hi,
Um das an einem profanen Beispiel zu verdeutlichen: Wenn ein
Schüler in einer Klasse einen anderen beleidigt, hat das an
sich doch keine Folgen für das „Opfer“.
*lol* meinst du das ernst? dann warst du wohl teil der besonders beliebten in deiner klasse. grade bei kindern und teenagern, die noch nicht „zivilisiert“ wurden, wird am härtesten und besonders rücksichtslos beleidigt, ausgespottet und ausgegrenzt. es reicht, daß du eine brille hast oder tictactoe nicht kennst. die folgen für das „opfer“ gehen bis zum selbstmord…
Es sei denn, die
anderen Mitschüler bringen darauf hin diesen Schüler mit der
Beleidigung in Verbindung und benachteiligen ihn deswegen (zB
wollen sie nicht mehr mit ihm spielen etc). Das ist
dann ein tatsächlicher Schaden, der aber, wie gesagt, auf dem
„schlechten“ Charakter der Mitschüler beruht, die m.E. eher
den „Täter“ ächten müßten - oder ihm helfen, die Situation,
die zu den beleidigenden Äußerungen geführt hat, vernünftig zu
hinterfragen und ggf zu ändern.
tja gell der unterschied zwischen utopia und der wahren welt tut oft weh. in der wahren welt ist jede beleidigung ein schaden für das opfer. DESWEGEN ist es auch ein vergehen und das opfer kann klagen! ich nenne dich öffentlich arschloch, du verklagst mich. gibt es zeugen, werde ich bestraft. kein mensch käme auf die idee, die „schuld“ irgendwem anderen als mir zu geben.
gruß
datafox