Hallo zusammen,
mal ne Frage: Wie geht ihr denn mit den Schwiegereltern um?? Also ich meine, vorausgesetzt ihr ärgert euch, weil sie euch zu nahe treten z.B., sagt ihr das ihnen persönlich? Wen ja, wie? Oder wird das reingefressen und irgendwann dem Ehepartner an den Kopf geworfen??
Klingt wirr? Isses auch! Ich bin ein bisschen verzweifelt. Ich bräuchte mal ein paar Tipps, wie man seine eigenen Grenzen verteidigt, ohne dabei pampig zu werden. Wie man sich selbst Gerechtigkeit verschafft. So halt irgendwie…
Verzweifelte Grüße
Ch.
Hallo!
mal ne Frage: Wie geht ihr denn mit den Schwiegereltern um??
Also ich meine, vorausgesetzt ihr ärgert euch, weil sie euch
zu nahe treten z.B., sagt ihr das ihnen persönlich? Wen ja,
wie? Oder wird das reingefressen und irgendwann dem Ehepartner
an den Kopf geworfen??
Jetzt nur mal so eine Frage: Kann nicht Dein Mann mit seinen Eltern reden? Wenn Du etwas sagst, bist Du gleich die böse Schwiegertochter. Aber ihrem Sohn werden sie doch ein offenes Wort nicht krumm nehmen, oder?
Ansonsten: Sachlich bleiben. Am besten das Thema vorher in Gedanken vorbereiten (ich setze mir vor schwierigen Gesprächen immer eine kleine Rede auf Papier auf, da kann ich dann auch ganz gut meine Gedanken ordnen und an den Argumenten feilen) und dann in Ruhe mit den Schwiegereltern reden. Keine Vorwürfe machen, sondern lediglich die eigene Position darlegen. Also nicht: „Ihr mischt euch immer in unsere Angelegenheiten ein!“ sondern: „Bitte nicht böse sein, aber eigentlich möchten wir unsere Angelegenheiten gerne selbst entscheiden.“ Oder: statt „Du bevormundest mich immer!“ „Ich fühle mich manchmal regelrecht bevormundet.“
Reinfressen bringt nichts außer Magengeschwüren. Ein sachliches Gespräch muss gesucht werden, willst Du nicht zu Grunde gehen.
Lassen sich die Schwiegereltern nicht darauf ein, dann müsst Ihr die Konsequenzen ziehen und Euch abgrenzen. Stellt sie freundlich, aber bestimmt vor die Wahl: Entweder akzeptieren sie diese Regeln und Ihr bleibt in gutem Kontakt oder sie müssen den Rest ihres Lebens weitestgehend ohne die Kinder und Enkerl auskommen - Ihr besucht sie nur noch Weihnachten und an den Geburtstagen Deiner Schwiegereltern.
Ich hoffe, Du kannst mit diesem Rat etwas anfangen.
Hanna
Lieber direkt
Hallo Charly!
Wir wohnen mit Schwieger-Oma in einem Haus. Sie versucht, sich weitgehend rauszuhalten, um grundsätzliche Reibereien zu vermeiden. Es gelingt ihr natürlich nicht immer. Ich versuche auf der anderen Seite, nicht alles auf die Goldwaage zu legen und auch mal was zu übergehen, was mir am Anfang nicht leicht gefallen ist.
Es gibt zwei Regeln, die ich für mich aufgestellt habe:
-
Wenn mich was über längere Zeit beschäftigt, was mich stört, dann sage ich das. Und zwar in einem entspannten Moment, wenn das möglich ist.
Ich habe z. B. nach längerem in-mich-hineinfressen mal zu Schwieger-Oma gesagt: „Versteh es bitte nicht falsch, aber es gibt zwei Dinge, über die ich nicht diskutiere. Wenn mein Kind im Raum ist, will ich nicht, dass geraucht wird und nicht, dass der Fernseher läuft.“ Sie hat zwar erst komisch gekuckt, aber seitdem wird nicht geraucht und nicht in die Glotze gekuckt, wenn ich mit meiner 5 Monate alten Tochter da bin. (Sowas ist von Seiten meiner Familie im Übrigen selbstverständlich). -
Ich habe mit meinem Partner ausgemacht, dass wir grundsätzlich nicht über Erziehung, unsere Beziehung und besondere Anschaffungen für Wohnung ect. sprechen, wenn wir dort zu Besuch sind. Das war anfangs ein Problem. Denn wenn man am Tisch sitzt und über sowas redet, ist ja eigentlich klar, dass die Schwieger-Leute auch was dazu sagen. Das hat bei uns immer zu einem späteren Streit in den eigenen vier Wänden geführt. Also nur Plauderei über Wetter, Politik, Klatsch aus der Nachbarschaft, usw… (Klappt nat. nicht immer zu 100 Prozent, aber meistens).
Vielleicht hilft dir das ein bisschen.
Grüßle, Iris
Hallo, ich selber habe keine Schwiegereltern, aber meine mutter hat das gleiche Prob, sie hat immer alles in sich rein gefressen und geht jetzt gar nicht bzw. nur wenn es sich nicht vermeiden läßt zu ihnen. jetzt knallt sie meinem stiefvater oft an den kopf, wie sie seine eltern findet und ich denke dadurch ist ne große krise entstanden, klar er liebt halt seine eltern und das ist natürlich ne zwickmühle,
also ich denke reinfressen ist das beste und daran denken das es anderen auch so geht, so lange es nicht zu arg wird!!! aber so verliert man evtl noch den partner, denn der hat das gefühl sich entscheiden zu müssen, so isses jedenfalls bei meiner family 
mfg ilka
Schwiegereltern lieben Enkel
Spätestens ab dem dritten oder vierten Kind stimmt das Verhältnis Respekt-Vertrauen automatisch.
Gruß
der Meister aus Deutschland
ehrlich, aber nicht verletzend
Hallo Charly!
Meine Schwiegereltern kenne ich seit fast 30 Jahren. Sie haben mir nie das Gefühl gegeben einen Sohn verloren zu haben, sondern eine Tochter hinzu.
Obwohl wir uns immer prima verstanden haben, gab es in den Jahren auch mal Dinge, die ich nicht wollte.
Dazu gehörten für mich diese harten Kirsch-Lollis, die Kinder vor einigen Jahren in jedem Lebensmittelladen bekamen. Oder aber, dass ein jeder mein Kind anfasst.
Meine Schwiegermutter fand das zwar erst etwas schwierig durchzuhalten, aber dann war sie irgendwann stolz zu sagen „meine Schwiegertochter möchte das nicht, und ich stehe hinter ihr“.
Wenn es um Erziehungsfragen geht, kann man sich zusammensetzen und miteinander reden.
Geht es allerdings um die Beziehung zwischen Dir und Deiner Frau, sehe ich Eltern/Schwiegereltern nicht als wirklich gute Anlaufstellen. Sie sind zu dicht dran und gehören einer anderen Generation an.
Fazit: man sollte offen und ehrlich, aber nicht verletzend über (fast) alles sprechen, auch bereit sein eine andere Ansicht zu überdenken, und sich ansonsten freuen, dass man (Schwieger)Eltern hat. Meine jedenfalls würde ich nicht tauschen wollen.
Angelika
Hallo zusammen,
Wie geht ihr denn mit den Schwiegereltern um??
Da gibt es sicher tausends Antworten drauf, etwa soviele, wie es Schwiegereltern gibt.
Die Frage ist schon mal, wie eng miteinander zu tun habt und wo konkret das Problem liegt. Es ist ein Unterschied, ob hier der Fall der dem Sohn gegenüber unkritischen Mutter vorliegt, die krass gesagt n will und die Frau des Sohnes als Konkurentin um die Liebe ansieht oder ob es um charakterschwächen geht (meine Mutter war so eine schwierige Person, die niemandes Meinung gelten lassen wollte und dann
rot sah, als die Schwiegerkinder da nicht so mitspielen wollten) oder ob einfach eine gewisse Form von unsensibilität vorliegt, Schwiegereltern also einfach nicht ausreichend reflektieren und vielleicht gar nicht bemerken, wenn sie verletzen oder einfach nur stören. Letzteres wäre noch die einfachste Konstellation.
Meine Schwester, die quasi auf dem Grundstück und im Haus ihrer Schwiegerleltern lebte hatte so eine unsensible Schwimu, die vor allem schon sehr viel älter war und meine Schwester wohl manchmal als inhr jüngstes noch zu formendes Kind ansah.
Als sie z.B. zum wiederholten Mal die Wäsche andersherum aufhängte, als meine Schwester es noch am Morgen getan hatte ging sie wortlos und unter dem Blick der Schwiegermutter zur Leine und hängte jedes Stück wieder auf, wie es vorher hing. Hat geklappt und es wurde nicht ein böses Wort gesprochen. 
Ich selbst hatte das Glück eine Schwimu zu bekommen, die 300 km entfernt wohnt, da kommt man selten in Konfklikte und hält einfach den Mund wenn das Thema zu blöd wird. Außerdem war da noch mein Mann derjenige, der ihr das meißte Kontra gegben hat, da mußte ich manchmal schlichten. Aber i.d.R. sind Männer weniger verläßliche Partner, wenn es um ihre Eltern geht. 
Gruß Maid 
Hallo Charly,
mal ne Frage: Wie geht ihr denn mit den Schwiegereltern um??
ganz vorsichtig und möglichst selten.
Also ich meine, vorausgesetzt ihr ärgert euch, weil sie euch
zu nahe treten z.B., sagt ihr das ihnen persönlich? Wen ja,
wie? Oder wird das reingefressen und irgendwann dem Ehepartner
an den Kopf geworfen??
Ich habe es mit direkter Ansprache versucht, das ging aber vermutlich schon deswegen schief, weil wir eine völlig verschiedene Sprache zu sprechen scheinen. Nicht nur dialektbedingt (Saarland versus in Bayern als Kind zugewanderter aufgewachsen) sondern auch aus Gründen der Allgemeinbildung. (Nein, ich halte mich deswegen nicht für besser, vielleicht für glücklicher, aber anders ist es trotzdem)
Klingt wirr? Isses auch! Ich bin ein bisschen verzweifelt. Ich
bräuchte mal ein paar Tipps, wie man seine eigenen Grenzen
verteidigt, ohne dabei pampig zu werden. Wie man sich selbst
Gerechtigkeit verschafft. So halt irgendwie…
Manchmal hilft sogar nur Pampigkeit. Besprich das doch vielleicht auch mal mit Deinem Mann. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass auch der Mann Partei ist. Ist ja auch logisch, es ist immer noch seine Familie.
Gruß, Karin