Digitales Fotogehaeuse

Ich besitze eine Leica R7 mit Vario-Elmar- 1:3,3-4,5/28.70 und Vario-Elmar-R 1:4/80-200. Seit Einführung der digitalen Fotografie warte ich nun darauf, dass Leica ein digitales Gehaeuse entwickelt an dem ich meine vorhandenen Objektive
weiter verwenden kann. Was bei anderen Firmen möglich sein soll, hat die arogante Firma nicht nötig.
Wer weiss nun ob es ein Gehaeuse eines anderen Fabrikates gibt an dem ich die vorhandene Optik,eventuell mit Adapterring, weiterverwenden kann?
Vielen Dank! Peter Groetz

Ich besitze eine Leica R7 mit Vario-Elmar- 1:3,3-4,5/28.70 und
Vario-Elmar-R 1:4/80-200. Seit Einführung der digitalen
Fotografie warte ich nun darauf, dass Leica ein digitales
Gehaeuse entwickelt an dem ich meine vorhandenen Objektive
weiter verwenden kann.

Hat Leica doch schon:
http://www.leica-camera.de/photography/r_system/digi…

Zwar kein Gehäuse, aber Digiback.

Ansonsten gibt es imho auch Adapter um Leica R-Objektive an anderen Bajonetten verwenden zu können.

Hi,
http://www.novoflex.com/html_d/produkte.htm

Ob die Objektive aber die Qualität erreichen die ein guter chip
leistet, bezweifel ich allerdings.

Ol

Hi offline,
könntest Du Deine Zweifel bitte mal etwas näher beschreiben?

Danke schon mal,
Gruß Jürgen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi ja selbstverständlich;
da heute moderne Digitalchips einfach eine höhere Auflösung als
sämtliche Farbfilme die es jemals gab haben, ist das heutige
schwächste Glied der Kette eindeutig das Objektiv.
Deshalb sind bis auf einen kleinen Prozentsatz die Objektive die für
Film gerechnet waren, heute längst überholt.
Gerade bei Zommobjektiven, auch bei denen der besten Herstellern, muß
man qualitative Kompromisse eingehen.
Nicht ohne Grund, bauen die renomiertesten Hersteller, heute
Fixbrennweiten, die zur Verwendung mit Digitalchips abgestimmt sind.
Diese Objektive sind gar nicht einmal so teuer, aber in der Leistung
holen Sie das maximum aus den Chips heraus.
So nutzen heute Fotografen die auf Qualität setzen im Klb Bereich
durchaus auch Canon und Nikon etc. ein, aber oftmals mit
Hochleistungsfixbrennweiten von Leiz oder Zeiss.
Zweitens muß man bedenken, daß auch die jetzt besten Objektive in
spätestens 20 -30 Jahren einfach deutlich an Qualität verloren haben
werden.
Abgesehen daß es dann auch wieder bessere Fertigungsmethoden und
Materialien geben wird, sind einfach nach einigen Jahrzehnten diverse
unvermeidlichen Materialveränderungen Aufgetreten.
zb.: Glasverformung (Glas ist eine Flüssigkeit), Pilze am Glas bzw.
Vergütung, mechanische ungenauigkeiten an der Fassung etc.
Im Fachberreich haben Hersteller wie Schneider ganz spezielle
Objektive für die bis 48 mm Chips herausgebracht, da kann kaum ein
Analogobjektiv mithalten.
Also wenn wer irgendwelche alten Objektive für Schnappschüsse,
Urlaubsbilder etc. verwenden will ist ja nichts dagegen einzuwenden.
Ob da ein Leica R - Fotografierer aber dazugehört, hab ich einmal
nicht angenommen. Er soll ja einfach bedenken, wenn er in ein teures
Gehäuse investiert, daß seine Objektive vielleicht dann doch Mängel
aufweisen, die Ihm auf Film niemals aufgefallen sind.
Es ist einfach sinnvoller, völlig frei von alter Ausrüstung, sich für
eine neue Ausrüstung zu entscheiden, als jetzige Teile in die
Entscheidung miteinzubeziehen, die man dann ohnehin nicht mehr
verwenden wird.

OL

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

da heute moderne Digitalchips einfach eine höhere Auflösung
als
sämtliche Farbfilme die es jemals gab haben,

Hi,

könntest Du mir vielleicht das auch noch erklären?

Vielen Dank!

Roland

HI,
nun Ja,
was gibts da zu erklären, außer daß bei chips die physikalische
Auflösungsgrenze bald erreicht ist, da die Lichtwellen schon größer
sind.
Was zum Beispiel ein Hinweis ist, den jeder selbst bemerken kann, ist
daß die Ungenauigkeit vom Autofokus bei Analog nur selten bis gar
nicht aufgefallen ist, bei digital aber garantiert bis auf wenige
Zufallstreffer, entweder zuweit hinten oder zuweit vorne, deutlich
sichtbar, fokusiert wird, da der Autofokus nicht kontinuierlich,
sondern in Stufen arbeitet.
Der Film hat das alles in einem einheitlich leichten Unscharf gar
nicht sehen lassen.
Auch braucht das Silberkorn mindestens 3 Photonen um eine Schwärzung
hervorzurufen, die naturgemäs dann nicht genau an der selben Stelle
sind.
Deshalb ist eine höhere Auflösung eigentlich nur von extremen SW-
Feinkornfilmen (zb.: Spur-Film, etc.) hinzubekommen.
Da dabei die Silberkörner so klein sind muß man entsprechend länger
warten (länger belichten) um die kleinen Körner mehrfach zu treffen.
deshalb haben Finstkornfilme eine relativ geringe Empfindlichkeit.

OL

Hi und danke für die Antwort!

was gibts da zu erklären, außer daß bei chips die
physikalische
Auflösungsgrenze bald erreicht ist, da die Lichtwellen schon
größer
sind.

Verstehe ich nicht, aber egal:wink:

Was zum Beispiel ein Hinweis ist, den jeder selbst bemerken
kann, ist
daß die Ungenauigkeit vom Autofokus bei Analog nur selten bis
gar
nicht aufgefallen ist, bei digital aber garantiert bis auf
wenige
Zufallstreffer, entweder zuweit hinten oder zuweit vorne,
deutlich
sichtbar, fokusiert wird, da der Autofokus nicht
kontinuierlich,
sondern in Stufen arbeitet.

Kann ich nichts zu sagen. Hab nur ne Cam mit manuellem Fokus. Ne OM-2.
Und eine Sony T-7 (Müll).

Der Film hat das alles in einem einheitlich leichten Unscharf
gar
nicht sehen lassen.
Auch braucht das Silberkorn mindestens 3 Photonen um eine
Schwärzung
hervorzurufen, die naturgemäs dann nicht genau an der selben
Stelle
sind.
Deshalb ist eine höhere Auflösung eigentlich nur von extremen
SW-
Feinkornfilmen (zb.: Spur-Film, etc.) hinzubekommen.
Da dabei die Silberkörner so klein sind muß man entsprechend
länger
warten (länger belichten) um die kleinen Körner mehrfach zu
treffen.
deshalb haben Finstkornfilme eine relativ geringe
Empfindlichkeit.

das sind Aussagen von einem Profi. Danke Dir.
Aber ich dachte, man kann Negative so „ausdrucken“, dass man 20.000 oder mehr MP bekommt. Das würde dann keine Digitale schaffen.

Sorry wenn ich so leienhaft schreibe…hab das mal so gelesen.
Ich entwickel meine Fotos selber, aber bin leider noch nie so ins Detail gegangen.

Gruß,
Roland

Hallo Roland ,Raketenwurm, Teppichwurm

stell Dir eine Sinuskurve vor, in diesem Fall die Lichtwelle auf der,
mit der die Quanten (Photonen) transportiert werden.
diese Lichtwelle trifft nun auf eine feine Struktur.
ist diese Strucktur aber so fein gegenüber der Welle, bringt eine
weitere Verfeinerung der struckturierten Fläche (Chip oder Film)
keinen Vorteil mehr.
Deshalb bringt nur mehr eine Vergrößerung der Fläche einen Vorteil.
Sprich Filme mit 8 x 10 inch (20 x 25 cm) sind insgesamt
höherauflösend wie ein Chip mit 38x48mm und 39MP.
aber ein Film mit 4x5 inch ist nur mehr gleichwertig oder schon
schlechter als der selbe Chip, aber immerhin 4 x so groß.
Bei Klb und dslr ist dehalb da 1,5 bis kein Faktor Größenunterschied
herrscht ein Chip mit 10-17 Mp klar im Vorteil, vorausgesetzt die
Optik entspricht.
Natürlich kann man theoretisch ein KLb Colornegativ oder Dia mit
10.000 dpi einscannen nur zwischen 3000 und 4000 dpi wird sich nichts
nenenswertes mehr tun, da bereits längst das Filmkorn die Auflösung
begrenzt hat.
Übrig bleibt nur ein Riesenfile mit keinen wirklich wichtigen
Informationen.

Ol

Moin,

http://www.novoflex.com/html_d/produkte.htm

Ob die Objektive aber die Qualität erreichen die ein guter
chip
leistet, bezweifel ich allerdings.

Ol

Digitale und chemische Fotografie - Ein Vergleich

Die Tabelle gibt lediglich die ungefähre Auflösung wieder, 
die die verschiedenen System zu übertragen in der Lage sind. 
Wie bei den vielen Vergleichstests zu sehen benötigt der Film aber mindestens die doppelte, 
in den meisten Fällen noch deutlich mehr Auflösung, um an die Klarheit der Aufnahmen digitaler Profisysteme heranzureichen. 
Im Falle des obigen Tests bedeutet dies beispielsweise, das schon eine der aktuellen 
digitalen Spiegelreflexkameras mit 16 Millionen Bildpunkten eine Gesamtbildqualität liefert, 
die dem großen analogen Mittelformat 6x9 entspricht. 
Dies gilt allerdings nicht mehr beim Einsatz von sehr teuren Filmabtast- und Verarbeitungssystem 
wie Trommelscannern im Zusammenspiel mit feinstkörnigen ISO-50 Filmen, 
wie sie früher öfter in der professionellen Landschaftsfotografie Verwendung fanden. 
In diesem Fall reicht eine Kleinbild-DSLR nicht mehr aus um mit dem 6x9-Mittelformat mitzuhalten, 
sondern es ist vielmehr ein digitales Mittelfomatrückteil erforderlich.

http://sprec000.xardas.lima-city.de/Digicam2.html

So einfach, wie Du es darstellst, ist es also doch nicht. :open_mouth:

mfg
W.

Hi,

könntest Du Deine Zweifel bitte mal etwas näher beschreiben?

Danke schon mal,
Gruß Jürgen

Hi ja selbstverständlich;
da heute moderne Digitalchips einfach eine höhere Auflösung
als
sämtliche Farbfilme die es jemals gab haben, ist das heutige
schwächste Glied der Kette eindeutig das Objektiv.

Nun ja, dass kommt mal auf den Preis des Objektives an.

Deshalb sind bis auf einen kleinen Prozentsatz die Objektive
die für
Film gerechnet waren, heute längst überholt.

Eigentlich ist es egal, welches Aufnahmemedium hinter dem Objektiv liegt. Deshalb werden Objektive auch nicht für Film bzw. Sensor unterschiedlich gerechnet. Die Auflösungen von Objektiven liegen zwischen 1500 und 2600 lpi und ich denke da sind die physikalischen Grenzen (zumindest bezahlbare) erreicht.

Gerade bei Zommobjektiven, auch bei denen der besten
Herstellern, muß
man qualitative Kompromisse eingehen.

Das liegt in der Natur der Sache und auch am Preis.

Nicht ohne Grund, bauen die renomiertesten Hersteller, heute
Fixbrennweiten, die zur Verwendung mit Digitalchips abgestimmt
sind.

Festbrennweiten wurden auch früher schon gebaut - was red ich, sie waren noch vor den Zoomobjektiven da :smile:))

Diese Objektive sind gar nicht einmal so teuer, aber in der
Leistung
holen Sie das maximum aus den Chips heraus.

Logisch, bei eierlegenden Wollmilchsäuen muss man immer Kompromisse bei der Qualität hinnehmen und entsprechend bezahlen.

So nutzen heute Fotografen die auf Qualität setzen im Klb
Bereich
durchaus auch Canon und Nikon etc. ein, aber oftmals mit
Hochleistungsfixbrennweiten von Leiz oder Zeiss.
Zweitens muß man bedenken, daß auch die jetzt besten Objektive
in
spätestens 20 -30 Jahren einfach deutlich an Qualität verloren
haben
werden.

Na ja, ich denke mal, dass die meisten Objektive die schon 20 - 30 Jahre alt sind, gar nicht mehr an die neuen Kameras passen, da sich mittlerweile die Anschlüsse geändert haben (ok, ich weiß, man kann die auch irgendwie an die Kam frickeln).

Abgesehen daß es dann auch wieder bessere Fertigungsmethoden
und
Materialien geben wird, sind einfach nach einigen Jahrzehnten
diverse
unvermeidlichen Materialveränderungen Aufgetreten.
zb.: Glasverformung (Glas ist eine Flüssigkeit), Pilze am Glas
bzw.
Vergütung, mechanische ungenauigkeiten an der Fassung etc.
Im Fachberreich haben Hersteller wie Schneider ganz spezielle
Objektive für die bis 48 mm Chips herausgebracht, da kann kaum
ein
Analogobjektiv mithalten.

Es gibt keine Analogobjektive. Es gibt Objektive. Wenn ich hinter dieses Objektiv einen 48mm großen Film lege funktioniert die Geschichte auch.

Also wenn wer irgendwelche alten Objektive für Schnappschüsse,
Urlaubsbilder etc. verwenden will ist ja nichts dagegen
einzuwenden.
Ob da ein Leica R - Fotografierer aber dazugehört, hab ich
einmal
nicht angenommen. Er soll ja einfach bedenken, wenn er in ein
teures
Gehäuse investiert, daß seine Objektive vielleicht dann doch
Mängel
aufweisen, die Ihm auf Film niemals aufgefallen sind.
Es ist einfach sinnvoller, völlig frei von alter Ausrüstung,
sich für
eine neue Ausrüstung zu entscheiden, als jetzige Teile in die
Entscheidung miteinzubeziehen, die man dann ohnehin nicht mehr
verwenden wird.

OL

Ich vermute mal, Du verwechselst da die Fotografie mit der Elektronenmikroskopie.

Gruß Jürgen

Hallo Wolfgang,
der Artikel bestättigt genau was ich sage, wobei ein noch so gutere
Scanner auch nicht mehr als das Filmkorn zeigen kann.
Du mußt bedenken daß der Fragesteller von KLB gesprochen hat
im von Dir kopierten Artikel aber 6 x 9 mit Dslr verglichen wird.
da verhält es sich ganz ähnlich wie unten von mir beschrieben mit 38 x
48 mm Chip zu 4/5 bzw. 8/10 inch

OL

Hallo Jürgen,
du liegst leider mit vielen deiner Ansichten falsch.
auch gibts Leica R seit 1976
Nikon Bajonett seit ?

usw. usw.
ich beantworte dir aber wenn du willst, auf die restlichen Irrtümer
irgendwann am WE.

OL

Ich besitze eine Leica R7 mit Vario-Elmar- 1:3,3-4,5/28.70 und
Vario-Elmar-R 1:4/80-200. Seit Einführung der digitalen
Fotografie warte ich nun darauf, dass Leica ein digitales
Gehaeuse entwickelt an dem ich meine vorhandenen Objektive
weiter verwenden kann.

Ich verstehe deine Meinung über Leica nicht. Allein durch Warten kommt das Gehäuse jedenfalls nicht zu dir. Es gibt mindestens 3 Lösungen, davon zwei von Leica: