Digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger?

Hallo!
Angeregt durch ein Thema auf einem anderen w-w-w-Brett möchte ich hier in dem passenden Bereich folgende Frage stellen:

Ich überlege schon länger, mir ein Einsteigermodell einer digitalen Spiegelreflexkamera zu kaufen.
Was ist für jemanden wie mich, der von „normaler“ Digitalkamera umsteigen möchte, sinnvoll? Ich würde mich als „Hobbyfotografin“ bezeichnen, also jemanden, der wirklich öfters fotografiert, und nicht nur im Urlaub oder zu Anlässen, sondern auch gern mal auf Motivsuche geht usw.

Aber da ich auf dem Gebiet bisher keine Erfahrungen habe, bin ich etwas ratlos. Habe schon diverse Testberichte durchgelesen, leider widersprechen die sich teilweise.
Die Nikon D50 soll ein sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis haben. Und schon stieß ich auf ein Forum, wo sich lauter Profis (?) tummelten, die diese Kamera quasi in der Luft zerrissen…
Oder die Canon EOS 350D, Testsieger bei CHIP.
Oder die Pentax *istDL (schon etwas älter, oder?)
Oder oder oder…

Die Objektive sind ja auch teuer, aber sehr wichtig. Was ist da für den Einstieg nötig? Was ich sehr gerne mag, sind Makroaufnahmen und dieser Effekt, dass man auf etwas fokussiert und der Hintergrund unscharf wird.

Worauf sollte man beim Kauf unbedingt achten bzw. worauf nicht hereinfallen? Will mich ungern über den Tisch ziehen lassen…
Solche Dinge wie „je mehr Megapixel desto besser“ sind ja ebenso wenig wahr wie die Sache mit dem Superzoom von Camcordern, die aber immer wieder von den Verkäuferin soo laut angepriesen werden.
Will nämlich schon gerne „gut gewappnet“ den Laden betreten. :wink:

Danke schonmal!
Daria

Ich schmeiße mal die Sony Alpha 100 in den Raum. Sie ist eine Fortführung der interessanten Minolta-Kameras. Insbesondere der integrierte Bildstabilisator ist eine sehr feine Sache, die man nie mehr missen mag.

Die Objektive sind ja auch teuer, aber sehr wichtig. Was ist
da für den Einstieg nötig?

Ein Weitwinkel-Standardzoom (ca. 18 - 50/70 mm Brennnweite) und ein leichtes Telezooom.

Was ich sehr gerne mag, sind
Makroaufnahmen

Da braucht es nicht zwingend ein Makroobjektiv, da man sich notfalls auch mit Nahlinsen behelfen kann.

und dieser Effekt, dass man auf etwas
fokussiert und der Hintergrund unscharf wird.

Deshalb sollten die Objektive recht lichtstark sein. Eine Eigenschaft, die Objektive die mit im Kit verkauft werden, meist nicht haben.

Ansonsten musst du dich letztendlich für ein System entscheiden…

Danke für die superschnelle Antwort!
Hab gerade eben weiter unten auch den Link ins DSLR-Forum entdeckt, wo Allgemeines zum Kauf erläutert wird, was ich mir mal zu Gemüte ziehen werde.

Da braucht es nicht zwingend ein Makroobjektiv, da man sich
notfalls auch mit Nahlinsen behelfen kann.

Nahlinsen - was ist das, in welchem Preisrahmen bewegt sich das? Ehrlich gesagt hab ich sowas noch nie gesehen (naja, oder nicht drauf geachtet). Steckt man die vors Objektiv? (Oha, sponante wilde Spekulationen *g* das kann ja nur nach hinten losgehen…)

Ansonsten musst du dich letztendlich für ein System
entscheiden…

Was genau meinst du damit? „Für ein System entscheiden“? Was für Systeme gibt es denn?

Wie gesagt: Hier schreibt eine absolute (aber interessierte :wink:) Anfängerin.

Hallo Daria,

ich habe mich damals in diesem Forum schlau gemacht, bevor ich mir 2003 eine Canon EOS D60 gekauft habe.

http://forum.digitalkamera.de/

und dann unter „Kaufberatung“ erst mal alles (mit-)lesen und dann evtl. dort auch Fragen stellen.

Gruß Finus

notfalls auch mit Nahlinsen behelfen kann.

Nahlinsen - was ist das, in welchem Preisrahmen bewegt sich
das? Ehrlich gesagt hab ich sowas noch nie gesehen (naja, oder
nicht drauf geachtet). Steckt man die vors Objektiv?

Nahlinsen ( Preis zw. 30 und 80?? €)werden vor das Objektiv in das Filtergewinde geschraubt. Aber ich empfehle, nur notfalls. Für ambitionierte Natur- und Makrofotografen empfehle ich Zwischenringe ( ca. 120 €), weil die zwischen Kamerabody und Objektiv gesetzt werden und die Abbildungseigenschaften der Objektive nicht beeinflussen.

Ansonsten musst du dich letztendlich für ein System
entscheiden…

Was genau meinst du damit? „Für ein System entscheiden“?

Systeme: >z.B. Sony (alt Minolta) oder Nikon oder Canon oder Pentax…

System bedeutet, daß Du z.B. Canon-Objektive nicht auf Nikon verwenden kannst, weil die Bajonette und Stromübertragungen usw. unterschiedlich sind. Das Gleiche gilt auch für Systemzubehör, wie z.B. Blitzgeräte.

Hallo Daria,

die Ratschläge u. Tipp´s meiner Vorredner sind soweit wohl alle korrekt aber anscheinend bist du dir noch garnicht so sicher welche Marke bzw. Modell es denn letztendlich sein soll?!
Dann hätt´ich folg. Vorschlag für dich:
Geh erstmal in die bekannten Märkte (Media, Saturn & Co.) und fass sie an!!! Greif dir alle D - SLR´s die dort rumstehen u. spiel mit ihnen!!! Nichts ist wichtiger als die Haptik einer Kamera. Nur mit einer Kamera die dir nicht zu klein/gross, schwer/leicht, bei denen du alle relevanten Knöpfe u. Schalter ohne Fingerbrechen finden und bedienen kannst (an´s Hochformat denken) kannst du im Endeffekt gute Bilder machen.
Wenn du dieses Prozedere hinter dir hast, kommen vielleicht noch drei o. vier Kamera´s für dich in Frage. Dann treffe deine Kaufentscheidung nach Preis u. nach deinen persönlichen Kriterien. Du bezeichnest dich selbst als Hobbyfotografin u. suchst eine Anfängerkamera??? Gehe lieber einen Schritt weiter u. befaß dich mit der sog. Semi - Profi - Klasse. Nichts ist ärgerlicher, als eine 6 Monate alte Kamera wieder bei Ibäh verschleudern zu müssen, nur weil die ein o. andere Funktion doch vermisst wird, die eben in der Einsteigerklasse nicht angeboten wird.

Falls noch Fragen sind, einfach nochmal melden!

Viele Grüße
Thomas

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servus,

die Sony ist sicher interessant. das einzige was mich daran stört
sind die preise für das zubehör.
nur mal zum vergleich(lt. geizhals.at):

Sony AF 100 2,8 Makro 839.-
Canon EF 100 2,8 Makro USM 510.-

Sony AF 135 2,8 1199.-
Canon EF 135 2,8 SF 330.-
Canon EF 135 2.0L USM 970.-

Sony AF 70-200 2,8 G 2399.-
Canon EF 70-200 2,8L USM 1230.-
Canon EF 20-200 2,8L IS USM 1830.-

Sony Objektiv AF 300mm 2.8 G 6990.-
Canon Objektiv EF 300mm 2.8 L IS USM 4240.-

Sony Telekonverter 1.4x 600.-
Canon Telekonverter 1.4x 305.-

Sony Telekonverter 2.0 663.-
Canon Telekonverter 2.0 305.-

grüsse

ps: funktioniert der integrierte bildstabilisator nur einstufig, oder
wie bei den objektiven auch zweistufig?

Hallo,

alle Einsteiger DSLRs der bekannten Hersteller (Nikon, Canon, Sony/KoMi, Pentax) sind empfehlenswert und echter Schrott ist nicht dabei. Prinzipiell kannst Du alle kaufen. Es geht also weniger um eine Entscheidung für ein Modell als für ein Kamera-System (Hersteller). Denn: das teure an DSLRs ist nicht die Kamera, sondern die Objektive. Und wenn Du Dich für ein System entschieden hast, ist ein Umstieg schwer und teuer.

Was ist für jemanden wie mich, der von „normaler“
Digitalkamera umsteigen möchte, sinnvoll?

Die Grundausstattung: Ein Body + 2-3 nette Objektive, mit denen Du den Brennweitenbereich von ca. 18 - 200 mm abdecken kannst. Also z.B. ein 18-35er, ein 35-70er und ein 70-210er, möglichst lichtstark. EIn gutes Stativ wäre auch nicht schlecht.

Für den Erstkauf evtl. nur den Body mit einem Kitobjektiv (also das mitgelieferte im Set), falls das Geld sehr knapp ist. Brennweite so ca. 18-70 mm. Diese Objektive sind oft nicht so der Hit, aber für den Einstieg reicht es und man kann es später bei ebay loswerden.

Schau Dir die Kameras im Laden an und nimm sie in die Hand. Lies in Fachforen über Objektive, deren Preise uns Verfügbarkeit. Bei Nikon hörte ich z.B. letztens, dass Objektive schwer lieferbar sind. Einige Kameras sind kleiner mit weniger Knöpfen, andere größer mit mehr Knöpfen. Kleiner ist natürlich handlicher und leichter, aber man muss dann um etwas zu verstellen immer ins Menü, anstatt einfach einen Knopf zu drücken.

Nach dem Kauf empfehle ich unbedingt einen Fotokurs. Ich nehme derzeit an einem DSLR-Seminar teil. Es ist erschreckend, dass dort viele Leute sitzen, die ihre DSLR (meist eine Canon) schon seit Monaten haben, aber noch nie die Bedienungsanleitung studiert oder sich Gedanken über die Bedeutung der komischen Zahlen im Display (Verschlusszeit, Blende) gemacht haben. Aber alle haben schon von Bildrauschen und Staub auf dem Sensor in Internetforen gelesen und machen sich viele Gedanken darüber :wink:

Es reicht nicht, die Hardware zu haben, man benötigt auch etwas technisches Fachwissen. Dies kann man sich durch Literatur aneignen, aber ein Kurs mit praktischen Übungen ist meiner Ansicht nach besser.

Gruß,

Myriam

Hallo Daria!

Ich denke alle digitalen SLRs der etablierten Markenhersteller (Canon, Nikon, Pentax, Olympus) können deine Ansprüche erfüllen. Ich schätze mal, daß mindestens 90% der DSLR Besitzer das Leistungsvermögen ihrer Kamera noch nie komplett ausgeschöpft haben, weil sie an den Objektiven gespart haben.
Frage dich also nicht, welche Kamera du kaufen sollst, sondern welches Objektiv. Canon und Nikon haben da mit Sicherheit die größte Auswahl. Um dich für ein Objektiv zu entscheiden, würde ich mal in diversen Internet-Foren für Makrofotographie herumstöbern.

Die von dir erwähnte Canon 350D wäre für dich sicher eine gute Wahl. Ihr Preis geht im Moment stark nach unten, weil es inzwischen ein Nachfolgemodell, die Canon 400D gibt. Eine Nikon D70 würde dir ebenso gute Dienste leisten. Da geben sich die beiden Marktführer nicht viel. Entscheide dich für die Kamera, die die für dich bessere Haptik und die bessere Bedienungs-Software hat. Beides ist persönliche Geschmackssache und kann man schlecht in Tests als besser oder schlechter bewerten.

So, und dann leistest du dir ein richtig gutes Macro-Objektiv und ein stabiles Stativ. Und nicht zu vergessen die Gegenlichtblende. Dann kanns losgehen mit der Macro-Fotographie.

Viel Spaß dabei!

Liebe Grüße,

Thomas.

Ja, Sonys Preispolitik ist da etwas undurchsichtig, die Preise werden aber sicher noch fallen. Und es muss ja nicht immer das Sony oder Canon Original sein, Sigma und Tamron bauen auch sehr hochwertige Objektive für Sony/Minolta.
Außerdem gibt es jede Menge hochwertiger Minolta-Objektive auf dem Gebrauchtmarkt.

Was den Bildstabi angeht, der funktioniert im Moment nur einstufig (wenn Du die Umschaltunge auf Mitziehbetrieb meinst).

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

servus,

natürlich hast du recht damit, dass es einen grossen gebrauchtmarkt
gibt.
war nur ein vergleich, um zu zeigen das man beim kamerakauf auch
andere dinge beachten sollte als nur den body.
denn meiner meinung nach zählt das objektiv mehr als der body.

und persönlich gesehen gefällt mir der bildstabi am objektiv besser
als wenn der sensor stabilisiert ist. allein schon wegen der
möglichkeiten für den mitziehmodus.

die sony hat ja auch die sensorreinigung, wenn ich mich nicht irre.
was ich allerdings noch nicht gelesen habe ist ob der staub
aufgefangen wird, oder einfach so vom sensor ins gehäuse fällt?

grüsse

Danke schonmal für alle Antworten! :smile:
Hi,
der Übersicht halber werde ich hier zusammenfassend auf eure Antworten eingehen bzw. die inzwischen aufgetauchten Nachfragen stellen.

Erstmal natürlich danke für eure Antworten :smile:
Habe mir gestern abend übrigens noch den langen Kaufberatungstext aus dem Forum (dessen Link weiter unten steht) ausgedruckt und durchgelesen. Bin Studentin und hatte letztes Semester zum Glück eine Vorlesung Medientechnik, in der ich schon mal die Grundprinzipien von Brennweite, Belichtungszeit, Blende, ISO und wie das alles zusammenhängt, mir versucht hab anzueignen. sonst wär ich wohl echt aufgeschmissen :wink:

Auf jeden Fall werde ich in die Läden gehen um die Handhabbarkeit zu testen, ob man gut an alle Knöpfe etc. rankommt. Da stimme ich nämlich vollkommen zu - was nutzt die beste Technik, wenn man sie dann doch nie nutzt oder nur ungern, weil es einfach nicht „bequem“ genug ist.

Der Kauf drängt mich nicht :wink: und daher lasse ich mir lieber etwas mehr Zeit für’s Informieren und Entscheiden, ehe ich dann womöglich totunglücklich mit einem Fehlkauf dasitze.

Nun die Fragen von mir:

  • Thomas meinte, der Preis der Canon 350D geht derzeit runter - wie lange sollte man mit dem Kauf dann noch abwarten?
    Und wie ist allg. die Preisentwicklung bei DSLRs?
    Ich glaub, mein „Problem“ besteht manchmal darin, dass ich lieber noch warte… und warte… weil es wird ja noch was besseres kommen etc. Quasi die „Kaufsperre“ im Hirn. Bloß irgendwann muss man ja mal anfangen. Vor allem auch um den Umgang mit der Kamera richtig zu lernen. (Handbuch werde ich garantiert lesen :wink:)

  • Ist die Nikon D70 das Nachfolgermodell der D50? Was ist sinnvoller - wenn ich die D70 nehme, oder aber die D50, dort etwas Geld spare und jenes dann für ein (besseres?) Objektiv ausgebe?

  • Wieso sind die Kit-Objektive schlechter bzw. was macht sie schlechter?

  • Wo im Inet kann man Testbilder der Kameras finden? Oder vllt. auch eine Seite, auf denen die User eigene Fotos reinstellen und man es sich quasi nach Kameramodell „sortiert“ ansehen kann? Gibt es so etwas? Ich weiß, „google ist dein Freund“ :wink: aber manchml erschlägt der einen auch etwas mit seinen Ergebnissen.

  • Hab mal ein bisschen in der Bücherei in Zeitschriften geblätter, z.B. Colorfoto, wo sie auch „Top-Kompaktkameras“ (wie sie sie nannten) getestet haben, die schon fast in derselben Preisklasse der Einsteiger-DSLRs liegen. Vllt. 'ne blöde Frage, aber ist der Unterschied der Bildqualitäten deutlich oder doch eher kaum spürbar?

  • Zu dem Makroobjektiv (mit welchem ich bisher noch nicht fotografiert habe): Wie „nah“ oder „groß“ können damit die Aufnahmen gelingen? Obwohl, ich glaub ich werde einfach mal nach Makrofotografie googlen und mir Beispielbilder ansehen :wink:

Viele Grüße
Daria
(die ihren „HABEN-WILL“-Reflex bisher gut unterdrückt hat :smiley: )

servus,

natürlich hast du recht damit, dass es einen grossen
gebrauchtmarkt
gibt.
war nur ein vergleich, um zu zeigen das man beim kamerakauf
auch
andere dinge beachten sollte als nur den body.
denn meiner meinung nach zählt das objektiv mehr als der body.

Da hast du absolut recht, der Body wird ab und an gewechselt, die Objektive bleiben.

und persönlich gesehen gefällt mir der bildstabi am objektiv
besser
als wenn der sensor stabilisiert ist. allein schon wegen der
möglichkeiten für den mitziehmodus.

Das ist Geschmackssache, Mitzieher sind mir nicht so wichtig. Vorteil bei der Objektivstablilisierung ist für mich, dass man den Effekt im Sucher sieht. Dafür muss man halt jedes mal den höheren Preis zahlen.

die sony hat ja auch die sensorreinigung, wenn ich mich nicht
irre.
was ich allerdings noch nicht gelesen habe ist ob der staub
aufgefangen wird, oder einfach so vom sensor ins gehäuse
fällt?

Fällt wohl einfach ab und muss dann ab und an ausgeblasen werden.

Ach ja, den Bildstabi und Sensorreinigung gibt’s auch bei der Pentax K100D und demnächst bei der K10D. Die K100D ist ne Ecke günstiger als die Sony Alpha, hat aber auch nur 6 Megapixel (was für den alltäglichen Gebrauch völlig ausrteichend ist).

  • Thomas meinte, der Preis der Canon 350D geht derzeit
    runter - wie lange sollte man mit dem Kauf dann noch abwarten?

Ich vermute, die 350 wird Weihnachten nicht mehr in den Läden stehen, weil sie durch die 400 abgelöst worden ist…

Und wie ist allg. die Preisentwicklung bei DSLRs?

relativ stabil - zum Vergleich mit einfachen Digi-Sucherkameras

Ist die Nikon D70 das Nachfolgermodell der D50? Was
ist sinnvoller - wenn ich die D70 nehme, oder aber die D50,
dort etwas Geld spare und jenes dann für ein (besseres?)
Objektiv ausgebe?

Die D70 bzw. D70S war zuerst da, die D 50 ist ein etwas abgespecktes Modell der D 70

  • Wieso sind die Kit-Objektive schlechter bzw. was
    macht sie schlechter?

Kids sind „verbraucherfreundlich“ gepackt, also billig…
Bessere Objektive, z.B. mit Anfangsblende 2,8 usw. sind wesentlich teurer, daher „Kit-unfreundlich“

  • Wo im Inet kann man Testbilder der Kameras finden?
    Oder vllt. auch eine Seite, auf denen die User eigene Fotos
    reinstellen und man es sich quasi nach Kameramodell „sortiert“
    ansehen kann? Gibt es so etwas? Ich weiß, „google ist dein
    Freund“ :wink: aber manchml erschlägt der einen auch etwas mit
    seinen Ergebnissen.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß man (große) Unterschiede erkennen kann, weil die Auflösung im Internet und auch die des Monitors ohne Extremzooms kaum ausreicht, um Objektiv- und Abbildungsfehler sichtbar zu machen.

nicht fotografiert habe): Wie „nah“ oder „groß“ können damit
die Aufnahmen gelingen? Obwohl, ich glaub ich werde einfach
mal nach Makrofotografie googlen und mir Beispielbilder
ansehen :wink:

Unter Makrofotos versteht man den Abbildungsmaßstab etwa ab 5:1 bis 1:1 und größer.
Makroobjektive haben ganz gute Abbildungseigenschaften bei unendlich, aber bessere bei Nahaufnahmen, also z.B. beim 100mm-Makro liegt die Stärke zwischen ca. 1 Meter und 20 cm Abstand zum Objekt. Bei 20 cm Abstand hast Du den Massstab 1:1 = 2 Brennweiten Gegenstandsweite und 2 Brennweiten Bildweite.

Re: Danke schonmal für alle Antworten! :smile:

Nun die Fragen von mir:

  • Thomas meinte, der Preis der Canon 350D geht derzeit
    runter - wie lange sollte man mit dem Kauf dann noch abwarten?
    Und wie ist allg. die Preisentwicklung bei DSLRs?
    Ich glaub, mein „Problem“ besteht manchmal darin, dass ich
    lieber noch warte… und warte… weil es wird ja noch was
    besseres kommen etc. Quasi die „Kaufsperre“ im Hirn. Bloß
    irgendwann muss man ja mal anfangen. Vor allem auch um
    den Umgang mit der Kamera richtig zu lernen. (Handbuch werde
    ich garantiert lesen :wink:)

Preise von DSLRs gehen ständig runter, die 350D fällt gerade, weil ein Nachfolger kommt. Also lieber kaufen und Spass damit haben anstatt ständig zu warten (außer, das Modell ist gerade erst raus, dann kann man ruhig ein wenig warten, weil der Einführungspreis relativ schnell fällt).

  • Ist die Nikon D70 das Nachfolgermodell der D50? Was
    ist sinnvoller - wenn ich die D70 nehme, oder aber die D50,
    dort etwas Geld spare und jenes dann für ein (besseres?)
    Objektiv ausgebe?

Nein, die D70(s) ist eine Klasse über der D50 angesiedelt, wo sich die beiden Modelle unterscheiden, weiß ich nicht. Kann man aber auf www.dpreview.com rausfinden. Die D70s wurde übrigens gerade von der D80 abgelöst.

  • Wieso sind die Kit-Objektive schlechter bzw. was
    macht sie schlechter?

Normalerweise sind die Kitobjektive eher günstige, lichtschwache Standardzoom, z.B. 18-70/4-5,6. Die können mit teureren Zooms nicht mithalten, was Schärfe und Brillianz der Bilder angeht. Der Vorteil ist, dass sie meist einen attraktiven Brennweitenbereich abdecken.

  • Wo im Inet kann man Testbilder der Kameras finden?
    Oder vllt. auch eine Seite, auf denen die User eigene Fotos
    reinstellen und man es sich quasi nach Kameramodell „sortiert“
    ansehen kann? Gibt es so etwas? Ich weiß, „google ist dein
    Freund“ :wink: aber manchml erschlägt der einen auch etwas mit
    seinen Ergebnissen.

Ausführliche Kameratests mit Bildern findest Du auf www.dpreview.com (englisch)

  • Hab mal ein bisschen in der Bücherei in Zeitschriften
    geblätter, z.B. Colorfoto, wo sie auch
    "Top-Kompaktkameras" (wie sie sie nannten) getestet
    haben, die schon fast in derselben Preisklasse der
    Einsteiger-DSLRs liegen. Vllt. 'ne blöde Frage, aber ist der
    Unterschied der Bildqualitäten deutlich oder doch eher kaum
    spürbar?

Der große Vorteil der DSLRs sind die Wechselobjektive. Und die bessere Bildqualität bei hohen ISO-Werten aufgrund des größeren Sensors. Aber Fuji bau auch sehr rauscharme Kompaktkameras, und Sony hat mit der R1 die erste Kompakte mit eine Sensor, der dem in den DSLRs entspricht.

  • Zu dem Makroobjektiv (mit welchem ich bisher noch
    nicht fotografiert habe): Wie „nah“ oder „groß“ können damit
    die Aufnahmen gelingen? Obwohl, ich glaub ich werde einfach
    mal nach Makrofotografie googlen und mir Beispielbilder
    ansehen :wink:

Die heute gängigen Makros erreichen einen Abbildungsmaßstab von 1:1, dass heißt, das Objekt wird in Originalgröße auf dem Sensor abgebildet.

Viele Grüße,
Roland

Hallo,

die 350D kann ich nur empfehlen.
Die Nikons sind aber auch nicht schlecht. Lass die Profis doch die Einsteigerkameras zerpflücken. Dein Geldbeutel ist entscheidend.

Eine 350D bietet sich deswegen an, weil es eine ausgereifte Kamera zu einen gutem Preis ist (die 350D ist mit der Nikon D70/D70s zu vergleichen). Gerade weil jetzt schon der Nachfolger verfügbar ist, könntest Du an eine neue Kamera zu einen guten Preis kommen, sonst evtl. eine gebraucht von einem Wechsler.

Stecke lieber das gesparte Geld in gute Optiken. Hier macht sich das Geld wirklich sofort bemerkbar.

Auch wenn mich jetzt ein paar Leute verfluchen werden: Wenn eine Canon Kamera, dann kaufe Dir auch Canon Optiken, es passt einfach besser zusammen.

Wenn Du Hilfe bei der Auswahl brauchst, kannst Du Dich gerne an mich wenden, ich versuche zu helfen.

Gruß

René

Re: Danke schonmal für alle Antworten! :smile:

Nun die Fragen von mir:

  • Thomas meinte, der Preis der Canon 350D geht derzeit
    runter - wie lange sollte man mit dem Kauf dann noch abwarten?
    Und wie ist allg. die Preisentwicklung bei DSLRs?
    Ich glaub, mein „Problem“ besteht manchmal darin, dass ich
    lieber noch warte… und warte… weil es wird ja noch was
    besseres kommen etc. Quasi die „Kaufsperre“ im Hirn. Bloß
    irgendwann muss man ja mal anfangen. Vor allem auch um
    den Umgang mit der Kamera richtig zu lernen. (Handbuch werde
    ich garantiert lesen :wink:)

Unten ist schon das DSLR-Forum erwähnt. Da gibts auch ein Verkaufsforum http://www.dslr-forum.de/forumdisplay.php?f=96
Da wimmelt es gegenwärtig von Leuten, die ihre 350ds verkaufen wollen. Teilweise fast neu, noch mit Garantie. Viele von ihnen sind begeisterte Amateurfotografen, die natürlich die neue 400d haben wollen - auch die Objektive bekommt man hier meist wirklich günstig und in gepflegter Qualität. (m.E. besser als bei ebay)
gruß n.

Zwischenfragen
Hallo,

mir ist noch folgendes eingefallen:

Im Moment tendiere ich sehr stark zur Nikon D50. Wenn man diese mit einem Kit-Objektiv kauft, dann denk ich mal, dass ich als Einsteigerin auch damit am Anfang zufrieden sein werde, um die Kamera kennen zu lernen, die ganzen Einstellmöglichkeiten auszutesten usw.

Frage mich nur gerade: Diese Kit-Objektive sind ja (imho) Zoom-Objektive. Verstellt man diese „manuell“ oder gibt es dafür auch Knöpfe/Schalter…?
Ich habe vor ein paar Tagen mit der sehr sehr alten (analogen) Spiegelreflexkamera meines Onkels umexperimentiert und dabei schonmal das ganzund gar andere „Gefühl“ kennen gelernt, im Gegensatz zu einer normalen Digicam mit Sucher-LCD.
Ist die Umstellung von der nun jahrelangen Benutzung eines Sucher-Bildchirms auf einen „normalen“ Sucher eigentlich problematisch oder bemerkt man auch Vorteile?
Am Anfang war es ja schon sehr ungewohnt!

Blöde Frage, aber ich stelle sie jetzt mal trotzdem: Auch wenn die Objektive „Zoom-O.“ heißen, ein Zoom im herkömmlichen Sinne wie bei Digicams ist es doch nicht oder?
Also ih mein, dass man gemütlich stehen bleibt, auf den Zoomknopf drückt und dann wird das Motiv herangezoomt? Oder geht das bei DSLRs auch?
Also bei der erwähnten Uralt-Testkamera, da wars auch ungewohnt: Scharfstellen, näher rangehen, wieder scharfstellen usw. Aber auch ne Erfahrung, die neue Blickwinkel ermöglicht, weil man eben nicht in seiner 08/15-Position verharrt.

Bis dann :wink:
Daria

PS: Die Frage zu der Umstellung auf den Sucher stelle ich auch daher, weil ich schon allein deshalb überlegt hab, deshalb die DSLR von Olympus zu nehmen, die meines Wissens bisher als einzige diesen „Luxus“ (?) bietet.

*gegen stirn patsch*

Also bei der erwähnten Uralt-Testkamera, da wars auch
ungewohnt: Scharfstellen, näher rangehen, wieder scharfstellen
usw.

Ähem, ich hab dabei wohl etwas verdrängt, dass es sich gar nicht um Zoom-Objektive handelte sondern um welche it Festbrennweiten von 35, 50, 135 und 300 mm…
Nun ja, ein kleiner Faux-pas *g*

Frage mich nur gerade: Diese Kit-Objektive sind ja (imho)
Zoom-Objektive. Verstellt man diese „manuell“ oder gibt es
dafür auch Knöpfe/Schalter…?

Es gibt Dreh- und Schiebezooms. Bei den Drehzooms dreht man an einem Ring am Objektiv. Bei den Schiebezooms schiebt man die Röhre auseinander.

Blöde Frage, aber ich stelle sie jetzt mal trotzdem: Auch wenn
die Objektive „Zoom-O.“ heißen, ein Zoom im herkömmlichen
Sinne wie bei Digicams ist es doch nicht oder?

Was heißt für Dich im herkömmlichen Sinne? Bei einem optischen Zoom verändert man die Brennweite (Effekt: Objekte erscheinen näher, wie bei einem Fernglas). Bei einem digitalen Zoom (dies haben einige digitale Kompaktkameras) wird sozusagen eine Ausschnittvergrößerung des Bildes hergestellt. Effekt: Objekte erscheinen näher, aber Bildqualität nimmt ab. Beide Arten des Zooms funktionieren auf Knopfdruck (bei vielen Kompaktcams) bzw. durch Drehen/Schieben am Objektiv (bei besseren Kompakten und allen SLR-Zooms).

Also bei der erwähnten Uralt-Testkamera, da wars auch
ungewohnt: Scharfstellen, näher rangehen, wieder scharfstellen
usw.

Festbrennweite.

PS: Die Frage zu der Umstellung auf den Sucher stelle ich auch
daher, weil ich schon allein deshalb überlegt hab, deshalb die
DSLR von Olympus zu nehmen, die meines Wissens bisher als
einzige diesen „Luxus“ (?) bietet.

Vergiss das Display. Man kommt schnell davon ab, bei Tageslicht ist es sowieso kaum zu gebrauchen und ein guter Sucher ist viel besser.

Gruß,

Myriam