… fällt sowas für dich unter
undifferenziert oder eher differenziert?
Du kannst (gute) Fragen stellen!
ab und an hat ja jeder mal einen geistesblitz:wink:
ich
pers. schätze deren chancen gar nicht so schlecht ein - sie
sind sich der kompromisse ja bewusster als jene anderen…
Da hast Du recht. „Beziehungstechnisch“ wär das dann relativ
differenziert, wenn beiden das alles so klar ist.
Möglicherweise haben wir hier sogar ein durchaus nicht so
seltenes Modell.
nun, ich meine auch, das gibt es gar nicht sooo selten -
evtl kann man noch gewisse bewusste übereinstimmungen austauschen - z.gibts sicher paare die sich bewusst binden ohne grosse liebe - aus
angst vor einsamkeit oder andere gründe - sofern die sog. basis offen
gekärt ist, scheint mir, gibts weniger stress - weil eben beide wissen worauf sie sich warum einlassen - die einseitigkeit, die nichtklärung oder der selbstbetrug was die gründe betrifft scheint mir immer wieder das hautpproblem zu sein.
(auch wenn keiner der formen für mich erstrebenswert wäre, so finde ich mal wieder - offenheit scheint auch da der schlüssel:wink:
oder bin ich da auf einem falschen gedankenpfad grad?
Nein, bist du nicht.
(*g hab ich auch nicht wirklich vermutet ehrlich gesagt:smile:
Es bleibt allerdings die Frage, wie man
selber zu dem „Warencharakter“ (im Gegensatz zum „wahren
Charakter“) dieser Liebesbeziehung steht bzw. wie man sie für
sich werten würde.
sicher, das steht auf einem anderen blatt - doch wenn man mal die gründe nicht bewertet -gibts noch ne menge mehr an gründen bei denen ich mir diese frage auch stellen würde - hauptbeweggründe wie angst vor dem alleinsein, keine/n besseren mehr zu finden, hoffnungslosigkeit auf div. ebenen, vorgeschobene andere gründe (haus, kinder etc bei bestehenden bez.) - das alles gibts auch und für mich ist nichts davon besser als das genannte beispiel.
und wenn man sich überlegt - es gibt auch bestehende beziehungen bei denen alle und noch viele andere motive oft der einzige grunde sind zusammenzubleiben. in den fällen bei denen beide die gleichen motive haben - von mir aus von versch. seiten her oder auch nicht - ists doch ebenso ein trauerspiel im grunde.
ich frage mich, ob menschen beim lesen jener postings bei denen es um das beziehungsmodell „berechnung /kohle“ ging, auch an dies anderen varianten gedacht hat und auch an bestehende bez. die nicht mehr sind was sie waren und in eine ähnliche richtung laufen/gelaufen sind - sich da wiedererkennen oder ob man sozusagen den (moralischen) zeigefinger erhebt ohne zu bemerken wie nahe man selbst schnell in den bereich kommt - denn „berechnung“ (ersatzwort mangels passendem) hat nicht nur mit kohle zu tun.
im grunde ist egal um was es sich handelt - im kern wäre es aus meiner sich in allen fällen das gleiche - und hier greift überall dein absatz:
Es bleibt allerdings die Frage, wie man
selber zu dem „Warencharakter“ (im Gegensatz zum „wahren
Charakter“) dieser Liebesbeziehung steht bzw. wie man sie für
sich werten würde.
ich bezweifle aber stark, dass auch die, bei denen es nicht so auf den ersten blick erkennbar ist - das doch so ähnliche prinzip - für sich den gleichen verwerflichen blick.
in allen fällen scheint aber eines klar - jeder weiss um den hohen preis und das scheint es jenen wert.
gleiche beziehungsarten nur ohne diese bewusste offene klärung:
da scheint es anders - hier fühlt sich einer immer abgezockt, verarscht etc (und nach meiner wahrnehmung selbst dann wenn die eine person genauso drauf ist (sich dessen nur nicht bewusst ist)
wird auch immer wieder - so ich meine - in gewissen foren bestätigt - nicht nur im wahren leben:wink:
LG nina
(hoffe, ich schreibe nicht so dreigleisig wie ich gerade denke*g)
PS: bei paaren, bei denen einer von beiden deutlich mehr liebe für den anderen fühlt scheint das auch gut gehen zu können - zumindest dann wenn es offen gekärt ist - wie lange weiss ich nicht, wissen wir aber nie.
je nachdem ob und wie ein ungleichgewicht ausgeglichen werden kann wirds besser oder schlechter gehen meine ich mal.