Hallo,
habe im Winterurlaub ein paar mal eine VW Caravelle gefahren.
Der Wagen sprang morgens - nach der kalten Nacht - nur sehr schwer an.
Am Anlasser lag es nicht. Der drehte zügig durch.
Ich musste mehrere Male die lange Vorglühzeit abwarten und erfolglos sarten. Irgendwann sprang er dann doch an.
Bei normalen Temperaturen ist das Starten überhaupt kein Problem.
Was kann das Problem für das schwere Starten sein?
Eigentlich doch nur die Glühkerzen, oder ??
Kann man die mit Standardwerkzeug und handwerklichem Geschick selber wechseln?
Vielen Dank im voraus
Dieter
P.S. Es handelte sich um wenige Minus-Grade in ca. 1000 m Höhe.
Mein C200 CDI sprang hier wie immer bei den ersten 1-2 Umdrehungen an.
danke für die Info.
12V an den Glühkerzen beim Vorglühen kann man ja leicht prüfen (?)
Ist das Wechseln der Kerzen so einfach wie beim Otto-Motor? oder ist da etwas besonderes zu beachten?
Kann man elektrisch oder optisch prüfen, ob die Glühkerzen hinüber sind?
Bio-Diesel ist nicht getankt.
mfg
Dieter
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12V an den Glühkerzen beim Vorglühen kann man ja leicht prüfen
(?)
Ich bin mir nicht sicher, ob die wirklich mit 12V betrieben werden.
Evtl. werden sie auch getaktet.
Bei abgezogenem Stecker müsste man aber fast Durchgang gegen Masse haben (der Kaltwiderstand ist recht niedrig), beim Starten hingegen &irgendeine Spannung messen können.
Ist das Wechseln der Kerzen so einfach wie beim Otto-Motor?
oder ist da etwas besonderes zu beachten?
Drehmomente sind natürlich immer zu beachten.
Zum Testen musst Du natürlich der Motorsteuerung einen kalten Motor vorgaukeln, das wird das anspruchsvollere Problem dabei sein.
Zumindest bei moderneren Motoren wird ja nicht immer vorgeglüht, sondern je nach Motor- (und Außen-?)temperatur.
Ein Diagnosegerät hat wahrscheinlich die Möglichgkeit, mittels Stellglieddiagnose (hat nix mit Urologie zu tun!) die Glühkerzen anzusteuern.
Also folgendes:
Das Glühkerzen-Stromzuleitungskabel verfolgen,
das geht in eine kleine Plastedose, mit einer 80-A -Sicherung.
Das ist ein dünner Metallstreifen.
Die gehen manchmal einfach so kaputt, ohne eine Ursache.
Das wäre die erste Aktion.
Wenn das OK ist,
besorgt man sich beim Elektriker ein Strom-Zangenmessgerät.
Das kommt um die Zuleitung der Glühkerzen, dann wird geglüht.
Eine Glühkerze nimmt 12 A auf, alle 4 dann 48.
Wenn alle 4 OK sind, zeigt es zuerst 60 A an, und dann sinkt der Strom auf 48, und bleibt dann konstant.
Ich messe das immer so,
weil die Glühkerzen extrem unzugänglich sind.
Wenn man die wechseln oder einzeln testen will braucht man Hände wie ein Frauenarzt,
muss die Einspritzleitungen ausbauen, und noch paar andere Tricks anwenden.
Hi Steffen,
das sind Fakten, mit denen ich gut etwas anfangen kann.
Die 80A Sicherung werde ich noch testen,
dann aber meinem Bekannten einen Gang in die VW-Werkstatt empfehlen
Danke
Dieter
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Wenn das OK ist,
besorgt man sich beim Elektriker ein Strom-Zangenmessgerät.
Das kommt um die Zuleitung der Glühkerzen, dann wird geglüht.
Eine Glühkerze nimmt 12 A auf, alle 4 dann 48.
Wenn alle 4 OK sind, zeigt es zuerst 60 A an, und dann sinkt
der Strom auf 48, und bleibt dann konstant.
Die meisten Zangenamperemeter werden 0A anzeigen.
Vor allem dann, wenn man sie vom Elektriker ausborgt.
Ich bin einer, ich habe kein Zangenamperemeter für DC.
Also ganz wichtig: Das Messgerät muss für Gleichstrom geeignet sein!
Hä? nicht?
Danke für die Aufklärung.
Ich dachte immer an Glühkerzen, weil ich bei jedem Starten durch das 1-2 sek lange Aufleuchten einer Glühdraht-Anzeige daran erinnert werde !?
Gruß
Dieter
Danke für die Aufklärung.
Ich dachte immer an Glühkerzen, weil ich bei jedem Starten
durch das 1-2 sek lange Aufleuchten einer Glühdraht-Anzeige
daran erinnert werde !?
Ja, das ist so ein „minivorglühen“, die Glk. dienen bei den neuen CDI & Co dazu, das rauchen nach einem Kaltstart in eisigen Temperauren zu mindern, d.h. sie glühen bis zu 120sec NACH… um die Verbrennung schneller auf bessere Werte zu bringen.