Hallo!
Folgende Sachverhalt besteht:
Wir haben seit sehr langer Zeit immer wieder Ärger mit einigen Nachbarn. Der eine war Bundestagsabgeordneter und der andere ist Forstbeamter. Beide sind eng befreundet. Es gibt in unserem Ort nur vier Familien.
Der Forstbeamte besitzt zwei Hunde, Dackel, und wir besitzen einen Riesenschnauzer. Die Dackel sind gegenüber anderen Hunden sehr aggressiv. Unser Riesenschnauzer in der Regel nicht.
Nun kam es wiederholt auf Spaziergängen zu Zwischenfällen, bei denen unser Hund von den nicht angeleinten Dackeln angegriffen wurde und sich dann zur Wehr setzte. Der Überlegene dürfte klar sein, es war natürlich unser viel größerer Hund.
Nun zur eigentlichen Frage:
Der Forstbeamte wandte sich an das Ordnungsamt, mit deren Mitarbeitern er dienstlich und privat verkehrt.
Das Ordnungsamt wurde tätig, indem es unserem Hund für die Zeit der Bearbeitung einen Maulkorbzwang auferlegte. Gegen diese Auflage haben wir Einspruch eingelegt. Zusätzlich beschwerten wir uns über die Arbeit des Ordnungsamtes, da dieses offenbar auf Zuruf einen Maulkorbzwang auferlegte, ohne uns zu befragen. Aus dem Freundeskreis des Forstbeamten erfuhren wir, dass der „nette“ Herr schon längen danach trachtete und auch Freunde und Bekannte überreden wollte, sich an einer Unterschriftensammlung zu beteiligen, aus der hervorgehen sollte, dass unser Hund gefählich sei. Er fand keinen, der unetrzeichnen wollte, da dieses nicht der Realität entspricht.
Das ordnungsamt lud uns zur Klärung ins Amt ein. Es kam zu einem Gespräch mit dem Ordnungsamtsleiter und überraschend auch mit dem Bürgermeister. In dem Gespräch ging es nicht um den, sondern um meine Behauptung, das Amt würde auf Zuruf bzw. aus Gefälligkeit in diesem Fall arbeiten. Der Bürgermeister drohte sogar mit einer Klage, würde ich meine Aussage wiederholen.
Die Bearbeitung dauert jetzt schon über zwei Jahre, ohne ein Ergebnis, doch: unser Hund muß immernoch einen Maulkorb tragen.
Was können wir gegen diesen Akt der Gefälligkeit tun?
Wir denken an eine Dienstausichtsbeschwerde, da es nicht das erste Mal ist, dass sich Ordnungsbeamte so gegen uns engagieren. Ist das sinnvoll und erfolgversprechend?
