Digitale Spiegelreflexkamera

Hallo :smile:

Ich würde mir gerne eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen.
Hauptsächlich werden damit private Fotos gemacht.

Was könnt ihr mir nach dem heutigen Stand der Dinge empfehlen (Preis sollte unter € 1.000 liegen)?

Liebe Grüße

Hallo :smile:

Auch hallo!

Ich würde mir gerne eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen.
Hauptsächlich werden damit private Fotos gemacht.

Was könnt ihr mir nach dem heutigen Stand der Dinge empfehlen
(Preis sollte unter € 1.000 liegen)?

Wirf doch mal einen Blick in die FAQs, hier FAQ 2257! Diese Frage ist hier schon des Öfteren gestellt worden … Also, schau mal hier:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/faqs/faqlist.fpl…

Und ein Blick in

http://www.digitalkamera.de/

kann auch nicht schaden. :wink:

Liebe Grüße

Liebe Grüße zurück,
Robert

Ich würde mir gerne eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen.
Hauptsächlich werden damit private Fotos gemacht.

Das sagt garnichts darüber aus, was du fotografieren willst und welche Vorkenntnisse du hast.

Was könnt ihr mir nach dem heutigen Stand der Dinge empfehlen
(Preis sollte unter € 1.000 liegen)?

Ohne Objektive fotografiert es sich aber schlecht - außer du stichst ein kleines Loch in den Bajonettschutzdeckel.
Freunde dich also damit an, dass der bloße Body der kleinere Teil in Sachen Invesitition ist.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich mit meiner Sony Alpha 100 soweit zufrieden bin und das Konzept des im Gehäuse integrierten Bildstabilisators (gibt es auch bei Pentax) nie nie nie mehr missen möchte.

Hi,
folgender Tip:
Geh in ein Fotofachgeschäft und besorge Dir mal die Prospekte und vor allem die Preislisten der gängigen DSLR-Systeme (Canon, Nikon, Olympus, Sigma usw.). Wichtig sind dabei die Objektivlisten.
Während des Studiums dieser, überlegst Du Dir, was Du am liebsten fotografieren möchtest. Für Makroaufnahmen benötigst Du andere Objektive als für Portrait oder Landschaftsaufnahmen (auch private :wink:). Und sollte Dir das fotografieren der heimischen Singvögel am meisten Spaß machen, wirst Du um ein großes Tele nicht herumkommen.

Nachdem Du Deine Motiv- und somit Objektivwahl getroffen hast, vergleichst Du die Auswahl der einzelnen Systeme (Preis, Funktion, Qualität (schwierig)). Achte auch auf die Möglichkeit Objektive von Fremdherstellern an der zukünftigen Kamera einsetzen zu können.

Anfangs wirst Du sicher von der Infomenge erschlagen sein, Du solltest aber bedenken, dass Du hier in ein nicht ganz billiges System investierst, bei dem die Objektive die Hauptrolle spielen und nicht der Body. Diesen wirst Du irgendwann neu kaufen, die Objektive eher nicht (außer Du hast das Glück im Lotto zu gewinnen und hast heute auf das falsche Pferd gesetzt :wink:).

Wahrscheinlich werden so 2 - 3 Systeme in die engere Auswahl kommen. Jetzt begibst Du Dich wieder in ein Fotofachgeschäft und schaust Dir die entsprechenden Kameras mal an. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Größere, kleinere, teurere, billigere, stabilere, usw. Gehäuse. Gute Bilder machen sie in der Regel alle. Lass Dir die Funktionen und die Bedienung erklären.

Nachdem Du das alles erledigt hast, lege Dir zu Hause die Prospekte der in Frage kommenden Kameras und Objektive auf den Tisch und vergleiche, schlafe, schaue, vergleiche. Glaub mir, nach kurzer Zeit wird Dir eine zurufen „Kauf mich“. Und dann kauf sie Dir.

Sollte Dir das Alles zu umständlich und aufwändig sein, dann empfehle ich Dir den Kauf einer Bridge- oder Kompaktkamera. Alles ander wäre dann nämlich rausgeschmissen Geld.

Gruß Jürgen

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Hi,
folgender Tip:
Geh in ein Fotofachgeschäft und besorge Dir mal die Prospekte
und vor allem die Preislisten der gängigen DSLR-Systeme
(Canon, Nikon, Olympus, Sigma usw.). Wichtig sind dabei die
Objektivlisten.
Während des Studiums dieser, überlegst Du Dir, was Du am
liebsten fotografieren möchtest. Für Makroaufnahmen benötigst
Du andere Objektive als für Portrait oder Landschaftsaufnahmen
(auch private :wink:). Und sollte Dir das fotografieren der
heimischen Singvögel am meisten Spaß machen, wirst Du um ein
großes Tele nicht herumkommen.

Nachdem Du Deine Motiv- und somit Objektivwahl getroffen hast,
vergleichst Du die Auswahl der einzelnen Systeme (Preis,
Funktion, Qualität (schwierig)). Achte auch auf die
Möglichkeit Objektive von Fremdherstellern an der zukünftigen
Kamera einsetzen zu können.

Anfangs wirst Du sicher von der Infomenge erschlagen sein, Du
solltest aber bedenken, dass Du hier in ein nicht ganz
billiges System investierst, bei dem die Objektive die
Hauptrolle spielen und nicht der Body. Diesen wirst Du
irgendwann neu kaufen, die Objektive eher nicht (außer Du hast
das Glück im Lotto zu gewinnen und hast heute auf das falsche
Pferd gesetzt :wink:).

Wahrscheinlich werden so 2 - 3 Systeme in die engere Auswahl
kommen. Jetzt begibst Du Dich wieder in ein Fotofachgeschäft
und schaust Dir die entsprechenden Kameras mal an. Diese gibt
es in verschiedenen Ausführungen. Größere, kleinere, teurere,
billigere, stabilere, usw. Gehäuse. Gute Bilder machen sie in
der Regel alle. Lass Dir die Funktionen und die Bedienung
erklären.

Nachdem Du das alles erledigt hast, lege Dir zu Hause die
Prospekte der in Frage kommenden Kameras und Objektive auf den
Tisch und vergleiche, schlafe, schaue, vergleiche. Glaub mir,
nach kurzer Zeit wird Dir eine zurufen „Kauf mich“. Und dann
kauf sie Dir.

Sollte Dir das Alles zu umständlich und aufwändig sein, dann
empfehle ich Dir den Kauf einer Bridge- oder Kompaktkamera.
Alles ander wäre dann nämlich rausgeschmissen Geld.

Gruß Jürgen

Hallo Jürgen!

VIELEN DANK für die ausführliche und kompetente Antwort.
Ich habe mich bezüglich Kameras schon schlau gemacht.
In die engere Auswahl sind folgende Kameras gekommen:

Nikon D80
Canon 400D

Mit den Objektiven kenne ich mich leider noch nicht wirklich aus, das ist das Problem. Grösstenteils möchte ich Portraits erstellen, also Fotos von meinem Sohn, Autos, Landschaften (Urlaub), usw.
Was mir auch wichtig ist, ist ein Fischaugenobjektiv (ich glaube das heisst so), habe Fotos gesehen, die sind der absolute Hammer. Weiters habe ich von einem „Brennwert“ gehört, um solche Bilder (wie ich sie will) machen zu können.

Ich habe mich bezüglich Kameras schon schlau gemacht.
In die engere Auswahl sind folgende Kameras gekommen:

Nikon D80
Canon 400D

Gut, dann bist Du ja schon einen Schritt vorangekommen. Die endgültige Entscheidung kann Dir hier leider keiner abnehmen :frowning:. Beide Kameras kenne ich selbst nicht wirklich richtig. Somit kann ich Dir auch nichts über Handling usw. sagen.

Mit den Objektiven kenne ich mich leider noch nicht wirklich
aus, das ist das Problem. Grösstenteils möchte ich Portraits
erstellen, also Fotos von meinem Sohn, Autos, Landschaften
(Urlaub), usw.

Ok, dass sind ja schon mal recht klare Ansätze. Für Portraitaufnahmen wird immer wieder das Canon EF 50mm 1:1,8 empfohlen. Soll knackscharfe Bilder liefern und liegt so um die 100,- €. Wenn Du mehr ausgeben willst, gibt es das auch noch das EF 50mm 1:1,4 USM und EF 50mm 1:1,2L USM (recht teuer).

Und dann kann ich Dir noch das EF-S 17-85mm 1:4-5,6 IS USM empfehlen. Ist zwar nicht das herausragendste Objektiv aber damit erschlägst Du so ziemlich Deine Motivbereiche.

Du siehst, ich bin Canonvorbelastet. Kann Dir somit auch nichts zu den entsprechenden Nikonobjektiven sagen. Aber auch dort wirst Du mit Sicherheit gute und sehr gute Objektive finden.

Was mir auch wichtig ist, ist ein Fischaugenobjektiv (ich
glaube das heisst so), habe Fotos gesehen, die sind der
absolute Hammer. Weiters habe ich von einem „Brennwert“
gehört, um solche Bilder (wie ich sie will) machen zu können.

Ich weiß jetzt nicht genau was Du da mit Brennwert meinst :frowning:. Und Fischaugenobjektiv für Crop-Kameras? Sicher wirst Du ein solches Objektiv mit der Kamera nutzen können, aber ob Du mit dem Ergebnis zufrieden bist - keine Ahnung. Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der in diesem Bereich Erfahrungen gesammelt hat.

Gruß Jürgen

VIELEN DANK für die ausführliche und kompetente Antwort.
Ich habe mich bezüglich Kameras schon schlau gemacht.
In die engere Auswahl sind folgende Kameras gekommen:

Nikon D80
Canon 400D

Warum gerade die? Was bieten sie, was andere Kameras nicht haben?

Mit den Objektiven kenne ich mich leider noch nicht wirklich
aus, das ist das Problem.

Warum muss es dann unbedingt eine Spiegelreflex sein?
Ich kaufe mir ja auch keine Taucherausrüstung ohne Ahnung von tauchen zu haben.

Was mir auch wichtig ist, ist ein Fischaugenobjektiv (ich
glaube das heisst so), habe Fotos gesehen, die sind der
absolute Hammer.

An solchen Effekten sieht man sich meiner Meinung nach schnell satt.

Weiters habe ich von einem „Brennwert“
gehört,

Brennwert gehört eher in die Kategorie Ernährung und Energie…du meinst wohl Brennweite. Und die Brennweite ist eines der wesentlichen Merkmale eines Objektives.

hätte folgende 2 angebote im blickwinkel, was würdet ihr mir empfehlen:

[URL="[http://www.redcoon.at/index.php/cmd/shop/a/ProductDe…](http://www.redcoon.at/index.php/cmd/shop/a/ProductDetail/pid/B120819/cid/10015/Canon_EOS_400D_DZ_Kit_18_55_55_200/"]http://www.redcoon.at/index.php/cmd/shop/a/ProductDetail/pid/B120819/cid/10015/Canon_EOS_400D_DZ_Kit_18_55_55_200/[/URL)]

[URL="[http://www.redcoon.at/index.php/cmd/shop/a/ProductDe…](http://www.redcoon.at/index.php/cmd/shop/a/ProductDetail/pid/B128954/cid/10015/Nikon_D80_DZ_Kit_18_55_mm_55_200mm/"]http://www.redcoon.at/index.php/cmd/shop/a/ProductDetail/pid/B128954/cid/10015/Nikon_D80_DZ_Kit_18_55_mm_55_200mm/[/URL)]

Warum muss es dann unbedingt eine Spiegelreflex sein?
Ich kaufe mir ja auch keine Taucherausrüstung ohne Ahnung von
tauchen zu haben.

naja, es ist doch jeder mal anfänger, oder nicht? das tauchen muss man auch lernen … nur dass da ein grosser unterschied ist - bevor ich mir eine tauchausrüstung kaufe, gehe ich zu einem kurs … werde ich beim fotografieren wohl nicht machen, wenn es für private zwecke ist … oder sehe ich das anders?

Hallo,

ich würde nur den Body, ohne die sogenannten „Kitobjektive“ kaufen. Und dann gleich ein etwas besseres Allroundobjektiv, z.B. das vom Canon-Experten oben empfohlene 17-85er.

Gruß,

Myriam

naja, es ist doch jeder mal anfänger, oder nicht? das tauchen
muss man auch lernen … nur dass da ein grosser unterschied
ist - bevor ich mir eine tauchausrüstung kaufe, gehe ich zu
einem kurs … werde ich beim fotografieren wohl nicht machen,
wenn es für private zwecke ist … oder sehe ich das anders?

Wie Du das siehst, weiß ich nicht. Ich sehe das so: wer nicht weiß, was Brennweite ist, sollte auf jeden Fall einen Fotokurs machen. Ansonsten hat man nämlich keine Freude an der teuren Ausrüstung.

Eine DSLR oder SLR ohne jede Ahnung vom Fotografieren kann eine sehr frustrierende Erfahrung sein, da man von den Funktionen erschlagen wird und diese Art von Kameras nicht so sehr wie andere darauf ausgerichtet sind, von Ahnungslosen bedient zu werden. Wenn Du gewillt bist, Zeit, Geld und Mühe in das Erlernen der Grundbegriffe der Fotografie zu stecken, dann kaufe Dir eine DSLR. Ansonsten wähle eine hochwertige Bridgekamera, z.B. Sony R1 oder etwas aus der FZ-Serie von Panasonic.

Gruß,

Myriam

Hallo auch,

ich habe mir grob den Strang durchgelesen und möchte mich der Meinung von Fingersmith anschließen.
Mit einer hochwertigen Sucherkamera bist Du m.E. weit besser bedient als mit einer Spielgereflex (SLR).

Ich besitze eine SLR-Ausrüstung, allerdings noch eine analoge. Digital bin ich mit einer Lumix DMC FZ7 mehr als zufrieden. Das ist die Kamera, die ich immer bei mir habe (früher wars eine Minox) und für die ‚normale‘ Photographie mehr als ausreichend ist.
Wenn ich ‚mit Sinn und Verstand‘ photographieren möchte, nehme ich immer noch die analoge Kamera zur Hand und wenns ganz hochgestochen wird, eine 4 x 5 Zoll Fachkamera.

Gandalf

Hallo!

Da bin ich auch der Ansicht. Dass einem die Kameratechnik das Fotografieren abnimmt, gibt es nur in der Werbung.

Gruß
Tom

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Keines von beiden. Alles lichtschwache Flaschenböden. Wäre ja nur halb so tragisch, wenn die Kamera einen Bildstabi hätte…

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Keines von beiden. Alles lichtschwache Flaschenböden. Wäre ja
nur halb so tragisch, wenn die Kamera einen Bildstabi hätte…

verstehe … welche kamera mit bildstabi ist dann zu empfehlen? eine sony?

Hi,

meine Nikon F501 ist 21 Jahre und funktioniert einwandfrei. Meine Sony F717 war nach 2 1/2 Jahren kaputt. Zwei Fotohändler sagten mir Sony aus dem Angebot genommen zu haben, da - und auch da ist wichtig zu beachten - wenn eine Kamera gleich in den ersten Tagen als defekt erkannt wird, die Kamera nicht ausgetauscht werden könne, sondern eingeschickt werden müsse. Reparaturzeit wäre angeblich um die 10 Wochen. So wurde mir wenigstens kundgetan.

Ich hatte mit der Sony Alpha 100 geliebäugelt. http://www.geizkragen.de. Doch nun gucke ich nach Nikon D200 und Zubehör.

Ciao,
Romana

Ach Olaf, bitte nicht schon wieder :wink:.
Ein lichtschwacher Flaschenboden ist und bleibt ein lichtschwacher Flaschenboden. Da ändert auch der beste Bildstabi nichts. Und für vernünftige Portraitfotografie brauchst Du halt Lichtstärke, oder wie willst Du Dein Model vernünftig freistellen, mit Blende 8 und Stabi, ts, ts, wenn Du meinst.
Gruß Jürgen

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