nur mal aus Neugier:
wenn ich ein allseitig geschlossenes Gefaess aus Edelstahl habe, welches zu einem bestimmten Zeitpunkt mit Wasserstoff gefuellt ist, ist es dann nach einer Weile leer dh ist es dann „mit Vakuum gefuellt“ )
Gilt gleiches auch fuer Helium?
nur mal aus Neugier:
wenn ich ein allseitig geschlossenes
Gefaess aus Edelstahl habe, welches zu
einem bestimmten Zeitpunkt mit
Wasserstoff gefuellt ist, ist es dann
nach einer Weile leer dh ist es dann „mit
Vakuum gefuellt“ )
Ich glaube, du machst da einen kleinen Denkfehler; Durch Diffusion kann es höchstens zu einem Druckausgleich mit der Umgebung kommen - und das ist niemals Vakuum; Schließlich funktioniert die Diffussion nicht nur in die Richtung.
Aber mal abgesehen von alle dem, ich glaube nicht, daß die Diffussion von Wasserstoff durch Edelstahl alzu gravierend ist, schließlich wird Wasserstoff auch so irgendwie gelagert.
Ich glaube, du machst da einen kleinen
Denkfehler; Durch Diffusion kann es
höchstens zu einem Druckausgleich mit der
Umgebung kommen - und das ist niemals
Vakuum; Schließlich funktioniert die
Diffussion nicht nur in die Richtung.
Aber mal abgesehen von alle dem, ich
glaube nicht, daß die Diffussion von
Wasserstoff durch Edelstahl alzu
gravierend ist, schließlich wird
Wasserstoff auch so irgendwie gelagert.
mfg!
BStefan
Naja, so, wie ich belehrt wurde: die Gase
arbeiten gewöhnlich über ihre Partialdrucke,
der Wasserstoffpartialdruck außerhalb ist
auch relativ gering. So gesehen diffundiert
der Wasserstoff weg. Das ganze ist langsam
genug, daß niemand mehr erlebt, daß sich ein
„Vakuum“ auftut. Schon allein deswegen, weil
irgendwann ein Gleichgewicht mit dem
Wasserstoff außen eingestellt ist (immerhin
ist im „absoluten Vakuum“ des Weltalls das
eine oder ander Atom pro m3 zu finden) kommt
die Sache zum stehen.
Außerdem diffundieren in diesen
„astronomischen“ Zeiteinheiten andere Gase
ein, ganz zu schweigen vom Dampfdruck des
Stahls, so daß ein Vakuum nicht entstehen
wird, aber immerhin etwas, das nahe daran
ist (sofern nicht die Stahlflasche vorher
wegrostet, was viel wahrscheinlich
bist du sicher, dass H2 so langsam durch Edelstahl diffundiert. Ich habe mal gehoert, dass bestimmte Legierungen sogar relativ durchlaessig sind (was auch immer mit relativ gemeint war).
Da andere Gase kaum hindurchdiffundieren, muesste eben ein Unterdruck (natuerlich kein vollstaendiges Vakuum) entstehen.
Ich habe mal
gehoert, dass bestimmte Legierungen sogar
relativ durchlaessig sind (was auch immer
mit relativ gemeint war).
Es stimmt, dass einige Legierungen relativ leicht Wasserstoff durchlassen (Heisses Palladium ist sehr durchlässig für H2), aber das hängt stark vom Druck ab (es wird bei 100 bar für die Technik relevant)
Bye
Moritz
relativ sicher, weil sonst alle schweißer
permanent probleme hätten. mir ist
eigentlich nur ein diffusionsproblem mit H2
und stahl bekannt, bei der ammoniaksynthese,
aber da eher, weil bei den herrschenden
temperaturen und drucken der wasserstoff
langsam durchdiffudiert und mit dem C des
stahl reagiert, was zur versprödung führt.
ein gewisser druckabfall ist schon denkbar,
aber da die diffusionsgeschwindigkeit von
der temperatur und der druckdifferenz
abhängt, wird das von selber langsamer.
für ein passables vakuum ist die verwendung
einer guten pumpe sicher weit effizienter
markus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]