Hallo,
ich möchte einen digitalen Camcorder verwenden, um Lehrvideos herzustellen. An die Auflösung der Videos wird dabei kein besonders hoher Anspruch gestellt, es reicht einfache Youtube-Qualität.
Die Kamera (Panasonic NV-DS38), die ich bisher dafür verwendet habe, hat einen entscheidenden Nachteil: Ihre Videos sind sehr groß, schon wenige Minuten kommen an 1Gb heran. Ist das bei allen digitalen Camcordern so, oder kann ich mich nach einer Alternative umsehen?
Der Grund ist einfach: Für den Schnitt ist es besser Videokompressoren zu verdenden die jedes Bild einzeln komprimieren. So kann man jederzeit an jeder Stelle schneiden.
Mit den hochkomplexen Videocodecs (h/x)264 die aus Basisframes und einem haufen Mathematik bestehen ist es nicht ganz so einfach Framegenau zu schneiden.
Lösung:
a) Diese Kamera benutzen, und das Material dann scneiden
b) einen x-beliegbigen Youtubekameraschröddel kaufen und nix schneiden, dann aber auch damit leben! Können ja auch viele Digicams mehr oder weniger gut…
Hallo Melchor,
die aktuellen Camcorder haben fast alle schon FullHD-Auflösung. Du kannst aber einfach für deine Aufnahmen eine niedrigere Auflösung einstellen. Bei einem guten Modell mit dem effizienten H.264-Codec bekommst du so selbst bei 720p auf 1GB 30min, bei VGA-Auflösung sogar eine Stunde. Da du wahrscheinlic mit 4GB-Speicherkarten arbeiten wirst, hättest du dann bis zu vier Stunden Aufnahmekapazität.
Einfache YouTube-Qualität ist VGA, YouTube kann aber schon seit einem Jahr auch 720p und 1080p Videos annehmen und wiedergeben.
Bei deinen Lehrvideos dürfte eine gute Tonqualität wichtig sein, dafür wäre ein Camcorder mit Mikrofonanschluss geeignet, um nicht das eingebaute Mikrofon nutzen zu müssen.
Günstige Camcorder mit H.264 und Mikrofonanschluss wären:
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Wenn auch die Tonqualität unwichtig ist, reicht auch eine Digitalkamera. Mangels fehlendem H.264-Codec dann aber mit etwas höheren Datenraten.
Gruß
Chris
Das Problem ist, dass mein guter alter Mac-Mini Probleme bekommt, wenn er mit einer Stunde DV-Videomaterial konforntiert wird.
Wäre es möglich, das Filmmaterial viertelstundenweise einzuspielen, dann auf VGA-h.264-Qualität herunterzukomprimieren und die einzelnen Teile zusammenzufügen und zu schneiden? Oder würde es bei der Komprimierung zum endgültigen Film noch einmal zu Qualitätsverlusten kommen?
Jeder öselige 1GHz PC mit 512MB RAM kann DV Material bearbeiten, Festplattenplatz vorausgesetzt.
Es gibt in der Regel Software die einen Bereich oder auch sofort bei Importieren die Szenen anhand des Zeitstempels schneidet.
…Festplattenplatz vorausgesetzt…und einem Dreivierteltag Zeit, um das Filmprojekt in ein komprimiertes Format umzuwandeln. Vielleicht mache ich irgendetwas falsch, aber iMovie braucht bei mir für 2 Minuten DV-Film locker 25 Minuten, um es in ein .mov umzuwandeln…
Tja, dafür ist er fix beim schneiden
Was meinst du denn wohl wie lange die Kiste bräuchte um beim Schnitt von hochkomplexen Material die Zwischenbilder zu berechnen!
Muss man halt abwägen…