Hallo,
erstmal zu meiner Person :
Männlich
14 Jahre alt
Der Rest ist unwichtig.
Mein Problem:
Schon seit 2,5 Jahren hab ich dieses merkwürdige Gefühl, als ob ich in einem Traum bin. In anderen Foren hab ich sehr Ähnliche Beiträge gefunden, fast alle Beitrage beinhalteten die gleichen Symptome, also halt dieses wie „im Traum“ Gefühl, als ob ich alles schlechter wahrnehmen würde, es kommt mir fast so vor als ob ich grade garnicht an der Tastatur sitze. Ist halt schwer es zu beschreiben.
Aber in keinem Beitrag hab ich die Lösung für das Problem finden können, außer in einem Beitrag stand was von Magnesium Tabletten, das die gut für die Nerven wären.
Und die eigentliche Frage:
Was kann ich dagegen tun ?
Wäre unendlich dankbar für eine hilfreiche Antwort, würde mir sehr viel Bedeuten wieder klar denken - und Leben zu können.
LG Deniz
ich lebe
Nabend.
Jedes Mal, wenn ich deinen Text lese, finde ich mich scheinbar darin wieder. Nur das ich bei mir keinen genauen Zeitpunkt definieren kann, ab dem sich mein Leben so angefühlt hat. Es war eher, soweit ich mich zurück erinnern konnte, immer so.
(Bin deshalb auch total auf z.B. „Matrix“ oder „Bleep“ angesprungen.)
Alles um mich herum ist wie unabhängig von mir passiert, ich fühlte mich bestenfalls als Beobachter, die Welt um mich herum wirkte surreal.
Gebessert hat sich „dieser Zustand“ erst im Alter von Anfang bis Mitte 20. Es hatte mit eigenen, mein Leben betreffenden Entscheidungen zu tun, mit Selbstbestimmung. Rückblickend kommt es mir vor, wie das langsame Erwachen aus einem langem Schlaf. Ich kann mich inzwischen auch an viel mehr erinnern, wo ich z.B. wann gewesen bin und was mir passiert ist. Davor war meine Erinnerung in großen Teilen wie vernebelt.
Rückblickend begann „das Erwachen“, seit ich (anfangs unfreiwillig) selber entscheide und sage, was ich will und tue. Ich beeinfluße mein Umfeld nicht mehr indirekt, sondern aktiv und bewußt. Das Leben fühlt sich nicht mehr so unwirklich an.
Vielleicht konnte dir weiterhelfen.
Alles Gute!!
Patrick