Hallo,
Kunde X hat vor ein paar Wochen bei der Geschäftsleitung seine Unzufriedenheit bzgl. Dem Einsatz dreier Praktikanten im Betrieb geäußert. Der Kunde argumentierte dies mit der zusätzlichen Belastung für den Betrieb, da die Praktikanten ja einer intensiven Betreuung durch anderes Fachpersonal bedürfen.
Die Geschäftsleitung stellt sich hinter die Praktikanten und betont, das der Einsatz einzig in der entscheidung der Geschäftsleitung liege.
Einige Wochen später meldet sich Kunde X erneut und behauptet (in einer eMail), ein anderer Kunde - nennen wir ihn Kunde D - habe sich in einem Gespräch mit Kunde X ebenfalls massiv kritisch zu dem Einsatz von Praktikanten geäußert.
Die erläuterten Vorwürfe sind in diesem Fall stark diffamierend.
Der Kunde D ist auf Nachfrage über diese eMail schockiert, da er glaubwürdig versichert, dies nie gesagt zu haben.
Nachdem die Geschäftsleitung Kunde X zur Rede stellt beruft sich dieser lediglich darauf, das hier ja Aussage gegen Aussage stehen würde und man Kunde D nicht mehr Glauben schenken dürfe wie ihm.
Frage: Muß Kunde X die Verantwortung für seine Email übernehmen, wenn die dort angeblich behaupteten diffamierenden Aussagen von Kunde D als nicht wahrheitsgemäß dargestellt werden?