Welchen Einfluss hatte/hat die Nacht auf die literarische Produktion von Autorinnen und Autoren? Welche Autorin, welcher Autor hat sich dazu geäußert und wo (Quelle)?
Welchen Einfluss hatte/hat die Nacht auf die literarische
Produktion von Autorinnen und Autoren? Welche Autorin, welcher
Autor hat sich dazu geäußert und wo (Quelle)?
Als Beteiligter bin ich früher davon ausgegangen, daß die Einsamkeit und Ruhe der Nacht (ebenso wie Zigaretten und Alkohol) schreibfördernd sind. Vor 40 Jahren habe ich zunächst nach Sonnenuntergang 1-3 Stunden geschrieben. Danach wurde das Geklapper der mechanischen Schreibmaschine für Mitbewohner und Nachbarn zu laut. Vor 30 Jahren hat sich dann - nach einem hauptberuflichen Durchschnitts-Arbeitstag von 10-12 Stunden eine Kernzeit zwischen Ende der Spätabendschau und 01.00 h als besonders fruchtbar erwiesen (in abgedämpften Räumen oder Kellern). Selbstverständlich habe ich auch andere Tages- und Nachtzyklen ausprobiert - mal um 05.00 morgens beginnend, mal um 09.00. Nachmittage waren bisher nur bei allergrößtem Termindruck produktiv.
Gegenwärtig schreibe ich wann immer und wo auch immer. Einzige Vorgabe: keinen Tag/keine Nacht ohne Zeile. Alles andere sind individuelle Rituale, die jeder für sich selbst austesten muß.
MfG
trpm
…von Inspirationen des Tages, Zeit des gedämpften Nachdenkens, unspontan und von daher besser zu (be)schreiben.
Richte die Anfrage nach Quellen doch mal ans http://www.Autorenforum.de
Ich glaube aber, auch da wirst Du nur Erfahrungsberichte sammeln, denn jeder „Schreiberling“ hat seine eigene Strategie.
Herzl. Gruß
Hd
Danke für den Tipp, ich suche tatsächlich eher sog. literarische Quellen, doch sind mir eigene Schreiberfahrungen auch willkommen. Danke also an dich und Thomas.
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