für eine Prozeßüberwachung benötige ich ein digitales Speicheroszilloskop, um vielleicht alle Viertelstunde einen bestimmten Signalverlauf (Rechteckpuls von 100 µs Länge) anzusehen und zu Dokumentationszwecken erst intern, dann auf einem PC abzuspeichern. Ich dachte an ein Gerät mit zwei Eingängen und 100 MHz Bandbreite (etwa Tektronix TDS220 oder Hameg HM1507-3). Die liegen bei ca. 1500 € bis 2000 €, was für mich nahe an der Schmerzgrenze liegt. Nun habe ich noch einen unterbeschäftigten Laptop und bin auf Oszilloskope gestoßen, die über die parallele Schnittstelle oder USB an einem PC als Frontend hängen (keine Einschubkarten) und daher bei gleichen Leistungsdaten bedeutend billiger sind. Daher meine Fragen:
Hat jemand von Euch Erfahrung mit solchen Geräten?
Sind das Bastellösungen oder wirklich einsetzbare Geräte und zu empfehlen?
Gibt es bestimmte Schwachpunkte, auf die man achten sollte?
Gibt es noch andere Anbieter als Conrad?
Hat jemand mit den genannten Stand-alone-Geräten Erfahrung oder kennt eine genauso gute, aber billigere Alternative?
Jede Antwort hilft mir weiter, danke erstmal, Grüße,
für eine Prozeßüberwachung benötige ich ein digitales
Speicheroszilloskop, um vielleicht alle Viertelstunde einen
bestimmten Signalverlauf (Rechteckpuls von 100 µs Länge)
anzusehen und zu Dokumentationszwecken erst intern, dann auf
einem PC abzuspeichern. Ich dachte an ein Gerät mit zwei
Eingängen und 100 MHz Bandbreite (etwa Tektronix TDS220 oder
Hameg HM1507-3). Die liegen bei ca. 1500 € bis 2000 €, was für
mich nahe an der Schmerzgrenze liegt. Nun habe ich noch einen
unterbeschäftigten Laptop und bin auf Oszilloskope gestoßen,
die über die parallele Schnittstelle oder USB an einem PC als
Frontend hängen (keine Einschubkarten) und daher bei gleichen
Leistungsdaten bedeutend billiger sind. Daher meine Fragen:
Hat jemand von Euch Erfahrung mit solchen Geräten?
Dein Messproblem ist mir noch nicht ganz klar. Brauchst du wirklich die Messkurve oder nur die Länge ???
Sind das Bastellösungen oder wirklich einsetzbare Geräte und
zu empfehlen?
Sowohl als auch. Es gibt ganz einfache Lösungen, via Soundkarte, bis zu Lösungen im GHz-Bereich für ca. 50’000 bis 100’000 € (z.B. bei TekTronix)
Gibt es bestimmte Schwachpunkte, auf die man achten sollte?
Der grösste schwachpunk ist meist der Datendurchsatz zwischen dem Gerät und dem PC, dass sollte aber bei deiem Problem keinne Rolle spielen, du hast ja fast 15 Minuten Zeit um den Speicher auszulesen.
Gibt es noch andere Anbieter als Conrad?
TekTronix, Agilent (die haben auch eine Gebrauchtbörse mit werksrevidierten Geräten mit günstigen Preisen, es gibt auch spezielle Rabatte für Studenten und Unis (bis -45%)).
Hallo,
so ein hübsches, kleines „Kofferradio“ TDS220 von Tektronixs
nutze ich häufig. Ist klein, leicht und recht einfach und schnell zu bedienen.
Die Repeat-Rate ist ziemlich hoch, so daß es einem schon fast
wie ein analoges Scope vorkommt.
Allerdings ist der Eingangsverstärker nicht so erstklassig,
rauscht bischen. Das spielt aber bei digitalen Signalen eh
keine Rolle.
Mit dem optionalen Schnittstellenmodulen kann man Signale
auf PC speichern. Ich habe bis jetzt nur die Hardcopie-
Funktion genutzt (geht ohne spezielle Software).
Der Preis war gar nicht so hoch. Wenn man mit dem Händler
bischen verhandelt, bekommt man noch einen guten Rabatt.
Ein Gerät kostete ca. 2500DM.
Gruß Uwi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]