[dig] Polfilter für DSLR: Hama oder B&W ?

Hallo,

ich wollte mir bald einen Polfilter für meine Nikon D70s zulegen, und wollte mal fragen, welchen der beiden Anbieter ihr empfehlen würdet: Hama oder B&W?
Inwiefern unterscheidet sich ein „Slim“-Polfilter von einem „normalen“? Nur darin, wie gut man ihn … ich sag mal „bedienen“ (also wohl hauptsächlich drehen :wink:) kann? Oder gibt es da noch andere Unterschiede?

Danke schonmal!
Daria

ich wollte mir bald einen Polfilter für meine Nikon D70s
zulegen,

Du willst den also direkt auf das Kamerabajonett raufschrauben?

und wollte mal fragen, welchen der beiden Anbieter
ihr empfehlen würdet: Hama oder B&W?

Keinen von beiden, da du dir zwei extreme rausgesucht hast…Hama als Billigheimer wo viel Schrott dabei sein kann und B&W als in meinen überteuerte Edelmarke.
Deshalb sage ich: Hoya oder Heliopan. Gute Qualität zum vernünftigen Preis.

Inwiefern unterscheidet sich ein „Slim“-Polfilter von einem
„normalen“?

Er ist dünner und es fehlt deshalb auch meist das Frontgewinde um einen zweiten Filter aufschrauben zu kann. Kann insbesondere bei Weitwinkelobjektiven die für digitale Kameras gerechnet wurden wichtig sein.

ich wollte mir bald einen Polfilter für meine Nikon D70s
zulegen,

Du willst den also direkt auf das Kamerabajonett
raufschrauben?

Natürlich nicht :wink:

Deshalb sage ich: Hoya oder Heliopan. Gute Qualität zum
vernünftigen Preis.

Ah, ok! Dann werd ich mich mal in der Richtung umsehen. Scheinbar sind es die Extreme, die einem bei der ersten Sichtung des Angebots als erstes quasi entgegenspringen…

ich wollte mir bald einen Polfilter für meine Nikon D70s
zulegen,

Du willst den also direkt auf das Kamerabajonett
raufschrauben?

Natürlich nicht :wink:

Na auf was für ein Objektiv denn?
Ich fände es z.B. Irrsinn, sich einen 100€ teuren B&W-Filter auf das 50€-Kitobjektiv zu schrauben.

Hallo,

Inwiefern unterscheidet sich ein „Slim“-Polfilter von einem
„normalen“? Nur darin, wie gut man ihn … ich sag mal
„bedienen“ (also wohl hauptsächlich drehen :wink:) kann? Oder
gibt es da noch andere Unterschiede?

Bei einigen (meistens Weitwinkel-)Objektiven kommt der Fassungsring eines „dicken“ Filters mit ins Bild, bzw. die Aufnahmen haben nach außen hin eine mehr oder weniger sichtbare Verdunklung (Vignettierung). Je dünner (slim) ein Filter ist, umso weniger ist das wahrscheinlich. Ich habe für meine (analoge) Kamera ein Objektiv, bei dem dieser Effekt so stark ausgeprägt ist, daß ich da nur die extrem dünnen Filter nehmen kann.
Dieser Effekt ist anscheinend nicht mal nur von der Brennweite des Objektivs abhängei. So vignettiert das o.g. Objektiv bei 28 mm und einem Filter, der auf einem 24 mm Objektiv einwandfrei funktioniert hat.

Viele Grüße
HylTox

Na auf was für ein Objektiv denn?
Ich fände es z.B. Irrsinn, sich einen 100€ teuren B&W-Filter
auf das 50€-Kitobjektiv zu schrauben.

Erwischt! :smiley: Bisher besitze ich nur ein Kitobjektiv (Nikkor 28-80 mm), mit dem ich als Einsteiger zufrieden war, aber ich wollte mir ohnehin ein besseres Objektiv kaufen. Und im Zuge dessen dann den Polfilter passend dazu.
(In der engeren Objektiv-Wahl stehen *moment, kopier*
Tamron SP AF 17-50mm F/2,8 XR Di II LD Aspherical [IF]
sowie
Sigma 17-70mm Makro F2,8-4,5 DC Asp. IF )
Meine noch laienhaften Kenntnisse sagen mir, dass ersteres wg. der Lichtstärke zu bevorzugen ist, allerdings ist das Sigma wg. der Makrofunktion für mich interessant, da ich sehr gerne Makroaufnahmen mache (bisher nur mit Nahlinse), und auch wg. des Brennweitenbereichs.

Grüße!
Daria

(In der engeren Objektiv-Wahl stehen *moment, kopier*
Tamron SP AF 17-50mm F/2,8 XR Di II LD Aspherical [IF]
sowie
Sigma 17-70mm Makro F2,8-4,5 DC Asp. IF )
Meine noch laienhaften Kenntnisse sagen mir, dass ersteres wg.
der Lichtstärke zu bevorzugen ist, allerdings ist das Sigma
wg. der Makrofunktion für mich interessant, da ich sehr gerne
Makroaufnahmen mache (bisher nur mit Nahlinse), und auch wg.
des Brennweitenbereichs.

Gut, da kann ich dir ein bisschen was zu erzählen…
Das Tamron soll eine doch recht arge Serienstreuung haben. Insbesondere bei Nikon habe ich schon von Bildergebnissen gelesen die nicht unbedingt eine Pracht sind. An sich ein nettes Objektiv, aber…wie sichergehen, dass man ein „gutes“ erwischt? Ich bin da auch etwas ratlos, da mich das Objektiv nach wie vor auch etwas reizt.

Das Sigma habe ich selber und betreibe es an meiner Sony Alpha. Ja, es ist lichtschwächer aber für meine Bereiche liegt das im Rahmen. Zumal man im Weitwinkelbereich ja eh selten mit Offenblende fotografiert, was ja auch nicht viel Sinn macht.
Die „Makrofunktion“ solltest du nicht ganz so wörtlich nehmen. Ein Maßstab von 1:2,3 ist noch nicht so wirklich Makro, zumal du ganz nah an’s Motiv ranmusst. Jedes halbwegs lebende Motiv wird dir sofort abhauen, so dicht wie du ihm auf die Pelle rücken müsst. Und auch bei statischen Motiven wird’s dann teilweise mit der Ausleuchtung schon schwierig. Aber trotzdem ist es sehr schön ein Objektiv zu haben, dessen Nahgrenze so gering ist, dass sie praktisch nicht vorhanden ist. Bei 70mm Brennweite kannst du mit Frontlinse bis zu ca. 3mm an das Motiv ran und immer noch scharfstellen :wink:

Hallo HylTox,

Dieser Effekt ist anscheinend nicht mal nur von der Brennweite
des Objektivs abhängei. So vignettiert das o.g. Objektiv bei
28 mm und einem Filter, der auf einem 24 mm Objektiv
einwandfrei funktioniert hat.

Wichtig ist, wie weit der Tubus über die Objektlinse herausragt und der Durchmesser des Tubus.

MfG peter(TOO)

Wichtig ist, wie weit der Tubus über die Objektlinse
herausragt und der Durchmesser des Tubus.

Und ob das Objektiv (wenn für Kleinbild gerechnet) an einer Kamera mit einem Sensor kleiner als Kleinbild genutzt wird oder nicht.

(Zumal man im Weitwinkelbereich ja eh selten mit Offenblende ::fotografiert, was ja auch nicht viel Sinn macht.

Aha, warum?

(Zumal man im Weitwinkelbereich ja eh selten mit Offenblende ::fotografiert, was ja auch nicht viel Sinn macht.

Aha, warum?

Weil im WW-Bereich schon bei wenig entfernen Motiven die Schärfentiefe so groß ist, dass gezieltes Blende offenhalten zum Freistelllen keinen Zweck hat.
Anderer Aspekt ist, dass man mit solcher Brennweite natürlich auch nicht so leicht verwackelt, so dass man selten gezwungen sein wird, die Blende möglichst weit zu öffnen.
Zuguterletzt assoziere ich WW mit Landschaft, Übersichtsfotos…da blendet man eher ab, um möglichst alles scharf zu haben und CAs und Vignettierungen zu verringern (auch von der Leistung des Objektivs her gesehen).

Hi,
das ist aber jetzt nicht so richtig konsistent.

  1. Wenn auch bei offener Blende ich keine Tiefenunschärfe bekomme, wieso sollte ich dann die Blende zu machen?

  2. Verwackeln ist nur die eine Seite der Medalie. Natürlich kann ich mit dem 12mm Objektiv ganz gut bei einer 10tel Sekunde arbeiten, ohne zu verwackeln. Aber Pflanzen, Tiere inkl. Personen werden trotzdem unscharf, weil sie sch im Zweifelsfall selbst bewegen

  3. Die größe der Tiefenschärfe hängt im wesentlichen vom effektiven Abbildungsmaßstab ab. D.h. das bei geringer Entfernung habe ich auch beim Weitwinkel eine beachtenswerte Tiefenunschärfe

MfG
Jens

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  1. Wenn auch bei offener Blende ich keine Tiefenunschärfe
    bekomme, wieso sollte ich dann die Blende zu machen?

Damit du die Gesamtleistung des Objektivs erhöhst, also die Gesamtschärfe, Kontrast, CAs und Vignettierungen verminderst.

  1. Die größe der Tiefenschärfe hängt im wesentlichen vom
    effektiven Abbildungsmaßstab ab. D.h. das bei geringer
    Entfernung habe ich auch beim Weitwinkel eine beachtenswerte
    Tiefenunschärfe

Das habe ich auch angemerkt.