Digitale Spiegelreflexkamera

Guten Abend,

ich möchte mir irgendwann demnächst eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen. Ich wäre bereit 700-1000 € auszugeben.

Welche würdet ihr mir da so empfehlen ?

Worauf sollte ich achten ? Also was wäre ein günstiges Angebot ?

Für Antworten bin ich sehr dankbar.

Schöne Woche noch.

Vanessa

Hallo Vanessa,

mit der Frage trittst Du einen Glaubenskrieg aus.

Entweder Nikon oder Canon oder Konica Minolta.

Mein ganz subjektiver Tipp: Canon 350D. Warum ? Weil diese Kamera wohl die am meisten verkaufte in desem Segment ist. Du wirst sehr viel Zubehör als auch Tipps und Tricks dazu bekommen.

Schauh mal ins http://www.dslr-forum.de/

Eines sollte Dir aber klar sein: die Kamera ist nur der Anfang einer Kostenspirale. Da kommen noch jede Menge Objektive dazu.

Insofern stellt sich die Frage, was man (frau) damit machen will. Oder vielmehr ob eine gute Prosumer nicht besser ist.

Gruß
André

Hallo

kann dir eigentlich auch die Canon 350D.

ist wirklich das beste.

Also da mein hobbie plane spotting ist (flugzeuge fotografieren auf deutsch…) benutze ich diese camara sehr oft für das…

naja ok ciao viel spass beim kaufen

1 „Gefällt mir“

nix da…

Hallo

wenn man eine digitale slr will will man qualität.
die fängt beim vollformat sensor an.
da kommen jetzt gerade die ersten auf den markt. sau teuer.
bei digital bedeutet das aber - in etwa 6 monaten gibts die für so um die 1000 €.
und dann schlag zu.
t.

kann dir eigentlich auch die Canon 350D.

ist wirklich das beste.

Also da mein hobbie plane spotting ist (flugzeuge
fotografieren auf deutsch…) benutze ich diese camara sehr oft
für das…

naja ok ciao viel spass beim kaufen

Hallo

wenn man eine digitale slr will will man qualität.
die fängt beim vollformat sensor an.

Wenn man als Profi für Hochglanzmagazine fotografiert stimmt diese Aussage. Alle anderen werden auch bei hohen Qualitätsansprüchen mit einem kleineren Sensor klasse Ergebnisse erzielen können.

da kommen jetzt gerade die ersten auf den markt. sau teuer.
bei digital bedeutet das aber - in etwa 6 monaten gibts die
für so um die 1000 €.

Das bewzeifele ich.

und dann schlag zu.

t.

kann dir eigentlich auch die Canon 350D.

Mit Sicherheit eine klasse Kamera. Aber andere Mütter (Nikon, Minolta,Olympus) haben auch schöne Töchter.

ist wirklich das beste.

Also da mein hobbie plane spotting ist (flugzeuge
fotografieren auf deutsch…) benutze ich diese camara sehr oft
für das…

naja ok ciao viel spass beim kaufen

Beste Grüsse von einem überzeugten Nikon Fan.

Roland

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was ist das denn für´nen scheiss?!

  1. ist vollformat nicht das maß aller dinge, sondern beschränkt sich nur darauf, das der bildsensor etwas größer ist. das wort „voll“- bezieht sich hierbei auf die exakt gleiche „volle“ größe wie das kleinbildnegativ d.h. das dieses als referenzmaß gehandelt wird. die teuren dslr haben einen sensor der eben genau die gleiche größe wie das kleinbildformat hat. d.h. 36x24mm. das wären zur zeit die 1ds, 1dsII und ganz neu 5d. selbst die aktuellen HIGHEND modelle von nikon haben „nichtmal“ vollformat… und wenn kümmert das?! fast niemanden. …und das zu recht.

die preiswerteren kameras haben einen kleineren sensor, der entsprechend vom kleinbildmaßstab abweicht. bei canon ist das der übliche aps-c ship, der um den faktor 1,6 kleiner ist als kleinbild. allerdings hat dies fotografisch NUR einen nachteil. alle objektive werden „länger“, d.h. das ein 50mm objektiv nun einer brennweite von 80mm entspricht. das wars. bei hohenbrennweiten ist das sogar eher ein vorteil. da z.b. ein 300mm objektiv mit hoher lichtstärke sau teuer, und schwer ist. nun reicht aber ein 200mm objektiv, um nahezu auf diese brennweite zu gelangen. in so fern, ein vorteil…

nach unten sieht es schlechter aus. man brauch ein objektiv mit einer brennweite von etwa 17mm um auf dem kleinbild entsprechenden wert von 28mm zu kommen. das wird generell als weitwinkel empfunden. solche objektive sind mit unter sehr teuer… wobei es günstige alternativen gibt. wie dem der 350d enthaltenen 18-55mm objektiv, das man als „normal“ objektiv im kleinbild bezeichnen würde, da es einen bereich von 29-88mm abdeckt.

ich weiss sehr wohl das eine niedrigere dichte auf einer größeren fleäche einen sehr viel kleineren rauschabstand haben, und die erwärmung dadurch bedingt sehr viel kleiner ausfällt. —> weniger rauschen auch bei hohen iso-werten, weniger hotpixel bei langen belichtungszeiten… da, das aber in der praxis so minimal ausfällt, sehe ich das nicht als vorteil für „vollformat“ an.

  1. die aktuell günstigste kamera mit vollformat ist die eos 5d die knapp 3300eur kostet. es ist nicht abzusehen, das in den nächsten 3-4 jahren eine vollformat digicam für unter 2500eur zu haben sein wird. die hier angesprochenen 1000eur sind maßlose untertreibung!

man kann es nicht anders sagen…

@tamansari
ich bin schon länger hier im forum, und lese auch deine beiträge oft. bisher waren sie immer äusserst kompetent.
wie konntest du diesmal nur sowas schreiben?!

zur eigentlichen frage…
ja, die 350d ist zurzeit das beste, für unter 1000eur. wobei man auch über den kauf einer gebrauchten 20d, 10d nachdenken könnte… was mir persönlich sehr viel attraktiver erscheinen würde.

auf der anderen seite…
muss es wirklich eine dslr sein, oder reicht auch schon eine gute bessere digitalkamera?!
zu dem thema… vielleicht mal das hier…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

mario

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was ist das denn für´nen scheiss?!

nanana !
was du da in den mund nimmst nehm ich nichtmal auf die schippe.
du hast ja recht. im prinzip.
aber ein staubkorn auffem kleinen sensor ist halt schlimmer als aufffem großen.
und ausschnittvergrösserungen gelingen auch qualitativ besser.
warum haben die grossen den 20 mio und mehr pixels ?
doch nicht nur weils so schön teuer ist.
meine 6 x 6 dias sind spitze. da schmeisste kleinbild weg.
schon wenn du die nebeneinander auffem lichtkasten siehst.
hubraum ist durch nichts zu ersetzen !
und pixel nur durch nochmehr pixel !
und am besten mit nem möglichst grossen sensor.
dazu muß natürlich auch der rest stimmen.
und der preisverfall wird schneller gehen als du denkst.
mein plasma FS ist in zwei jahren von 6.600 auf unter 2000 gerutscht.
aber man gönnt sich ja sonst nichts.
t.

  1. ist vollformat nicht das maß aller dinge, sondern
    beschränkt sich nur darauf, das der bildsensor etwas größer
    ist. das wort „voll“- bezieht sich hierbei auf die exakt
    gleiche „volle“ größe wie das kleinbildnegativ d.h. das dieses
    als referenzmaß gehandelt wird. die teuren dslr haben einen
    sensor der eben genau die gleiche größe wie das
    kleinbildformat hat. d.h. 36x24mm. das wären zur zeit die 1ds,
    1dsII und ganz neu 5d. selbst die aktuellen HIGHEND modelle
    von nikon haben „nichtmal“ vollformat… und wenn kümmert
    das?! fast niemanden. …und das zu recht.

die preiswerteren kameras haben einen kleineren sensor, der
entsprechend vom kleinbildmaßstab abweicht. bei canon ist das
der übliche aps-c ship, der um den faktor 1,6 kleiner ist als
kleinbild. allerdings hat dies fotografisch NUR einen
nachteil. alle objektive werden „länger“, d.h. das ein 50mm
objektiv nun einer brennweite von 80mm entspricht. das wars.
bei hohenbrennweiten ist das sogar eher ein vorteil. da z.b.
ein 300mm objektiv mit hoher lichtstärke sau teuer, und schwer
ist. nun reicht aber ein 200mm objektiv, um nahezu auf diese
brennweite zu gelangen. in so fern, ein vorteil…

nach unten sieht es schlechter aus. man brauch ein objektiv
mit einer brennweite von etwa 17mm um auf dem kleinbild
entsprechenden wert von 28mm zu kommen. das wird generell als
weitwinkel empfunden. solche objektive sind mit unter sehr
teuer… wobei es günstige alternativen gibt. wie dem der 350d
enthaltenen 18-55mm objektiv, das man als „normal“ objektiv im
kleinbild bezeichnen würde, da es einen bereich von 29-88mm
abdeckt.

ich weiss sehr wohl das eine niedrigere dichte auf einer
größeren fleäche einen sehr viel kleineren rauschabstand
haben, und die erwärmung dadurch bedingt sehr viel kleiner
ausfällt. —> weniger rauschen auch bei hohen iso-werten,
weniger hotpixel bei langen belichtungszeiten… da, das aber
in der praxis so minimal ausfällt, sehe ich das nicht als
vorteil für „vollformat“ an.

  1. die aktuell günstigste kamera mit vollformat ist die eos 5d
    die knapp 3300eur kostet. es ist nicht abzusehen, das in den
    nächsten 3-4 jahren eine vollformat digicam für unter 2500eur
    zu haben sein wird. die hier angesprochenen 1000eur sind
    maßlose untertreibung!

man kann es nicht anders sagen…

@tamansari
ich bin schon länger hier im forum, und lese auch deine
beiträge oft. bisher waren sie immer äusserst kompetent.
wie konntest du diesmal nur sowas schreiben?!

zur eigentlichen frage…
ja, die 350d ist zurzeit das beste, für unter 1000eur. wobei
man auch über den kauf einer gebrauchten 20d, 10d nachdenken
könnte… was mir persönlich sehr viel attraktiver erscheinen
würde.

auf der anderen seite…
muss es wirklich eine dslr sein, oder reicht auch schon eine
gute bessere digitalkamera?!
zu dem thema… vielleicht mal das hier…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

mario

was ist das denn für´nen scheiss?!

nanana !

sorry, bin nicht so. nur geht es hier um hilf für jemanden der wohl noch ziemlich unbeholfen mit dem thema umgeht, und hier von UNS die ersten infos sammeln möchte. wie soll so jemand herausfiltern können was richtig und was falsch ist?! das hier ist doch keine schlechte verkaufberatung im mediamarkt.

was du da in den mund nimmst nehm ich nichtmal auf die
schippe.
du hast ja recht. im prinzip.
aber ein staubkorn auffem kleinen sensor ist halt schlimmer
als aufffem großen.

)

und ausschnittvergrösserungen gelingen auch qualitativ besser.
warum haben die grossen den 20 mio und mehr pixels ?
doch nicht nur weils so schön teuer ist.
meine 6 x 6 dias sind spitze. da schmeisste kleinbild weg.
schon wenn du die nebeneinander auffem lichtkasten siehst.
hubraum ist durch nichts zu ersetzen !
und pixel nur durch nochmehr pixel !
und am besten mit nem möglichst grossen sensor.
dazu muß natürlich auch der rest stimmen.

ausschnittsvergrößerungen. im grunde ist das nichts anderes als es ein aps-c chip ohne hin macht. er nimmt sich einen ausschnitt aus der optisch vorhandenen „auflösung“ (einfach gesprochen), und erreicht somit eine „vergrößerung“. das was du meinst ist zu vergleichen mit digitalem zoom. in dem einfach im vorhandenem bild ein ausschnitt ausgewählt wird. man kann sich das so vorstellen.
wenn du dir einen print mit sagen wir 150dpi aus 2m entferung anschaust. wirst du keine störungen oder einzelnen „tintenklekse“ sehen können. wenn du aber nahe heran gehst, du also einen ausschnitt des bildes betrachtest, erkennst du sie schonungslos.
bei kamera ist das ähnlich. im 100% ausschnitt betrachtet, WIRST DU KEINEN UNTERSCHIED ERKENNEN OB DIE KAMERA NUN 2 oder 8 MPIXEL BESITZT. nur ist dieser ausschnitt bei z.b. 8mpixel eben sehr viel größer. was also bitte hat die sensorgröße mit der der ausschnittsvergrößerung zu tun?! ok, man kann auf die gesamt größe betrachtet bei der höher auflösenden kamera einen „kleineren ausschnitt“ wählen der noch gut aussieht… aber das ist allein der grund, der höheren auflösung, nicht des größeren sensors.

das die kameras mit 16mpixeln größere sensoren haben ist klar. das ist aber kein aspekt, oder vorteil von „vollformat“ als solches, sondern resultiert aus der möglichkeit, das man die „pixel“ nicht stark „verkleiner“ kann(um mehr auf die selbe fläche zu bekommen), ohne starke nachteile einzufahren. also wird der „sensor größer“, und somit auch die möglichlichkeit mehr „pixel“ unterzubekommen. das ist es.
du wirst keinen unterschied feststellen ob das foto nun mit einer 20d oder einer 1dmkII gemacht wurde, welche beide die gleiche auflösung besitzen, die 1dmkII aber eine dem faktor 0.3 größeren sensor.

da du es schon mit mittelformat vergleichst…
die qualität dort auf einen gleichgroßen ausschnitt gegenüber dem kleinbild gesehen ist identisch. so lange nur der film ähnlich aufgebaut ist. d.h. genauso körnig ist etc. es ist fakt das ein iso50 film, eine höhere auflösung zulässt, als ein iso400. dennoch hätten 2 gleichgroße ausschnitte die gleiche anzahl an „körnern“. …und das ist der fakt. ein kleinbildnegativ hat bei iso 400 etwa 3-4mpixel maximale auflösungsfähigkeit. bei iso100 sind es schon 6-8 und bei iso 25 weit über 10mpixel. man kann also sagen das ein iso 25 kleinbildnegativ theoretisch die „gleiche“ auflösung hat wie ein mittelformat negativ bei iso 800 oder sagen wir 1200, trotzdem letzterer eine um mehr als 3x größere fläche besitzt. so gesehen hat das auflösevermögen nichts mit der größe zu tun, sondern tatsächlich nur durch die anzahl der „körner“ bzw der „pixel“ in der kamera. die fläche spielt da keine große rolle. solange man nicht die physikalischen grenzen ausreizt denn dann muss man „größer“ bauen.

hier das derzeit mögliche:
format: sensorgröße: anzahl möglicher pixel:
D-SLR (KB-Teilformat) 22,7 x 15,1 6 - 8mpixel
D-SLR (KB-Vollformat) 36 x 24 mm 11 - 16mpixel
D-SLR (Mittelformat) 50 x 39 mm 16 - 22mpixel
D-SLR (Militär) 81 x 81 mm 85mpixel
quelle: http://sprec000.xardas.lima-city.de/Digicam2.html

und der preisverfall wird schneller gehen als du denkst.
mein plasma FS ist in zwei jahren von 6.600 auf unter 2000
gerutscht.
aber man gönnt sich ja sonst nichts.

ich möchte dich bitten mir in einem halben jahr eine eos 5d für 1000eur zu zuschicken. wobei, weil du es bist, geb ich dir gern 1500eur. haben wir ´nen deal?!

) sorry

mario

Dann will ich auch mal. Zunächst ganz kurz zu Vollformat. Braucht der Fotolaie meiner Meinung nach nicht, jedenfalls nicht zu den aktuellen Preisen und Du willst schließlich jetzt eine Kamera, nicht in zwei Jahren. Ausschnittsvergrößerung ist zwar schön, aber mit den gängigen 6-8MP Cropchips ist jeder Laie bestens bedient, auch große Ausbelichtungen sind überhaupt kein Problem. Und warum Auschnittsvergrößerung? Wenn man mit seiner Kamera umgehen kann, sollte das eh nicht nötig sein. (Oh, das gibt Kanonenfutter…)
Jedenfalls spricht nichts dafür, auf eine bezahlbare Vollformatkamera zu warten, wenn man jetzt fotografieren will. Der Kamerabody ist dass, was bei einem System am ehesten ausgetauscht wird. Also kauf Dir ruhigen Gewissens jetzt eine Kamera, investiere in gute Objektive, die NICHT nur an Cropkameras betrieben werden können und wenn es dann soweit ist, kannst Du Dir in 2-3 oder auch 5 Jahren einen neuen Body mit Vollformatchip besorgen.

Also zu den Kameras. Die 350D ist ne feine Kamera von den Funktionen her, aber vielen schlichtweg zu klein, um damit ordentlich arbeiten zu können. Da hilft nur ab in den Laden und in die Hand nehmen.
Mir wäre die große Schwester 20D lieber. Die kriegt man im Moment für ca. 1150 EUR, von Canon gibt es nach dem Kauf 150 EUR Cashback zurückerstattet, also genau auf der 100 EUR-Grenze. Tolle Kamera und Canon ist nunmal im Moment führend bei den DSLRs, das lässt sich nicht abstreiten.
Größte Konkurrenz ist in meinen Augen im Moment die KonicaMinolta Dynax 7D. Geniales Arbeitsgerät mit toller Qualität und einem eingebauten Bildstabilisator, den man bei Canon bei den Objektiven teuer bezahlen muss. Wenn ich mich nicht damals mit der 300D schon auf Canon festgelegt hätte, wäre das wahrscheinlich heute die Cam meiner Wahl.
Aber die hat auch Nachteile. Bei höheren ISO-Werten ist das Rauschen wesentlich übler als bei der 20D. Außerdem ist sie langsamer (weniger Bilder pro Sekunde, weniger Bilder in Reihe). Und es gibt für KoMi keine Objektive, die mit der hochwertigen L-Serie von Canon vergleichbar wäre (wenn man mal richtig Geld in sein Hobby investieren will).
Von KoMi gibt es inzwischen auch die Dynax 5D um 800 EUR, die hat auch einen AntiShake eingebaut, ist aber wie die 350D sehr klein und abgespeckt im Vergleich zur D7D.

Zu Nikon kann ich nicht viel sagen, die haben in dem Preissegment aktuell nur die D70s. Gute Kamera, aber ohne echte Highlights. Schlechteres Rauschverhalten als die 20D und keine vergleichbaren Technikgimmicks wie der AntiShake der Dynax 7D.

Und dann gibt es natürlich noch Pentax und Olympus. Bei Pentax kenne ich mich gar nicht aus, Olympus hat ein super funktionierendes System und die E-1 ist eine tolle Kamera, aber irgendwie hat mich das 4/3-System nicht überzeugt. So etwas wie Vollformat wird damit nicht möglich sein, der Objektivpark ist zwar hochwertig, aber es gibt nur wenige Objektive und die sind ziemlich teuer und das Rauschen hat Olympus auch noch nicht im Griff.

Mein Tipp daher:
Um 1000 EUR: 20D oder Dynax 7D (je nach Vorlieben)
Für weniger Geld: 350D oder Dynax 5D

Hallo,
ich habe nun nicht alles gelesen hier, also schreib ich einfach mal los:
Was sicher nicht mehr das Maß aller Dinge ist ist die Auflösung.
6 MPx sind sicherlich mehr als genug. Nun kommen wir zu sinnvollen Ausstattungsmerkmalen, die sowohl den Profi als auch den Amateur befriedigen:
Eine Spot-Belichtungsmessung finde ich unabdingbar wichtig.
Das bietet die Canon nicht (jedenfalls die 300er nicht, aber auch die 10D nicht) Außerdem ist im Moment der letzte Schrei das Antishake.
Das bietet Canon in seinen (teuren)Objektiven an. Das ist ein System, was den vertikalen und horizontalen Bewegungen des Fotografen entgegenwirkt und Verwacklungsunschärfen verhindert. Bei Canon ist ein Teil der Optik schwingend aufgehängt.
Ich persönlich empfehle im Moment KonicaMinolta. Nimm sie einfach mal in die Hand, Dynax 5D oder 7D und nimm dann so einen Canon-Plastikbomber. Die Canons sind sicher gut beworben und Marktführer im Moment. Aber was die Güte betrifft bin ich da ( und außer mir noch 4 Profifotografen) anderer Meinung. 2 der Profis fotografieren mit Canon, 20D und Mark1 und beneiden mich im Moment sehr um mein Antishake. Ich habe mich nämlich für KonicaMinolta 7D entschieden, die das Antishake im Gehäuse hat und somit mit jeder Optik arbeitet. Sie hat ein stabiles magnesiumgehäuse, ist teilweise besser ausgestattet als die teuren Canons (Programmplätze für eigene Einstellungen) und ist berühmt für ihr geringes Rauschen in hohen ISO-Bereichen. 1600 ISO ist kein großes Problem, die KM 7D geht sogar bis 3200 ISO. Darüber hinaus hat Sie einen super Sucher, der die kleinen Canons bei weitem übertrifft und ein sehr hoch aufragenden Blitz, der rote Augen seltener werden lassen, als bei den Blitzen nah an der Linse. Diesen Vorblitzschnickschnack wirst Du ja wohl eh nicht benutzen wollen. Weißt, ich will hier keinen Glaubenskrieg anzetteln, aber wir haben die letzten Jahre wirklich viele D-SLRs getestet und den praktischen Einsatz gecheckt – die kleinen Canons sind wirklich nur für den Consumer-markt. Profis würden die nicht benutzen und sie würden den Profialltag gar nicht überstehen. Nun bist du wahrscheinlich kein Profi, aber wenn Du doch was deutlich besseres fürs gleiche Geld bekommst - nun, meine Entscheidung stand schnell fest.

Grüße, Stephan

Guten Abend,

wenn ich das alles so lese - wußte gar nicht dass es soviele ansichten geben kann.
irgendwo hat ja jeder recht.
ich will von nikon (semiprofiteil) mit vielen objektiven, auf digi umsteigen.was hindert mich?
die nikon kannste nur verschenken. realer gegenwert gibts nich mehr.
dann die frage SLR oder doch lieber kompakt ?
mit ner guten optik, von zeiss z.b. und 28 - 105 oder nochmehr
kannst du doch sicher 99% aller aufnahmen bestreiten. und gibts auch mit antishake. und z.t. sogar bis 420mm wer braucht denn eigentlich noch mehr >?
und du hast nur ein teil in der tasche.
ich tendiere mehr zur kleinen kompakten. exilim pro 700 z.b.
oder sony dsp 3, oder …
wenn meine vorredner rechthaben müßte so ein teil reichen.
von tabletop bis 420 mmm sagt mir - wer braucht nehr ?
oder doch richtig dslr ?
dann bleib ich noch ein bischen bei meiner nikon und schlage zu wenn die vollformatsensoren in mein budget passen.
t.

ich möchte mir irgendwann demnächst eine digitale
Spiegelreflexkamera kaufen. Ich wäre bereit 700-1000 €
auszugeben.

Welche würdet ihr mir da so empfehlen ?

Worauf sollte ich achten ? Also was wäre ein günstiges Angebot
?

Für Antworten bin ich sehr dankbar.

Schöne Woche noch.

Vanessa

Da haste Recht
Bei dem Thema Vollformat schließe ich mich Dir uneingeschränkt an.
Auch bei den Camera-Empfehlungen, so man denn unbedingt ne Canon will. Die 20D ist ne sehr gute Kamera. Aber die 300er oder 350er… :smile:
Grüße, Stephan

hm
so einfach ist das mit den Pixeln auch nicht. Folgende Überlegung:
die aktuellen Profi Diafilme erreichen Auflösungen von ~200L/mm bei einem Linienkontrast von 1000 zu 1 (schwarz-weiße Linienmuster), das entspricht ~22 MP.
Unbestritten in diesem zusammenhang ist, daß solche Auflösungen in der Praxis kaum erreicht werden, da zum einen reale Motive wesentlich geringere Kontraste aufweisen und Objektive dann auch nicht die Auflösung bringen. In der Praxis wird man nur in Ausnahmefällen eine Auflösung von 100 „Bildinformationen pro mm“ realisieren können. Das trifft aber auf DSLRs genauso zu, bei einer EOS 1Ds MK II mit ihren 16,7 MP werden bei den meisten Bildern (geringer Motivkontrast, kein supergutes Objektiv) auch viele benachbarte Pixel die gleiche Bildinformation tragen, weil die Optik nicht fein genug auflöst.
Also Vollformat oder TeraPixel, diese Dateien sind fast nicht mehr zu handlen und werden im Profibereich auch als nervig verpönt. Modeaufnahmen, wo an einem Tag schnell 2000 Bilder zusammen kommen, werden in der Regel mit 3 MPx aufgenommen, weil man die Bilder mit vernünftigen Rechnern sonst gar nicht mehr bedienen könnte. Und die Qualität reicht allemal. Unbenommen sei aber Dein Standpunkt zum Mittelformat.

Grüße Stephan

Ich kann irgendwie nicht ganz glauben, dass das Rauschen bei der D7D besser sein soll als bei der 20D. Im Vergleich war es nämlich schon schlechter als bei meiner 10D und die 20D ist ja was das Rauschen angeht noch wesentlich besser als die 10D.

Nix gegen die KoMi, dass sie mich sehr begeistert hat habe ich ja schon geschrieben. Liegt super in der Hand und hat ein geniales Bedienkonzept und das AS ist klasse. Aber wenn man erstmal einen kleinen Objektivpark hat steigt man eben nicht mehr um…

Ach ja, und die KoMi D5D ist genau so ein Plastikbomber wie die 350D :wink: Und leider auch so winzig.

Noch ein paar Punkte:

Aber was die Güte betrifft bin ich
da ( und außer mir noch 4 Profifotografen) anderer Meinung. 2
der Profis fotografieren mit Canon, 20D und Mark1 und beneiden
mich im Moment sehr um mein Antishake.

Das Profis mit ner 1D nicht das Kleingeld für ein paar IS-Optiken haben wundert mich dann schon. Nichtsdestotrotz bleibt der AS ne feine Sache, kann aber nicht soviel rausholen wie ein IS der 2. oder 3. Generation.

Darüber hinaus hat Sie einen super Sucher, der die
kleinen Canons bei weitem übertrifft

Du kannst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. oder zählst Du die 20D zu den kleinen Canons? Ich konnte keinen Unterschied zwischen dem Sucher der 10D und der D7D feststellen. In der Preisklasse bietet nur die Olympus E-1 ein wirkliches WOW-Erlebnis beim Blick durch den Sucher.

und ein sehr hoch
aufragenden Blitz, der rote Augen seltener werden lassen, als
bei den Blitzen nah an der Linse.

Den hohen Blitz haben die Canons seit der 300D, nur die 10D hat einen extrem niedrigen Internen. Aber den internen Blitz nutz man doch eh nur im Notfall.

Profis würden
die nicht benutzen und sie würden den Profialltag gar nicht
überstehen.

Wieder die Frage, was sind die „kleinen Canons“? Ich war gerade noch am Hockenheimring und im Pressezentrum lagen jede Menge 20Ds rum, ein paar 1Ds und nur eine einzige nicht-Canon, nämlich ne Nikon.

Wie Du will auch ich keinen Glaubenskrieg, deswegen sag ich nochmal, dass ich von der D7D sehr begeistert war. Für welche Kamera man sich entscheidet, hängt sehr von Einsatzgebiet ab.
Aber ein Profigerät ist die D7D auch nicht. Sei es wegen der geringen Geschwindigkeit (Serienbilder) oder weil es für KoMi nichts gibt, was sich z.B. mit den L-Objektiven von Canon verleichen ließe (Stabilität, superschneller USM-Antrieb…). Natürlich braucht man das z.B. im Studio nicht, deswegen ist diese Profi-Bezeichnung eh etwas schwammig.

Nu glaub mal nicht, daß bei den Profis das Geld auf der Straße liegt. Da ist ne EOS1 eine reifliche Entscheidung und AS im Gehäuse ist sicher ne günstigere Lösung, als neue IS-Objektive. Abgesehen davon bin ich mir nicht sicher, ob das IS wirklich besser ist, egal welche Generation. Immerhin zittert die Optik doch jedes mal aus Ihrer optimalen und korrigierten Stellung heraus. Obwohl ich das wirklich für geringste Probleme halte.
Du siehst schon, auch das Profilager wird im Moment der geltenden Meinung nicht mehr gerecht :smile: Man benutzt 20D, eben die Preisklasse um 1500€. Nicht unbedingt HighEnd für 6000€.
Ich würde nach wie vor die KoMi empfehlen, die D7D gibts ja für knapp 1000€

Grüße, Stephan

so einfach ist das mit den Pixeln auch nicht.

doch - ganz einfach.
du sprichst die bilderfabriken an. die machen 1000 fotos in der hoffnung das ein paar gute dabei sind.
das reicht dann für die BILD.
und für die meisten (alle) knipser eh.
is schon OK

wenn die jungs aber „richtig“ fotografieren und ihre hasselblad, oder mamya auspacken - dann - ja dann - sind drei Mio eine beleidigung.
das sind dann schon mal 20 oder noch mehr.
und den unterschied siehst du. ungelogen.
t.

Folgende
Überlegung:
die aktuellen Profi Diafilme erreichen Auflösungen von
~200L/mm bei einem Linienkontrast von 1000 zu 1 (schwarz-weiße
Linienmuster), das entspricht ~22 MP.
Unbestritten in diesem zusammenhang ist, daß solche
Auflösungen in der Praxis kaum erreicht werden, da zum einen
reale Motive wesentlich geringere Kontraste aufweisen und
Objektive dann auch nicht die Auflösung bringen. In der Praxis
wird man nur in Ausnahmefällen eine Auflösung von 100
„Bildinformationen pro mm“ realisieren können. Das trifft aber
auf DSLRs genauso zu, bei einer EOS 1Ds MK II mit ihren 16,7
MP werden bei den meisten Bildern (geringer Motivkontrast,
kein supergutes Objektiv) auch viele benachbarte Pixel die
gleiche Bildinformation tragen, weil die Optik nicht fein
genug auflöst.
Also Vollformat oder TeraPixel, diese Dateien sind fast nicht
mehr zu handlen und werden im Profibereich auch als nervig
verpönt. Modeaufnahmen, wo an einem Tag schnell 2000 Bilder
zusammen kommen, werden in der Regel mit 3 MPx aufgenommen,
weil man die Bilder mit vernünftigen Rechnern sonst gar nicht
mehr bedienen könnte. Und die Qualität reicht allemal.
Unbenommen sei aber Dein Standpunkt zum Mittelformat.

Grüße Stephan

Nu glaub mal nicht, daß bei den Profis das Geld auf der Straße
liegt. Da ist ne EOS1 eine reifliche Entscheidung und AS im
Gehäuse ist sicher ne günstigere Lösung, als neue
IS-Objektive.

'türlich, aber für die KoMi gibt es für die Profis nicht unbedingt die Objektivauswahl, die Canon und Nikon bieten.

Abgesehen davon bin ich mir nicht sicher, ob das
IS wirklich besser ist, egal welche Generation. Immerhin
zittert die Optik doch jedes mal aus Ihrer optimalen und
korrigierten Stellung heraus. Obwohl ich das wirklich für
geringste Probleme halte.

Hab mal nachgeschaut, beide Hersteller geben einen Gewinn von bis zu 3 Blenden an. Von daher sind sie wohl gleichauf, auch wenn ich bei meinem völlig unprofessionellen Test (D7D mit 28-1?? gegen 10D mit 28-135 IS) einen anderen Eindruck hatte.
Vorteile des IS in meiner Sicht:

  • man sieht im Sucher, dass er arbeitet, das Sucherbild steht still, dass kann der AS nicht leisten.
  • je nach Objektiv lässt sich der IS so einstellen, dass horizontale Bewegungen nicht ausgelichen werden, so sind Mitzieher möglich. Das könnte in der nächsten AS-Generation auch verwirklicht werden.

Vorteil des AS:

  • funktioniert mit (fast) jedem Objektiv

Ich würde nach wie vor die KoMi empfehlen, die D7D gibts ja
für knapp 1000€

Und ich würde je nach Einsatzgebiet entweder die D7D oder die 20D empfehlen.

20D: schnell, sehr gutes Rauschverhalten, daher für bewegte Objekte besser geeignet

D7D: eingebauter AS, daher für stillstehende Objekte besser geeignet.

Aber vor dem Kamerakauf sollte man auch die jeweils zur Verfügung stehenden Objektive beachten, die Kamera ist schließlich der kleinste Punkt, bindet einen aber an ein System.

Und v.a. die Kameras mal in die Hand nehmen und schauen, mit welcher man besser klarkommt, welche einen persönlich eher anspricht! Ich bin jedenfalls froh, die Entscheidung schon zu Zeiten der 300D gefallen ist, da gab es in der Preisklasse keine andere und somit bin ich nun durch meine Objektive auf Gedeih und Verderb an Canon gebunden. Wenn ich mich heute entscheiden müsste… schwierig schwierig. Wahrscheinlich Minolta, weil ich da meine analogen Wurzeln hatte.

Grüße,
Roland

ich hab auch ne hasselblad.
bin ich jetzt nen profi?

…lasst uns hier mal aufhören über was zu reden, was der eigentlichen fragstellung alles andere als dienlich ist.

zum vergleichen der aktuellen kamera modelle kann ich
http://www.dpreview.com/reviews/specs.asp
sehr empfehlen.
schau dir dort einfach alle kameras an die hier genannt wurden und bilde dir einen kleinen kreis deiner persönlichen favoriten.
dann geh in einen gut sortierten laden, und schau dir diese modelle an.
glaub mir. in eine verliebst du dich sofort.
hör auf deinen bauch, und kaufe sie. … entweder neu, oder falls sie teurer als deine aktuell gültige preisvorstellung ist, bei ebay.

mario

Hallo Vanessa,

die Antworten wären sicherlich hilfreicher wenn man wüßte
warum Du eine DSLR haben willst.
Was vermisst Du an der bisherigen Kamera?
Was versprichst Du dir von der Spiegelreflex?
Und vor allem:
Was willst Du hauptsächlich fotografieren?
1000 Euro - ist das jetzt mit oder ohne Objektiv?

So artet das hier leider doch in eine Media-Markt Beratung aus.
Vollformat - Hasselblad - Pressecenter etc, das hat hier alles (noch) nichts zu suchen.
Ich hoffe es fühlt sich keiner auf den Schlips getreten.

Gruß
Thomas

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ganze deiner meinung…
siehe…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…