Hermann war mit Sicherheit nicht dumm, von der Herlingsburg aus als Höhenburg ist es mit Sicherheit günstiger eine Schlacht zu führen. Von dort oben konnte man alle Truppenbewegungen im Tal beobachten und das bis weit ins Land. Wer weiß denn, das die Germanen die kleine Schlacht bei Kalkriese gewonnen haben, keiner oder ihr? Vielleicht haben sie das Gemetzel dort sogar verloren!
Grüße, Jens
Hermann war mit Sicherheit nicht dumm,
Es gab nie einen Hermann!! Es gab immer nur den röm. Offizier „Arminius“!
von der Herlingsburg
aus als Höhenburg ist es mit Sicherheit günstiger eine
Schlacht zu führen.
Die alten Obergermanen standen nicht auf einem Feldherrenhügel, wie der alte Napoleon. Sie waren immer im Getümmel und prügelten mit.
Von dort oben konnte man alle
Truppenbewegungen im Tal beobachten und das bis weit ins Land.
Weit ins Land? Gerade die german. Wälder und Sumpfgebiete hatten es in sich für die Römer.
Wer weiß denn, das die Germanen die kleine Schlacht bei
Kalkriese gewonnen haben, keiner oder ihr?
Haben sie denn doch eine geschlagen bei Kalkriese? Ob groß oder klein, der Erfolg ist wichtig und mit Kalkriese war für die Römer Schluß in Germanien. Zumindest rechts des Rheins.
Vielleicht haben
sie das Gemetzel dort sogar verloren!
Ja, vielleicht. Das wissen wir nicht. Wichtig ist das Ergebnis, nämlich Schluß mit Lustig für die Römer. Schluß mit blonde Germaninnen vernaschen.
Gruß max. Mein Opa, ein Chauke, war nicht dabei!!
Hi!
Hermann war mit Sicherheit nicht dumm, von der Herlingsburg
aus als Höhenburg ist es mit Sicherheit günstiger eine
Schlacht zu führen. Von dort oben konnte man alle
Truppenbewegungen im Tal beobachten und das bis weit ins Land.
Wer weiß denn, das die Germanen die kleine Schlacht bei
Kalkriese gewonnen haben, keiner oder ihr? Vielleicht haben
sie das Gemetzel dort sogar verloren!
Mir ist immer noch nicht klar, was du eigentlich willst.
Möchtest du, dass die Vernichtung der drei römischen Legionen nahe der Herlingsburg stattgefunden hat? Dann bring Beweise. Und vor allem: Widerlege die Beweise, die zum Schluss führten, die Varus-Legionen wurden bei Kalkriese vernichtet.
Bei Kalkriese hat man Münzen, Waffen, Rüstungsteile, Tierknochen und gespaltene Menschenschädel gefunden. Gibt es vergleichbares Material aus dem Gebiet der Herlingsburg? Gibt es überhaupt einen Beweis für ein größeres Gefecht der Römer in diesem Gebiet?
Die Annahme, die Herlingsburg eigne sich, um die marschierenden Legionen zu beobachten und zu attackieren, passt vermutlich auf ein Dutzend weiterer Orte im Dreieck Paderborn - Osnabrück - Diepholz. Ein stichhaltiges Argument ist es jedenfalls nicht.
Grüße
Heinrich
Thema: Varus Schlacht
Datum: 26.08.03 21:35:16 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit
Von: TESORO1D
An: JGBrauckmann
Hallo Jens,
Peter Gey hat Deine E-Mail an uns, die IG Phoenix Rhein-Main ( www.ig-phoenix.de ) weitergeleitet. Wir haben zwar noch kein Bodenradar, wollen es uns aber im nächsten Jahr kaufen. Mit der Varusschlacht beschäftigen wir uns auch, siehe dazu unsere Artikel im Schatzsucher Magazin ( www.schatzsucher-magazin.de ). Hier gibt es eine Theorie von Rainer Friebe, dass das Varusschlachtfeld bei Halberstadt gelegen hat. Er hat auch ein sehr aufschlussreiches Buch geschrieben, dass Du unbedingt lesen solltest, wenn Du es noch nicht kennst.
Eine Frage zur Genehmigung. In welchem Bundesland liegt den die Burg? NI oder NW? In NW gibt es Genehmigungen in NI noch nicht.
Viele Grüße
Walter
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Hallo,
Es gab nie einen Hermann!! Es gab immer nur den röm. Offizier
„Arminius“!
Und warum der so hiess, weiss keiner. Manche vermuten, der Name kommt von „Armenius“, da er mal in Armenien gekämpft hat. „Hermann“ jedenfalls hat er meines Wissens von Luther.
Die alten Obergermanen standen nicht auf einem
Feldherrenhügel …
Gerade die german. Wälder und Sumpfgebiete
hatten es in sich für die Römer.
Ja, so ist’s wohl. Wenn die Überlieferungen stimmen, haben sich die Germanen just kein offenes Gelände ausgesucht - dort hätten sie gegen die Römer keine Chance gehabt - sondern ein eher schwer zu überblickendes - das sie selbst allerdings gut kannten! - wo sie aus dem Hinterhalt angreifen konnten. Ausserdem waren die Römer wohl weitgehend arglos und überhaupt nicht in Kriegsmarschordnung. „Arminius“ kannte die Römer als Offizier ja sehr gut!
Vielleicht haben
sie das Gemetzel dort sogar verloren!
Ja, vielleicht. Das wissen wir nicht.
Na ja, alle Überlieferungen sprechen dafür, dass es für die Römer ein Fiasko war. Und die Römer haben recht gut (wenngleich natürlich nicht objektiv) Geschichte aufgeschrieben.
Ich habe ein Buch gelesen, in dem gesagt wird, dass die Römer 7 Jahre später noch einmal versucht haben, das Blatt zu wenden: Ein gewisser Germanicus ist 16 n.Chr. den Rhein runter, durch die Nordsee zur Weser, diese hoch bis kurz vor Hameln. Dort kam es zur Schlacht, die wohl ziemlich unentschieden ausgegangen ist. Der Bruder von Arminius, ein gewisser Flavus, hat angeblich auf der Seite der Römer gekämpft. Auf dem Rückweg kamen die Römer in der Nordsee in einen schlimmen Sturm, der sie mehr Opfer als die Schlacht selbst gekostet hat. Damit war dann wirklich endgültig Schluss in Germanien.
Für die Beseitigung von Arminius haben die Germanen per Verwandtenmord (Gift) dann selbst gesorgt.
Stimmt’s?
Gruß, Stucki
Für die Beseitigung von Arminius haben die Germanen per
Verwandtenmord (Gift) dann selbst gesorgt.
Stimmt’s?
Gruß, Stucki
Ja und sein Schwiegervater Segestes hat seine eigene Tochter Thusnelda, also Arminius` Frau, an die Römer verkauft.
Das war schon eine wilde Bande, dieser Germanenhaufen. Edel waren die nun wirklich nicht!
Gruß max
Ja und sein Schwiegervater Segestes hat seine eigene Tochter
Thusnelda, also Arminius` Frau, an die Römer verkauft.
Segestes hat Varus ja wohl auch gewarnt, aber der wollte ihm nicht glauben. Das ist auch ein Hinweis, dass die Römer völlig arglos waren, die Germanen relativ leichtes Spiel hatten.
Die Römer haben Thusnelda dann ja auch durch Rom geführt … auf der Tribüne stand ihr Vater …
Wie kommt es eigentlich, dass der Name „Thusnelda“ für eine eher trottelige Frau steht?
Gruß, Stucki
Wie kommt es eigentlich, dass der Name „Thusnelda“ für eine
eher trottelige Frau steht?
Hallo !
Ich glaube, das hängt mit den ersten Aufführungen der Wagneropern zusammen. Dort wurden die germanischen Tanten ja meistens in Zweimetergröße und mit langen Zöpfen dargestellt.
Auch auf alten Gemälden sind sie Riesenweiber und an ihren Zöpfen schaukeln kleine Kinder.
Dazu der merkwürdige Name!!!
Gruß max