Hallo!
Jetzt habe ich doch ein Problem (neulich schonmal in einem Nebensatz angekündigt…) zuerst jedoch ein Hinweis: ich bin an meiner Uni sehr zufrieden, und sie ist WIRKLCIH top :o) das nur am Rande…
Also folgendes. Ich bin vor einiger Zeit gebeten worden, für unsere Uni eine WebSeite zu gestalten, für die Alumnis (ehemalige Studenten). Normalerweise erfolgt die Abrechnung von allen möglichen „Hilfs-Tätigkeiten“ der Studenten über sog. „Timesheets“, d.h. Zettel, in denen die gearbeiteten Stunden eingetragen werden und die dann von jemandem offiziellen unterschrieben werden müssen. Der Stundenlohn beträgt €8,70.
Nun ist es so, dass von Anfang an mir gesagt wurde, dass die Abrechnung dieses Projektes entweder über Timesheets oder aber eben auch über eine Pauschal-Vergütung erfolgen könne. Dass hier eine Ausnahme gemacht wird stand also damals schon fest. Damals konnte ich den Arbeitsaufwand allerdings noch nicht einschätzen, weshalb die Abrechnung für das erste Teilprojekt der Alumni Seite (den „Prototypen“) anfangs auch über Timesheets lief. Es war im übrigen auch für [meine „Chefin“ --> der Director of External Relations] klar, dass diese Arbeit mit einem Stundenlohn von € 8,70 weit unterbezahlt ist, weshalb immer klar war, dass für die Alumni-Seite eine Sonderlösung gefunden werden muss. Nur unter diesen Voraussetzungen habe ich dann den weitergehenden Auftrag, also die weitere Gestaltung und Erweiterung dieser Seite, angenommen.
Nun, ich habe also keine Timesheets mehr abgegeben, vorher war allerdings KEIN Betrag im Gespräch, der mir zu vergüten wäre. Also habe ich kürzlich (Anfang Mai) meine Chefin gefragt, was sie denn für angemessen hielte. SIe sagte mir, dass meine Arbeit für die Alumni Seite mit DM 5000,-- zu vergüten sei, und die Arbeit für eine andere Seite die ich Uni-intern auch noch gemacht hatte mit zusätzlich DM 3000,-- bis DM 4000,–, was ich dem Finanzmenschen von unserer Uni auch mitgeteilt hatte. Der hat mir mehrmals versichert, dass ich mich in der Angelegenheit nicht nochmals mit Frau Dr. Mechel in Verbindung setzen müsste, weshalb ich davon ausgehen musste, dass mir ein Gesamtbetrag zwischen DM 8000,-- und DM 9000,-- zu vergüten ist.
Nun… zwischenzeitlich ist meine Chefin von meiner Uni weggegangen und hat einen neuen Arbeitgeber… allerdings so plötzlich, dass ich keine Zeit hatte, mir noch was schriftlich geben zu lassen.
Unser Finanzmensch schreibt mir heute also folgende mail:
Lieber Herr Minnich,
ich habe nochmal mit [meiner Chefin] wie auch [dem technischen Supervisor, der auch wusste, das die Bezahlung besonders geregelt wird]gesprochen. Von Anfang an war vereinbart worden, dass
eine Abrechnung über Timesheets erfolgen sollte.
Auch unsere Master-Studenten, die in Forschungs-, Design-, oder Programmierprojekten beschäftigt werden, erhalten
den normalen Stundensatz, so dass ich in Ihrem Fall auch keine Ausnahme machen möchte. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis.
Bitte reichen Sie daher noch Ihre Timesheets für die Zeit ab Dezember zur Abzeichnung bei [dem Tech-Supervisor] ein.
Hinsichtlich der Abrechnung könnte ich ich mir aber durchaus vorstellen, dass wir die komplette Arbeitgeberbelastung
als Gutschrift auf die zu zahlende Studiengebühr gewähren. Dann könnten Sie sich Steuer und Arbeitgeberanteile gutschreiben lassen. Kann mir das hier jemand erklären, wie sieht das für mich aus? Ich komm mit den Begriffen nicht zurecht… sonst frag ich noch mal bei Steuern…
Meine Fragen:
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Was ist denn ein realistischer Stundenlohn für so ein Webdesign-Projekt?
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Habe ich eine rechtliche Grundlage, die 8000-9000 DM die im Raum stehen zu fordern? Insbesondere ist es ja so, dass von Anfang an klar war, DASS eine Sonderregelung gefunden werden wird. WIE HOCH die Vergütung ist, habe ich erst HINTERHER, d.h. nach Erledigung des Auftrages, erfahren. Ist das trotzdem durchsetzbar? Und: welche Argumente fallen euch ein, wie ich an mein Geld komme? Ich kann ja nichts beweisen, aber vielleicht gibt es ja ein paar schöne Paragraphen dazu…
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Der Finanzmensch hat keinen Einfluss auf mein Gehalt zu nehmen, wenn jemand anders was anderes meint, oder?
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Wie sieht es rechtlich damit: Um auf Ihren Wunsch zurückzukommen, das über Timesheets abzurechnen: der Betrag entspricht bei einem Stundenlohn von € 8,70 etwa 470 bzw. 528 Stunden im Timesheet, die ich mir gerne von den entsprechenden Personen abzeichnen lasse. aus, was mir so als Idee für eine Antwort eingefallen war? Natürlich habe ich weniger Stunden gearbeitet, aber ich hätte ja doch gerne den Betrag der mir genannt wurde
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Darf ich die Seiten löschen, wenn ich mein Geld nicht bekomme?
Vielen Dank!
Dennis =o)
PS: Ja, ich habe draus gelernt… alles nur noch schriftlich
