Das hört sich jetzt Sicher etwas Eigenartig an. März 2011 bekam ….eine Chance einen Gutlaufeden Handwerksbetrieb zu übernehmen. Der Inhaber wanderte nach Thailand aus und freute sich, … als Pächter haben. Er wollte, dass ich Ihn vor seiner Abreise einen Pachtvertrag unterschreibe. Ich hatte mich aber nicht darauf eingelassen, dass ich damit die volle Verantwortung übernehme. Ich weis gar nicht wie oft und verzweifelt er angerufen hat. Ich wehrte ihn immer wieder ab. Ich hatte auch gar kein Gewerbe. Nach einer Frist von 4 Wochen kündigte er mich Fristlos per Email. Natürlich arbeitete ich weiter. Ich hatte den Firmennamen einfach umgeändert und das Gewerbe auf meinen Sohn geschrieben. Nun war ich Inhaber der Firma. Natürlich hatte ich die Erträge meistens Bar kassiert. Seinen Firmenwagen fuhr ich ohne seine Einwilligung auch nach der erhaltenen Kündigung, ich hatte einen Unfall damit, er bekam wegen mir einige Strafzettel, und auch einen Punkt in Flensburg. Die Firma hatte für mich wenig Bedeutung nur das Geld interessierte mich. Ich zahlte weder Pacht, noch eine Telefonrechnung, was zu Folge hatte, dass der Jahrzehnte lange Firmenanschluss gesperrt wurde und die Firma jetzt nicht mehr existiert. Nun ein Jahr später ist der Familienbetrieb nur noch ein Trümmerhaufen. Um mir meine Praxis aufzubauen, nahm ich mir einfach noch einiges seines FirmenInfentars. Meine Frage an euch wäre, was passiert, wenn er wieder nach München kommt? Viele Unterlagen habe ich bereits vernichtet. Was könnte man mir nachweisen und mit welcher Strafe müsste ich rechnen? Was ist mit dem Auto, mit dem ich Strafzettel erhalten habe und er sogar einen Punkt. Kann man mir damit noch etwas anhängen?Es wäre nett, wenn ihr mir eine Ehrliche Antwort geben würdet.
Hallo
wenn er sich anwaltlich vertreten läßt und zurückkommt wird das wohl ein mittelschweres Problem geben.
Gruß Marco
Ein sehr verworrener Fall. Jemand führt das Geschäft eines anderen weiter, will aber keinen Pachtvertrag unterschreiben, weil er keine Verantwortung übernehmen will. Geld wird bar kassiert, Dienstwagen trotz Rauswurfs weiter gefahren, Mobiliar geklaut. Prima…
Das Finanzamt interessiert sich in erster Linie nur für die Steuern. Selbst bei Bargeschäften hätte die Umsatzsteuer vereinnahmt und abgeführt werden müssen. Wurde das nicht getan, liegt Steuerhinterziehung vor. Bei dem beschriebenen Beispiel sind die Sachen so krumm gelaufen, daß ich das fast annehme. Wenn man das bereinigen will, muß man beim Finanzamt Selbstanzeige erstatten, die hinterzogene Steuer und die Hinterziehungszinsen (6 % pro Jahr) nachzahlen.
Viel Glück, Du wirst es brauchen…
IWC