Die richtigen Fragen zu betriebl. Altersvorsorge?

Hi to all!

Hab mir die beiden anderen aktuellen Threads zum Thema durchgelesen, aber bin nur wenig klüger geworden.

Auch unser Unternehmen bietet eine „Arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung“ an.

Schwerpunkt ist Kombination von „Riester- und Eichel-Rente“.
Also Mindesteinlage für Riester, um die staatl. Zulagen zu bekommen und Max-Einlage für Eichel, um einen großen Gehaltsanteil steuerfrei und bis 2008 auch SV-frei zu bekommen.
Das Ganze mit abwählbarer BU und Hinterbliebenenversorgung.

Dazu sind momentan Berater der Versicherungsgesellschaft hier.
Morgen hab ich einen Termin.

Nun bin ich finanztechnisch nicht allzu bewandert.
Wo sind evt. Haken bei diesem Konzept versteckt?
Welche Fragen sollte ich unbedingt stellen?
Und welche Antworten darauf sind okay und welche ein KO-Kriterium?

In der Hoffnung auf eure Ratschläge

Bye, Jens

hallo Jens,
…frage, ob Du den Schrott Risterrente auch weglassen kannst!
Die AN-finanzierte Betriebsrente ist ohne RR rentabler, darf auch ins Ausland bezahlt werden (stell Dir vor, Du willst Deinen Lebensabend auf Mallorca verbringen = keine RR), kannst Du auch den Kindern geben (rR nicht) und solltest Du Dich selbständig machen, kannst Du RR auch vergessen.
Also weg mit dem Schrott!
Rrüße
Raimund

Moin, Moin.

Ja, also lieber Raimund, das Ding mit Herrn Riester ist doch wohl voll das Eigentor. jeder normal denkende mensch macht das nicht, denn eine einmal Auszahlung ist nicht möglich und wenn ich sehr krank bin zum Rentenalter habe ich mit Zitronen gehandelt. Monatliche Rente mit mindest Zahldauer von evtl. 10 Jahren und das wars. Also einmal Zahlung und Weltreise oder Kohle irgendwo verbraten. Aber manche meinen Herr Riester hats gut gemeint.

alf

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hallo alf,
hast vollkommen Recht!
Das muss ihm seine Oma eingeflüstert haben.
Wenn man bedenkt, dass es ein Ausgleich für weniger staatlicher Leistung ist!
Also weniger Rente!
Früher hat man Betrüger aufs Rad geflochten!
Grüße
Raimund

Zielgruppe
Hallo Raimund,

für das Gros der Bevölkerung dürfte es nachteilig sein. Beispielsweise für meine Schwester eher gut. Geringes Familieneinkommen, ein Kind, verheiratet und jung.

Das ist Riesters Zielgruppe… und für die ist es auch sehr sinnvoll.

Gruß
Marco

PS: für den Rest wohl eher die schlechteste Alternative

hallo Marco,

für das Gros der Bevölkerung dürfte es nachteilig sein.
Beispielsweise für meine Schwester eher gut. Geringes
Familieneinkommen, ein Kind, verheiratet und jung.

Wenn Deine Schwester zu den Geringstverdienern gehört (325 E) dann ja. Und natürlich, wenn sie den Höchstbetrag abschließt. Dann ist die Rendite nicht zu überbieten.
Doch schon das Kind ist ein Problem. Wenn sie die LV für ihr Kind machen würde: Abzug sämtlicher Vergünstigungen.
sollte Deine Schwester Hausfrau sein: keine Möglichkeit, sollte sie einen Mann haben, der mal mit ihr in außerdeutsche Gefilde zieht: Pech gehabt, geht nicht.
Du siehst, es sind do viele „wenn“ und „aber“ drin, dass ich mir sehr genau überlegen würde, ob dieser unüberlegte Schrott für mich geeignet ist. Ich habe übrigens noch keine einzige Riestzer-LV abgeschlossen. Na, ja, der Kunde sieht mir sofort an, was ich davon halte! Nur wenn er´s halt partout haben möchte, dann soll er´s auch bekommen.
Grüße
Raimund