Hallo,
erstmal zu meiner Person :
Männlich
14 Jahre alt
Der Rest ist unwichtig.
Mein Problem:
Schon seit 2,5 Jahren hab ich dieses merkwürdige Gefühl, als ob ich in einem Traum bin. In anderen Foren hab ich sehr Ähnliche Beiträge gefunden, fast alle Beitrage beinhalteten die gleichen Symptome, also halt dieses wie „im Traum“ Gefühl, als ob ich alles schlechter wahrnehmen würde, es kommt mir fast so vor als ob ich grade garnicht an der Tastatur sitze. Ist halt schwer es zu beschreiben.
Aber in keinem Beitrag hab ich die Lösung für das Problem finden können, außer in einem Beitrag stand was von Magnesium Tabletten, das die gut für die Nerven wären.
Und die eigentliche Frage:
Was kann ich dagegen tun ?
Wäre unendlich dankbar für eine hilfreiche Antwort, würde mir sehr viel Bedeuten wieder klar denken - und Leben zu können.
vielleicht googelst du mal unter „Unwirklichkeitsgefühl“ oder „Depersonalisation“? Diese Empfindungen stehen oft - aber nicht ausschließlich - im Zusammenhang mit Angststörungen.
Falls Drogen im Spiel sein sollten, wären diese auch nicht zu vernachlässigen.
Wenn dich das Ganze belastet, solltest du Mut fassen und mal einen Termin beim Psychotherapeuten oder Psychiater machen. Und: Nein, das hat nichts mit Verrücktsein zu tun, sondern meist mit Dingen, die man nicht verarbeitet hat. Mit Magnesiumtabletten wirst du das Problem nicht lösen.
Depersonalisation, dieser Gegriff wurde mir in diesem Zusammenhang auch mal genannt. Bei mir tritt das allerdings nur sporadisch auf.
Wenn du schreibst, „der Rest ist unwichtig“, könnte das ein erster Hinweis sein. Denn wenn etwas wichtig ist, dann deine Lebensumstände. Wenn du dich in deinem Leben nicht wirklich wohl fühlst, sozusagen „zuhause“, könnte sich dies in einem Fremdheitsgefühl äußern. Vielleicht bist du ja - ähnlich wie manche sich im fremden Körper fühlen - im falschen Leben.
Daher kann ich mich nur dem Rat meines Vorschreibers anschließen, lass dich beraten. Wobei ich mich frage, ob du Eltern, Lehrern oder Freunden soweit vertraust - eigentlich sollte das so sein. Falls nicht, such dir Hilfe beim Arzt, er kann dich auch zu einem Psychologen überweisen. Und lass dich nicht abwimmeln.
In Deinem Alter hatte ich genau so unangenehme Gefühle, aber das verliert sich mit der Zeit von selber. Ein Bisschen Geduld musst Du schon haben.
Mit Gruss: harta
Wann?
Hallo,
was Du zu Deiner eigenen Erhellung beitragen kannst: Versuche herauszufinden WANN Du dieses Gefühl regelmäßig hast. Oder hast Du es immer/immer gleich stark/wann weniger?
Was machst Du gerade, wenn das auftritt oder was hast Du kurz vorher getan? Wann tritt es nicht auf?
Vielleicht bringt Dich das selbst schon weiter oder es nützt Dir, falls Du „professionelle Hilfe“ in Anspruch nimmst.
Ganz banal wäre auch abzuklären, ob Du genug trinkst, ob Du niedrigen Blutdruck hast und wie es mit Deiner Aktivität so aussieht.
Trat dieser Zustand nach deiner ersten Periode auf? Bei mir war das so seinerzeit. Ein Hormonspiegel brachte die Ursache ans Tageslicht: zu wenig Oestrogen. Überweisung gibt der Hausarzt.