Hallo,
ich habe mal eine Forschungsergebnis einer Uni gelesen (vor ca. 2 Jahren), in der behauptet wurde, dass ca. 6 MB in etwa einer Auflösung eines Kleinbildfilmes entspricht.
Und dass ca. 12 MB dem von einem 6x6 Analogfilm.
Ist das richtig?
Kann man bei z.B. 6 MB Ausschnittvergrößerungen wie bei Kleinbildfilmen machen?
Natürlich vorrausgesetzt, dass das Objetiv vergleichbar ist.
Grüße
babalou
Hallo,
ich habe mal eine Forschungsergebnis einer Uni gelesen (vor
ca. 2 Jahren), in der behauptet wurde, dass ca. 6 MB in etwa
einer Auflösung eines Kleinbildfilmes entspricht.
Und dass ca. 12 MB dem von einem 6x6 Analogfilm.
Ist das richtig?
Kann man bei z.B. 6 MB Ausschnittvergrößerungen wie bei
Kleinbildfilmen machen?
Hallo Babalou
Vergrösserungen hab ich noch nicht probiert, aber schöne Fotos drucke in in DIN A 4 aus, die sind gestochen scharf.
Gruß
Rainer
Hi
was sagt „6MB“ über die Qualität und Auflösung eines Bildes aus?
HH
Je größer die Anzahl der Pixels/ m2 um so feiner die Auflösung.
Vorrauseetzung das Objektiv macht mit.
Ist die Auflösung wie beim Kleinbild, kannst Du mit einem ASA 200 auf alle Fälle eine Vergrößerung bis zu 1m2 machen.
Sag jetzt nicht: wer macht schon so große Vergrößerungen?
Ich mache sie! Und zwar in Form von Ausschnittvergrößerungen.
Nehme ich meine 6x6 Kamera, dann ist die Ausschnittvergrößerungmöglichkeit für meine Zwecke fast unbegrenzt.
Nichts macht mehr Spass, als in der Dunkelkammer (früher) oder Computer (heute) Fotos zu bearbeiten. Da fängt das Fotographieren erst richtig an.
Eine Auflösung, die gerade mal für Albumbildchen reicht, ist indiskutabel für mich.
Grüße
Babalou
Hallo Rainer,
versuche doch mal eine Ausschnittvergrößerung von sagen wie mal 5-fach.
Würde mich interessierern.
Grüße
Babalou
Man kann eher davon ausgehen, dass der Kleinbildfilm eine Auflösung liefert, die einer Digitalkamera mit 17 Megapixeln entspräche. Bei Mittelformat 6x6 sind es ca. 35 Megapixel. Nur manche Objektive bringen die optische Qualität nicht…
MFG Peter
Hi
… alles schön, meinst du mit 6MB etwa 6MP? 6Megapixel?
Dann könnte ich deinem Text nen Sinn abringen.
)
Aber es gibt nichts schöneres als ein knackiges 6x6 Dia, da kann die Digitale soviel MPs haben wie sie will…
HH
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das kann man so nicht vergleichen.
Um ein Foto in A4 Größe zu drucken (8-bit, RGB, 300 dpi) brauchst Du eine Datei von ca. 25 Mb (Megabyte).
Ich arbeite mit Dateien von ca. 110 Mb. Das ergibt bei gleicher Reproduktionsgröße eine wesentlich höhere Druckauflösung. Darauf reagieren halbwegs moderne Inkjet Drucker mit Wohlgefallen.
Wolfgang
http://www.wolfkettler.co.uk
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Hallo Raimund,
ich gehe mal davon aus, dass Du mit MB „Megapixel“ meinst. Dies wird in der Regel als MP abgekürzt. MB sind Megabyte.
Die Anzahl der Bildpunkte hat laienhaft ausgedrückt keinen Einfluss auf die Bildqualität, sondern nur auf die mögliche Ausgabegröße. Daher kann ich mit einer 2 MP Digitalkamera ein Foto machen, dass einem Kleinbildfoto von der AUflösung her gleichwertig ist, sofern ich es nicht größer als 9x13 cm ausdrucke.
Ein entwickeltes Kleinbild-Foto hat eine mögliche Auflösung von ca. 10 MP. Dabei ist es nicht nur von den eigenen Dimensionen begrenzt, sondern auch von der Auflösung des beim Abziehen verwendeten Scanners. Standardmäßig kommen dabei Dateien mit wohl ca. 3855x2570 Pixeln heraus.
Für die eigentliche Fotoqualität sind die Megapixel aber zweitrangig. Nur wenn es um Ausschnittvergrößerungen und Vergrößerungen auf große Flächen geht, sind mehr MP besser.
Gruß,
Myriam
Analog wird völlig überschätzt
Die analoge Auflösung wird meistens völlig überschätzt. Jedes analoge Signal kann man natürlich beliebig hoch auflösen. Wenn ich mir in der Dunkelkammer einen Abzug von 60×40 cm² fertige und den mit 600 dpi scanne, darf ich dann behaupten, daß in dem analogen Bild 1,34 GB stecken? Jeder sieht, daß bei weiterer Vergrößerung eines analogen Bildes nur ein unscharfes Rauschen selbstähnlich vergrößert wird. Also sind die Informationen (Daten) in einem analogen Bild begrenzt.
Wer bei digitalen Bildern daran denkt, daß bei der Vergrößerung die Pixelquadrate sichtbar werden, muß genauso akzeptieren, daß vergrößertes analoges Rauschen kein neues Bilddetail hervorbringt.
Bei digitalen Bildern ist der Informationsgehalt leichter zu ermitteln. Ungefähr so: Zum Beispiel 6 Megapixel, aber billige Optik, verstärktes Rauschen bei schlechtem Licht, bleiben zum Beispiel 4 Megapixel »saubere« übrig, aber leider ist das Bild verwackelt und muß auf 33 % verkleinert werden, damit es nicht unscharf aussieht, ergeben 444 Kilopixel.
Bei analogen Bildern muß man in Versuchen die Auflösung ermitteln, bis zu der man mehr Bildeinzelheiten scharf hervorbringt, oder jenseits der man nur unscharfes, selbstähnliches Farbrauschen vergrößert. Für Papierabzüge liegt diese Grenze bei etwa 280 ppi, bei Filmmaterial¹ bei knapp über 1.800 ppi (auch wenn der Scanner² beispielsweise 4.000 ppi schafft). Bestenfalls stecken in einem Kleinbild 2.700×1.800 Pixel (fast 5 Megapixel), in einem Bild 6×6 cm² etwa 18½ Megapixel.
Die Daten, die kein scharfes Bild ergeben, sind Datenmüll, und wer aus einem Kleinbild 60 MB macht, hat extrem viel Datenmüll (das hat auch nichts mit der »Druckindustrie«, mit »professioneller Wiedergabe« zu tun). Erst wenn die Daten des analogen Bildes soweit verkleinert werden, daß das Bild scharf ist und nicht mehr rauscht als ein vergleichbares digitales Bild, dann darf man es mit dem digitalen Bild vergleichen. Es gilt nicht, das Rauschen als Bilddetails auszugeben.
Umgekehrt dürfte man sonst auch ein digitalen Bild bikubisch vergrößern, Störung hinzufügen, weichzeichnen, noch ein Mal Störung hinzufügen, und dann behaupten, ein Bild mit -zig Megapixeln zu haben.
Einseitig ist, zu schreiben, daß ein digitales Bild »für einen A4-Abzug in 300 dpi« reicht und für das analoge Bild einen Riesenabzug zuzulassen, ohne die Qualität zu berücksichten. Von einer guten digitalen Kamera ist nämlich jener Abzug scharf, um ein vielfaches besser als der unscharfe Riesenabzug des analogen Bildes. Jeder kann selbst kritisch die Schärfe eines analogen Abzuges 30×20 cm² beurteilen.
Fußnoten:
1 Ich benutzte Kodachrome 25 (ein Film mit 200 ASA hat eine geringere Auflösung). Testphotos mit sehr gutem Objektiv, Stativ, Drahtauslöser, strahlende Mittagssonne im Sommer, Berge und Stahlkonstruktionen als unbewegliche Motive.
2 Filmmaterial gescannt von spezialisierten Dienstleistern in Großstädten nach Gespräch mit dem jeweiligen Mitarbeiter, horrende Preise.
Hi
… alles schön, meinst du mit 6MB etwa 6MP? 6Megapixel?
Dann könnte ich deinem Text nen Sinn abringen.
Logo: MP!
)
Aber es gibt nichts schöneres als ein knackiges 6x6 Dia, da
kann die Digitale soviel MPs haben wie sie will…
HH
das sehe ich immer bei eine Projektion im Vergleich. Das gleiche Foto mit Mittelvormat und es kommt „Ahhhh!“ 
außerdem ist halt eine Ausschnittvergrößerung aus dem größeren Format viel schärfer!
Grüße
babalou
Hallo Myriam,
ich gehe mal davon aus, dass Du mit MB „Megapixel“ meinst.
Dies wird in der Regel als MP abgekürzt. MB sind Megabyte.
War ein Schreibfehler von mir. Natürlich meinte ich MP.
Die Anzahl der Bildpunkte hat laienhaft ausgedrückt keinen
Einfluss auf die Bildqualität, sondern nur auf die mögliche
Ausgabegröße. Daher kann ich mit einer 2 MP Digitalkamera ein
Foto machen, dass einem Kleinbildfoto von der AUflösung her
gleichwertig ist, sofern ich es nicht größer als 9x13 cm
ausdrucke.
Das mache ich höchstens mit Urlaubsbildchen.
Ein entwickeltes Kleinbild-Foto hat eine mögliche Auflösung
von ca. 10 MP. Dabei ist es nicht nur von den eigenen
Dimensionen begrenzt, sondern auch von der Auflösung des beim
Abziehen verwendeten Scanners. Standardmäßig kommen dabei
Dateien mit wohl ca. 3855x2570 Pixeln heraus.
Ein digitales Bild mit … 16 MP aufgenommen hat mit Scannern erst mal gar nichts zu tun. Ein dementsprechend passendes Speichermedium ist hier Vorraussetzung. Von diesem ausgehend kann ich dann Vergrößerungen oder Ausschnittvergrößerungen direkt machen. Hier hilft eine gute Grafikkarte, ein Speicher von 1 - 2 Gigabyte und evtl. ein Laserdrucker mit einer Auflösung von 2400x 2400 um flott zu arbeiten und gute Ergebnisse zu erzielen.
Für die eigentliche Fotoqualität sind die Megapixel aber
zweitrangig. Nur wenn es um Ausschnittvergrößerungen und
Vergrößerungen auf große Flächen geht, sind mehr MP besser.
und genau darum geht es mir ja. Dass ein Bildchen 9x13 keine großen Technikansprüche stellt ist mir klar
Grüße
Babalou
Hallo,
ist mir schon klar, dass die Qualität einer Kamera steht und fällt mit der Qualität des Objektivs. Dazu fotgrafiere ich schon zu lange (seit 46 Jahren, incl. Dukaarbeiten, Kleinbild bis 6 x 6).
Was mich am digitalen Fotografieren reizt, ist die sofortige Bereitstellung des Ergebnisses. Es ist also an Ort und Stelle möglich schlechte Ergebnisse sofort zu korrigieren: da glaubst Du das Bild optimal aufgebaut zu haben… und stellst dann fast, dass da ein Kabel reinhängt, ein Schatten stört, usw. (Der Phönizier mit der Armbanduhr!). Also nach Tagen alles neu arrangieren.
Bei Digital ist das eine Sache von ein paar Minuten. Dazu die fast unendlichen Bearbeitungsmöglichkeiten am Computer.
Selbst bei den Taschenkameras findest Du, wenn du icht gerade zu sehr auf den Preis schielst, kleine und gute Geräte.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann gibt es auch bei den digitalen elekronische Hilfen, ein Bild nicht zu verwackeln.
Bei meinen Kameras habe ich bisher immer darauf geachtet möglichst gute Objektive zu verwenden. OK, hatte seinen Preis, ganz klar. Doch lieber ein Objektiv weniger, aber dafür von guter bis sehr guter Qualität.
Grüße
Babalou
Hallo Rainer,
versuche doch mal eine Ausschnittvergrößerung von sagen wie
mal 5-fach.
Würde mich interessierern.
Hallo Babalou
Sieht sehr gut aus, können professionelle Labors wahrscheinlich noch besser, hab einen Canon S750 Drucker.
Kamera Canon Powershot G.
Gruß
Rainer