Die zwei Welten

Hallo,
ich möchte das einmal zu Diskussion stellen.

Die zwei Welten:

So wie es eine geistige und materielle Welt gibt, so gibt es auch eine Theoretische und eine Praktische Welt.
Es gibt schon längst diese Aussage: Die Theoretiker vergessen, dass es die PRAXIS gab, noch bevor es die Theorie gab.
In unserer Zeit herrschen die Theoretiker. Die Praxis wird hinten an gestellt – wenn es sein muß, sogar verlacht.
Doch die Theoretiker vergessen, dass sie ihr DASEIN der Praxis verdanken, und dass sie NUR durch Praxis ERNÄHRT werden!!!

Würden die Praktiker aufhören zu arbeiten, wovon wollten die Theoretiker noch leben?

Das ist der Kampf: Die Produktion steht VOR der Verwaltung – wovon will die Verwaltung leben, wenn nichts mehr produziert wird. (vom Bleistiftspitzen?)

Doch die VERWALTENDEN sind ja studierte, und haben gelernt, die arbeitenden von SICH abhängig zu machen (IM GEISTE).
Sprich: Sie können zwar SELBST nichts leisten, haben aber gelernt, wie man ANDERE für SICH leisten lässt.

Eigentlich wird es ZEIT, dass BEIDE erkennen, dass der EINE den ANDEREN braucht.

Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen, dass der Arbeitgeber OHNE den Arbeitnehmer nicht existieren kann?
Ist es so schwer zu verstehen, dass der EINE ohne den ANDEREN nicht existieren kann?

Und jetzt haben wir diese Philosophie.
Ist es in diesem Forum nicht GLEICH wie in dieser Welt???
Dass sich die Theoretiker ERHEBEN und DOMMINIEREN, und die Praktiker – die der URSPRUNG des Wissens sind, wovon die Theorie eigentlich LEBT, verlacht werden???

Ist es nicht sehr EINFACH zu sagen (aus theoretischem Wissen) SO ist das! Da ich doch genügend theoretische „Beweise“ hinter mir habe, die ich ja auswendig gelernt habe.

Haben wir eigentlich nicht längst erkannt, dass JEDE Theorie – 10 – 50 – oder 100 – Jahre später über den Haufen geworfen wurde???

Haben wir nicht längst erkannt, dass GERADE in der Philosophie, das HÖCHSTE Wissen und die höchste Erkenntnis über Jahrtausende LEBT?

Mit welchem RECHT, erheben sich also Theoretiker über die Praktiker? Wenn es doch klar erwiesen ist, dass NUR die Praxis – die Erkenntnis bringt?

Denn die Theorie ist NUR die ANALYSE der PRAXIS.

Der Unwissende, läuft nach BEWEISEN (Wissen) der Theorie.
Der Weise will VERSTEHEN (Verständnis) das ist die Praxis.

Aus der Theorie wächst Erkenntnis – aus Erkenntnis wächst Theorie

Wir müssen lernen, beides als EINES zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Demetrius

Hallo Demetrius!

Und jetzt haben wir diese Philosophie.
Ist es in diesem Forum nicht GLEICH wie in dieser Welt???
Dass sich die Theoretiker ERHEBEN und DOMMINIEREN, und die
Praktiker – die der URSPRUNG des Wissens sind, wovon die
Theorie eigentlich LEBT, verlacht werden???

Die Praktiker sind der Ursprung des Wissens? Die Praktiker oder die Praxis? Die Praktiker haben das Wissen erschaffen?
Kannst du erklären, was du mit Praktiker meinst, im philosophischen Sinne.

Dominiert wird nur, wer sich dominieren läßt. Das ist wie Schlüssel und Schloß, es erschafft sich gegenseitig.
Gruss
HC

Hallo Humancrossing,

>>>>Die Praktiker sind der Ursprung des Wissens? Die Praktiker oder die Praxis? >>Die Praktiker haben das Wissen erschaffen?>>Kannst du erklären, was du mit Praktiker meinst, im philosophischen Sinne. >>Dominiert wird nur, wer sich dominieren läßt. Das ist wie Schlüssel und Schloß, es erschafft sich gegenseitig.

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so ein Schwachsinn!!!
Hallo,
als ob man Theorie und Praxis in 2 Welten trennen könnte?
Es gibt wohl Menschen, die mehr praktisch handeln, aber sicher
nicht ohne Theorie und andererseits gibt es natürlich auch
Menschen, die weiniger praktisch arbeiten und dafür mehr
theoretisch. Aber was soll diese Kategorisierung.

Im Handwerklichen Sinne ist das wohl einfach zu erklären.
Die Praktiker sind die, welche den Tisch gezimmert haben.

Und jeder Handwerker wird wohl ein gutes Maß an Theorie
gelernt haben, bevor er ein guter Praktiker sein kann.
Das nennt man dann in der Umgangssprache „Einheit von
Theorie und Praxis“.

Die Theoretiker sind die, welche die Tische von vielen
Praktikern vergleichen.
Daraus BEURTEILEN sie den Praktiker und dessen Leistung,
obwohl sie SELBST noch nie einen Hobel in der Hand hatten.

Da hat er wohl den Begriff Theoretiker mit „Stiftung Warentest“
verwechselt. Vielleicht ist aber bei Herrn DD auch
Theoretiker = Stiftung Warentest. Bei dieser eigenwilligen
selbstdefinierten Begriffswelt, die mit ständig klemmmender
Shifttaste diverse Begriffe zusammenhanglos ins Forum Brüllt,
ist das schwer zu sagen.

Im philosophischen Sinne ist es vom Prinzip gleich.
Die großen Philosophen haben aus Ihrem LEBEN Erfahrungen
gesammelt und Erkenntnisse gewonnen, die sie dann irgend wann
zusammengefasst haben.

„Die Philosophen haben die Welt nur unterschiedlich
interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern“ (Marx).

Die Theoretiker studieren und vergleichen nun diese
Zusammenfassungen an Erkenntnissen und ordnen diese in
Kategorien, analysieren und BEURTEILEN diese. Obwohl sie
SELBST noch nie gedacht (wirklich GELEBT) haben.

Ja ja, die Theoretiker sind sind eigentlich die Deppen der
Nation und SELBST LEBEN die eigentlich gar nicht. Sind
nur UNTOTE.

Es ist NICHT möglich, eine Erkenntnis aus einem Buch zu
gewinnen, wenn ich dieses geschriebene nicht SELBST im Leben
erfahren habe.

Oha, man höre und staune. Da ist das ganze Elend der PISA-
Studie gar nicht so schlimm. Aus Büchern kann man ja sowieso
keine Erkenntnisse gewinnen. Bücher sind überhaupt überflüssig.
Man kann ja alles selbst im Leben erfahren.

Für den Philosophen ist das LEBEN die Praxis.
So wie der Tischler immer wieder etwas ausprobiert, bis ihm
der Tisch gefällt, so probiert der Philosoph das Leben aus.

Der Tischler hat ja auch viel Zeit. Man muß ja mit so einem
Handwerk auch nicht seinen Lebensunterhalt verdienen.
Serienproduktion gib’s ja auch nicht.
Wenn da nur ein künstlerisch gestalteter Tisch rauskommt, den
man für 50.000€ verkaufen kann, dann ist schon alles in Ordnung.
Und der Philosoph probiert eines seiner vielen Leben mal so
aus und dann wieder anders.

Daraus ergibt sich ein abwechslungsreiches Leben mit vielen
Höhen und Tiefen.

Das stimmt! Ich schätze, wesentlich mehr Tiefen als Höhen.
Es sein denn, man kann andere Leute davon überzeugen, für
soviel unortodoxe LEBENSWEISHEIT reichlich Geld zu bezahlen
(siehe Homepage von H. DD).
Gruß Uwi

Die zwei Backen/Gesicht oder nicht

Lieber „Demetrius“,

jemand der glaubt, daß es eine praktische und
eine theoretische Welt gibt, glaubt auch, daß
es eine lustige und eine traurige Welt gibt,
eine dreieckige und eine Ballongwelt…

Abgesehen von diesem Schwachsinn verstehe ich
Dich richtig, daß Du den Theoretikern vorwirfst,
daß sie das Primat der Praxis nicht anerkennen?

Ich versuch mich an einem Zitat:
„Mit welchem RECHT, erheben sich also Theoretiker
über die Praktiker? Wenn es doch klar erwiesen ist,
dass NUR die Praxis die Erkenntnis bringt?“

1.Menschen ohne Theorie sind Affen.
2.Vom praktischen Menschen bis zum Menschen mit
RECHTsverständnis (Theorie) vergingen mindestens
soviel Jahre, daß der praktische Affe eine Idee
von der Mathematik (Theorie)bekam.
3.Das Recht mit dem sich der Theoretiker über den
Praktiker erhebt, ist: Es gibt so viele Tiere, die
dem Menschen in unmittelbarer Praxis überlegen sind,
aber es gibt kein Tier das dem Menschen theoretisch
überlegen ist (*natürlich nach menschl.Maßstäben=
deshalb: Welches andere Tier außer dem Menschen, ist
abstraktionsfähig genug, Maßstäbe zu erstellen?!!
4.Wenn „es doch klar erwiesen ist, daß NUR die Praxis
die Erkenntnis“ bringe, frage ich mich, warum sie we-
nige Sätze später schreiben: „Aus der Theorie wächst
Erkenntnis – aus Erkenntnis wächst Theorie“. In ih-
rem Interesse nenne ich dies „Dialektik“ (und Tschüß).

x-nada

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Hallo Demetrius,

ich möchte das einmal zu Diskussion stellen.

dann darf ich vielleicht auch etwas dazu sagen (wissend, dass du weißt, dass ich nicht deiner Meinung bin).

So wie es eine geistige und materielle Welt gibt, so gibt es
auch eine Theoretische und eine Praktische Welt.

Hier sehe ich schon sprachlich ein Problem: Was ist denn mit „Welt“ gemeint? Dieser Begriff ist so schwammig, dass sich jeder seine eigene Bedeutung herausssuchen kann. Mit solchen Begriffen kann man keine Theorien aufstellen, jedenfalls nicht, ohne sie zu erläutern (was z. B. Wittgenstein versucht hat).

Es gibt schon längst diese Aussage: Die Theoretiker vergessen,
dass es die PRAXIS gab, noch bevor es die Theorie gab.

Dass das immer wieder behauptet wird, stimmt, aber die Aussage ist falsch. Sie beruht auf der Eitelkeit und der Theorieblindheit der „Praktiker“.

In unserer Zeit herrschen die Theoretiker.

Wenn es so wäre, wären wir ein gutes Stück weiter. Leider sehe ich das überhaupt nicht, bin aber sehr wohl der Meinung, dass es so sein sollte. Schau dir die Politik an: Wo siehst du da Theorie? Schau dir die Physik/Religion (oder was auch immer) an. Ich sehe nur Menschen, die meinen, dass das, was sie tun , das einzig wirkliche ist.

Die Praxis wird hinten an gestellt – wenn es sein muß, sogar
verlacht.

Ich meine, das siehst du nicht richtig.

Doch die Theoretiker vergessen, dass sie ihr DASEIN der Praxis
verdanken, und dass sie NUR durch Praxis ERNÄHRT werden!!!

Genetisch ist das richtig, aber geltungsmäßig stimmt das einfach nicht. Wer das pauschal behauptet, unterliegt dem Missverständnis, dass diesen Vorgängen eine „Gesetzlichkeit“ innewohnt, und zwar in dem Sinne, dass er das Wort „Gesetz“ in zweierlei Hinsicht benutzt, ohne zu merken, dass „Gesetz“ als Frage nach dem „Warum etwas ist“ etwas ganz Anderes bedeutet als die Frage nach dem „Warum etwas sein soll“.

Würden die Praktiker aufhören zu arbeiten, wovon wollten die
Theoretiker noch leben?

Würden die Theoretiker aufhören zu arbeiten, wie sollten sich die Praktiker selbst verstehen können?

Das ist der Kampf: Die Produktion steht VOR der Verwaltung –
wovon will die Verwaltung leben, wenn nichts mehr produziert
wird. (vom Bleistiftspitzen?)

Wenn es auch richtig ist, dass die Produktion zeitlich vorhergeht, so ist es eben doch auch richtig, dass man sich vorher überlegen sollte, was man tut (einfach ausgedrückt). Bezüglich der Richtigkeit einer Handlung ist also die Theorie primär.

Doch die VERWALTENDEN sind ja studierte, und haben gelernt,
die arbeitenden von SICH abhängig zu machen (IM GEISTE).
Sprich: Sie können zwar SELBST nichts leisten, haben aber
gelernt, wie man ANDERE für SICH leisten lässt.

Nein, solche Vorwürfe sind überhaupt nicht sachdienlich.

Eigentlich wird es ZEIT, dass BEIDE erkennen, dass der EINE
den ANDEREN braucht.

Eben, du widerlegst deine These ja selbst.

Ist es in diesem Forum nicht GLEICH wie in dieser Welt???
Dass sich die Theoretiker ERHEBEN und DOMMINIEREN, und die
Praktiker – die der URSPRUNG des Wissens sind, wovon die
Theorie eigentlich LEBT, verlacht werden???

Ich finde nicht, denn erstens kann man nicht davon sprechen, dass in diesem Forum wirklich theoretisiert wird, sondern es wird versucht, einen Mittelweg zu gehen (x-nada lasse ich mal x-nada sein, das ist ein eigenständiges Problem, obwohl ich mit ihm hier in dieser Frage - jedenfalls was die Grundproblematik angeht - durchaus einer Meinung bin *es geschehen vielleicht doch Wunder* *g*). Menschen haben philosophische Fragen, aber nicht immer die Zeit, sich wirklich philosophisch mit diesen Fragen zu befassen. So ein Forum kann ein Weg sein, sich genauer mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.

Ist es nicht sehr EINFACH zu sagen (aus theoretischem Wissen)
SO ist das! Da ich doch genügend theoretische „Beweise“ hinter
mir habe, die ich ja auswendig gelernt habe.

Beweisen heißt begründen und nicht einfach auswendig Gelerntes (oder selbst Erlebtes) hinzuschreiben. Über die Begründungen kann man dann diskutieren.

Haben wir eigentlich nicht längst erkannt, dass JEDE Theorie –
10 – 50 – oder 100 – Jahre später über den Haufen geworfen
wurde???

Nein, nicht jede Theorie. Die Gesetze der Logik gelten nach wie vor - jedenfalls die meisten. Aber selbst darüber kann man diskutieren, allerdings nur, indem man die Gesetze der Logik wiederum voraussetzt. Man kann also der Logik nicht entkommen.

Haben wir nicht längst erkannt, dass GERADE in der
Philosophie, das HÖCHSTE Wissen und die höchste Erkenntnis
über Jahrtausende LEBT?

Was soll denn das heißen? Das ist ja gerade ein bloßes Setzen von Gedanken, also ohne Begründung einfach so Hingesetztes. Gerade in dieser Aussage lebt gar nichts, sondern ist alles tot, weil es statisch ist.

Der Unwissende, läuft nach BEWEISEN (Wissen) der Theorie.
Der Weise will VERSTEHEN (Verständnis) das ist die Praxis.

Du benutzt die Begriffe irreführend, daher kommst du zu solchen Theorien. Ja, es sind Theorien , nichts weiter, denn du wiederholst nur immer dieselben Worte in falschem Zusammenhang, aber du begründest nichts. Und dann redest du dich heraus, indem du behauptest, man müsse nichts begründen. Das ist in meinen Augen wenn nicht eine bewusste Täuschung (die ich dir nicht unterstellen möchte) dann eine Selbsttäuschung.

Aus der Theorie wächst Erkenntnis – aus Erkenntnis wächst
Theorie
Wir müssen lernen, beides als EINES zu sehen.

Diese letzte Aussage kann ich - als Aussage - sogar unterschreiben, aber die Begründung dieser Aussage ist falsch bzw. sie fehlt. Aus einer falschen Begründung aber kann nichts Richtiges entstehen bzw. wenn etwas Richtiges ausgesprochen wird, dann ist es noch lange nicht aus dieser falschen Begründung entstanden. Wenn die Aussage „Die Straße ist nass.“ auch richtig sein mag, so ist noch lange nicht klar, aus welchem Grund (Regen oder Sprengwagen) sie nass ist. Und das kann unter Umständen entscheidend sein.

So einfach ist es mit der Philosophie eben doch nicht.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Thomas,

>>>dann darf ich vielleicht auch etwas dazu sagen (wissend, dass du weißt, dass ich nicht deiner Meinung bin).>>Hier sehe ich schon sprachlich ein Problem: Was ist denn mit „Welt“ gemeint?>>>
Es ist die VORSTELLUNG (Vorstellungskraft, geistige Potenz) des Menschen. Die Masse kennt nur die materielle Welt (mangels Vorstellungskraft), und wenige kennen auch die geistige Welt. Doch die Polarität (worum es geht) ist ja auch alleine in der materiellen Welt deutlich zu erkennen.

>>>Dieser Begriff ist so schwammig, dass sich jeder seine eigene Bedeutung heraussuchen kann. Mit solchen Begriffen kann man keine Theorien aufstellen, jedenfalls nicht, ohne sie
zu erläutern (was z. B. Wittgenstein versucht hat).>>Dass das immer wieder behauptet wird, stimmt, aber die Aussage ist falsch. Sie beruht auf der Eitelkeit und der Theorieblindheit der „Praktiker“.>>>Schau dir die Politik an: Wo siehst du da Theorie? >>>Schau dir die Physik/Religion (oder was auch immer) an.>>Ich sehe nur Menschen, die meinen, dass das, was sie tun , das einzig wirkliche ist.>>Doch die Theoretiker vergessen, dass sie ihr DASEIN der Praxis verdanken, und dass sie NUR durch Praxis ERNÄHRT werden!!!>>> Genetisch ist das richtig, aber geltungsmäßig stimmt das einfach nicht. Wer das pauschal behauptet, unterliegt dem Missverständnis, dass diesen Vorgängen eine „Gesetzlichkeit“ innewohnt, und zwar in dem Sinne, dass er das Wort „Gesetz“ in
zweierlei Hinsicht benutzt, ohne zu merken, dass „Gesetz“ als Frage nach dem „Warum etwas ist“ etwas ganz Anderes bedeutet als die Frage nach dem „Warum etwas sein soll“.>>Würden die Praktiker aufhören zu arbeiten, wovon wollten die Theoretiker noch leben?
>>>Würden die Theoretiker aufhören zu arbeiten, wie sollten sich die Praktiker selbst verstehen können?>>>
Moment, ich schreibe vom LEBEN und meine damit die körperliche Existenz – sich ernähren. Du schreibst von VERSTEHEN???
Der Praktiker braucht doch NUR sein Handwerk zu verstehen … und wenn er gute Schuhe macht, oder gutes Korn anpflanzt, dann wird er davon existieren können.
Aber unser Landwirtschaftsminister wird sicher kein Korn anpflanzen können. :- )))
Eine Verwaltung ist zunächst nicht zwingen notwendig. Erst dann, wenn es in Masse und Rationalisierung geht.
Heute haben wir bald mehr in der Verwaltung, als in der Produktion? Also sind wir Kopflastig.

>>>Wenn es auch richtig ist, dass die Produktion zeitlich vorhergeht, so ist es eben doch auch richtig, dass man sich vorher überlegen sollte, was man tut (einfach ausgedrückt).
Bezüglich der Richtigkeit einer Handlung ist also die Theorie primär.>>Eben, du widerlegst deine These ja selbst.>>Ich finde nicht, denn erstens kann man nicht davon sprechen, dass in diesem Forum wirklich theoretisiert wird, sondern es wird versucht, einen Mittelweg zu gehen>>Beweisen heißt begründen und nicht einfach auswendig Gelerntes (oder selbst Erlebtes) hinzuschreiben. Über die Begründungen kann man dann diskutieren.>>Nein, nicht jede Theorie. Die Gesetze der Logik gelten nach wie vor - jedenfalls die meisten. Aber selbst darüber kann man diskutieren, allerdings nur, indem man die Gesetze der Logik wiederum voraussetzt. Man kann also der Logik nicht entkommen. >>Was soll denn das heißen? Das ist ja gerade ein bloßes Setzen von Gedanken, also ohne Begründung einfach so Hingesetztes.>>Wenn die Aussage „Die Straße ist nass.“ auch richtig sein mag, so ist noch lange nicht klar, aus welchem Grund (Regen oder Sprengwagen) sie nass ist.

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Zum Gipfel muß man GEHEN
Hallo x-nada,

>>>verstehe ich Dich richtig, daß Du den Theoretikern vorwirfst, daß sie das Primat der Praxis nicht anerkennen?>>1.Menschen ohne Theorie sind Affen.>>>3.Das Recht mit dem sich der Theoretiker über den Praktiker erhebt, ist: Es gibt so viele Tiere, die dem Menschen in unmittelbarer Praxis überlegen sind,>>4.Wenn „es doch klar erwiesen ist, daß NUR die Praxis die Erkenntnis“ bringe, frage ich mich, warum sie we-nige Sätze später schreiben: „Aus der Theorie wächst Erkenntnis – aus Erkenntnis wächst Theorie“.

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es hat wirklich keine Zweck …
… zu diskutieren, weil auch die Begriffe „Theorie“ und
„Praxis“ durch Herrn D.D. ganz anders und sehr flexibel benutzt
werden.

Jedenfall wird seine Def. nicht mit der eines Lexikons
oder der ursprünglichen griechischen Wortbedeutung
gleichzusetzen sein. Soviel kann man schon aus seiner eigenen
Argumentation entnehmen.
Gruß Uwi

Hallo Uwi,

… zu diskutieren, weil auch die Begriffe „Theorie“ und
„Praxis“ durch Herrn D.D. ganz anders und sehr flexibel
benutzt werden.
Jedenfall wird seine Def. nicht mit der eines Lexikons
oder der ursprünglichen griechischen Wortbedeutung
gleichzusetzen sein. Soviel kann man schon aus seiner eigenen
Argumentation entnehmen.

das sehe ich auch so, aber man muss schon darauf aufmerksam machen, weil sonst zu viele Menschen dem verfallen. Insofern lohnt sich die Auseinandersetzung durchaus. Es zwingt auch zu einer deutlichen Darstellung der eigenen Position.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Damatrius,

vorweg: Ich lege schon Wert darauf, dass ich deine Position in Gänze ablehne, auch wenn bestimmte Ergebnisse gleich sind - die Begründungen differieren entscheidend! Trotzdem vielen Dank, dass wir reden können!

>>>Hier sehe ich schon sprachlich ein Problem: Was
ist denn mit „Welt“ gemeint?>>>
Es ist die VORSTELLUNG (Vorstellungskraft, geistige Potenz)
des Menschen. Die Masse kennt nur die materielle Welt (mangels
Vorstellungskraft), und wenige kennen auch die geistige Welt.
Doch die Polarität (worum es geht) ist ja auch alleine in der
materiellen Welt deutlich zu erkennen.

Schopenhauer - auf den du dich ja gerne berufst - hat deutlich zwischen der Welt als Vorstellung und der Welt als Wille unterschieden, UND er hat deutlich darauf hingewiesen (in der Spätzeit), dass er doch materialistisch denkt. Du berufst dich also zu Unrecht auf ihn. Schopenhauer ist nicht Ramakrishnan, und man darf nicht die Vorstellung eines westlichen Philosophen mit indischer Praxis verwechseln.

>>>>Schau dir die Politik an: Wo siehst du da Theorie? aufgrund dieser Theorie von ihr abschwören … Das ist ein wesentlicher Unterschied zu deiner Theorieablehnung! Deine Theorieablehnung beruht - aus meiner Sicht - auf abstrusen Überlegungen, die zwar gelegentlich richtige Folgen nach sich ziehen, aber eben nur gelegentlich. Aber die Richtigkeit der Folgen rechtfertigt eben nicht die Richtigkeit der Gründe. Und das ist keine Kleinigkeit, sondern substantiell!

Herzliche Grüße

Thomas Miller

stiller Beobachter. Demetrius ist sich wohl nicht bewußt, daß eine Theorie nur eine Menge von Aussagen darstellt, deren Wahrheitsgehalt potentiell bestimmbar ist (Minimaldefinition von Theorie). Sonst würde er sich wohl nicht so sehr an seiner Stammtisch-Differenzierung zwischen Theorie und Praxis aufhalten. Das im Sinne der Minimaldefinition auch der Klempner, der einen Wasserhahn repariert, eine Theorie über Wasserhähne hat, weil er den Hahn andernfalls nicht effizient reparieren könnte, dürfte klar sein. Man stelle sich einen Praktiker vor, der theorielos an seine Arbeit ginge: Für einen Elektriker tödlich!

Amüsierte Grüße,

Oliver

Theorie & Praxis :- )))
Theorie und Praxis

Der Theoretiker sieht Teile, der Praktiker das Ganze.
Theorie ist sitzen und lernen, Praxis ist gehen und verstehen.
Theorie ist Zersplittern, Praxis ist Einen.
Theorie ist das Ergebnis, Praxis ist die Ursache.
Theorie ist Wissen, Praxis ist Verstehen.
Theorie ist Analyse, Praxis ist Handeln.
Theorie ist das Rezept, Praxis ist das Backen.
Theorie macht die Dinge kompliziert, Praxis macht sie einfach.

Große Dinge sind ganz einfach, nur darum werde sie nicht verstanden.

Lao-Tse: Meine Worte sind ganz einfach, doch keiner vermag sie zu verstehen.

Und jetzt noch ein Beispiel:

Die Praktiker, begeben sich auf den Weg und besteigen den Berg bis zum Gipfel.
Dann kommen sie herunter und beschreiben den Weg, den sie gegangen sind.
Die Theoretiker sitzen am Fuß des Berges und beurteilen den Berg (schwer zu besteigen – leicht zu besteigen). Dann sammeln sie die Wegbeschreibungen von denen, die auf dem Berg waren, und machen Ihre Theorien daraus. (Der ging schneller, der langsamer; Der ging den rechten Weg, der den falschen; Der hat eine gute Beschreibung geliefert, der eine schlechte; Der hatte hier recht, der hatte da recht; Der hatte hier unrecht, der hatte dort unrecht; Der hat hier recht und dort unrecht … usw.) Dann beurteilen sie, welcher Weg der beste ist, und fangen an zu streiten. (Ich weis, welcher Weg der richtige ist – nein ich weis es, und Du nicht – nein dieser kennt den Weg, und Du kennst ihn nicht …).
Doch KEINER von diesen ganzen Theoretikern, hat auch nur einen Fuß an den Berg gesetzt.

Dieses gilt sowohl für das Geistige (Philosophie und Religion) wie für das Materielle (Politik und Wirtschaft).

Theoretiker hängen sich an Teilen auf (Begriffsdefinitionen). Praktiker verstehen das Ganze.

Das ist alles.

Demetrius

P.S. Die wirklich GROSSEN (in Philosophie und Religion), haben keine Theorie entwickelt, sondern sind GEGANGEN.
Dann gaben sie ihre Wegbeschreibung ab (Lehre), doch diese ganz OHNE Begründung, sondern zum besseren Verständnis der Dinge an Beispielen und Gleichnissen.
Eine Theorie daraus, machen eben NUR die Theoretiker.

Bibel: Hört nicht auf die Schriftgelehrten.
Wie schon damals, so auch noch heute.

Ach, Demetius, ein wenig tust du mir schon Leid.
Hallo,

einen kleinen Kommentar wirst du hoffentlich gestatten …

Der Theoretiker sieht Teile, der Praktiker das Ganze.

Wenn das Ganze wirklich mehr ist als die Summe seiner Teile, dann bedeutet das noch lange nicht, dass das Ganze ohne seine Teile bestehen könnte.

Theorie ist sitzen und lernen, Praxis ist gehen und verstehen.

Die, die du „Verstehende“ nennst, wollen also nichts lernen. Das habe ich inzwischen begriffen.

Theorie ist Zersplittern, Praxis ist Einen.

Sythese als Alchemie?

Theorie ist das Ergebnis, Praxis ist die Ursache.

Das hatten wir schon: zeitlich durchaus, aber nicht logisch.

Theorie ist Wissen, Praxis ist Verstehen.

Ach, wer versteht, weiß nicht?

Theorie ist Analyse, Praxis ist Handeln.

Wir machen erst mal … Was wir machen, ist egal …

Theorie ist das Rezept, Praxis ist das Backen.

Naja, wem Eintopf schmeckt … Aber ein guter Eintopf will geplant sein, meine ich.

Theorie macht die Dinge kompliziert, Praxis macht sie einfach.

Na klar, bloß nicht denken, das könnte ja gefährlich sein.

Große Dinge sind ganz einfach, nur darum werde sie nicht
verstanden.

Moment: Ich denke, das „Verstehen“ ist die „Praxis“ und die ist ganz „einfach“ (so hast du es definiert) - und jetzt passt es doch nicht?

Lao-Tse: Meine Worte sind ganz einfach, doch keiner vermag sie
zu verstehen.

Vielleicht hätte er sich begründen sollen.

KEINER von diesen ganzen Theoretikern, hat auch nur einen
Fuß an den Berg gesetzt.

Dass dein zu diesem Satz gehörige Beispiel dein Weltbild beschreibt, weiß ich schon. Aber was gibt es denn jenseits deines Weltbildes?

Dieses gilt sowohl für das Geistige (Philosophie und Religion)
wie für das Materielle (Politik und Wirtschaft).

Ach, jetzt verstehe ich: Es gibt „Politik und Wirtschaft“ sowie „Philosophie und Religion“ auf der einen Seite und Demetrius Degen mit seinen Konfuzius- und Buddha- Interpretationen auf der anderen Seite. Oder würdest du für dich in Anspruch nehmen wollen, als Einziger diese Leute verstanden zu haben? Das würde mir ein wenig zu denken geben.

Theoretiker hängen sich an Teilen auf (Begriffsdefinitionen).
Praktiker verstehen das Ganze.
Das ist alles.

Na, da bin ich aber beruhigt, dass das Posting nicht noch länger wird. Denn alles, was du geschrieben hast, ist reine Behauptung. Darin findet sich keine Religion und erst recht keine Philosophie (egal ob westlich oder östlich), höchstens sehe ich ein überhöhtes Sendungsbewusstsein.

P.S. Die wirklich GROSSEN (in Philosophie und Religion), haben
keine Theorie entwickelt, sondern sind GEGANGEN.

Wohin denn? Und warum dorthin? - Ach ja, das darf ich ja nicht fragen …

Dann gaben sie ihre Wegbeschreibung ab (Lehre), doch diese
ganz OHNE Begründung, sondern zum besseren Verständnis der
Dinge an Beispielen und Gleichnissen.

Warum hat denn, wenn es „zum besseren Verständnis“ gedacht war, es niemand verstanden?

Eine Theorie daraus, machen eben NUR die Theoretiker.

Das ist ja ihre Aufgabe, oder etwa nicht?

Bibel: Hört nicht auf die Schriftgelehrten.
Wie schon damals, so auch noch heute.

Oh, jetzt habe ich aber Angst bekommen!

BIS HIERHIN HABE ICH DEINE IRONIE MITGEMACHT.

Jetzt im Ernst:

Lieber Demetrius, leider kann ich dir nicht helfen, und du willst das ja auch gar nicht. Dadurch dass man die Dinge immer nur gebetsmühlenartig wiederholt, werden sie nicht richtig und schon gar nicht philosophisch (wie es das Brett verlangt).

Was deiner Argumentation fehlt, ist ein Kriterium, an dem du die Güte deiner Überzeugung festmachen könntest. Man könnte auch sagen, deiner Argumentation fehle die Argumentation - aber das wäre wohl schon wieder zu nahe an der Ironie.

Das du dich jeder Auseinandersetzung verweigerst (auch wenn du vorgibst, offen zu sein), ist schade. Vielleicht versuchst du doch mal, den einen oder anderen Einwand zu überdenken - es könnte nicht schaden, meine ich.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

P. S. Ich überlege, in meiner Funktion als Moderator demnächst solche Beiträge wie den, auf den ich hiermit geantwortet habe, zu entfernen, weil solche Beiträge nicht gerade zum Ansehen von wer-weiss-was beitragen. Ganz sicher bin ich mir noch nicht: Immerhin haben sie einen gewissen Unterhaltungswert. Aber ich würde doch vorschlagen, mit dieser Art von Posting in Religionsbrett zu wechseln. Wenn dich dort auch niemand versteht, bleibt dir ja immer noch das Plauderbrett - da wird das dann wenigstens nicht gespeichert, wenn jemand es wagen sollte, dir zu widersprechen.

wieso?
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. :- )))

Demetrius

Zum Gipfel muß man GEHEN - Im Kreis?

Lieber „Demetrius“,

ZU DEINEM (1.) KOMMENTAR:
Du stellst fest? - Nein! Du nimmst wahr!
Aus einer persönlichen Wahrnehmung eine
allgemeine Feststellung zu machen, wider-
spricht eigentlich Deiner Argumentation.
Die „Überheblichkeit der Theoretiker“ ist
ein Mythos, der spätestens seit der Atom-
Bombe widerlegt ist und heute in Biotech-
Relationen neuaufgelegt wird: Die Theore-
tiker sagen „Ja aber“, die Praktiker sagen
wiederum „Mehr, mehr“.

ZUM (2.):
Wenn Buddha und Lao-Tse Affen waren, dann
waren sie Affen. Wenn Du behauptest, daß
Buddha und Lao-Tse keine Theoretiker waren,
dann sind Nietzsche und Schopenhauer auch
keine Theoretiker.

ZUM (2.1.):
Was der Mensch sein könnte, ist Dein Thema?
Lies Dein Shakespear-Zitat dreimal hinterein-
ander und Du erkennst, daß der Mensch NICHT
WEISS, was er seien könnte, d.h. nie wissen
kann…

ZUM (3.):
Weder der Adler, noch der Delphin ist dem Men-
schen als solchem überlegen! Alle Lebewesen ha-
ben anderen Lebewesen gegenüber Teilbefähigungen
vorraus. Es ist nicht lauter zu sagen, der Mensch
läuft schneller als eine Spinne und verträgt mehr
Alkohol als ein Eichhörnchen. Ein Lebewesen ist
die Summe seiner Befähigungen UND Handicaps. Da-
her resultiert die tierische Überlegenheit der
menschlichen Spezies. Ob dies nun positiv oder
negativ zu werten sei: eine theoretisch-ethische
Frage, die Du zuungunsten des Menschen beantwor-
test. Es sei Dir unbenommen. (Philosophisch stellt
sich jedoch die Gegenfrage: Woraus, wenn nicht aus
dem allen Kreaturen überlegenen Blick nehmen wir
die Chuzpe, anderen Tieren unsere Zuwendung zukom-
men zu lassen, ja für sie (unsere natürlichen Fein-
de bzw. Konkurrenten) zu argumentieren? Es gehört
doch ein gewisser Hochmut dazu, einem in der Na-
tur nicht konkurrenzfähigen Tier ein menschenbe-
schütztes Reservat zu schaffen?!!)
Es ist nur moralisch wichtig, ob eine Kuh in Dehli
oder eine Robbe auf Grönland stirbt. (Wer weiß, ob
die Kühe und Robben sich nicht gegen Faulkner, für
das Nichts entschieden, wenn sie könnten?) Ob Du
willst oder nicht, Du argumentierst mit menschli-
chen Maßstäben. Darüber hinaus argumentierts Du mit
mitteleuropäischen Maßstäben (Wo ist die von Dir be-
triebene Tradition der Differenzierung von Praxis
und Theorie zu Hause?? — Deine Anleihen bei asia-
tischen Theoretikern sind nicht zuende gedacht!).

ZU (3.1.):
Deine Wahrnehmung, ich bestätigte Deine Aussage,
kann ich nicht teilen. Zum einen ist es irrelevant,
ob wir uns auf dem Weg der Argumentation an irgend-
einem Punkt „treffen“. Zum anderen ist es doch of-
fensichtlich, daß Du mit Deinen „Negern“, „Managern“
und „Luftblasen“ ein ganz anderes Zielverständnis
dieser Diskussion hast, als die Diskrepanz von Theo-
rie und Praxis zu erörtern…

ZUM (4.)
Eben. Das war aber schon vor Deinem posting klar.
Nur: hättest Du es dabei belassen…Hast Du aber
nicht, sondern sonderbare Schleifen FÜR die Praxis
gedreht, die jeder Maschinenbauer sofort unter-
schreibt und jeder Atomphysiker belächelt.

ZUM (4.1.)
Dein Begriff des „Gipfels“ fordert meine Frage he-
raus: Wozu? In der Theorie gibt es ein Selbstgenü-
gen, welches sie der Praxis (mehr, mehr) vorraus
hat: Ich MUSS Dinge NICHT tun, weil ich sie mir
denken kann! Ich kann Dinge tun NUR weil ich sie
mir erdacht habe! — Das Hirn(Theorie) vermag
sicher mehr, als die Hand(Praxis) je „erlebt“ hat.

Hirnlos auf den Gipfel zu marschieren heißt, ihn
nie zu erreichen - Kreisgängertum.

ZUM LETZTEN:
Kein Praktiker braucht Theorie. Doch ein Prakti-
ker ohne Theorie ist - Du ahnst es: - ein Affe.

x-nada

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
ich möchte das einmal zu Diskussion stellen.

Die zwei Welten:

So wie es eine geistige und materielle Welt gibt, so gibt es
auch eine Theoretische und eine Praktische Welt.

Hallo Demetrius,
Hier ein Kernsatz von Detlef Linke (Neurophysiologe) - scheint mir treffend zu Deinem Thema:
„Wissenschaft wir Philosophie nicht ersetzen, denn beide werden an einer gerechten Balance der Dinge arbeiten“.
Was ich persönlich meine: Die Wissenschaft wird sicher immer mehr „Boden“ bekommen aber nur scheinbar, denn jede objektive Erkenntnis wird neue philosophische Hypothesen erzeugen !
Mit Gruss: hardy

hallo Demetrius, ohne mich in die unmittelbare Diskussion mischen zu wollen, freute ich mich, deinen Artikel zu lesen.
Ein wenig lächelnd las ich manche Antwort, deutlich die Empörung der Ertappten bemerkend. Die begierige Suche nach Formulierungsfehlern, um, den Zusammenhang zerstückelnd, mitleidig umherzublicken, … gewöhnliche Scharlatanerie

Laß Dich nicht anstecken
Postillero

Bitte kein Machtmissbrauch Herr Miller

P. S. Ich überlege, in meiner Funktion als Moderator demnächst
solche Beiträge wie den, auf den ich hiermit geantwortet habe,
zu entfernen, weil solche Beiträge nicht gerade zum Ansehen
von wer-weiss-was beitragen. Ganz sicher bin ich mir noch
nicht: Immerhin haben sie einen gewissen Unterhaltungswert.
Aber ich würde doch vorschlagen, mit dieser Art von Posting in
Religionsbrett zu wechseln. Wenn dich dort auch niemand
versteht, bleibt dir ja immer noch das Plauderbrett - da wird
das dann wenigstens nicht gespeichert, wenn jemand es wagen
sollte, dir zu widersprechen.

Das wäre unfair, es gibt sicherlich ausser mir noch einige Leute die insbesondere Deine Reaktion, Empfindlichkeit und allwissende Schlauheit mitlesen und beobachten.
Also sei so fair und missbrauche deine Macht als Mod. nicht, um mit der fadenscheinigen Begründung, dies würde dem Ansehen von www schaden, solche postings einfach zu eliminieren.
Mit freundlichem Gruß
heraklin

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Lieber Heraklin,

keine Sorge, ich habe ja auch deine „Vorlesungen“, die uns vor etwa einem dreiviertel Jahr schon einmal zusammenführten, nicht gelöscht. Damals nanntest du mich schon einen „Meinungsmacher“ – und das nur, weil ich (in Gemeinschaft mit nicht wenigen anderen Usern des Forums) es wagte, deiner Auffassung von „Östlicher Philosophie“ zu widersprechen. Dass du mir heute in anderer Form erneut „Empfindlichkeit und allwissende Schlauheit“ vorwirfst, ist nicht überraschend, obwohl ich – denke ich – genügend dargelegt und auch gezeigt habe, dass ich weder das eine noch das andere bin (aber das magst du so beurteilen, wie du es meinst, beurteilen zu müssen).

Dass es sich um eine „fadenscheinige Begründung“ handelt, wenn ich bei solchen reinen Darlegungen eigener Lehren einen Verdacht hege, dass das dem Ansehen von www schaden könnte, ist nicht berechtigt. Vielmehr zeigt das allgemeine Unverständnis, auf das die in Frage stehenden Postings treffen, dass hier eine Art Konsens besteht, dass man – will man philosophisch sein – die Dinge diskutiert und nicht postuliert. Deshalb betraf meine Überlegung ja auch nicht das erste Posting, in dem Demetrius ja darum bittet, seine Ansicht der Dinge zu diskutieren. Lediglich solche Art Postings, die erkennen lassen, dass sie gar nicht disputieren wollen, sondern bloße Einsicht fordern, hatte ich in meinen Überlegungen gemeint – sie sind offtopic und als solche verletzen sie die Regeln des Forums (aber selbst das wurde ja und wird in der Zukunft auch in der Regel eher wohlwollend geduldet, denn abgemahnt) - mit „Machtmissbrauch“ hat das nichts zu tun.

Ob du es glaubst oder nicht: Ich verneige mich vor Suzuki und Laotse (in beschränktem Maß auch vor Konfuzius) genauso wie vor Platon. Sie und die anderen von dir damals zitierten östlichen Philosophen (diesmal ohne Anführungszeichen!) schätze ich sehr und bin auch bereit, mich darüber auseinanderzusetzen, wenn es in diskursiver Form geschieht. Wenn du der Meinung bist, dass die „östliche Philosophie“, wie du sie verstehst, hier nicht genügend repräsentiert ist, bleibt es dir ja unbenommen, die Einführung eines spezielles Brettes vorzuschlagen (in dem dann nicht diskutiert werden darf?). Aus meiner Sicht ist dafür in den Brettern „Religion“ und „Esoterik“ Platz genug, aber da lasse ich mich gerne belehren.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

P. S. Was mir nicht gefällt an deinem Posting, ist der formale Zynismus, mit dem du scheinbar nett mit mir umgehst. Warum „Sie“ („Herr Miller“) oben und „Du“ unten? Das ist sachlich unangemessen.