Die Post hat

tausende von Päckchen nicht dem Adressaten zugestellt, sonder verscherbelt!

Es ist seit jeher so, dass die Post Pakete und Päckchen, deren Anschrift nicht leserlich ist (und ebenso der Absender), versteigert oder verkauft werden.
Doch jetzt stellt sich heraus, dass auch solche versilbert wurden, auf denen ein Zahlendreher in der Postleitzahl war. Oder auch ganz akurat geschriebene Adressen.
Allein im Nov. verkaufte die Post 7710 Sendungen an eine Firma und kassierte dafür 50.000 €!

Was ist nur aus unserer guten, alten Post geworden?
grüße
Raimund

Mein Gott Raimund,

wieder auf nem schlechten Trip? :wink:

Allein im Nov. verkaufte die Post 7710 Sendungen an eine Firma
und kassierte dafür 50.000 €!

Auch wenn es nicht schön ist, kann man mal kurz innerhalten und abwarten, was die Post dazu sagt. Ich jedenfalls habe noch nichts von irgendeiner Stellungnahme gehört. Bei x Millionen Paketen im Monat, fallen die paar nun wahrlich nicht ins Gewicht. Da dürfte die Verlustquote bei einigen Fluggesellschaften/Flughäfen deutlich schlechter sein.

Was ist nur aus unserer guten, alten Post geworden?

Nun, die gute, alte Post hat früher deutlich länger für den Transport eines Paketes gebraucht. Außerdem konnte man bei der guten, alten Post nicht nachprüfen, wer wann welches Paket in der Hand hatte. Daher dürften früher wohl deutlich mehr Pakete verschwunden sein. Ein Freund von mir hat in den frühen 90er Jahren bei der Post gejobt. Wenn ich die Geschichten von damals erzählen würde, würdest Du denen rückwirkend alle Pakete aus den Händen reißen.

Gruß
Christian

Hallo Christian,

doch die Post hat sich vor einigen Tagen schon zu diesem Thema geäussert.

Angeblich ging es nur um Pakete und Päckchen, die nicht zustellbar waren und auch der Absender nicht ermittelt werden konnte. Der Post wurde vorgeworfen, dass die jedoch keine Nachforschungen durchgeführt hat und einfach die Ware verkaufte.
Offensichtlich ist die Post im Recht. Zumindest in den Fällen, in denen ihr nicht nachweisbar ist, dass sie nichts getan hat, um den Empfänger oder den Absender zu ermitteln. Die Post will sich aber bemühen, künftig besser zu prüfen. Diese Sache geistert aber schon seit ca. drei Wochen immer wieder durch die Presse.

Gruss Günter

wieder auf nem schlechten Trip? :wink:

Allein im Nov. verkaufte die Post 7710 Sendungen an eine Firma
und kassierte dafür 50.000 €!

Auch wenn es nicht schön ist, kann man mal kurz innerhalten
und abwarten, was die Post dazu sagt. Ich jedenfalls habe noch
nichts von irgendeiner Stellungnahme gehört. Bei x Millionen
Paketen im Monat, fallen die paar nun wahrlich nicht ins
Gewicht. Da dürfte die Verlustquote bei einigen
Fluggesellschaften/Flughäfen deutlich schlechter sein.

Was ist nur aus unserer guten, alten Post geworden?

Nun, die gute, alte Post hat früher deutlich länger für den
Transport eines Paketes gebraucht. Außerdem konnte man bei der
guten, alten Post nicht nachprüfen, wer wann welches Paket in
der Hand hatte. Daher dürften früher wohl deutlich mehr Pakete
verschwunden sein. Ein Freund von mir hat in den frühen 90er
Jahren bei der Post gejobt. Wenn ich die Geschichten von
damals erzählen würde, würdest Du denen rückwirkend alle
Pakete aus den Händen reißen.

Gruß
Christian

Hi Raimund,

ich habe auch mitbekommen daß bei der Post massenweise Pakete verschwinden sollen. Das ist ärgerlich und unverständlich, gerade da sich die private Konkurrenz zunehmend etabliert.

Viele sind der Meinung daß es mit dem Kostendruck zusammenhängt und damit daß die Post teure eigene Mitarbeiter rausschmeißt um billige Firmen anzuheuern, die dann für die Post tätig werden.

Just an diesem Wochenende findet in Bonn ein großer Umzug statt: aus diversen Standorten werden Post-Mitarbeiter in den nagelneuen Post-Tower versetzt, der in den letzten 2 Jahren gebaut worden ist. Zugegeben, der Turm (bzw. die beiden Türme) sieht toll aus und gilt als das momentan modernste Hochhaus der Welt. Entworfen wurde der Bau von dem Chicagoer Star-Architekten Helmut Jahn und der Bau überragt mit einer Höhe von 162 Metern sogar den Dom im nahe gelegenen Köln.

Ich frage mich wie man sich einerseits einen solchen Prachtbau leisten kann, andererseits aber bewährte und zuverlässige Mitarbeiter (frühere Beamte) rausschmeißen kann um sie mit unmotivierten weil schlecht bezahlten Aushilfen zu ersetzen.

Bei den Preisen der Post erwarte ich aber einen guten Service - nur leider ist sie oft nicht mal in der Lage ein Paket überhaupt ans Ziel zu bringen.

Ein echter Skandal und Aufreger, genauso wie das neue Preissystem der Bahn.
Diese beiden Unternehmen, die Post und die Bahn, haben nach wie vor nicht verstanden daß sie keine staatlichen Behörden mehr sind sondern Privatunternehmen, die gegen potente Konkurrenten antreten müssen. Es ist bemerkenswert wie die Werbung - im Fall der Post der Herren Gottschalk an der chinesischen Mauer und bei der Bahn die angeblichen 40-70% Preisersparnis - von den real erlebten Verhältnissen abweichen.

Interessanter Link übrigens: http://www.wdr.de/themen/panorama/2/post_pakete/inde…

Schöne Grüße,

MecFleih

kleine Bilanzkunde
Hallo,

Ich frage mich wie man sich einerseits einen solchen Prachtbau
leisten kann, andererseits aber bewährte und zuverlässige
Mitarbeiter (frühere Beamte) rausschmeißen kann

weil der Turm (im Gegensatz zum Gehalt der Mitarbeiter) keinen Aufwand darstellt. Es handelt sich dabei bilanztechnisch um einen Aktivtausch (also Geld oder alte Hütte gegen neue Hütte) und hat somit keinen Einfluß auf den Gewinn des Unternehmens.

Gruß
Christian

Hi Raimund,

ich habe auch mitbekommen daß bei der Post massenweise Pakete
verschwinden sollen. Das ist ärgerlich und unverständlich,
gerade da sich die private Konkurrenz zunehmend etabliert.

Was ist den massenweise?? Wenn Du siehst, welche Mengen jeden Tag bewegt werden ist es doch nicht ungewöhnlich, dass Pakete nicht identifiziert werden können.
Was hat das denn nun mit dem „etablieren“ der anderen Paketdienstleister zu tuen. Die haben doch ebenfalls solche fälle, oder meinst Du nicht?
Natürlich ist jeder Fall der eintritt für die betroffenen schlecht und ich denke, keinem ist das peinlicher als den betreffenden KEP Dienstleistern (nicht nur die Post!!) selber.

Viele sind der Meinung daß es mit dem Kostendruck
zusammenhängt und damit daß die Post teure eigene Mitarbeiter
rausschmeißt um billige Firmen anzuheuern, die dann für die
Post tätig werden.

Wer ist da denn der Meinung das das an billig bezahlten Kräften liegt? Bei Brief und Paketzentren wird die Hauptarbeit von Sortiermaschinen gemacht nur an den betreffenden Anfangs- und Endpunkten stehen Mitarbeiter und diese müssen nicht sortieren!
Meinst Du, Akademiker oder ehemalige Postoberinspektoren sind da in der Fehlerhäufigkeit besser?

Just an diesem Wochenende findet in Bonn ein großer Umzug
statt: aus diversen Standorten werden Post-Mitarbeiter in den
nagelneuen Post-Tower versetzt, der in den letzten 2 Jahren
gebaut worden ist. Zugegeben, der Turm (bzw. die beiden Türme)
sieht toll aus und gilt als das momentan modernste Hochhaus
der Welt. Entworfen wurde der Bau von dem Chicagoer
Star-Architekten Helmut Jahn und der Bau überragt mit einer
Höhe von 162 Metern sogar den Dom im nahe gelegenen Köln.

Also, ohne den Posttower und die neuen Büros wäre dann die Qualität besser bei der Paketsortierung…???

Ich frage mich wie man sich einerseits einen solchen Prachtbau
leisten kann, andererseits aber bewährte und zuverlässige
Mitarbeiter (frühere Beamte) rausschmeißen kann um sie mit
unmotivierten weil schlecht bezahlten Aushilfen zu ersetzen.

Wenn Du Dir diese Frage des „wie“ stellst, dann kann ich Dir nur empfehlen die Bilanzen zu lesen, die Du übrigens kostenlos von der Post zugesendet bekommst!
Besser wäre doch zu wissen „warum“ der Tower notwenig war.

Die alten Zentrale der Post, in der die Mitarbeiter bis jetzt waren, wurde übrigens von Stergeldern gebaut.
Es war das frührer Bundespostministerium!!
Nun möchte der Vater Staat gerne das Gebäude zurück haben, da die Post ja privatisiert wurde. Daher war eben die Notwendigkeit gegeben was neues zu suchen.

Was haben die Jungs und Mädels also gemacht, die haben für ihre ca. 2000 Mitarbeiter in Bonn in der Rheinaue ein neues Gebäude gebaut (nicht von Steuergeldern).

Übrigens, die Beamten gibt es immer noch bei der Post, die sind nämlich unkündbar!

Bei den Preisen der Post erwarte ich aber einen guten Service

  • nur leider ist sie oft nicht mal in der Lage ein Paket
    überhaupt ans Ziel zu bringen.

Was ist denn oft?? Einzelfälle wohl eher, die in der Presse, ich denke Du spielst auf einen Focus-Bericht an, erwähnt wurden.
Da wo Menschen arbeiten (auch derjenige der das Paket versendet macht Fehler!)passieren eben Dinge, die in Einzelfällen für die Betroffenen ärgerlich sind

Ein echter Skandal und Aufreger, genauso wie das neue
Preissystem der Bahn.

Dafür kann die Post nun aber wirklich nichts…

Diese beiden Unternehmen, die Post und die Bahn, haben nach
wie vor nicht verstanden daß sie keine staatlichen Behörden
mehr sind sondern Privatunternehmen, die gegen potente
Konkurrenten antreten müssen.

Ups, habe ich da was verpaßt, wo sind denn die „potenten“ Konkurrenten?

Es ist bemerkenswert wie die
Werbung - im Fall der Post der Herren Gottschalk an der
chinesischen Mauer und bei der Bahn die angeblichen 40-70%
Preisersparnis - von den real erlebten Verhältnissen
abweichen.

Was weicht denn bei der Chinesischen Mauer von der Realität ab???
Danzas und DHL liefert nun mal eben auch nach China…

Interessanter Link übrigens:
http://www.wdr.de/themen/panorama/2/post_pakete/inde…

Schöne Grüße,

MecFleih

Ebenfalls einen schönen Gruß
Karl-Heinz

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Na ja
Hallo Karl-Heinz,
auch unsere Firma hat mal den Fehler gemacht, den Paketversand über die Post zu wählen. Laufend waren Sendungen verschwunden. Das tollste war aber meist, da wir Rechnung und Lieferschein in einem Briefumschlag in eine SK-Lieferscheintasche stecken und aussen an der Sendung festkleben, verschwand zwar weiterhin das Paket, aber den Briefumschlag erhielten wir mit Nachporto zurück weil ja keine Marke drauf war. Die Bearbeitung von beschädigten oder Verlustig gegangenen Sendungen zog sich über Monate hin. Es gab keine Rechnung, die nicht zu beanstanden war. Der Service ist mangelhaft. Durch die verschiedenen Unternehmen der Post darf man für EU-Auslandspakete, Auslandspakete, Expreß-Sendungen und normale Sendungen jeweils unterschiedliche Absendebelegbücher führen. Express-Pakete muss man immer telefonisch avisieren mit einer Stunde Vorlaufzeit. Der gesamte Service ist nicht zeitgemäss und erst recht nicht kundenfreundlich. Andere Dienstleister bieten besseren Service zu günstigeren Preisen. Auch wenn die Post alle 3 Monate bei mir anruft um wieder mit uns ins Geschäft zu kommen, den Ärger tu ich mir kein zweites mal an. Aber eigentlich gehört das langsam ins Logistik-Brett.
Gruss Sebastian

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Huhu!

Was ist den massenweise?? Wenn Du siehst, welche Mengen jeden
Tag bewegt werden ist es doch nicht ungewöhnlich, dass Pakete
nicht identifiziert werden können.

Und wenn man siehst, wie Pakete teilweise abeggeben werden,
wundert es erst recht keinen mehr…

Wer ist da denn der Meinung das das an billig bezahlten
Kräften liegt? Bei Brief und Paketzentren wird die Hauptarbeit
von Sortiermaschinen gemacht nur an den betreffenden Anfangs-
und Endpunkten stehen Mitarbeiter und diese müssen nicht
sortieren!

Ähm, nein, zumindest nicht bei den Paketen.
Da sind es Menschen, die die Adressen abtippen. Kann die 1. Schnellgarde das nicht so fix entziffern kommen die dran, die mehr Zeit und viele Nachschlagemöglichkeiten haben.
Und ist das auch nichts zu machen wird das Paket nach ?!? (Stadt vergessen) geschickt, wo Pakete auch geöffnet werden dürfen, um den Empfänger/Absender festzustellen.
Und im Endeffekt gelangen dort nur sehr wenige Pakete hin. Die allerallermeisten kriegt man so raus.

Ein echter Skandal und Aufreger, genauso wie das neue
Preissystem der Bahn.

Dafür kann die Post nun aber wirklich nichts…

*ggg*

Bye, Vanessa

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Hallo,

Was ist den massenweise?? Wenn Du siehst, welche Mengen jeden
Tag bewegt werden ist es doch nicht ungewöhnlich, dass Pakete
nicht identifiziert werden können.

„Allein im Nov. verkaufte die Post 7710 Sendungen an eine Firma und kassierte dafür 50.000 €!“

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Hallo,

hier ein Auszug von der HP der Deutschen Post:

Vertragskunden - Standard-Paketsendungen Sendungsverfolgung,
Laufzeitstatistiken und Zustellreports für Ihre Paketsendungen. Track & Trace Standard-Paket
Sie geben den Identcode Ihrer Paketsendung ein und bekommen online Auskünfte über Empfängeranschrift, Sendungsweg sowie zum Auslieferungs-Status.

So, und nun erzählt mir mal einer ganz langsam, warum denn dann soviele Pakete verschwinden können. Man kann sie doch stündlich in ihrem Weg verfolgen, also auch den Absender.
Es gibt nur einen einzigen Grund , wenn ein Paket verschwindet, es ist Absicht!!!
Bis auf die ganz, ganz wenigen, wo wirklich was schief läuft…z.B. eine auslaufende Säureflasche das halbe Paket zerstört.

Absicht besteht darin, den Aufkleber mit Adresse und Barcode absichtlich verschwinden zu lassen, ansonsten ist immer was zu lesen.

Eine unterbezahlte Hilfskraft hat auch wenig Interesse, auch nur einen Deut mehr zu tun als für das er bezahlt wird, das ist nun einmal so.
Im Klartext heisst das, Paket vorne rein und hinten wieder raus, wie ist doch sch**ßgal, ob nun weiter zum Kunden oder zum Ramschladen, geliefert ist geliefert…Soll erfüllt, Pakete sind nicht mehr im Lager.

Warum soll sich der Student, der sich dort in der Nacht ein paar Euro’s dazu verdient auch nur mehr machen?
Der Durchsatz zählt, nicht ein einzelnes Paket bearbeiten, um den Empfänger ausfindig zu machen, also wird es unzustellbar gemacht.

Nach dem obrigen Werbespot kann man jede Paketsendung bis zum Verschwinden verfolgen, also genau das Paketverteilzentrum wo es geschied und dort kann man wohl was unternehmen um solches abzustellen, aber wer will das schon?

Was macht dann der Ramschladen hier bei uns, wenn die Post nicht liefert? Der Laden zahlt ja monatlich eine hohe Pauschale für Pakete. Es muss also geliefert werden.
Wie man sowas anstellt, muss ich wohl keinem erklären bei all den leeren Kassen überall.

Meine Meinung, 95% der Sendungen verschwinden mit voller Absicht bezogen auf Paketsendungen, denn die sind ja nun mal registriert und somit verfolgbar im Sendungsweg und auch der Ort des Verschwindens.

Der ganze Schwindel hört dann erst auf, wenn jemand einen gewaltigen Prozess gegen die Post wegen Betrug oder was weiss ich, laufen lässt, ansonsten wird das System noch weiter ausgebaut, denn der Teuro macht erfinderisch und öffnet viele Wege.

Gruss

Gerd

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Pakete sind nicht gleich Päckchen!!!
Hi Mec,

Du verwechselst da (wie auch Gerd weiter oben) ganz massiv etwas. Päckchen und Briefe sind in der Tat nicht nachforschbar, weil sie auch nicht versichert sind und deshalb auch keinen Barcode erhalten (Päckchen weiß ich jetzt nicht genau, aber Briefe nicht). Das sind eindeutig Sparprodukte, da muß sich dann niemand beschweren, wenn es wegkommt. Es steht ja jedem frei, für 2 € Aufpreis ein Paket zu schicken.

Wenn Du dagegen einen Wertbrief (gibt es glaub ich nicht mehr), ein Einschreiben oder ein Paket hast, ist die Nachforschung kein Problem. Meine Mutter hat sich neulich um ihr Paket gesorgt und einfach mehrmals angerufen; man konnte ihr immer genau sagen, wo das Paket gerade ist. („Hat heute morgen Zwickau verlassen“ etc.)

Ich will die Post nicht verteidigen, habe mich erst letzte Woche über einen unverschämten Mitarbeiter beschwert und auch schon öfter, wirklich oft, Sendungen verloren, das waren dann aber immer Briefe oder Päckchen! Einmal habe ich einen Schlüssel verschickt, per Einschreiben, der Brief ging auf (war unzureichend verpackt, also meine Schuld) und kam leer beim Empfänger an. Innerhalb von 2 Tagen hatte ich meinen Schlüssel wieder! Obwohl äußerlich nichts darauf hinwies, daß es meiner ist!

Und schließlich müssen wir bei allem Geschimpfe auf die Deutsche Post daran denken, daß wir in Europa den besten Service haben. Kein Mensch würde in Italien auf die Idee kommen, Wertvolles mit der Post zu schicken. Klar, das macht es nicht besser, aber vielleicht weniger schlimm?

ciao,
erik

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Hallo,

„Allein im Nov. verkaufte die Post 7710 Sendungen an eine
Firma und kassierte dafür 50.000 €!“

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hallo MecFleih,
auch die Post hat EDV. Umso unverständlicher ist diese Zahl.
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als die Post noch Handbetrieb war. Wenn da eine Sendung nicht zustellbar war, dann wurde so lange geforscht, bis man den Adessaten oder den Absender gefunden hatte. Ein ganz hervorragendes Beispiel war ein Brief, der nach 25 (!) Jahren ankam. Heute würde so etwas im Papierkorb landen. Damals war es einfach eine Art Pflichterfüllung, auch wenn man schmunzelte.
Wenn heute ein Adressat nicht gleich identifiziert werden kann, bekommt man die Sendung als „Empfänger unbekannt“ zurück… auch wenn der 2 Häuser weiter wohnt.
Ich weiß, dass es damals auch ein paar schräge Vögel bei der Post gab, keine Frage! Ein ehemaliger Spielkamerad von mir ging zur Post. In der ersten Zeit musste er Briefe austragen. Der hat die Karten erst mal gelesen (die ihn interessierten), briefe heute odér morgen oder wenn er Zeit hatte abgeliefert. Doch so etwas war absolut die Ausnahme.
Grüße
Raimund

Hallo,

interessanter Link dazu: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,225032,00.html.

Gruß,

MecFleih

Hallo,

und hier ist die Antwort der Post auf den Artikel
http://www.posthorn.de/dpag?lang=de_DE&xmlFile=35818

Gruß
Karl-Heinz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Karl-Heinz,
was nützt das ganze Tracking via Internet, wenn mein Paket in irgendeinem ZUP-Durchlauf sein soll, aber da ist es eben nicht?
Dein Bemühen für die Post in allen Ehren, aber bei den Preisen erwarte ich einfach einen besseren Service. Wäre die Post der billigste Anbieter auf dem Markt, na ja. Aber das ist die Post wahrlich nicht. Letztens schickte uns ein Kunde Ware unfrei per Post zurück. Für den Versand zum Kunden zahlten wir € 3,75, der Postzusteller wollte von uns € 28,80(!!!) haben. Die Post hat mir in diesem Jahr mehrere Angebote unterbreitet, da sie uns unbedingt als Kunden gewinnen wollen. Aber warum soll ich für deutlich schlechteren Service deutlich mehr bezahlen?
Ich kenne die Statistiken über verlorengegangene Sendung von DPD, GP und UPS nicht, aber meine Erfahrung sagt das bei der Post innerhalb von 10 Monaten mehr Sendungen verschwunden waren als bei UPS und GP innerhalb von 9 Jahren. Die Post hat doch diverse Möglichkeiten einen Absender oder Empfänger herauszubekommen. Entweder über den Barcode oder über Lieferscheine oder andere innenliegende Begleitpapiere. Das der Diebstahl von Sendungen im grossen Stil kinderleicht ist habe ich in den Zeiten meiner Speditionstätigkeit erfahren Aber der Grund dafür liegt sicher nicht darin, das die MA der Post zu schlecht bezahlt sind (Frage mal einen Sub, der für GP fährt, was er verdient), sondern vielmehr beruht es auf der Tatsache, das die ZUP der Post nicht Videoüberwacht werden, wie es z.B. bei GP der Fall ist. Bei der Post Pakete verschwinden zu lassen ist einfach viel zu leicht wenn man sich ein wenig mit dem Umfeld auskennt.
Gruss Sebastian

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Und wie siehts damit aus
Hallo Raimund,

ich persönlich glaube, dass es sich bei so was v.a. um Päckchen handelt. Denn die können nicht nachverfolgt werden.

Die Quote an verlorenen Sendungen dürfte jedoch relativ gering sein.

Und nun meine Frage: Wie sieht es aus mit der MITVERANTWORTUNG der Postkunden. Wieso steht kein Absender drauf??? Also ich schreib meinen mit nem Filzstift immer noch aufs Paket, falls die Aufkleber weg gehn!

Und das Gejammere „gute alte Post“ kann ich nicht hören.

Früher hab ich alles was wichtig war und schnell ankommen sollte per UPS verschickt und mir per UPS schicken lassen. (6 KM von mir weg ist das Verteilungszentrum, da kannst du nicht erfolgreich zugestellte Sendungen eigentlich immer abends abholen).

Zwischenzeitlich schenken sich Post un UPS nicht mehr viel und mir ist’s egal womit es kommt.

Gruß Ivo

zu dünn??
Hallo Karl-Heinz,
ist aber doch ein bischen dünn diese Gegendarstellung, oder?
Die Post schiebt jetzt die Schuld auf die Firma, die Ihnen die Pakete abnahm. Und was ist mit den Anschuldigungen, das es für diesen Abnehmer ein leichtes war, entweder Absender oder Empfänger zu ermitteln? Ich weiss ja nicht, ob es rechtens ist, wenn sich bei diesem „Verwerter“ der Eigentümer der Sendung ermitteln lässt, das diese Tatsache einfach so übergangen werden darf.
Gruss Sebastian

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Wenn du richtig lesen würdest, sähest du auch den Unterschied zwischen PAKETEN und PÄCKCHEN.

Findus