'Dieses Zeugnis ist nicht codiert'

Hallo zusammen,

mal angenommen, jemand schiede aus einer Firma aus, erhielte ein Arbeitszeugnis, sei damit nicht zufrieden und fände mit seinem Ex-Arbeitgeber in folgenden Änderungsvorschlägen keine Lösung.

Daraufhin ginge besagte Person zu einem fachlich spezialisierten Anwalt und der riete, dass man den Schlüsselsatz „Dieses Zeugnis ist nicht codiert“ drunter schreiben soll, dann wäre das Werk als „echt“ zu lesen (zum Beispiel wird dann aus der „Zufriedenheit“ ganz ohne „stets“ und „vollst“ eine gute Note). Davon hätte ich noch nie gehört - und Ihr? Kann das eventuell eine Schweizerische Besonderheit sein?

*wink*

Petzi

hallo,

ich habe das schon erlebt unter arbeitgebern und -nehmern, denen die verquaste zeugnissprache fürchterlich auf den geist ging.
sprich: wo immer die deutsche sprache ein wesentlicher bestandteil des geschäftsgegenstandes ist, wird man kaum auf derart „codierte“ zeugnisse treffen. es sei denn zur verarschung.

gruß
ann

verwirrt
Hallo,

sprich: wo immer die deutsche sprache ein wesentlicher
bestandteil des geschäftsgegenstandes ist, wird man kaum auf
derart „codierte“ zeugnisse treffen.

Meinst du vielleicht die mit „nicht codiert“ bezeichneten Zeugnisse?
Oder meinst du codierte (also eher übliche) Arbeitszeugnisse?

LG

Es kommt immer darauf an, wer ein Zeugnis liest und wie er es dann interpretiert. Es gibt diese Zusätze, aber auch da ist man geteilter Meinung, es gibt auch da schon wieder Codierungen, die diese Aussage widerrufen. Ich kann nur raten ein Zeugnis so einfach wie möglich zu
formulieren. Je mehr man dokumentiert haben wie - z. B. zu oft ein stets oder vollsten. - disqualifiert sich selbst. Niemand ist in allem perfekt - die Perfekten :wink: hält man.