die Voreilung eines Tacho im PKW ist normal und gewollt. Da es unbedingt vermieden werden muss, das ein Tacho nachgeht, wird eine gewisse Voreilung „eingebaut“. Die Geschwindigkeit in Fahrzeug wird aus der Drehzahl der Raeder errechnet, wobei es dann zu Schwankungen kommt, denn der Durchmesser eines Rades ist nicht konstant (Profilabnutzung).
Wem darf ich wohl glauben?
Ist für mich wichtig, da ich oft in Frankreich und Spanien
(Begrenzungen) unterwegs bin.
Wenn du laut Tacho die Höchstgeschwindigkeit nicht überschreitest, bist du immer auf der sicheren Seite, was das angeht. Natürlich kann das, je nach Verkehrssituation, immer noch zu schnell sein.
Bei einer einigermaßen gleichmäßigen Geschwindigkeit und freier Sicht zu genug Satelliten, dürfte die Geschwindigkeit des GPS recht genau sein. Das eine oder andere km/h „Reserve“ und den gesunden Menschenverstand einschalten (wenn der Tacho schon deutlich mehr anzeigt oder man alle anderen zügig überholt) schadet aber sicher nicht, weil es viele Gründe für Fehler geben kann.
Die Geschwindigkeit in
Fahrzeug wird aus der Drehzahl der Raeder errechnet, wobei es
dann zu Schwankungen kommt, denn der Durchmesser eines Rades
ist nicht konstant (Profilabnutzung).
Tschau
Peter
Sorry , das war einmal zu Trabbi Zeiten
heutzutage hängt der Fühler am Getriebeausgang.
aber ansonsten ist die Darstellung korrekt , wobei 135 km/h bei 130 noch ziemlich genau ist.
ich kenne Autos die zeigen laut Tacho 195 und fahren nach Navi 158 .
( Skoda Fabia Diesel 1,4 )
Wenn ich nach der Anzeige im Navi in der Stadt 56 km fahre
blitzt es nicht.
Wahrscheinlich, weil eh erst bei höherer Übertretung geblitzt wird.
Wer weder Tacho noch Navi traut (oder letzteres nicht hat), dem empfehle ich mal, mehrere KM mit konstanter Geschwindigkeit auf der AB zu fahren. Die kleinen KM-Tafeln sind eigentlich recht genau. Dann noch eine Stoppuhr bzw. eine Uhr mit Sekundenzeiger und die Rechnerei geht los: Z.B. 120km/h = 30sec/km; 150km/h = 25sec/km; 180km/h = 20sec/km. Wobei man spätestens beim letzten Beispiel die Uhr dem Beifahrer in die Hand drücken sollte
Hallo,
wie schon beschrieben, ist das voreilen des Tacho gewollt und normal, u.a um Unterschiede im Reifenumfang bei unterschiedl. Bereifung und aufgrund der Profilabnutzung abzufangen. denn nacheilen darf der Tacho keinesfalls.
Meine Erfahrung (Golf 2)
100 kmh Tacho / Navi 94 kmh
55 kmh Tacho / Navi 50 kmh
bei konstanter Geschw. und gutem Satellitenempfang würde ich dem Navi mehr trauen. Bei Geschwindigkeitsmessungen in D und Festlegung des Bußgelds werden afaik 3 kmh bzw. über 100kmh 3% Messtoleranz abgezogen.
Wie es im Ausland gehandhabt wird, weiss ich nicht. In Österreich durfte die Polizei die Geschwindigkeit auch schätzen…
Tachoabweichung, gesetzliche Rahmenbedingungen:
Gesetzlich zulässig ist eine Voreilung von 10 % zuzüglich 4 km/h (§57StVZO). Bei 50 km/h darf die Voreilung also bis zu 9 km/h, bei Tempo 100 bis zu 14 km/h betragen. Diese recht großzügigen Toleranzwerte sind eine Folge der Angleichung europäischer Bauvorschriften (hier: Richtlinie ECE R-39).
Beim Wegstreckenzähler ist (§ 57 StVZO) die maximal zulässige Abweichung auf 4% beschränkt.
das kann man generell gar nicht sagen. Ich möchte nicht ausschließen, dass man schon mit 56km/h erwischt werden kann. Teilweise aber auch erst ab 59km/h (oder sogar noch später?). Alles natürlich im 50er Bereich innerorts. Das kommt zum einen auf die Gemeinde, zum anderen auf die Messstelle an.
Der Hintergrund ist ganz einfach, dass ja noch 3km/h Messtoleranz abgezogen werden. Und dann möchte man nicht „unnütz“ Personal abstellen, die den halben Tag Fotos auswerten, Berichte schreiben, Post versenden etc, wo nachher nur 10 Euro oder so Strafe heraus kommen. Da ist es sicherlich sinnvoller, die Resourcen für „größere Sachen“ zu sparen.
Also einen Nachrüst-Bordcomputer, der an die Diagnose-Schnittstelle des Autos angeschlossen wird. Dieser zeigt unter anderem auch die Geschwindigkeit an, wie sie von der Fahrzeug-Elektronik ermittelt wird.
Abweichung zwischen der vom ScanGauge und der vom Navi angezeigten Geschwindigkeit: Maximal 1 km/h (läßt sich am besten bei aktiviertem Tempomat beobachten). Oft zeigen ScanGauge und Navi auch exakt die gleiche km/h-Zahl an. Mein Tacho eilt aber natürlich genauso voraus wie bei Dir.
Fazit: Die Fahrzeug-Bordelektronik ist sehr wohl in der Lage, die korrekte Momentan-Geschwindigkeit zu ermitteln, die Hersteller lassen die Tachos künstlich vorauseilen (wie ja auch hier schon geschrieben wurde). Folglich kannst Du natürlich Deinem Navi vertrauen.
Mein Fahrzeug ist übrigens ein Polo, Baujahr 2005.
Fazit: Die Fahrzeug-Bordelektronik ist sehr wohl in der Lage,
die korrekte Momentan-Geschwindigkeit zu ermitteln,
Interessehalber: wie macht sie das?
Ich bin kein Techniker, sondern nur ein ganz normaler Autofahrer, der lediglich seine Beobachtungen geschrieben hat. Aber hier im Thread hat jemand geschrieben, dass am Getriebeausgang Sensoren sitzen, die die Geschwindigkeit ermitteln.
die
Hersteller lassen die Tachos künstlich vorauseilen (wie ja
auch hier schon geschrieben wurde).
Warum sollten sie das tun, wenn sie die korrekte
Momentan-Geschwindigkeit so genau kennen?
Weil gesetzlich geregelt ist, dass Tachos KEINESFALLS eine zu GERINGE Geschwindigkeit anzeigen dürfen. Daher gehen die Hersteller eben auf Nummer sicher und lassen die Tachos absichtlich zu viel anzeigen, um wirklich 1000%ig sicher zu stellen, dass der Tacho nicht zu wenig anzeigt.
ich kenne Autos die zeigen laut Tacho 195 und fahren nach Navi
158 .
( Skoda Fabia Diesel 1,4 )
da ist dann aber nicht nur der Tacho sondern auch das Navi ungenau. Meins zeigt auf ebener Strecke auch gern mal Höhenunterschiede von 40 m an.
Ich nehme daher an, deine oben genannte Abweichung ist ebenso aussagekräftig wie deine wiederkehrende Behauptung, moderne Kleinwagen würden in deutschen Mittelgebirgen achtunddrölfzig Liter pro Zentimeter verbrauchen.
ich kenne Autos die zeigen laut Tacho 195 und fahren nach Navi
158 .
( Skoda Fabia Diesel 1,4 )
da ist dann aber nicht nur der Tacho sondern auch das Navi
ungenau. Meins zeigt auf ebener Strecke auch gern mal
Höhenunterschiede von 40 m an.
Ich nehme daher an, deine oben genannte Abweichung ist ebenso
aussagekräftig wie deine wiederkehrende Behauptung, moderne
Kleinwagen würden in deutschen Mittelgebirgen achtunddrölfzig
Liter pro Zentimeter verbrauchen.
Hi
Das Navi das hier verwendet wurde , ist mein privates , ein Tom Tom 1 , das ansonsten in meinen Privat Auto’s einem Audi A 6 und einem Calibra DTM Edition V6 eingesetzt wird .
in den beiden Fahrzeugen gehen die Tacho’s recht genau.
Audi beispielweise 150 laut Navi auf dem Tacho 156 und bei dem Calibra bin ich noch genauer an der Toleranz , laut Navi 150 , der Tacho ist ganz minimal über der 150 Markierung drüber ( ca 152 ) , die genannte extreme Abweichung war nur in diesem ehemaligen Firmenwagen.
zu dem anderen Thema mit dem hohen Benzinverbrauch in dieser hier meiner bergigen Wohngegend mit Umgehungsstrassen die über 3 km 10% haben , oder Ortszufahren die 3 km Berghoch gehen.
Da es sich bei diesen Strassen um gut ausgebaute Strassen handelt , beispielweise die Serpentine von Zollhaus nach Katzenelnbogen , wo ich mit dem Calibra locker dauerhaft die 100km /h fahren kann , schleichen solche kleinen schwachen Hubraumkrüppel entweder mit 50 - 60 km/h hoch und stellen ein Verkehrshinderniss da , oder Sie treten das Gaspedal im 2 Gang in das Bodenblech um einigermassen mit dem Verkehr mithalten zu können.
Eine Nachbarin hat einen Huyndai i10 , der angeblich 6,3 Liter verbrauchen soll , der Wagen steht jetzt bei etwas über 50.000 mit Motorschaden in der Werkstatt , wird abgegeben , weil die Kiste hier nicht unter 15 Liter zu fahren war , selbiges problem hat die Tochter meiner Vermieterin , ein 3 Zylinder Corsa , fährt nicht unter 14 Liter und in der Garantiezeit jetzt schon die dritte Motorreparatur ( Kopfdichtung durch , Auto ist noch nicht einmal 2 Jahre ) .
In Klartext , um halbwegs zügig im Verkehr mitzufahren , werden diese Kleinen in niedrigen Gängen derart getreten , das der Verbrauch utopisch wird und die Motoren wie die Fliegen sterben.
selbige Erfahrung gab es mit einem Peugeot 1007 , den ich kurzfritig als Leihewagen hatte .
Meins zeigt auf ebener Strecke auch gern mal
Höhenunterschiede von 40 m an.
Das ist prinzipbedingt bei GPS, daß der Fehler in der Höhenangabe größer ist, als in der Länge/Breite - vor allem, wenn man nur wenige Satelliten sieht.
Ich glaube nicht (weiß es aber nicht - gibt es hier einen Hubschrauberpiloten, der mal einige 100m senkrecht aufsteigen könnte?), daß die Höhe in die Strecke (und damit Geschwindigkeit) eingerechnet wird.
Ich habe es bei meinem Auto getestet, nachts auf ner langen Autobahnfahrt.
Ergebnisse:
Navi zeigt 100km/h.
Tacho auf etwa 107km/h.
Bordcomputer „Durchschnittsgeschwindigkeit“: 100km/h (AHA: Das Auto kennt die genaue Geschwindigkeit also DOCH und gaukelt mir EXTRA höheres Tempo vor!)
Berechnung Zeit/Weg: 100km/h
also ich würde (guten Empfang vorausgesetzt) dem Navi mehr glauben (Noch Besser: Korrektur-Tabelle für Autotacho durch Langzeitbeobachtung des Navis merken). Das Navi kann kurzfristig z.B. durch Reflektionen an Bergen oder Gebäuden auch mal falsche Werte haben.
Die Autohersteller müssen - da der Tacho wie beschrieben etwas vor, aber nie nachgehen darf - hier Reserven einrechnen, die sich durch den geänderte Radumfänge ergeben.
Alleine ein neuer und ein total abgefahrener Winterreifen unterscheiden sich fast 20mm im Durchmesser. Wenn man dann nur die Raddrehzahl als Messgröße hat, dann ergeben sich alleine hierdurch schon Ungenauigkeiten.