wir haben heute in einem Haus aus dem Jahre 1913 den Dielenfussboden herausgenommen. Weil wir eine wärmedämmung anbringen wollen. Unter den Lagerbalken sind kleine türme aus Ziegelsteinen ca. 40cm hoch auf denen die Balken liegen. Leider mußten wir feststellen das die Wände bis zur Sperrschicht = oberkante alter Fussboden feucht sind. Jatzt sind wir etwas ratlos wie wir eine Dämmung z. B. mit Perlite Isofloc einbringen. Die Wände lassen sich nicht trockenlägen weil sie das Ringfundament bilden das zum Teil oberirdisch ca. 60cm hoch verläuft. Auch der Sandboden ist feucht. Das ganze wird von Aussen über löcher im Fundament belüftet.
Jetzt haben wir überlegt ähnlich einer Einschubdecke unter die Balken OSB Platten zu schrauben und die Hohlräume mit Perlite aufzufüllen. So würde die Belüftung bleiben so das allem gerecht wird oder???
Ein Zimmerer bin ich zwar nicht,
habe aber auch an unserem Haus von 1914 /15 das selbe Problem auch schon gehabt.
Und zwar lagen bei uns die Deckenbalken des Erdgeschosses in Dreck und Bauschutt auf dem Kellergewölbe.
Das war auch alles leicht feucht, und verfault.
Wir haben das dann alles herausgenommen, bis auf das reine Ziegelgewölbe.
Dann alles sorgfältig mit PVC-Folie ausgekleidet, (Feuchtigkeitsisolierung)
und mit Leichtbeton ausgefüllt. Einfach vom Fahrmischer zum Fenster hineingelassen.
Darauf kam dann eine Schüttung, (wie gemahlener Gasbeton), darauf dann Fermacell-Estrischelemente,
dann eine Trittschalldämmung, und dann Parkett.
Das haben wir 1994 gemacht, bis jetzt ist alles bestens.
Allerdings habe ich 1 Jahr später das Haus ringsum ausgegraben und ordentlich trockengelegt.
Darum wirst Du sicher nicht herumkommen,
wenn Du das Haus noch viele Jahre bewohnen willst.
Grüße, Steffen!
Darauf folgte dann auch so eine Schüttung,
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Geh doch mal mit dem Problem zur unteren Denkmalschutzbehörde. Wenn unsere Sachbearbeiter auch keine Ahnung von historischen Einzelheiten haben in Bezug auf Baukunde sind die fit und haben schon ne Menge speziell in der Region gesehen. So auf die Entfernung und ohne Ahnung der Umgebung ist es immer ein wenig schwer. Seit dem wir uns hier mit unserer super Denkmalzone auseinander setzen habe ich viel über die ganz speziellen Eigenheiten unserer Häuser hier im Dorf gelernt und die unterscheiden sich und die Lösungen in der Tat von Häuseren an anderen Standorten, weil z.B. der Grundwasserspiegel besonders hoch ist, besondere Steine verwendet wurden etc… Die Damen und Herren vom Denkmalamt haben auch Adressen bewährter Handwerker, welche sich mit den alten Materialien und Substanzen auskennen und stellen zum Teil auch Kotakt zu Hausbesitzern her.