Hi!
Vieles wurde ja schon gesagt, ich möchte jedoch einige Argumente etwas relativieren:
1.) ein moderner Diesel hält nicht per se länger als ein vergleichbarer Benziner, ich habe hierzu eine definitive Aussage eines BMW-Meisters erhalten. Im Falle VW kann man von ca. der halben Laufleistung bei den Dieseln (1.9 TDI, 130 PS) im Vergleich zu einem Benziner (2.0) ausgehen, auch hier eine definitive Aussage eines VW-Mannes als Hintergrund.
2.) ein Diesel ist in der Anschaffung teurer und, und hier muss ich Raimund aufs schärfste Widersprechen, auch im Wiederverkaufswert deutlich höhrer anzusetzen, als ein Benziner.
Die Schere öffnet sich mit den Jahren immer weiter, ein Vergleich zwischen BMW 528i und 530d von 2000 bis heute ist hier interessant, einfach mal bei http://www.mobile.de nachsehen. Auch Mercedes ist hier immer ein gutes Beispiel, vergleiche doch mal einen 95er 300 D mit einem 280E aus demselben Jahr.
3.) Üblicherweise rechnet sich ein Diesel ab(!) 20 - 25.000 lm p.a.
je älter der Wagen ist, desto höher liegt die Grenze, denn:
- die Kfz-Steuern steigen mit dem Alter, ein alter 300er Benz kann schon mal auf 600 Euro Steuern p.a. kommen), die Sätze beim Diesel sind noch dazu deutlich höher als beim Benziner.
- die Wahrscheinlichkeit eines Turboschadens steigt (bis zu 4000 Euro Reparatur)
In Deinem Fall bist Du m.E. mit einem Benziner besser beraten, denn Du fährst wenig und möchtest ein problemloses, billiges Auto (es gibt keinen anderen Grund, sich einen Colt anzusehen *grins*). Schau Dir auch mal den Honda Civic an. Viele neue Benziner sind übrigens einige Zeit steuerbefreit, was in die Vergleichsrechnung mit einfliessen sollte.
Nur als Beispiel:
Ich fahre jeden Tag ca. 120 Km mit einem Diesel und werde ihn nun irgendwann abstoßen und einen Benziner kaufen, denn selbst bei meiner Fahrleistung von ca. 30.000 km p.a. lohnt sich ein Diesel in der Oberklasse noch nicht. Ich spare daher bares Geld, indem ich mir a) einen Benziner und b) eine Nummer kleiner kaufe (ich brauche nicht mehr so viel Platz im Auto) und habe nebenbei noch einen Zugewinn an Spass, denn ein sportlicher Benziner ist einfach was anderes, da hilft das ganze Drehmomentthema beim Diesel nix…
Grüße,
Mathias
ich muss demnächst für 2 Jahre von Gütersloh nach Paderborn
pendeln. Und genau deswegen bin ich jetzt auf der Suche nach
einem fahrbaren Untersatz.
Die Frage ob sich ein Diesel lohnt oder nicht kann ich noch
nicht genau beantworten. Im Prinzip gibt es 2 mögliche Wege zu
fahren. Autobahn (46 km) oder über die Landstraßen und Dörfer
(36 km). Schneller geht es bestimmt über die Autobahn, dadurch
komme ich aber auch auf ca. 18.000 km pro Jahr, der andere Weg
ca. 14.000 km.
Klar fährt man nebenbei auch noch Auto, aber ich habe es bis
jetzt 7 Jahre ohne Auto geschafft, also will ich auch mit Auto
viele Dinge mit Fahrrad erledigen.
Ein Autohändler erzählte mir Diesel würde sich normalerweise
ab 20.000 rechnen, bei Kleinwagen sogar erst ab 25.000. Stimmt
das? Ist das nur auf Neuwagen bezogen, oder gelten die Grenzen
auch für Gebrauchtwagen.
Hat jemand vielleicht ein paar Tipps, was für ein Auto man
kaufen sollte (Diesel oder Benziner) und welche Strecke
sinnvoller zu fahren ist.
Vielleicht weiß jemand von euch ja auch, welche Modelle was
taugen.
Nächste Woche wollte ich mir erstmal den Mitsubishi Colt
anschauen, der laut ADAC Motorwelt recht Pannenfrei sein soll.
Danke für eure Antworten,
Christian