Die Qual der Schule

Hallo Leute,

Mein Vater (Landwirt),war immer gegen die Schule.
Nach langem Leben kann ich heute seine Argumente verstehen.
Der Mensch braucht lebenlang Erfolg, ganz besonders im Kindsalter, sonst erleidet er ein „Abserbeln“ wie eine Pflanze die nicht die notwendigen Nährstoffe bekommt.
Die Schule ist ein Wettkampf mit sehr wenigen Bewertungspunkten wie: „Mathe“,Sprachen, Physik ,Chemie …,
lebenswichtige Angelegenheiten wie z.B.Handwerk, soz. Verhalten oder körperliche Ertüchtigung werden nicht gleichwertig berücksichtigt.
Die guten Schüler erleben Erfolg, mit Sicherheit gehörten Ihr alle dazu, sonst … (kein PC) „grins“

Meine Fragen:
Was geschieht mit den weniger guten Schülern ? werden die nicht nach jahrelangem Misserfolg, geschädigt aus diesem „Obligatorium“ ausscheiden ?

Sehr bedenklich ist, (in der heutigen Zeit) wenn nach den qualvollen Schuljahren das Motto herrscht:

april,april,april das ganze war nur ein Scherz wir brauchen dich in dieser glorreichen Gesellschaft nicht!

keine Lehrstelle , keine Arbeit… eine sehr traurige Angelegenheit.

In jeder Lebensgemeinschaft gibt es Arbeiten, die auch ohne Schulbildung erledigt werden können.
Leider sind diese notwendigen Arbeiten, wie Kanalreinigung, Kehrichtabfuhr etc., sehr schlecht belohnt, weil seit Jahren billige Arbeitskräfte dauernd eingeführt werden.
Wie der „Salatmarktpreis“ sollten die Löhne angehoben werden bis ein mittelmässiger Kaufmann sagt:
jetzt werde ich Kanalarbeiter.
Es war einmal so:
nach meiner Lehre 1951,bei Sulzer als Schlosser konnte ich bleiben für Fr. 1.40/Std, einige meiner Kollegen gingen als Hilfsarbeiter auf den „Bau“ und verdienten bis Fr.5.-/Std,…das waren Marktlöhne!

Noch eine haarsträubende Angelegenheit:
Der oberste „Boss“ einer Ch-Bank garniert eine Gage von 17 Millionen sFranken Jahresgehalt!

sind das „Uebermenschen“ ?

als Vergleichswert:

85 Dipl.Ingenieure à 200 000.- sFr

unglaublich aber real
(da bleibt nur noch kopfwackeln)

Heute verstehe ich, was damals mein Vater gemeint hat.

Gruss
Fritz
a.d.Uw.

halli hallo;
in was fuer einer kommunistischen traumwelt lebst du?!

Hallo Leute,

Mein Vater (Landwirt),war immer gegen die Schule.
Nach langem Leben kann ich heute seine Argumente verstehen.
Der Mensch braucht lebenlang Erfolg, ganz besonders im
Kindsalter, sonst erleidet er ein „Abserbeln“ wie eine Pflanze
die nicht die notwendigen Nährstoffe bekommt.
Die Schule ist ein Wettkampf mit sehr wenigen
Bewertungspunkten wie: „Mathe“,Sprachen, Physik ,Chemie …,
lebenswichtige Angelegenheiten wie z.B.Handwerk, soz.
Verhalten oder körperliche Ertüchtigung werden nicht
gleichwertig berücksichtigt.
Die guten Schüler erleben Erfolg, mit Sicherheit gehörten Ihr
alle dazu, sonst … (kein PC) „grins“

Meine Fragen:
Was geschieht mit den weniger guten Schülern ? werden die
nicht nach jahrelangem Misserfolg, geschädigt aus diesem
„Obligatorium“ ausscheiden ?

Sehr bedenklich ist, (in der heutigen Zeit) wenn nach den
qualvollen Schuljahren das Motto herrscht:

april,april,april das ganze war nur ein Scherz wir brauchen
dich in dieser glorreichen Gesellschaft nicht!

keine Lehrstelle , keine Arbeit… eine sehr traurige
Angelegenheit.

so ist das nunmal wenn jemand schlecht ist wieso sollle man ihn mit lob und bestaettigungn ueberhaeufen?!
und liegt doch an jedem selbst, was es aus seiner schulzeit macht und sich den erfolg holt
geschenkt wird der auch den „Guten“ nich…

In jeder Lebensgemeinschaft gibt es Arbeiten, die auch ohne
Schulbildung erledigt werden können.
Leider sind diese notwendigen Arbeiten, wie Kanalreinigung,
Kehrichtabfuhr etc., sehr schlecht belohnt, weil seit Jahren
billige Arbeitskräfte dauernd eingeführt werden.
Wie der „Salatmarktpreis“ sollten die Löhne angehoben werden
bis ein mittelmässiger Kaufmann sagt:
jetzt werde ich Kanalarbeiter.

ich lach mich tot, wer sollte einem kanalarbeiter den gleichen lohn zahlen wie einem topmanager? und mit welcher berechtigung?
wie stellst du dir einen managerjob vor? faul im buero liegen und von der sekretaerin die fuesse massieren lassen und das geld arbeitet fuer dich?!
das ist quasi ein Leben ohne freizeit oder privatleben
oder hast dich schonmal darueber informiert wie viel man shcaffen muss um all die qualifikationne und konkurenten zu schaffen?!

und von wegen arbeitskraefte eingefuehrt, oder ich da was auslaenderfeindliches raus?!
nu mach dir keine illusionnen es gibt viele jobs,wo hilfsarbeiter geholt werden, weil die einheimischen sich zu fein (sozialhilfe ist ja auch bequemer) sind fuer gurkenernte oder so…
wenn du als kanalarbeiter arbieten willst wirst bestimmt auch eher eingestellt als herr schlawinzki…aber diesne job willst auch Du nicht!

Es war einmal so:
nach meiner Lehre 1951,bei Sulzer als Schlosser konnte ich
bleiben für Fr. 1.40/Std, einige meiner Kollegen gingen als
Hilfsarbeiter auf den „Bau“ und verdienten bis
Fr.5.-/Std,…das waren Marktlöhne!

jaja die gute alte zeit blablalba
wie schoen wars noch als wir in hoehlen gelebt haben und das essen umsonst draussen rumlief

Noch eine haarsträubende Angelegenheit:
Der oberste „Boss“ einer Ch-Bank garniert eine Gage von 17
Millionen sFranken Jahresgehalt!

sind das „Uebermenschen“ ?

ja! versuch mal in siene position zu kommen, da kommen nur die besten rein
setzt da deinen kanalarbeiter ein und wir werden sehen wie weit der kommt
in der branche steckt eben mehr geld als im kanal (oder willst dumehr abwassergebuehren zahlen damit der kanalarbeiter auch einen millionen gage haben kann?!)

als Vergleichswert:

85 Dipl.Ingenieure à 200 000.- sFr

unglaublich aber real
(da bleibt nur noch kopfwackeln)

ohh mein gottt sag mal willst du uns hier nur mal provozieren, das kannst doch nich wirklich ernst gemeint haben

Heute verstehe ich, was damals mein Vater gemeint hat.

du versteht gar nix aber auch gar nix

Gruss
Fritz
a.d.Uw.

wach auf! gruss magi

Hallo Magi! Warum so aggressiv? Fritz´Gedanken sind doch interessant, auch wenn man nicht alle teilt! Deine Verteidigung der Spitzengehälter in (ab)gehobenen Management kann ich absolut nicht teilen. Schon gar nicht mit der BEgründung, dass sie aufgrund ihres Jobs keine Freizeit etc. mehr hätten. Guck Dich mal im Mittelstand um. Kleine, selbstständige Handwerker z.B., was meinst Du wohl, welche Arbeitszeiten DIE haben?? Und welches Einkommen?? Und welches Risiko?? Die bekommen nicht mal eben eine schlappe Abfindung - wie grade in den Medien - in Millionenhöhe. Aber um zum Ausgangsposting von Fritz zurückzukommen, ja und nein. Es gibt sicher Menschen, die Schule als die Inquisition schlechthin erleben, jedenfalls teilweise, und andere, die unbeschadet durch diese Zeit kommen. Sicher ist das Ganze auch abhängig vom Lehrer. Angelika

2 „Gefällt mir“

halli hallo;
in was fuer einer kommunistischen traumwelt lebst du?!

1 „Gefällt mir“

ok tut mir leid ich wollte nicht agressiv sein und auch keinen angreifen

also ich verteildigt die spitzengehaelter nicht wegen der wenigen freizeit, sondern wegen der arbeit die dahiner steck so weit zu kommen (sicher einige haben auch glueck, bzw papi oder beziehenungen) und einen riesigen konzern zu leiten ist sicher auch nicht leichter als einen kleinen betrieb

zur schule; natuerlich wird eher zb mathe …physik unterrichtet
und nicht handwerk…
schau dir mal den arbeitsmarkt an…wer braucht handwerker?
willst du denn kindern allen tischlern beibringen und dann sizten sie alle auf der strasse?!
es ist vielleicht nich schoen (meinem vater gehts zb genauso (tischler)) aber man braucht heute keine handwerker , dafuer lernen die kinder physik und bauen die maschinen um sie zu ersetzten
und moegen wir auch ungluecklich damit sein, es ist die realitaet…

das kommunistisch war auf deinen utopischen wunsch nach der gleichheit aller menschen bezogen…sowas funktioniert einfach nie und wird es in zukunft erst recht nich

ich moehcte niemanden als mensch 2.klasse abstufen
aber es gibt nunmal begabte und unbegabte, fleissige und faule, glueckspilze und die armen teufel denen gar nix gelingen mag

was wollt ihr machen? allen die gleichen guten noten geben, damit jeder gluecklich und befriedigt wird?! das funktioniert auch nich…

ich habe zb fuer die schule fast keinen finger krum gemacht und bin mit nem guten abi durchgekommen, weils mir einfahc leicht fiel
andere mitschueler waren vielelcith fleissiger und besser andere wiederrum haben gepaukt und gepaukt und ist troztdem nix bei rumgekommen

ich kann fritz meinung aus der sicht nachvollziehen, dass er wohl sehr enttaeuscht seine muss etc
aber wenn man sich mal ein paar mehr logische gedanken darueber macht dann kann er sich doch die ganzen fragen auch selbst beantworten
in den grosskonzerenen gibts mehr geld also gibts fuer die leute mehr geld in anderen branchen ist duster also gibts nix
und schule wir haben ja nun mehr als nur eine schule zur wahl, geht dahin wo ihr gluecklicher werdet
wenn die gesellschaft das aber nicht braucht , weint bitte nicht :smile:

mit freundlichem gruss Magi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Magi! Dass wir auf Dauer keine Handwerker mehr benötigen, glaube ich ehrlich nicht. Dazu gibt es zuviele kleine Firmen, die sich Nischen gesucht haben (und auch gefunden), in denen das Handwerk wieder goldenen Boden hat. Gott sei Dank ist der Mensch nicht durch jede noch so gute Maschine zu ersetzen. Und nein, ich denke nicht, dass man Schulnoten völlig abschaffen sollte. Auch Kuschelpädagogik halte ich nicht für wirklich sinnvoll, wenn nach 10 behüteten Jahren mit Wollespinnen und Liedchensingen plötzlich die knallharte Realität um die Ecke guckt. Aber ich wünsche mir ein gesundes Mittelmaß, das möglichst vielen Schülern gerecht wird. Sowohl eine Förderung der langsamen Schüler, wie eine höhere Anforderung an die schnelleren oder begabten. Dass viele Lehrer sich in einem permanenten Ausnahmezustand befinden und ich mit ihnen nicht tauschen möchte, sei noch am Rande erwähnt. Leider fehlt seit Jahren für eine angemessene Bildungspolitik das Geld. Für mich unverständlich, weil, was gibt es Wichtigeres als unsere Kinder?? Angelika

Auch schlechte Schüler müssen nicht frustriert sein, wenn sie aus der Schule kommen. Wichtig ist, das ich als Lehrer meinem Schüler trotz weniger Begabung Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Lernen muss Spaß machen, damit sich bei dem Kind eine Lernfreude einstellt. Ich kenn das Problem, das Kinder mit schlechten Noten nach der Schule keine Ausbildungsstelle bekommen, bzw. einen Beruf ergreifen der keinen Spaß macht. Aber das hat nichts damit zu tun, das die schule eine unnötige institution ist, vielmehr liegt es an unserem bildungssystem, immer mehr zu einem reinen Funktionslernen verkommen läßt. Ich war zukm Beuispiel austauschülerin in Dänemark. In der Schule hat mir primär der respektvolle Umgang zwischen Schüler- Schüler und Schüler- Lehrer beeindruckt. Neben den Pflichtfächern wie Dänisch und Mathe gab es eine Reihe von Wahlfächern die man individuell belgen konnt und auch wieder abwählen konnt, wenn man sie nicht mehr wollte. Außerdem waren die Klassen kleiner.

Ich möchte damit NICHT sagen, das unser Schulsystem nur schlecht ist, im Gegenteil ich kenne viele engeagierte Leher, die mit den uMSTÄNDEN an deutschen Schulen zu kämpfen haben, wie (große Klassen, veraltete Lehrmittel usw.)

mmh … sorry magi, hab ich gelesen, dass Du das nicht so gemeint hast, aber ich hab mir schon öfter gedacht … nicht nur in diesem board… dass es manchmal besser für einige wäre, erst mal um den Block zu laufen :wink:
Titel war „die Qual der Schule“ … und das ist eigentlich nicht ganz unberechtigt. Aber ich möchte auch erst mal festhalten, dass ich nicht „die Lehrer“ anmachen will, ne, da gibt es auch ganz liebe und fähige … ist halt wie in allen Berufsgruppen.
Leider richten halt die, die eigentlich schon „innerlich gekündigt“ haben, Schaden an. Eine Freundin von mir hat jetzt einen Kleinen (8 Jahre) in der Schule, die erste Klasse war mit 28 Kindern besetzt.
Das ist sicher auch schwierig, auf 28 „zwerge“ individuell einzugehen, aber da hat auch das eine oder andere Kind auch schnell einen „Stempel“ aufgedrückt.
Bei dem Sohn meiner Freundin vermutete die Lehrerin Orientierungsprobleme, bedingt durch die Trennungssituation der Eltern. Na, die Freundin hat den Sohn testen lassen auf Legasthenie, Dyskalkulie und ADS.
Alles negativ. Das Problem ist wohl, das er sich bei der Geräuschkulisse nicht konzentrieren kann. Das find ich eigentlich bei so Kleinen auch gar nicht merkwürdig.
Für eine erste/zweite Klasse sind 28 Kinder auch ganz schön viel, meiner Meinung nach. Das kann die Lehrerin wahrscheinlich auch nicht beeinflussen, aber ich kann mir schon vorstellen, dass die Motivation so mancher Schüler gen null geht. Find ich bedenklich, wenn das schon so früh passiert und hab bei meiner Tochter gesehen, wie das weiter geht.
Liebe Grüße
usch