täglich spielen um nicht süchtig zu werden,
nichts zu tun.

Aber um das Beispiel oben aufzugreifen sollte man überlegen, ob man den Ausflug mit der Freundin abbläst, weil die Gilde ihren Terminplan geändert hat…
Die richtigen Prioritäten sind das entscheidende. Und da der Tag eben nur 24h hat, folgt auch irgendwie, dass mit diesen Prioritäten etwas nicht stimmt, wenn man Problemlos 6h am Tag vor der Kiste hängt. Und die Leute die jetzt meinen sie könnten das machen, da sie ja keine Freundin oder Freunde haben, die sollten sich überlegen, woran das liegt.

„Sucht“ ist einfach eine Definitionssache.

Gruß, Rainer

Gruß zurück

Ich glaub die Diskussion fortzuführen bringt nicht viel, da wir im entscheidenden Punkt einer Meinung sind. Nur beim Alkohol, da gehts noch etwas auseinander :wink:

passt die Frage ned eher ins Brett „Sucht&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:rävention“ oder ins Brett „Unterricht und Erziehung“?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hey

Körperliche nicht, aber ich würde das mal soziale Abhängigkeit
nennen. Wenn leute zum Beispiel die Abende des Wochenendes
nurnoch damit verbringen mit ihrer WoW-Gilde irgendwo
rumzurennen, und dadurch der Kontakt zu Freunden abbricht,
dann ist das doch eigentlich fast das gleiche. Irgendwann ist
die Gilde dein einziger Freund…

Es ist doch eher so, dass diejenigen, die sowieso keine Freunde haben, gerne lange online sind. Die verlieren also nichts, sondern gewinnen dabei, schliesslich wären sie andernfalls allein :wink:

Und die Leute die jetzt meinen sie
könnten das machen, da sie ja keine Freundin oder Freunde
haben, die sollten sich überlegen, woran das liegt.

Falscher Denkansatz… schonwieder. Du verallgemeinerst gern und plapperst das nach, was andere vorplappern. Da du nie in dieser Situation gewesen zu sein scheinst, kannst du auch nicht wissen, warum sich jemand gern in Spielewelten aufhält.

Zualler erst kanns viel Spass machen.
Dann kann es nicht vorhandenen sozialen Kontakt ersetzen.

Freunde/Partner verliert man nicht deshalb, weil man gern und oft spielt, sondern weil die Akzeptanz der Gesellschaft für dieses Hobby fehlt. Keiner würde blöd schaun, wenn du sagen würdest, dass dein Training verschoben wurde und du dich deshalb mit deinen Freunden heute nicht treffen kannst. Versuch das mal mit einem Spiel als Argument :wink:

Ein Beispiel: Frauen gehen gern spazieren. Bevor ich einen öden Spaziergang mach, spiel ich lieber. Da tu ich für mich etwas sinnvolles, was mir Spass macht. Spazieren gehen macht keinen Spass, es ist langweilig.

„Sucht“ ist einfach eine Definitionssache.

Sucht kann man nur auf eine Art definieren.
„Sucht ist der innere Zwang etwas tun zu MÜSSEN.“

Keiner muss spielen. Diejenigen, die es gern und oft tun die haben ein Hobby. Erst wenn man Schule oder Arbeit vernachlässigt, kann man meiner Meinung nach von Abhängigkeit sprechen.

Bevor ich täglich stundenlang fernsehe, spiel ich lieber eine Runde. Da tu ich wenigstens etwas dabei ausser blöd rumzusitzen und zu glotzen (und mir div. ungesundes Zeugs in den Rachen zu werfen und mir mehr Werbung anzusehen als Film).

lg,
fred

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