Hallo Axel!
Ein Wissender bin ich nicht wirklich,
habe sowas aber auch schon gemacht. Kann aber nur mal einen Erfahrungsbericht schreiben.
Unser Haus ist von 1914, und vermutlich ähnlich aufgebaut wie Deines.
Als erstes, unser Haus ist nur teilweise unterkellert.
In den Räumen über dem Keller wurde damals die Kellerdecke mit Ziegeln als Gewölbe erstellt.
Zwischen den Gewölbebögen waren Feldbahnschienen als Träger, welche nach 80 Jahren schon fast durchgerostet waren.
Wir haben das erstmal in Ordnung gebracht, indem wir Säulen gemauert haben, und das ganze mit massiven Eisenträgern unterstützt haben.
Den Zwischenraum über den Gewölbebögen hat man damals mit Bauschutt aufgefüllt, noch bisschen Schlacke darübergestreut, und auf dem Dreck lagen dann die Deckenbalken, worauf dann die Diele genagelt wurde.
Von dem Holz war nicht mehr viel übrig, das war alles verfault.
Wir haben dann alles, was auf dem Kellergewölbe war, entsorgt.
Die Oberfläche des Gewölbes mit PVC- Folie abgedeckt.
Dann vom Fahrmischer Leichtbeton zum Fenster hineingelassen, bis sich eine halbwegs ebene Fläche erstellen lies.
Darauf wurde dann eine Schüttung aus was weiß ich, wie gemahlener Gasbeton war das Zeug, aufgetragen, so 15 cm.
Darauf dann Fermacell-Estrisch-Platten, und darauf eine Trittschalldämmung.
Als letztes dann Parkett.
Wir haben das 1994 gemacht, bis jetzt gibt es nichts negatives zu erkennen.
Wärmedämmung scheint auch OK zu sein, ich denke mal, die Schüttung hat einen guten Dämmwert.
1994 hat man sich um solche Sachen ja nicht so sehr gekümmert, wo das Heizöl 45 Pfennig gekostet hat, und die Welt noch (scheinbar) in Ordnung war.
Grüße, Steffen!
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