Digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger?

Hi!

Es gibt Dreh- und Schiebezooms. Bei den Drehzooms dreht man an
einem Ring am Objektiv. Bei den Schiebezooms schiebt man die
Röhre auseinander.

Also dreht oder schiebt man anstatt wie bei meiner alten Digicam auf zwei Knöpfe zu drücken, die das Objektiv rein- und rausfahren - ich tippe mal, dass man durch die Dreh. und Schiebezooms eine bessere Kontrolle hat? Oder ist es am Anfang eher schwer zu „erlernen“?
(Meine Fragen zum Zoom bezogen sich übrigens alle auf den optischen Zoom, den digitalen lasse ich außer Acht, da man das per Programm wenn schon denn schon besser hinbekommt.)

Festbrennweite.

Jepp - ist mir ca. 1 Minute nach dem Absenden auch eingefallen O:smile:

Vergiss das Display. Man kommt schnell davon ab, bei
Tageslicht ist es sowieso kaum zu gebrauchen und ein guter
Sucher ist viel besser.

Ah, okay, danke für die klare Ansage :smile: Das hat mir eine Entscheidung schon mal abgenommen. Stimmt, wo du’s sagst - hab mich auch schon oft über das Display geärgert weil man kaum was drauf erkennen konnte.

LG
Daria

Ist die Umstellung von der nun jahrelangen Benutzung eines
Sucher-Bildchirms auf einen „normalen“ Sucher eigentlich
problematisch oder bemerkt man auch Vorteile?
Am Anfang war es ja schon sehr ungewohnt!

Ich will mal die Nachteile nennen, da die Vorteile offensichtlich sein sollten;
Man hat keine Vorschau der späteren Belichtung und des Weißabgleichs und in Dunkelheit gibt es auch keine Sucherbildverstärkung.

Hi Daria!

Vergiss das Display. Man kommt schnell davon ab, bei
Tageslicht ist es sowieso kaum zu gebrauchen und ein guter
Sucher ist viel besser.

Ah, okay, danke für die klare Ansage :smile: Das hat mir eine
Entscheidung schon mal abgenommen. Stimmt, wo du’s sagst - hab
mich auch schon oft über das Display geärgert weil man kaum
was drauf erkennen konnte.

Der optische Sucher einer Spiegelreflexcamera zeigt nur 95-96% des tatsächlichen Bildes im Gegensatz zum digitalen Sucher, welcher 100% zeigt. Die Auflösung des digitalen Sucherbildes ist allerdings sehr bescheiden, dafür hat man aber einen Eindruck davon wie das Bild aufgenommen wird, während das bei einer digitalen Spiegelreflex ohne „Live-View“ erst nach der Aufnahme beurteilt werden kann, und auch nur auf dem niedrig auflösenden LCD-Schirmchen.
Bei Nachtaufnahmen oder überhaupt wenn das Umgebungslicht sehr dunkel ist oder ein Objektiv mit sehr geringer Lichtstärke verwendet wird, sieht man auf einem digitalen Sucherbild aber erheblich mehr als in einem optischen Spiegelreflex-Sucher.

Fazit:
Beim heutigen Stand der Digitaltechnik würde ich eine Spiegelreflex-Kamera mit optischem Sucher UND digitalem Sucher nehmen.

Gruß
WB

Also dreht oder schiebt man anstatt wie bei meiner alten
Digicam auf zwei Knöpfe zu drücken, die das Objektiv rein- und
rausfahren - ich tippe mal, dass man durch die Dreh. und
Schiebezooms eine bessere Kontrolle hat? Oder ist es am Anfang
eher schwer zu „erlernen“?

Viel einfacher, viel bessere Kontrolle, praktisch geräuschlos.

Gruß,

Myriam

Fazit:
Beim heutigen Stand der Digitaltechnik würde ich eine
Spiegelreflex-Kamera mit optischem Sucher UND digitalem Sucher
nehmen.

welche gibt es denn, die bd. Sucherarten haben?

Soweit ich weiß, ist diese von Olympus bisher die einzige, die dies bietet:
http://www.letsgodigital.org/de/news/articles/story_…
(Olympus E-330)

Aber nur wg. des Suchers 100-200 Euro mehr auszugeben, davon habe ich mich inzwichen wieder verabschiedet (hatte ja schon überlegt…).
Im Moment scheint die Entscheidung zwischen Nikon D50 und die Canon 350D zu fallen. hab beide in der Hand gehabt und auch mal ein Foto im Laden gemacht :wink: - leider nicht im direkten Vergleich, da ich bisher inLäden war, wo es NUR je die eine gab. Ts ts. Morgen werd ich es aber noch in anderen Läden probieren und hin- und herwechseln. So aus der Erinnerung scheint mir aber die Canon besser in der Hand zu liegen, vielleicht weil ich so kleine Hände hab … :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Entscheidung!
Hallo nochmals,

nach langem „Mit-mir-selbst-ringen“ :wink: hab ich mich heute nun mehr oder weniger spontan für die Nikon D70s entschieden, im Kit mit 28-80mm Objektiv. Sie lag (für meinen Geschmack) doch wesentlich besser in der Hand als die D50.
Dann bin ich mal auf erste Bilder gespannt und hoffe, meinen Kauf nicht bereut zu haben.
Vielen Dank an alle, die mir weitergeholfen haben! :smile:
Daria

Nahlinsen ( Preis zw. 30 und 80?? €)werden vor das Objektiv in
das Filtergewinde geschraubt. Aber ich empfehle, nur notfalls.
Für ambitionierte Natur- und Makrofotografen empfehle ich
Zwischenringe ( ca. 120 €), weil die zwischen Kamerabody und
Objektiv gesetzt werden und die Abbildungseigenschaften der
Objektive nicht beeinflussen.

Der Vorteil von Nahlinsen ist jedoch, dass sie nahezu kein Licht schlucken, man notfalls also sogar aus der Hand fotografieren kann. Zwischenringe schlucken technologiebedingt durchaus einiges an Licht.
Meine Empfehlung: Ein Umkehrsatz. Da wird das Objektiv mit der Frontlinse ans Kameragehäuse angebracht. Dadurch verringert sich die Naheinstellgrenze drastisch. Kostet zwar auch Licht, geht aber notfalls per Selbstbau und daher recht billig. Professionelle Umkehrsätze übertragen auch sämtliche elektronische Kamera-/Objektivfunktionen mit, kosten aber auch wieder mächtig viel Geld.