sehe mich plötzlich mit der Programmierung digitaler Filter (hier: Tiefpaßfilter) konfrontiert.
Problem: einem Meßsignal sind starke (Eigen-)Schwingungen überlagert, die Frequenzbereiche sind im Spektrum schön trennbar - so weit, so gut. Teil des Meßsignals ist ein (sprungähnlicher) steiler Anstieg. Ein FIR-Filter (Ordnung ~150, Hamming-Fenster) bringt hier schon vor dem Anstieg leichte „Vorschwingungen“ (akausal!), die natürlich unerwünscht sind; sonst sehr gute Ergebnnisse. Ein IIR Filter (Bessel, Butterworth, Ordnung 1…10) bringt stets eine Verschiebung des Signals mit sich. Gibt es hier Abhilfe?
Also kurz: Dynamik des Signals soll so exakt wie möglich abgebildet werden, akausale Effekte dürfen nicht sein.
sehe mich plötzlich mit der Programmierung digitaler Filter
(hier: Tiefpaßfilter) konfrontiert.
Problem: einem Meßsignal sind starke (Eigen-)Schwingungen
überlagert, die Frequenzbereiche sind im Spektrum schön
trennbar - so weit, so gut. Teil des Meßsignals ist ein
(sprungähnlicher) steiler Anstieg. Ein FIR-Filter (Ordnung
~150, Hamming-Fenster) bringt hier schon vor dem Anstieg
leichte „Vorschwingungen“ (akausal!), die natürlich
unerwünscht sind; sonst sehr gute Ergebnnisse. Ein IIR Filter
(Bessel, Butterworth, Ordnung 1…10) bringt stets eine
Verschiebung des Signals mit sich. Gibt es hier Abhilfe?
Also kurz: Dynamik des Signals soll so exakt wie möglich
abgebildet werden, akausale Effekte dürfen nicht sein.
Ich würde dann bei einem FIR Filter höherer Ordnung bleiben. FIR Filter haben konstante Gruppenlaufzeit und damit einen linearen Phasengang. Bei IIR Filtern ist das gerade nicht der Fall.
Dagegen steht allerdings die geringe Selektivität und die hohe Ordnung der FIR Filter. In der Tat musst Du selbst abwägen, was Dir wichtiger ist.
In dem Zusammenhang fällt mir noch ein ganz interessanter Link ein: