Das ist systembedingt. Ein Mini-Chip, wie er in Kompakten verbaut ist, ist kleiner als ein Fingernagel (und nicht der vom Daumen
Und je kleiner der Chip und je mehr (marketingbedingte) Megapixel da draufgequetscht werden, desto mehr rauscht die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen bzw. hohen ISO-Einstellungen. Manche Kamera matschen das Ganze dann mit einer Rauschunterdrückung zu, dass es auch nicht mehr zu gebrauchen ist.
Die TZ-Serie von Panasonic hat ein exzellentes Objektiv mit 28mm Anfangsbrennweite und einem üppigen Telebereich. Keine Farbsäume und tolle Schärfe. Aber die oben geschilderten Probleme bleiben. Eine Schönwetter-Kamera.
Eine Canon G10 (gerade neu herausgekommen, so um die 550,-) hat einen Chip, der eine Spur größer ist und damit mit dem Rauschen auch besser zurechtkommt. Brennweite: 28-140mm.
Aber eine Spiegelreflex ist es auch noch nicht. Und bei diesen ist eine Kombination aus zumindest zwei Optiken (ein Standardzoom und ein Telezoom) vernünftig, wenn man die Qualität, die der Chip bietet, auch nutzen will.
Gruß, Artefakt
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Das ist systembedingt. Ein Mini-Chip, wie er in Kompakten
verbaut ist, ist kleiner als ein Fingernagel (und nicht der
vom Daumen
Und je kleiner der Chip und je mehr (marketingbedingte)
Megapixel da draufgequetscht werden, desto mehr rauscht die
Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen bzw. hohen
ISO-Einstellungen. Manche Kamera matschen das Ganze dann mit
einer Rauschunterdrückung zu, dass es auch nicht mehr zu
gebrauchen ist.
Die TZ-Serie von Panasonic hat ein exzellentes Objektiv mit
28mm Anfangsbrennweite und einem üppigen Telebereich. Keine
Farbsäume und tolle Schärfe. Aber die oben geschilderten
Probleme bleiben. Eine Schönwetter-Kamera.
Eine Canon G10 (gerade neu herausgekommen, so um die 550,-)
hat einen Chip, der eine Spur größer ist und damit mit dem
Rauschen auch besser zurechtkommt. Brennweite: 28-140mm.
Aber eine Spiegelreflex ist es auch noch nicht. Und bei diesen
ist eine Kombination aus zumindest zwei Optiken (ein
Standardzoom und ein Telezoom) vernünftig, wenn man die
Qualität, die der Chip bietet, auch nutzen will.
Tja ich weiß, es ist ein Dilemma.
Die Spiegelreflex ist eben doch qualitätsmäßig das Beste, aber leider sehr unhandlich und für Schnappschüsse wenig geeignet.
Vielleicht sollte man sich zwei Fotoapparate zulegen…
Die Spiegelreflex ist eben doch qualitätsmäßig das Beste, aber
leider sehr unhandlich und für Schnappschüsse wenig geeignet.
Vielleicht sollte man sich zwei Fotoapparate zulegen…
Ja, so ist es. Ich hatte als erste Digitale eine Canon 10D (sozusagen eine der ersten Generation) - mit kleinerem Chip. Da gelüstete es mich dann bald nach einer Vollformat-DSLR, auch und besonders für Architektur mit 24er Shift. Habe die 10D dann gegen die 5D getauscht. Und festgestellt, dass z.B. ein Kenia-Urlaub (hauptsächlich Tiere) mit einer Vollformat gar nicht so optimal ist, weil die Teleobjektive an einer Crop-Kamera mehr Wirkung haben und die 5D-Ausrüstung zu groß und teuer ist. Habe dann eine 30D (mit Optiken!) für diesen Zweck gekauft und als Backup-Gehäuse die 10D vom Händler zurückgekauft Die ist aber nach dem Kenia-Urlaub wieder verkauft worden.
Und parallel: die IXUS 500 für Immer-dabei. War aber dann für den kurzen Städtetrip doch ein wenig zu wenig. Dann kam die Canon G6. Die hatte zu wenig Weitwinkel. Dann kam die Lumix TZ3 - die hat 28mm WW (auf KB umgerechnet). Die kleine IXUS habe ich jetzt meiner Schwester für gelegentliche Fotos geschenkt, um auch irgendwie moralisch den Rücken für eine neue (und natürlich noch bessere) Kompakt-Digitale frei zu bekommen
Also: zwei bis drei Kamera - je nach Einsatzzweck - habe ich immer im Einsatz.