ein Freund hat mir gestern seiner EOS 350 inkl. Batteriegriff, Speicherkarte 1 GB und dem Standard-Objektiv EF-S 18-55 mm für EUR 450,00 angeboten. Die Kamera ist 1,5 Jahre alt.
Nun bin ich ins Grübeln gekommen, da meine bisherige Kamera (Toshiba PDR M700) nach 4 Jahren den Geist aufgegeben hat. Da ich gerne Objekte aus größerer Enfernung fotografiere (die Toshiba hatte einen 10x optischen Zoom) hatte ich bisher die neue Lumix FZ 18 ins Auge gefasst.
Da ich mehr in die Kategorie „Knipser“ als „Fotograf“ gehöre, wäre ich nie auf die Idee gekommen mir eine DSLR zuzulegen.
Mein Freund ist der Meinung, das ich für mein Geld bei seiner Kamera mehr bekommen würde als bei einer Kompaktkamera.
Mir ist schon klar das seine Kamera mehr bietet als eine Kompaktkamera, aber als „Knipser“ verwende ich ausschliesslich Motivprogramme, da mir das Zusammenspiel aus Blende und Verschlusszeit immer ein Rätsel geblieben ist.
Ich bin jetzt verunsichert bei meiner bis gestern festen Enscheidung für die Lumix. Mir ist auch bewusst, das ich um die Brennweiten der Kompaktkamera bei der EOS zu erhalten ein weiteres Objektiv anschaffen müsste, welches wohl auch nochmal ca. EUR 400,00 kosten würde.
Normalerweise ein klares k.o. Kriterium für die DSLR, da ich die Kamera hauptsächlich im Urlaub (2x im Jahr 2 Wochen) benutze.
Vielleicht könnt Ihr mir meine Entscheidung noch vereinfachen.
die EOS ist die technisch bessere Kamera, ganz klar. Nichtsdestotrotz ist für die Entscheidung zwischen den beiden für Dich als eher unambitionierten Hobbyknipser nur eine Frage entscheidend: bist Du bereit, noch weitere ca. 1000-1500 EUR in das DSLR-System zu investieren? Denn eine DSLR nur mit dem Kitobjektiv ist fast rausgeschmissenes Geld. Und das Gehäuse ist beim Spiegelreflex-System eines der billigeren Teile, Objektive und gute Blitze können auch im Hobbybereich ein kleines Vermögen kosten. Wenn Du nicht weiter investieren willst, wirst Du mit der Lumix (oder einer ähnlichen Bridge/Superzoom-Kamera) glücklicher.
Da ich mehr in die Kategorie „Knipser“ als „Fotograf“ gehöre,
wäre ich nie auf die Idee gekommen mir eine DSLR zuzulegen.
eben.
Die schlechteste Kamera ist die, die Zuhause bleibt, weil sie zu schwer ist.
Um den gleichen Brennweitenbereich abzudecken, brauchst Du mit einer SLR wohl drei Linsen, die groß und schwer sind, teuer zudem.
Die FZ18 hat einen Brennweitenbereich, der dem klassischen Kleinbild von ca. 28 bis 500 mm entspricht. Damit kommst Du als „Knipser“ dicke hin und die Kamera ist noch so klein und leicht, daß man sie ohne Stöhnen mitnehmen kann.
Ich plädiere in Deinem Fall für die FZ18.
Meine Knipskamera ist eine FZ8, die ich immer in meinem Rucksack mitnehme. Eine SLR, gar mit mehreren Linsen würde ich wohl kaum mitnehmen wollen. Ich besitze auch eine große SLR-Ausrüstung, die ich aber nur noch nutze, wenn ich geplant photographieren gehe.
wir besitzen zwei unterschiedliche Apparate: ich als „Knipse“ einePanasonic Lumix DMC-TZ3 (klein aber oho: 10x opt. Zoom, …) und meine Frau eine DSLR mit x unterschiedlichen Objektiven, Filter, Stativ, … rat’ mal welche öfters zum Einsatz kommt
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korrekt, die Panasonic ist meist dabei und auch für „Allerweltsfotos und Schnappschüsse“ völlig ausreichend. Die DSLR ist technisch unbestritten die bessere Kamera, kommt aber „nur“ bei gezielten „Fotoeinsätzen“ dran.