Hallo,
„SiliconFilms unendliche Geschichte von der digitalen Filmpatrone“ -gibt es etwas Neues darüber?
Oder gibt es schon praktikable Lösungen von anderen Firmen?
Gruß
Heinz J.
Hallo,
„SiliconFilms unendliche Geschichte von der digitalen
Filmpatrone“ -gibt es etwas Neues darüber?
Also laut digitalkamera.de vom 18.9.2001(http://www.digitalkamera.de/Info/News/default-de.asp…) hat imagek (die Firma) den Betrieb eingestellt.
Zur Photokina 2002 entsieg der Phönix wieder der Asche (http://www.digitalkamera.de/Info/News/15/07.htm).
Oder gibt es schon praktikable Lösungen von anderen Firmen?
Leider nein. Ich suche verzweifelt schon seit Jahren nach soetwas. Etwas ähnliches stellt ja die Nikon Coolpix 100 dar *michimmernochstolzerbesitzernennendarf*
Daran sieht man, das es von der bauform eigentlich kein Problem mehr sein dürfte, aber leider … ;-((
gruß
h.
Nichts neues, auch nicht auf der Photokina
Hallo,
google kennt nur nen Fake GIF mit dem e-film drauf
ciao norbert
gerade in der foto-ng gefunden:
aus ct:
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-03.01.03-002/
Auf den 10. Platz kam die „digitale Filmpatrone“ von Silicon Films – eine
Technik, die eine normale Spiegelfreflex- zur Digitalkamera machen soll,
aber bereits zum dritten Mal einen Platz in der Vaporware-Hitliste
erreichte. Und das, nachdem die Firma bereits Insolvenz anmelden mußte, auf
ihrer Webseite aber weiter den digitalen Film verspricht – und Investoren
sucht.
http://www.heise.de/newsticker/data/klp-18.09.01-000/
http://www.siliconfilm.com/
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Hi zusammen!
Meiner Meinung nach wird die digitale Filmpatrone künstlich von den Herstellern zurückgehalten, da sonst der Verkauf von Digitalkameras deutlich zurückgehen würde.
APS war schon der letzte verzweifelte (und offensichtlich total in die Hose gegangene) Versuch den Kameraverkauf noch anzukurbeln.
Die Hersteller werden sich doch nicht das eigene Geschäft versauen.
Analoge Grüße
HylTox
hi hyltox,
ich glaube nicht, dass da was künstlich zurückgehalten wurde. Es ist doch so, dass eine digitale filmpatrone einen vollflächen-chip haben muss - sonst ist die nicht zu gebrauchen. und jetzt erst gibt es den. die neue canon Canon EOS-1Ds hat den drin. es mussten erst mal die c-mos chips gut genug werden dass sowas möglich wird. und wer jetzt schlappe 10000 euro übrig hat darf sich drauf freuen wenn die canon in den handel kommt
.
ich hab der digitalen filmpatrone nie geblaubt. wenn man ein bisserl nachdenkt kommen doch enorm viele zweifel an der technik auf: wie sollen die signale von der kamera an die patrone gehen? da müsste ja für jeden kameratyp eine eigene patrone hergestellt werden… ne ne…
viele grüße vom immer noch analog knipsenden
wolfgang
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Hallo Wolfgang,
ich glaube nicht, dass da was künstlich zurückgehalten wurde.
Es ist doch so, dass eine digitale filmpatrone einen
vollflächen-chip haben muss - sonst ist die nicht zu
gebrauchen.
Auch die ersten Spiegelreflexkameras mit Anschluß für „normale“ Wechselopjektive arbeiten doch soweit mir bekannt mit einer Brennweitenverlängerung. Gut, ein Kompromiß, mit dem ich leben könnte.
ich hab der digitalen filmpatrone nie geblaubt. wenn man ein
bisserl nachdenkt kommen doch enorm viele zweifel an der
technik auf: wie sollen die signale von der kamera an die
patrone gehen? da müsste ja für jeden kameratyp eine eigene
patrone hergestellt werden… ne ne…
Bei Minolta gibts ja auch für jede Kamerareihe einen neuen Objektivanschluß (leider).
Aber die Datenübertragung funktioniert genauso wie z.B. bei einer von der Konstruktion her ca. 20-30 Jahre alten Minolta x-700 zwischen Gehäuse und Datenrückwand.
Was soll denn alles an Daten übertragen werden?
Bild gemacht - fertig - nächstes Bild - „Film“ voll. (Tut mir leid, aber mehr fällt mir um die Uhrzeit gerade nicht ein)
Ebenso analog (teilweise auch ohne Batterie!)
HylTox
Hallo HylTox
Ich vermute auch, dass die Objektive weniger ein Problem sind. Es liegt wohl eher an der Konstruktion der üblichen KB-Kameras. Die Rückwand ist einfach nur ein Deckel, ohne Verbindung zur Kamera. Es müsste also irgendwie noch eine Stromversorgung für Chip und Speicher mit dran. Die Übertragung der Empfindlichkeit muss geregelt werden, obwohl man das vielleicht noch mit einem eigenen Einstellrad an der digitalen Rückwand machen könnte und den Wert dann auf die Kamera übertragen muss. Wenn der Chip nicht vollformatig ist, siehst du im Sucher immer viel mehr wie auf deinem Bild sein wird. Man bräuchte eine Maske, die sich einspiegeln lässt…Irgendwie alles nicht besonders praktisch. Der Chip ist superempfindlich, müsste also durch einen Schieber geschützt werden beim wechseln der Rückwand. Wenn da Staub drauf kommt, wars das. Vermutlich reicht der Staub aus, der winzigklein in der Kamera rumfliegt, damit du nach einiger Zeit Probleme hast. Die einzige KB-Kamera bei der ich mir vorstellen könnte das wirklich umzusetzen, wären die Rollei 2000/3003 mit Wechselmagazin. Und die gibts leider nicht mehr.
Gruss Carsten
hallo hyltox,
ich will jetzt nicht dogmatisch den fake der digi-film-patrone verteidigen, aber ein paar punkte sind mir noch eingefallen warum das nicht so einfach geht.
brennweitenverlängerung:
die arbeiten doch anders rum… objektiv+verlängerung=abbild wird auf kb-größe gebracht. andersum braucht man dann auch nen spezialsucher, da das bild ja dann nur noch 1/4 kb-größe wäre. ok, wäre mit mehrpreis auch möglich.
dann kommt aber noch die nicht mehr richtige tiefenschärfe dazu. je kleiner das abbild umso mehr tiefenschärfe - ok, muss man eben umlernen.
dann muss der chip so empfindlich sein, dass er bei jeder einstellung ein gutes bild macht. also von ca. 2 sek langzeitbelichtung bis 1/1000 sek. und das ohne die einstellungen zu kennen (weil das ja eine übertragung der daten der belichtungsautomatik bedeuten würde - was wohl bei jeden kameramodell anders ist). das könnte dann mit einer voraböffnung des verschlusses und lichtmessung (incl. weissabgleich) erfolgen (nur wie das der kamera sagen?). wobei dann aber wieder eine ziemliche auslöseverzögerung dazukommt.
und dann noch die dicke des chips. normale kameras haben platz für die dicke eines film - mehr nicht. ok, man kann den chip extrem dünn machen, aber dann geht der beim dritten wechsel kaputt. ok, kann man ja ne funkübertrgung machen (schon allein um zu wissen wann der „film“ voll ist)
muss nur die stromversorung gelöst werden. ok, kann man ja gleich ne neue rückwand für die kamera mit dazu kaufen… tja und jetzt sind wir bei den digitalen rückwänden für kameras, die es schon gibt.
noch ein paar punkte die mir schwer lösbar erscheinen:
- filmtransport: viele kameras erkennen wenn der film nicht bewegt wird - ok, kann mit ner guten feinmechanik gelöst werden
- bildkontrolle: ich werde mir niemals ne digitale kaufen, wenn die kein display hat.
- blitz: wie soll der „digitale film“ wissen ob ein blitz kommt oder nicht? wie dem blitz sagen, dass er genug geblitzt hat. ich hab mal rumexperimentiert mit ner canon g1 und nem normalen canon-blitz (sollte eigentlich klappen). die ergebnisse waren furchtbar (händler sagte mir dass da spezielle blitzgeräte her müssen - natürlich die teuersten!). chips haben einfach ne andere charakteristik als filme - egal welche „empfindlichkeit“ engestellt wird.
sollte der digitale film aber wirklich mal so kommen wie er angekündigt wird (patrone rein und ganz normal fotografieren), dann werd ich mich hier öffentlich für meine zweifel entschuldigen.
viele grüße von
wolfgang (der seit 5 jahren sagt: „in 2 jahren können die digitalkameras das was ich brauche“)
hallo Wolfgang,
brennweitenverlängerung:
die arbeiten doch anders rum… objektiv+verlängerung=abbild
wird auf kb-größe gebracht. andersum braucht man dann auch nen
spezialsucher, da das bild ja dann nur noch 1/4 kb-größe wäre.
Verlängerung stimmt schon, wenn der Chip kleiner ist als der Film, dann kommt weniger aufs Bild, was einer Verlängerung der Brennweite von 50 auf 70 mm (oder so, hab jetzt die größe eines Chips nicht parat) entspricht.
ok, wäre mit mehrpreis auch möglich.
dann kommt aber noch die nicht mehr richtige tiefenschärfe
dazu. je kleiner das abbild umso mehr tiefenschärfe - ok, muss
man eben umlernen.
Das glaub’ich jetzt nicht (mal so ganz leger gesprochen), du hast ja lediglich einen (kleineren) Ausschnitt aus dem „Kleinbild“.
dann muss der chip so empfindlich sein, dass er bei jeder
einstellung ein gutes bild macht. also von ca. 2 sek
langzeitbelichtung bis 1/1000 sek. und das ohne die
einstellungen zu kennen (weil das ja eine übertragung der
daten der belichtungsautomatik bedeuten würde - was wohl bei
jeden kameramodell anders ist).
Das könnte man doch durch eine Übertragung einer „fiktiven“ Filmempfindlichkeit lösen.
und dann noch die dicke des chips. normale kameras haben platz
für die dicke eines film - mehr nicht. ok, man kann den chip
extrem dünn machen, aber dann geht der beim dritten wechsel
kaputt.
Der Einwand ist nun wirklich richtig, da sich bei den Kleinbildkameras, die ich kenne die Filmdicke nicht einstellen läßt. Das könnte auf Dauer die Filmandruckplatte „ausleiern“ und die Kamera für „normalen“ Film unbrauchbar machen.
Bliebe dann nur der „Festeinbau“ einer neuen Rückwand (was bei einer X-700 aber z.B. kein Problem darstellt - nur nachdem Minolta nicht mal mehr Objektive für das Teil baut isses wohl sehr unwahrscheinlich, daß sie noch irgendwas dafür herstellen!).
noch ein paar punkte die mir schwer lösbar erscheinen:
- filmtransport: viele kameras erkennen wenn der film nicht
bewegt wird
Das machen nur meine neumodischen Idiotenkameras …
- bildkontrolle: ich werde mir niemals ne digitale kaufen,
wenn die kein display hat.
Wäre mit der Rückwand gelöst…
- blitz: wie soll der „digitale film“ wissen ob ein blitz
kommt oder nicht? wie dem blitz sagen, dass er genug geblitzt
hat.
Man müßte einfach der Oberfläche des Chips eine gewisse „Helligkeit“ geben, dann funktioniert die normale TTL-Messung!
sollte der digitale film aber wirklich mal so kommen wie er
angekündigt wird (patrone rein und ganz normal fotografieren),
dann werd ich mich hier öffentlich für meine zweifel
entschuldigen.
Brauchst Du nicht, hast mich fast schon überzeugt!
viele grüße von
wolfgang (der seit 5 jahren sagt: „in 2 jahren können die
digitalkameras das was ich brauche“)
Ebensolche Grüße
von Hyltox, der sich gerade überlegt, ob es nicht ein Fehler war auf das obige Zitat kein Copyright zu beantragen!