Hallo!
In der Wikipedia steht:
„Der Differentialinterferenzkontrast ist eine Methode der abbildenden Durchlicht-Mikroskopie, die Unterschiede in der optischen Dichte des betrachteten Objektes in Kontrastunterschiede des Bildes umwandelt.“
Da frage ich mich, wo in dieser Definition der Unterschied zu normaler Durchlichtmikroskopie ist.
Schließlich werden im normalen Durchlicht auch unterschiedliche optische Dichten durch unterschiedliche Intensitäten des Durchlichts repräsentiert.
Meint hier Umwandlung in Kontrastunterschiede sozusagen mehr als hell-dunkel ? Soll man es so verstehen, dass ein DIC sozusagen eine interne Kontrastverstärkung besitzt, die über die normale hel-dunkel Darstellung eines Durchlichtmikroskops hinausgeht?
Viele Grüße,
Stefan
Mir ist klar, dass man eine DIC Optik nicht durch diesen einen Satz „definieren“ kann. Das war ein unglückliches Wort.
Doch ich würde gerne etwas kurzes Griffiges wissen,
wie man die Darstellung in etwa interpretieren kann.
Moin Stefan,
In der Wikipedia steht:
dort ist aber auch ein Schema, in dem gezeigt wird, wie aufwendig das Licht ‚aufgearbeitet‘ werden muß, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. http://de.wikipedia.org/wiki/Differentialinterferenz…
Wenn Du damit nicht klar kommst, kann ich es Dir leider auch nicht besser erläutern.
Beim normalen Durchlicht wird z.B. keine Information über Interferenz erhalten.
Gandalf
Hallo Stefan,
also ich versteh es so:
bei der normalen Durchlichtmikroskopie wird das Objekt dadurch dargestellt, dass es Licht unterschiedlich absobiert, z.B. durch Farbe. Manche Objekte werden ja genau deshalb extra gefärbt damit Strukturen sichtbar werden.
Ein durchsichtiges Objekt kann durchaus einen anderen Brechungsindex als das umgebene Medium oder eben aus Bereichen unterschiedlicher Indices bestehen und im Durchlicht nicht darstellbar sein.
Hier greift dann DIC um diese Unterschiede in einen Kontrast, also Helligkeitsunterschied umzusetzen.
Gruß Volker