Die Rechtsfrage bei einer Neugründung

Guten Abend,

meine Freundin und ich stehen kurz vor einer (Neben)-Selbstständigkeitsgründung.
Das ganze Konzept, das Eigenkapital und alles andere steht soweit nur die Frage der Rechtsform lässt mich seit Wochen nicht schlafen!

Ich erkläre kurz die Tätigkeit die wir aufnehmen möchte:
Wie importieren einen bestimmten Artikel aus China und vertreiben den in Deutschland. Die Interessenten sind breit gefächert: Hotels, Gastronomie, Große und Mittelständige Unternehmen.
Die Gewinnspanne ist énorm und wir wären im Moment die ersten und einzigen die das Anbieten und vertreiben (Vorallem an Gewerbekunden)!

Die Sache ist diese: Es könnte gut sein das es DIE Idee ist und der Laden beginnt richtig zu brummen! Es kann abert gut sein das es langsam vor sich hinkricht! Eins von beidem :smile:

Die Rechtsformen kenne ich und habe auch alle miteinander verglichen sowie mir zu jeden Gedanken gemacht!
Meine Vorauswahl wäre die Neue UG (Haftungsbeshränkt) oder das Nebengewerbe!

Tendiere eher zur UG da mir die Ansätze sehr gut gefahlen:
-Kleine GmbH
-Die Haftung
-Ich kann meinen Fantasienamen voll aussschreiben ohne meinen Namen zu verwenden
-Die Gewinnverteilung von 25%

Natürlich weiss ich auch über die Pflichten bescheid! Deswegen stelle ich mir ja auch die Fage!
Bei der Buchführungs ist arbeit angesagt oder man vergibt diese Arbeit gegen Entgeld. Die teure Bilanz, G&V Konto die für gutes Geld erstellt werden müssen -> Was mach ich wenn ich im ersten Jahr überhaupt nichts bewege? Die komplette Buchführung durchziehen inkl. Bilanz und G&V?

Na ja, sind meine ersten Ansatzpunkte und vielleicht kann einer bei der Entscheidung beitragen.

Danke + Gruss

Hallo,
frage bei der IHK nach ,bei Existenzgründerberatung.

Gruß

HWH

Zuerst einmal sollten Sie sich darüber im klaren werden ob Sie das Geschäft tatsächlich machen wollen. Für einen „echten“ Unternehmer gibt es die Frage „wird es klappen oder nicht“, nicht !

Es ist jetzt zwar nicht bekannt um welche Produkte es geht, aber bei Importen lauern versteckte Hürden die im Extremfall zum „Genickbruch“ führen können wie z.B. Einfuhrbestimmungen, Zollabwicklung, Produkthaftung, EEG, Prospekthaftung, Sicherheitsbestimmungen usw. Deshalb ist eine GmbH die erste Wahl. Eine UG sollte nur dann gewählt werden wenn kaum Kapital da ist. Die UG ist allerdings bis zur endgültigen Umwandlung in die GmbH TEURER als wenn die GmbH gleich gegründet wird !
Ein Steuerberater ist unumgänglich. Wenn man sich hier ein Guten sucht der nicht nur nach 08/15 arbeitet kann das Honorar auch vereinbart werden, so dass es am Anfang überschaubar ist. Zudem muss er ja nicht unbedingt jeden Beleg einzeln buchen, es gibt da auch andere Möglichkeiten um Kosten zu sparen.
Ich denke es wäre Sinnvoll wenn SIe sich an einen Unternehmensberater wenden um eine Grundstruktur für Ihr Vorhaben zu erhalten.

[MOD] Jobangebot entfernt