Digitales Fernsehen - Probleme mit Decoder

N’Abend,

wir wohnen in Bremen und hier gibt es seit Ende letzten Monat digitales Fernsehen.
Nachdem wir jetzt eine gute Woche nur noch ARD, ZDF und NDR hatten(himmel, was für interessante Sachen kann man machen, wenn man nicht fernsehen sieht. gg - z.B im w.w.w. rumsuchen und schreiben) , haben wir jetzt endlich einen der billigen Decoder abbekommen. (Bitte keine Hinweise auf ein teurer wäre besser - is so, aber er ist auch teurer!)

Jetzt ist es so, das die billigen Geräte im Stiftung Warentest Test das Problem hatten, das sie bei schlechtem Signal mit einer bestimmten Bildstörung reagieren.

Wir haben uns gedacht, daß macht doch nichts, denn wir wohnen ja nur ca. 300/400m weg vom Sendeturm, da müssen wir doch einen guten Empfang haben.

Heute abend hat das Bild jetzt aber doch lauter Würfel im Bild gehabt (heute ist der erste Tag, mit dem Ding.).

Meine Frage:
Wie ist das mit gutem oder schlechtem Empfang/Signal, wenn man so nah am Sendemast ist?

Danke für die Mühe
Kerstin

Meine Frage:
Wie ist das mit gutem oder schlechtem Empfang/Signal, wenn man
so nah am Sendemast ist?

Hallo Kerstin,
da kann es schon sein, dass die Sendeantenne so einfach mal über Deine Empfangsantenne drüber weg sendet. Soweit ich weiß erreicht die Hauptabstrahlrichtung zB beim Berliner Fernsehturm erst nach acht Kilometern den Boden, so dass man in nächster Umgebung tatsächlich schlechteren Empfang hat.

Was noch dazu kommen kann: Bei DVB-T senden oft mehrer Sender auf der gleichen Frequenz und wenn die Laufzeitunterschiede zu groß werden, dann kann das schon mal den Empfänger durcheinander bringen.

Von welchem Sendemast schreibst Du eigentlich, vielleicht kann ich dazu näheres in Erfahrung bringen.

Viele Grüße
Stefan

Hey Stefan,
danke schon mal. Wobei, was macht man dann - ein teures kaufen???

Von welchem Sendemast schreibst Du eigentlich, vielleicht kann
ich dazu näheres in Erfahrung bringen.

Ich schreib über den sogenannten Waller Spargel, also den Sendeturm in Bremen Walle und wir wohnen in Osterfeuerberg, ca. 300/400 m nördlich des Turms.

Gruß und schönes Wochenende
Kerstin

Genaues kann eigentlich nur mit Messungen vor Ort ermittelt werden. DVBT sendet grundsätzlich im Gleichwellenbetrieb - Laufzeitunterschiede spielen da keine Rolle, weil der Empfänger, einmal synchronisiert, sich dann „festhält“. Schwankt das Eingangsignal, oder ist es generell zu gering oder aber auch zu hoch (!) kann es zu Klötzchen Bildeinfrieren kommen. Übrigens auch bei Digitalfernsehen über SAT ( dem ich generell den Vorzug geben würde ).

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Hallo Kerstin

Ich schreib über den sogenannten Waller Spargel, also den
Sendeturm in Bremen Walle und wir wohnen in Osterfeuerberg,
ca. 300/400 m nördlich des Turms.

Leider habe ich kein Vertikaldiagram der Antenne gefunden, aber immerhin weiß ich, dass der Antennenschwerpunkt in gut 200m Höhe liegt. Bei 300/400 Meter Entfernung ergibt sich da doch ein ziemlicher Winkel nach unten. Normalerweise ist in solchen Fällen die Hauptabstrahlrichtung abgesenkt, aber sicher nicht so stark, dass Dein Empfänger angezielt wird. Die anderen Sender in dem Gleichwellennetz sind auch nicht so weit entfernt, dass es mit unterschiedlichen Signallaufzeiten Schwierigkeiten geben könnte. Diese Ursache scheidet also aus.

Wobei, was macht man dann - ein teures
kaufen???

Das würde ich erst nochmal rausschieben. Ob es was helfen würde weiß ich auch nicht. Ich würde erst mal probieren, die Antennenaufstellung zu verändern, sofern Du eine Zimmerantenne benutzt. Wenn Du die Dachantenne weiterbenutzt, dann kannst Du wahrscheinlich sowieso nicht viel verbessern.

Viele Grüße
Stefan

Danke an alle - Bild schon besser!!! owt
owt