…
Ich habe dazu gesagt, dass es zu einer ähnlichen Aussage wohl
kaum gekommen wäre, wenn es sich bei ansonstem vergleichbaren
Sachverhalt um einen Angehörigen einer rechtsextremen
Gruppierung gehalten hätte.Verstehe nicht wirklich, wie du darauf kommst, dass ich damit
sagen will, dass sich ein Rechter nicht so „neutral und
sachlich abgegrenzt“ hätte. Dazu habe ich nicht mal
ansatzweise etwas gesagt.
Nein, das war doch die (versuchte) Erklärung dafür, wie es zu meinem Denkfehler, bzw. meiner Fehlinterpretation deiner Aussage kam. Ich wollte dir damit keine Worte in den Mund schieben!!
Ich habe das ganze einfach total verdreht in meinem Hirn.
Aber ist auch nicht so wirklich wichtig, da bei mir ja inzw. rüber kam, wie es von dir gemeint war. Der logische Fehler lag rein bei mir!!
Ich empfehle dir aber mal ernsthaft dich mit der linken
parteiprogrammatik auseinanderzusetzen und mit Aussagen
einzelner Parteirepräsentanten und diese Fakten mal in Bezug
zum Grundgesetz zu setzen.
Also ganz ehrlich betrachte ich die nächsten (und vergangenen) Wahlen sowieso als Wahl zw. Pest und Cholera. So richtig überzeugen kann mich keiner.
Und ob jetzt Rechtsextremisten, die es nicht in den Bundestag
geschafft haben (und hoffentlich nie schaffen werden)
gefährlicher sind, als Linksextreme, die es in den Bundestag
geschafft haben und damit unmittelbaren Einfluss auf
Gesetzgebung und Kontrolle der Exekutiven lasse ich mal so im
Raum stehen.
Ich sage mal ganz vorsichtig so:
Für Denkanstöße und Impulse zum Umdenken waren „Extreme“ schon immer wichtig. Das belebt das „Geschäft“. Also grundsätzlich „schlechtes“ sehe ich nicht im Andersdenken. Im Gegenteil es sorgt für Reflexion und bringt die Leute dazu, die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das ist generell ja nicht schlechtes.
Nehmen wir mal rein auf die Auswirkungen auf den Umweltschutz die Grünen als klassisches Beispiel. Egal was man von ihnen hält und ungeachtet des politischen Konzeptes. Letztlich waren sie damals die Radikalen und Extremen, die Impulse setzten und inzw. auch die Volksparteien nicht mehr um das Thema rum kommen, es sogar im Wahlkampf
thematisierten.
Da die Extremen ja meist in der Minderheit sind, ist der Einfluss (voerst) nicht so gravierend. Je mehr aber die gemäßigten Volksparteien für Unzufriedenheit sorgen, um so mehr Boden gewinnen die „Extremen“. Sogenannte Protestwähler kommen dann zum Zuge. Dann eben wird es für die Mitte und die Demokratie gefährlich.
Und das Rechts- als auch Linksextreme es mehr und mehr in die
Landesparlamente schaffen ist durchaus richtig und von der
Gefahr her nicht zu unterschätzen.
Siehe oben. Ist auch kein Wunder, weil die gemäßigten Parteien eben auch keine wirkliche „Volkszufriedenheit“ zu Stande bringen.
TM
schön, dass es noch Leute gibt, die differenzieren und es
neutral und sachlich betrachten, auch wenn es sich um eine
Partei wie Die Linke handelt.So richtig und im urdemokratischsten Sinne dieser Beitrag auch
ist bezweifle ich doch stark, dass es ihn gegeben hätte, wenn
es um einen Politiker vom anderen Ende des politischen
Spektrums gegangen wäre.
Sag mal, gehts noch? Das ist ja wohl das letzte, hier in einem Seitenstrang (d.h. ohne meine Beteiligung und ohne, daß ich eine Artikelbenachrichtigung erhielte) über meine politische Gesinnung zu diskutieren.
Ein weiteres Indiz dafür, dass viele Menschen in unserem Land
schlicht nicht verstehen, wie gefährlich die Linke ist.
Radikalismus und Extremismus ist von rechts, als auch von
links der Feind der Demokratie!
Soso, Du interpretierst meinen Artikel so, wie es Dir paßt (und dazu noch falsch), und ziehst auf der Basis auch noch weitgehende Schlußfolgerungen auf die Gesamtbevölkerung.
C.
Sag mal, gehts noch? Das ist ja wohl das letzte, hier in einem
Seitenstrang (d.h. ohne meine Beteiligung und ohne, daß ich
eine Artikelbenachrichtigung erhielte) über meine politische
Gesinnung zu diskutieren.
Ja, es geht sehr gut. 
Und mit deiner politischen Gesinnung hat der Beitrag nicht mal im Ansatz was zu tun, sondern mit gefühlt notwendiger, aber unangebrachter politischer Korrektheit einer Gesellschaft.
Um genau zu sein hat mein Beitrag mit deiner Person an sich überhaupt nichts zu tun. Ich habe deine Aussage nur zum Anlass einer allgemeinpolitischen Überlegung zu nehmen - kann in einem Politikbrett schon mal passieren.
Soso, Du interpretierst meinen Artikel so, wie es Dir paßt
(und dazu noch falsch),
Wie gesagt, hat dein Artikel, bzw. vielmehr deine Meinung an sich nicht mehr mit meiner Aussage zu tun, als das sie mich zu einer allgemeinen Feststellung animiert hat (die mit dem eigentlichen Thema des Threads an sich zugegebener Maßen gar nichts zu tun hat).
und ziehst auf der Basis auch noch weitgehende Schlußfolgerungen auf :die Gesamtbevölkerung.
Nein, diese Schlussfolgerung basiert auf anderen Daten (Meinungsumfragen, Verfassungsschutzberichte, Wahlergebnisse, Realität, usw.).
Solltest du da aus verständlichen Gründen etwas falsch aufgefasst haben (man neigt ja zugegebener Maßen dazu kritische Äußerungen stets persönlich zu nehmen, anstatt auf der Sachebene zu bleiben) bitte ich um Entschuldigung.
Gruß Andreas
Ich sage mal ganz vorsichtig so:
Für Denkanstöße und Impulse zum Umdenken waren „Extreme“ schon
immer wichtig. Das belebt das „Geschäft“. Also grundsätzlich
„schlechtes“ sehe ich nicht im Andersdenken. Im Gegenteil es
sorgt für Reflexion und bringt die Leute dazu, die Dinge aus
verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das ist generell ja
nicht schlechtes.
Tja, darüber gab es in den 40ern des vergangenen Jahrhunderts in einem demokratischen Deutschland mal einen ähnlich klingenden breiten Konsenz über viele Parteien. Kurz danach hatten wir keine Demokratie mehr, flächendeckend Konzentrationslager im Land und einen Weltkrieg…
Nehmen wir mal rein auf die Auswirkungen auf den Umweltschutz
die Grünen als klassisches Beispiel.
Die Grünen haben nie antidemokratische Ziele formuliert, sondern sich im Gegenteil von Anfang an dem Erreichen ihrer politischen Ziele durch den demokratischen Gang durch die Institutionen verschrieben. Einen solchen vergleich empfinde ich als höchst alarmierend, weil er in meinen Augen auf ein erschreckendes Maß an politischer Naivität und nicht vorhandener Basiskenntnis unseres demokratischen Systems schließen lässt.
Ich hoffe dem ist nicht so!
Da die Extremen ja meist in der Minderheit sind, ist der
Einfluss (voerst) nicht so gravierend. Je mehr aber die
gemäßigten Volksparteien für Unzufriedenheit sorgen, um so
mehr Boden gewinnen die „Extremen“. Sogenannte Protestwähler
kommen dann zum Zuge. Dann eben wird es für die Mitte und die
Demokratie gefährlich.
Ja, deswegen muss die devise immer heißen „wehret den Anfängen“. und zwar „bevor“ Extremisten „das Geschäft beleben“ können, denn dann fangen bereits sehr gefährliche Prozesse an.
Siehe oben. Ist auch kein Wunder, weil die gemäßigten Parteien
eben auch keine wirkliche „Volkszufriedenheit“ zu Stande
bringen.
Der größte Feind der Demokratie ist das Vergessen…
Aber wo du es gerade sagst: Bist du wirklich der Meinung, dass der Auftrag politischer Parteien lautet „Volkszufriedenheit“ herzustellen? Brot und Spiele?
Gruß Andreas
Ich darf zitieren:
TM an mich:
schön, dass es noch Leute gibt, die differenzieren und es
neutral und sachlich betrachten, auch wenn es sich um eine
Partei wie Die Linke handelt.
AW an TM:
So richtig und im urdemokratischsten Sinne dieser Beitrag auch ist
bezweifle ich doch stark, dass es ihn gegeben hätte, wenn es um
einen Politiker vom anderen Ende des politischen Spektrums gegangen
wäre.
Und mit deiner politischen Gesinnung hat der Beitrag nicht mal
im Ansatz was zu tun, sondern mit gefühlt notwendiger, aber
unangebrachter politischer Korrektheit einer Gesellschaft.
Im Gegensatz zu manch anderem hier, ist mir vergleichsweise egal, aus welcher Ecke welche Aktivität bzw. welcher Spruch kommt. Entscheidend sind die Taten und Worte.
Wenn mir dann unterstellt wird, ich würde mich zu dieser Situation nur so äußern wie es der Fall war, weil sie in einer bestimmten politischen Ecke auftrat (und genau das hast Du getan: „wenn es um einen Politiker vom anderen Ende des politischen Spektrums gegangen
wäre“), stört mich das.
Gruß
Christian
Wenn mir dann unterstellt wird, ich würde mich zu dieser
Situation nur so äußern wie es der Fall war, weil sie in einer
bestimmten politischen Ecke auftrat (und genau das hast Du
getan: „wenn es um einen Politiker vom anderen Ende des
politischen Spektrums gegangen
wäre“), stört mich das.
So gesehen natürlich verständlich. Wer den Artikel geschrieben hat war mir aber gar nicht wichtig, sonst hätte ich mich schon direkt an dich gewendet, ich hab den Beitrag aber mit Absicht allgemein gehalten.
Gruß Andreas
Nachtrag:
Hallo,
Wir bringen im Laufe des Tages noch einen Nachklapp zum Thema,
der auch die interessante Frage klärt, welche Möglichkeiten
denn überhaupt Betroffene haben, gegen diffamierende und
möglicherweise falsche Darstellungen in Wikipedia vorzugehen
(nicht nur für jene, die selbst gut wissen, wie man in
Wikipedia an Beiträgen konstruktiv mitarbeiten kann).
bei der Taz habe ich bis heute keinen „Nachklapp“ gefunden.
Der Stern hat aber einen - dieses Thema betreffenden - Artikel veröffentlicht:
http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Wikip…
Gruß
karin