Hi Tony,
klar kann man die lösen. Zum einen kannst du sie einfach in ein symbolisches Algebra-Programm (Maple oder Mathematica) einhacken und hoffen, das was dabei 'rauskommt. Aber wo bliebe denn der Spaß! 
Man kann deine Dgl in der Tat auf elementarem Wege lösen. Ist nicht ganz ohne, aber hier ist, wie’s geht:
- Um die ganzen Konstanten loszuwerden, schreibe ich die Dgl erstmal als
(a + b * U) * U’ + U = E
(mit a = R * C_o und b = R * 2 * K.)
- Den Störterm auf der rechten Seite vergesse ich mal. Den macht man nachher sowieso mit „Variation der Konstanten“. Wir suchen also erstmal die homogene Lösung, sprich: eine Lösung von
(a + b * U) * U’ + U = 0
- Wir hätten ganz gerne, daß dieser Term vor U’ verschwindet. Anders ausgedrückt, wir hätten gerne eine Dgl der Form
V’ + f(V) = 0
Die Frage ist dabei natürlich, wie V von U abhängt.
- Wenn wir eine differenzierbare Funktion g betrachten, die nur von U abhängt, und diese dann (total) nach t ableiten, so gilt nach Kettenregel:
d/dt g(U) = d/dU g(U) * d/dt U.
Wenn wir das für den Ausdruck (a * U + b) * U’ ansetzen, erhalten wir durch Koeffizientenvergleich
d/dU g(U) = a * U + b.
Diese Dgl kann man aufintegrieren:
g(U) = 1/2 * a * U^2 + b * U + c.
- Damit gilt dann offenbar
d/dt (1/2 * a * U^2 + b * U + c) = (a * U + b) * d/dt U.
Wir setzen
V := 1/2 * a * U^2 + b * U + c.
- Das kann man auch nach U auflösen
1/2 * a * U^2 + b * U + c = V
U^2 + 2 * b / a * U + 2 * c / a - 2 / a * V = 0
U = - b/a plusminus (b^2 / a^2 - 2 * c / a + 2 / a * V)^1/2.
- Damit haben wir erstmal die Differenzialgleichung
V’ + (-b plusminus (b^2 - 2 * c * a + 2 * a * V)^1/2) / a = 0
zu lösen. Das schreiben wir um
V’ * a * (-b plusminus (b^2 - 2 * c * a + 2 * a * V)^(-1/2)) = -1
Da ich ein fauler Mensch bin, vergesse ich „-b“ in der Klammer (das kann man auch mit diesem Term weiterrechnen, es sei dir überlassen), und habe also zu lösen:
V’ * a * (b^2 - 2 * c * a + 2 * a * V)^(-1/2) = plusminus 1
- Das wiederum kann man schreiben als
1 / (2 * a) * (b^2 - 2 * c * a + 2 * a * V)’ * a * (b^2 - 2 * c * a + 2 * a * V)^(-1/2) = plusminux 1
und mit W := (b^2 - 2 * c * a + 2 * a * V)
1/2 * W’ * W^(-1/2) = plusminus 1.
- Diese Differenzialgleichung kann man lösen, da gilt
1/2 * W’ * W^(-1/2) = (W^1/2)’,
also
(W^1/2)’ = plusminus 1
oder
W(t)^1/2 = d plusminus t
oder
W(t) = (d plusminus t)^2
- Rücksubstitution von W:
W(t) = b^2 - 2 * c * a + 2 * a * V(t)
und damit
V(t) = W(t)/(2 * a) - b^2 + c
V(t) = (d plusminus t)^2 / (2 * a) - b^2 + c
- Rücksubstitution von U.
(kannst du selber machen)
-
Variation der Konstanten. Die zu variierende Konstante ist hier d. Damit bekommst du einen Integralterm 'raus, unter dem die rechte Seite E steht.
-
Worüber du dir Gedanken machen solltest, ist, für welche a und b die einzelnen Schritte hier überhaupt gerechtfertigt sind. 
Nette Aufgabe, hoffentlich habe ich mich da nicht verrechnet.
Chris