Die Schilddrüsen untersuchung, wie genau ist die?

Hallo freunde der ärztlichen Kunst

Ich mußte wegen einer Schilddrüsenerkrankung (zyste oder ziste, klingt so) die schon 20 Jahre zurückliegt auf Anweisung der Ärzte regelmäßig also täglich eine Dosis L-Thyroxin nehmen, (100mg) angeblich bis zu meinem Lebensende wäre das nötig.

Regelmäßig wird mein blut untersucht um zu sehen ob ich richtig eingestellt bin. ca alle 3 monate bis zu halbes Jahr.

Da ich kein großer Freund von Medikamenten Drogen Tinkturen oder was auch immer es gibt bin, habe ich das Medikament einfach einmal über eine längere zeit (3 Monate) nicht genommen ich wollte selbst sehen was sich ändert, zum guten oder schlechten.

Ich bekam meine Blutuntersuchung,
Ergebnis. Herr Burbach sie sind gut eingestellt.

Daraufhin habe ich die andere Richtung eingeschlagen, auch 3 Monate,
bis 200mg (100mg normal) wieder mit dem Ergebnis:
sie sind sehr gut eingestellt.

Meinem Hausarzt werde ich morgen davon erzählen, da der nichts davon wusste.
Entweder braucht man, also ich, das zeug nicht, oder die Untersuchungen sind fraglich.
Nebenwirkungen habe ich auch nicht bemerkt.

Fragen:
wie zuverlässig sind Labore bei Blutuntersuchungen?

Könnte eine (möglicherweise wiedergesundete) Schilddrüse selbst für Regulierung kompetent genug sein,
und ich brauchte das Medikament möglicherweise nicht mehr?
(trotz angeblich lebenslang notwendig)

Sind die drei jeweiligen Testmonate zu kurz gewesen?
aber es war ja laut Blutuntersuchung überhaupt nichts Negatives zu erkennen,
und ich habe an mir keine Nebenwirkung bemerken können.

also bei aller ärztlicher Kunst, mein Gefühl sagt mir, hier stimmt was nicht.

Wer kann mir dazu etwas sagen, bin natürlich jetzt hochinteressiert.

Mit einem freundlichen Gruß

Franz

Du bist gemein!
Da die Schilddrüse einem Hormonregelkreis unterliegt, kann Sie, wenn Du Thyroxin futterst, einfach die eigene Produktion runterfahren, nimmst Dus nicht mehr, produziert sie entsprechend mehr. In einem gewissen Rahmen kann sie es also ausgleichen. Das ist bei Dir der Fall und nicht weiter verwunderlich. Ob man wegen dieser Zyste tatsächlich dauerhaft Hormone nehmen soll, ich weiß es auch nicht. Soviel zu Deiner Orientierung: Sinn der Übung ist, dass die Zyste nicht weiter wächst. Sie könnte irgendwann so groß werden, dass sie Dich stört. Ein Entartungsrisiko besteht nicht, also Krebs ist nicht zu erwarten. Ich ganz persönlich, aber das ist nur auf mich selbst bezogen, würde es wohl auch nicht dauerhaft nehmen. Ob es stringente Daten gibt, wie stark das Wachstum verhindert wird, ist mir unbekannt.

ich hoffe Du hast nen verständnisvollen Hausarzt…

pp

Hallo Franz,

die Frage wäre zuerst, welche SD-Parameter hat der Arzt im Labor angefordert? Lass Dir immer die Werte geben. Patienten dürfen und sollen das. So wissen wir nicht, worüber wir reden/schreiben.

Als bei mir vor Jahren ein „kalter Knoten“, eben diese mit Flüssigkeit gefüllte Zyste, in der SD festgestellt wurde, nahm ich wie Du laut Arzt regelmäßig Schilddrüsenhormon, und siehe da, die Zyste verkleinerte sich nach und nach (die Zeitraumlänge ist mir nicht mehr bekannt) bis hin zu einem Punkt, wo sich nichts mehr änderte. Dann beschloss mein HA, dass ich die Substitution jetzt abbrechen sollte, laut Erfahrung könnte der Knoten jetzt so klein bleiben.
Nach Absetzten der Tabletten aber „erholte“ sich die Zyste zusehends, wuchs wieder, und keine Ahnung nach wie vielen Wochen (Monaten) sie dann wieder größer wurde und auch eine wiedereinsetzende Thyroxinsubstitution konnte ihr Weiterwachsen nicht mehr bremsen. Ein Durchmesser von 4cm, das will im schmalen Halsbereich schon etwas heißen, das macht ordentlich Probleme.

Na gut, die OP konnte helfen, doch jetzt fehlte ein Teil des Schilddrüsengewebes, sodass das verbliebene Gewebe noch mehr Arbeit leisten muss: also sicherheitshalber wieder SD-Hormonsubstitution, wozu ich ebenfalls keine Lust hatte.

Leider ist es so, dass das von außen zugeführte SD-Hormon das Schilddrüsengewebe „schont“, d. h. sie muss nun selber kein Hormon produzieren, so dass die Gefahr, neue Zysten zu bekommen gemindert, bzw. gebannt ist. Und weil ich keine Lust auf weitere Zysten und OP’s habe, nehme ich lieber das Zeug.

Der TSH-Wert wird durch die Einnahme nach unten gedrückt, gewollt in den zu niedrigen Bereich, da die Drüse ja selber nicht aktiv ist. Wenn man die Hormonzufuhr von außen wieder weglässt, wird der TSH-Wert wieder leicht ansteigen und bei Euthyreose (weder Unter- noch Überfunktion) im Normalbereich sein.

Substituiert man dagegen im Selbstversuch 200mg Hormon, dann nimmt man eindeutig zu viel, für den Körper ist es wie eine SD-Überfunktion, aber der TSH-Wert liegt bei Substitution von 100mg ja schon bei ~0,02…µU/ml, also was soll das Labor da bei 200mg noch finden? ~0,01…
Referenzbereich ohne Substitution: ~0,3-3,5µU/ml.
Gut, man könnte sagen, der Patient kommt auch mit 75 oder 50mg aus. Man ist ja davon abgekommen, so sehr stark zu senken, um die SD zu vor Zystenvergrößerung zu schützen.

Ich finde es sehr schwierig, die Schilddrüse, unser „launisches Organ“ richtig zu verstehen, aber ihre Funktion ansatzweise verstehen zu lernen, bewahrt uns vor unnötigen Achterbahnfahrten mit Hilfe von Hormontabletten, deren Ergebnis nicht nur irgendein Laborwert sein kann, sondern Neubildungen/Vergrößerungen von Zysten. Und Überdosierung kann Insulinresistenz, Herz-Kreislaufstress, usw. auslösen.

Viele Grüße, Renate

Hallo liebe Renate,
Du bist eine MTA, kennst dich also in der Medizin gut aus, ich der Franz habe von Medizin nicht viel, besser ausgedrückt eher wenig Ahnung,

ich könnte dir was von Kirchtürmen erzählen, und wie man einen Kt-Hahn vergoldet aber die Schilddrüse ist für mich nur als betroffener interessant, aber mehr weiß ich leider auch nicht darüber.

Schmerzen habe ich keine, außer vor ca 20 Jahren Schluckbeschwerden, wodurch das ganze aufgefallen ist. Im Moment spüre ich also nichts Unnormales daran.

Ich habe auch immer ganz brav die Tabletten genommen, aber seitdem ich bei meinem Hausarzt bin, und ich merke er ist nicht gerade der beste, aber dafür bestimmt der liebste, vor allem er kann zuhören und dies ist schon mal sehr viel.

Regelmäßig hat er mir Blut abgenommen und zum Labor geschickt um meine Werte zu überprüfen und um mir sagen zu können ob ich richtig eingestellt bin. Ja Renate, damit war ich bis jetzt zufrieden.

Er fragt mich nicht wie vergoldet wird und ich frage ihn nicht nach Blutwerten wo ich keine Ahnung von habe.
Bis jetzt ging es immer nur darum ob ich mehr oder weniger L-tyroxin benötige um meine Schilddrüse auf normalem Niveau zu halten oder zu bekommen.

Was was bei den Werten gut oder schlecht ist da habe ich auf ihn gehört. Aber, dann wurde ich einfach einmal neugierig wie du ja in meinem Frageartikel gelesen hast, na ja Renate, und auch ein wenig hellhörig. Ich passe mit auf.

Eine Kölner Ärztin stellte bei mir auch so wie du es beschrieben hast eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste in oder an der SD fest, weiß ich auch nicht mehr so genau, ich erinnere mich nur noch an etwas fremdes was mir unangenehme Schluckbeschwerden machte.

sie hat eine Woche lang mit einer großen Spritze die Flüssigkeit jeden Tag aus der Zyste gesaugt oder gezogen, so wie man normal einem eine große Spritze verpasst nur rückwärts.

Das mag jetzt verrückt klingen aber ich habe sie quasi darum gebeten ob man das nicht so aussaugen könnte, damit der unangenehme Schluckdruck weg wäre, und sie hat es auch gemacht, und ich fühlte auch sofort eine Erleichterung,

Da sie die Spezialistin war, habe ich natürlich auch auf sie gehört und sie hat noch ein Zintigramm oder so etwa klingt es, gemacht den Rest hab ich schon vergessen, irgendwie war noch etwas mit einer radioaktiven Substanz, wie gesagt vor 20 Jahren.

sie war es auch, die mir sagte, ich müsse von da an ein leben lang die Tabletten schlucken, das wäre unbedingt nötig, jeden Tag, eine halbe Stunde vor dem Frühstück. Habe ich auch immer gemacht. Bis vor einem halben Jahr, ja und den Rest kennst du ja.

Und seit dem ich seit ein paar Tagen die Tabletten nicht mehr nehme habe ich auch schon wieder einen ganz normalen Blutdruck, klingt möglicherweise etwas verrückt aber es ist so.

sollte sich in der nächsten Zeit etwas spürbar zum negativen hin verändern und es nötig werde ich die Dinger wieder zu nehmen, mein Hausarzt hält ein Auge auf mich

Wie schon gesagt von den ganzen Werten habe ich absolut keine Ahnung aber damit wird ich mich schon auf meinen Hausarzt verlassen können. ich hoffe die Zyste kommt bei mir nicht wieder, ich nehme jetzt einmal etwas Jodid 200 zusätzlich, um zu sehen ob meine SD noch zurechtkommt. Franz will’s wissen.

Renate sollte sich bei mir etwas ändern zum Guten wie zum Schlechten werde ich dich unterrichten, aber die L-Thyroxin Dinger nehme ich vorerst einmal nicht mehr. möglicherweise kommt die Achterbahnfahrt wie du so schön sagst, aber ich möchte es wissen

Mit einem ganz lieben Gruß, du hast dir so viel mühe gemacht, und franz versteht von den werten leider nicht viel, aber ich bin trotzdem nicht übermütig und werde auf meinen Hals ein Auge halten. Auf mein wie du sagst launisches und ich hoffe gut launisches Organ.

Viele grüße Franz

Hallo,

Regelmäßig hat er mir Blut abgenommen und zum Labor geschickt
um meine Werte zu überprüfen und um mir sagen zu können ob ich
richtig eingestellt bin.

Ist das alles, was er macht?
Gibt es gelegentlich eine Ultraschalluntersuchung?

Gruß
Elke

Ich ganz persönlich, aber das ist nur auf
mich selbst bezogen, würde es wohl auch nicht dauerhaft
nehmen. Ob es stringente Daten gibt, wie stark das Wachstum
verhindert wird, ist mir unbekannt.

alles klar, habe verstanden.

ich hoffe Du hast nen verständnisvollen Hausarzt…

Ja, habe ich, er ist vielleicht nicht der beste, dafür aber der liebste, denn er kann zuhören und das ist doch sehr viel.
und er hat auch nicht geschimpft.

Hallo pp

vielen Dank für die sehr gute auskunft,
ich werde mal für längere zeit kein L-Thyroxin nehmen, mein hausarzt wird ein auge auf mich halten,
mal sehen was passiert, blutuntersuchungen laufen weiter, und was sonst noch so nötig ist.
sollte sich was dolles daraus ergeben, sag ich bescheid.

nochmals danke

PS: ich vergaß dir noch zu sagen, ich mag deine art wie du dich ausdrückst, ich fühle du bist ein Menschenfreund.
un glöv it mir, gemein bin ich och nit :smile:

Gruß Franz

Hallo Franz,

ich könnte dir was von Kirchtürmen erzählen, und wie man einen
Kt-Hahn vergoldet

na, erst mal an den Hahn herankommen, keine Ahnung wie das anzustellen ist, vor allem bei Glatteis oder Regen -:smile:)

Eine Kölner Ärztin stellte bei mir auch so wie du es
beschrieben hast eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste in oder
an der SD fest, weiß ich auch nicht mehr so genau, ich
erinnere mich nur noch an etwas fremdes was mir unangenehme
Schluckbeschwerden machte.

Das mag jetzt verrückt klingen aber ich habe sie quasi darum
gebeten ob man das nicht so aussaugen könnte, damit der
unangenehme Schluckdruck weg wäre, und sie hat es auch
gemacht, und ich fühlte auch sofort eine Erleichterung,

Solch ein „kalter Knoten“ wird in der Regel einmal punktiert. Die Zellen der Flüssigkeit werden histologisch untersucht um SD-Krebs auszuschließen. Der Druck ist zunächst weg, aber die Zyste füllt sich anschließend langsam wieder. Die Rückbildung der Zyste gelingt in der Regel mit Hilfe der regelmäßigen Thyroxinsubstitution.

Wenn man Glück hat, kann man bei guter Rückbildung die Tabletten absetzen und der Knoten bleibt so klein. Ich hatte dieses Glück leider nicht. Mein Hausarzt fragt auch jetzt wieder ab und zu, ob wir mal absetzten sollen, aber ich habe keine Lust mehr auf neue Knoten, und in meinem Familienzweig gibt es leider klare Tendenzen, dass die Genetik hier nicht unwesentlich beteiligt ist.

Wie Elke schon schrieb, regelmäßige Ultraschalldiagnostik gehört natürlich auch dazu, denn die Größe des Knotens wird gemessen und seine Tendenz beobachtet. Mein Hausarzt macht das selbst. Andere Verwandte müssen ab und zu wieder zum Endokrinologen, weil deren HA das nicht selbst kann.

Da sie die Spezialistin war, habe ich natürlich auch auf sie
gehört und sie hat noch ein Zintigramm oder so etwa klingt es,
gemacht den Rest hab ich schon vergessen, irgendwie war noch
etwas mit einer radioaktiven Substanz, wie gesagt vor 20
Jahren.

Dadurch wird gesehen, ob der Knoten aktiv/autonom Hormon produzierend (warmer Knoten) oder nicht aktiv (kalter Knoten) ist. Der kalte Knoten produziert kein Hormon und muss nicht entfernt werden, nur größer werden sollte er nicht, weil er dann eben andere Probleme macht, wie Schluckbeschwerden oder bei Stress das „dicke Halsgefühl“, dass das Blut scheinbar nicht in seiner Menge durch die Adern „passt“.

Und seit dem ich seit ein paar Tagen die Tabletten nicht mehr
nehme habe ich auch schon wieder einen ganz normalen
Blutdruck, klingt möglicherweise etwas verrückt aber es ist
so.

Das ist auch ein Argument.
Ich habe einen Schreck gekriegt, als Du Deinen Selbstversuch beschrieben hast, mit der doppelten Menge SD-Hormon. So etwas kann natürlich u. a. Herz/Kreislauf powern und eine künstliche Überfunktion simulieren, wobei Puls, Blutdruck sich steigern können, Schwitzen, Unruhe und all das…
Frage ist nur, ob der Blutdruck auch bei der normalen Dosis bereits erhöht war, das wäre ein Argument pro, wenn er derzeit ohne Tabletten wieder normal ist.

aber die L-Thyroxin
Dinger nehme ich vorerst einmal nicht mehr. möglicherweise
kommt die Achterbahnfahrt wie du so schön sagst, aber ich
möchte es wissen

Na ja, wenn man gut eingestellt ist, ändert sich am Hormonspiegel nicht sehr viel, weil dadurch ja die eigene Produktion gebremst wird, um die Knotenbildung zu unterbinden.
Und mit Achterbahnfahrt meinte ich das komplette Absetzen, um dann die doppelte Menge zu nehmen, um dann wieder abzusetzen.

Mit einem ganz lieben Gruß, du hast dir so viel mühe gemacht,
und franz versteht von den werten leider nicht viel, aber ich
bin trotzdem nicht übermütig und werde auf meinen Hals ein
Auge halten. Auf mein wie du sagst launisches und ich hoffe
gut launisches Organ.

Ich wünsche Dir, dass Du damit Erfolg hast und nach dem Absetzen der Knoten brav und bei guter Laune bleibt. In den überwiegenden Fällen funktioniert das gut, und dann hättest Du Recht mit Deiner Entscheidung. Wichtig ist aber die regelmäßige, weitere Ultraschallkontrolle, damit es Dir nicht so geht wie mir damals nach dem ärztlich empfohlenen Absetzen.

Viele Grüße, Renate

ich erröte

PS: ich vergaß dir noch zu sagen, ich mag deine art wie du
dich ausdrückst, ich fühle du bist ein Menschenfreund.
un glöv it mir, gemein bin ich och nit :smile:

…und trippel schüchtern auf den Zehen umher…
pp

Haaaalt.

Dadurch wird gesehen, ob der Knoten aktiv/autonom Hormon
produzierend (warmer Knoten) oder nicht aktiv (kalter Knoten)
ist. Der kalte Knoten produziert kein Hormon und muss nicht
entfernt werden

Die kalten sind die bösen, die fliegen raus. Also nicht immer, aber man sagt ca 5 % der kalten Knoten sind bösartig, daher gehören alle kalten genauer untersucht (Punktion oder Operation). Die heißen, Hormon produzierenden sind nie bösartig, aber hormonaktiv und dadurch lästig -> Schilddrüsenüberfunktion

Ich habe einen Schreck gekriegt, als Du Deinen Selbstversuch
beschrieben hast, mit der doppelten Menge SD-Hormon. So etwas
kann natürlich u. a. Herz/Kreislauf powern und eine künstliche
Überfunktion simulieren, wobei Puls, Blutdruck sich steigern
können, Schwitzen, Unruhe und all das…

Ich hab im Rahmen ner Studie 625 µg eingenommen, nix davon gemerkt, es gibt auch bestimmte nukleramedizinische Tests,wo man bis zu 2 g glaube ich auf einmal nimmt. Macht auch nich so schnell tot. Die SD legt sich paar Tage auf die faule Haut, bis die Tablette wieder raus ist und gut is.

pp

Die kalten sind die bösen, die fliegen raus. Also nicht immer,
aber man sagt ca 5 % der kalten Knoten sind bösartig, daher
gehören alle kalten genauer untersucht (Punktion oder
Operation). Die heißen, Hormon produzierenden sind nie
bösartig, aber hormonaktiv und dadurch lästig ->
Schilddrüsenüberfunktion

Hatte ich irgendetwas anderes gesagt? Nö. Ich hatte jetzt die Bösartigkeit nicht betont herausgestellt, wollte nicht noooch länger schreiben. Natürlich, wenn der kalte Knoten szintigrafiert, sonografiert und feinnadelpunktiert wurde, nach histologischer Punktatuntersuchung für gutartig befunden wurde (±Fehlerquote von 6%), - muss er zunächst nicht entfernt werden. Klar ca. 5 % dieser Knoten erweisen sich als bösartig, aber ob der Franz das alles so genau wissen wollte… bei mir zu Hause wollen die das alle auch nicht wissen :wink:.

Ich hab im Rahmen ner Studie 625 µg eingenommen, nix davon
gemerkt, es gibt auch bestimmte nukleramedizinische Tests,wo
man bis zu 2 g glaube ich auf einmal nimmt. Macht auch nich so
schnell tot. Die SD legt sich paar Tage auf die faule Haut,
bis die Tablette wieder raus ist und gut is.

Na Du wirst vielleicht bei ner Doppelblindstudie den Placebo erwischt haben :smile:
Ich hätte mich dieser Studie nicht zur Verfügung gestellt, auch wenn die dafür gut bezahlen.
Tot, na wohl nicht so schnell, aber ich denke, es lebt sich auf Dauer gesehen etwas gestresster mit ner Überdosierung.

Gruß, Renate

wollte… bei mir zu Hause wollen die das alle auch nicht
wissen :wink:.

grins

Ich hab im Rahmen ner Studie 625 µg eingenommen, nix davon
gemerkt, es gibt auch bestimmte nukleramedizinische Tests,wo
man bis zu 2 g glaube ich auf einmal nimmt. Macht auch nich so
schnell tot. Die SD legt sich paar Tage auf die faule Haut,
bis die Tablette wieder raus ist und gut is.

Na Du wirst vielleicht bei ner Doppelblindstudie den Placebo
erwischt haben :smile:
Ich hätte mich dieser Studie nicht zur Verfügung gestellt,
auch wenn die dafür gut bezahlen.
Tot, na wohl nicht so schnell, aber ich denke, es lebt sich
auf Dauer gesehen etwas gestresster mit ner Überdosierung.

Nee, dass war L-Thyroxin nass gegen trocken, sprich Saft gegen Tablette. Hat 800 Mack gegeben damals und war wirklich völlig problemlos. Easy verdientes Geld, tätsch imma wida machn! Allerdings war es nur jeweils eine Dosis, nicht mehrere Tage 625µg. War wohl missverständlixh ausgedrückt.
Aber die 2 Gramm waren natürlich gelogen und Käse, 2 mg waren gemeint für die Suppressionsszintigraphie.

pp