Digitales SAT-TV mit Notebook als Recorder?

Ich suche das am besten geeignete Equipment, mit dem ich folgendes kann:

  1. Wunsch
    (1) TV-Sendungen, die ich mit meinem digitalen Sat-Receiver empfange, auf der Festplatte meines Notebooks oder einer der an das Notebook angeschlossenen externen Festplatten abspeichern (Notebook als Recorder).

Am liebsten würde ich zum Abspeichern „normale“ Festplatten verwenden (z.B. vorhandene „normale“ externe Festplatte von Seagate).

Erforderlichenfalls (d.h. wenn es dafür einen guten Grund gibt) würde ich auch eine „Multimedia-Festplatte“ (welche?) anschaffen.

(2) Die auf Festplatte abgespeicherten TV-Sendungen wahlweise auf allen Monitoren abspielen können: vorzugsweise am TV-Gerät, fallweise auch auf einem der Monitore des Notebooks (internem und / oder externem).

(3) Fallweise gespeicherte TV-Sendungen auch auf DVD oder CD brennen. (Wenn Punkt 1 erfüllt ist dürfte das mit Nero kein Problem sein).
Meist will ich aber die TV-Sendungen auf einer Festplatte lassen, um mir die Manipulation mit DVDs zu ersparen.

  1. Speicher- und oder anderes Gerät
    Ich weiß nicht, was ich dazu anschaffen soll:

(1) Eine „Multimedia-Festplatte“ (welche?), auf welcher der vorhandene digitale SAT-Receiver die Sendungen so aufnimmt wie auf einen DVD-Receiver mit Festplatte. Der einzige Unterschied zum „normalen“ DVD-Receiver wäre, dass die Multimedia-Festplatte vom Notebook als externes Laufwerk erkannt wird. Daher können die Files mit dem Notebook bearbeitet und von dort am Fernseher abgespielt werden.

Und / oder

(2) Allenfalls andere Gadgets (welche?), welche es ermöglichen, dass die TV-Filme unmittelbar auf eine „normale“ Festplatte des Notebooks (externe Festplatte wie sie in Büros verwendet wird, z.B. Seagate) gespeichert werden können, ohne als Zwischenschritt eine „Multimedia-Festplatte“ zu benötigen.

  1. Verbindung zwischen Notebook und TV-Wagen
    Zur Verbindung zwischen Notebook (und dessen externer Festplatte) zum TV-Wagen habe ich folgende Fragen:

Die Luftlinie zwischen dem Notebook und dem TV-Wagen (mit TV-Gerät, SAT-Receiver etc.) beträgt 5 m, Sichtkontakt gegeben. Ein Verbindungskabel zwischen TV-Wagen und Notebook muss zumindest 8 m, besser 10 m lang sein (Verlegung entlang der Wand unter einem Teppich).

(1) Länge der erforderlichen (mitgeliefert oder separat zu kaufenden) Kabel, z.B:
o USB 2.0-Kabel [max. 5 m problemlose Übertragung]
o S-Video-Kabel
o Cinchkabel Stereo-Audio und Composite-Video

Die beiden letztgenannten Kabel sollten 10 m lang sein, falls das ohne Qualitätsverlust möglich ist, um das Notebook mit dem TV-Wagen zu verbinden.

(2) Gegebenenfalls, welche(s) Kabel ich anschaffen muss (Bezeichnung, allenfalls Hersteller und Artikelnummer)

(3) In welchem Ausmaß bei einem 10-m Kabel die Übertragungsqualität gegenüber einem 2-m Kabel (erkennbar) leidet oder ob ein längeres Kabel qualitativ hochwertiger ist als ein kurzes, um die gleiche Übertragungsqualität zu erreichen wie ein kurzes Kabel.

(4) Welche verlässliche Möglichkeit es gibt, erforderlichenfalls das Signal zwischen dem Notebook und dem TV-Wagen drahtlos zu übertragen (Sichtkontakt ist gegeben).

Das Notebook steht auf dem Schreibtisch; ist dort mit USB-Kabel an seine Peripherie-Geräte angeschlossen (Festplatten, Tastatur, Monitor etc.). Ich will daher das Notebook möglichst dort stehen lassen.

  1. Verlässlichkeit
    Ich will nur Geräte, die problemlos funktionieren und deren Funktionen im User Guide präzis beschrieben sind; somit keine Experimente. Für diesen Komfort bin ich auch bereit, einen angemessenen Preis zu zahlen.

  2. Vorhandenes Equipment
    1.1. Notebook
    1.1.1. Hardware
    Fujitsu-Siemens, AMILO Xa 1526, 2 GB RAM, 240 GB HDD, Vista Home Premium; gekauft 29.3.07 um € 1.300 something

4 Anschlüsse gesamt, davon 3 Anschlüsse vorne:
(1) Grün: Kopfhörer / SPDIF-Anschluss (Lautsprecheranschluss / Line out)
(2) Orange: Mikrofonabschluss
(3) Blau: Line In
1 Anschluss hinten:
(4) S-Video Out-Buchse ist eine „4-polige Hosiden-Buchse“, auch „4-polige Mini-DIN-Buchse“ genannt.
Ist nur Ausgang, kein Eingang.
Kann daher z.B. DVD aus DVD-Laufwerk des Notebooks auf TV-Gerät ansehen, Präsentation auf Beamer abspielen etc.
Kann jedoch nicht vom digitalen SAT-Receiver empfangene TV-Sendungen zum Notebook übertragen und dort auf einer PC-Festplatte speichern (PC als Videorecorder). Das geht nur mit einem der anzuschaffenden Geräte.

1.1.2. Software
Vista Home Premium; Kaspersky Internet Security 7; Office 2003 und einige weitere verlässliche Programme.

1.2. TV-Gerät
Philips Jumbo 32PW9527; gekauft 8.1.03 um € 2.199

1.3. SAT-Receiver
Digitaler Receiver von S-ZWO, Modell S 2500 F gekauft 23.9.04 um € 295

Audio/Video-Anschlüsse:
o Video-Ausgang
o Audio-Ausgang Links (weiß)
o Audio-Ausgang Rechts (rot)
o S/SDIF optischer Digital-Ausgang

Weitere Anschlüsse:
LBN-Eingang, LBN-Ausgang, TV-Scart, VCR-Scart,
RS232-Schnittstelle zum aktualisieren der Software

Hallo,

(1) TV-Sendungen, die ich mit meinem digitalen Sat-Receiver
empfange, auf der Festplatte meines Notebooks oder einer der
an das Notebook angeschlossenen externen Festplatten
abspeichern (Notebook als Recorder).

du schreibst immer von einem bereits vorhandenen, digitalen Sat-Receiver. Bietet dieser denn irgendeine Möglichkeit an die digitalen Daten zu kommen - ich vermute: nein?

Sinnvoller erscheint es mir da, eine DVB-S-Karte in einem Rechner zu benutzen, da man so die bereits digital gesendeten Daten einfach auf die Platte schreiben kann. Grundsätzlich würde ich einen VDR empfehlen - mit einem Notebook ist das aber u.U. schwieriger. Du könntest aber mit einem günstigen (vielleicht sogar ohnehin irgendwo übrigen) Gebraucht-Computer etwa einen c’t-VDR aufbauen: http://www.heise.de/ct/projekte/machmit/ctvdr

Erforderlichenfalls (d.h. wenn es dafür einen guten Grund
gibt) würde ich auch eine „Multimedia-Festplatte“ (welche?)
anschaffen.

Was ist denn das? Etwa ein Festplattenrecorder?

(1) Eine „Multimedia-Festplatte“ (welche?), auf
welcher der vorhandene digitale SAT-Receiver die Sendungen so
aufnimmt wie auf einen DVD-Receiver mit Festplatte.

Der entscheidende Nachteil der meist „vorhandenen, digitalen SAT-Receiver“ ist, dass sie die digitalen Daten nicht herausrücken. Man müsste daher unter Qualitätsverlust das analoge Ausgangssignal wieder digitalisieren, während weitere Zusatzfunktionen, die der digitale Empfang mit sich bringt, auch gleich mit vernichtet werden (zusätzliche Tonspuren, EPG-Informationen, Untertitel, …).

Die Luftlinie zwischen dem Notebook und dem TV-Wagen (mit
TV-Gerät, SAT-Receiver etc.) beträgt 5 m, Sichtkontakt
gegeben. Ein Verbindungskabel zwischen TV-Wagen und Notebook
muss zumindest 8 m, besser 10 m lang sein (Verlegung entlang
der Wand unter einem Teppich).

Ein VDR kann ins normale Heimnetzwerk eingebunden werden - auch über WLAN.

o S-Video-Kabel
o Cinchkabel Stereo-Audio und Composite-Video

Je nach verwendeten Geräten und Kabelqualität können hier zehn Meter schon das Bild unbrauchbar machen.

Das Notebook steht auf dem Schreibtisch; ist dort mit
USB-Kabel an seine Peripherie-Geräte angeschlossen
(Festplatten, Tastatur, Monitor etc.). Ich will daher das
Notebook möglichst dort stehen lassen.

Ich finde es höchst unpraktisch, das Notebook zum Aufzeichnen von TV-Sendungen zu benutzen, denn damit hat man regelmäßig etwas anderes vor, als es zu Hause auf dem Schreibtisch stehen zu lassen.

Ich will nur Geräte, die problemlos funktionieren und deren
Funktionen im User Guide präzis beschrieben sind; somit keine
Experimente. Für diesen Komfort bin ich auch bereit, einen
angemessenen Preis zu zahlen.

Es gibt natürlich auch fertige DVB-Festplatten-Recorder, die aber oft seltsamste Funktionalitätseinschränkungen haben. Die Flexibilität eines VDR ist damit selten gegeben.


PHvL

Hallo!

was du da vorhast ist unverhältnismäßiger Aufwand. Die Bildqualität beim Wiedergabe auf dem Fernseher wird eher bescheiden sein. Es werden mindestens zwei, wenn nicht mehr (Ton!) Strippen rumliegen. Das Notebook wird für die (programmierte) Aufnahmen die ganze Zeit laufen müssen. Du musst dich mit (abstürzender) Software rumärgern. Und und und . . .

Schau mal ins Handbuch des SAT-Recivers, ob man da nicht eine Festplatte einbauen kann. Alternativ: Kauf dir einen SAT-Reciever mit eingebauter Festplatte und USB- oder LAN-Anschluss.
Qualität ist erstklassig (nämlich genau das, was die Sender ausstrahlen), Programmierung mit wenigen Tastendrücken im EPG erledigt, Wiedergabe der aufgenommenen Sendungen ebenso, es liegen keine Strippen rum.
Und wenn du mal was konservieren willst, dann wird das Notebook mit USB- oder LAN-Kabel angeschlossen und die Sendungen heruntergeladen und je nach Wunsch weiterverarbeitet.

Ist wirklich die einfachste Lösung.

Und spezielle AV-Platten braucht man schon lange nicht mehr, das ist eine Zwischenlösung aus der Computer-Steinzeit, die man heute nur noch für spezielle Hochleistungsanwendungen braucht.
Festplatten machen ab und zu eine sogenannte thermische Rekalibrierung, um die Ausdehung der Platten und Kopfmechanik bei der Erwärmung im Betrieb auszugleichen. Während dieser Zeit können natürlich keine Daten geschrieben werden -> potentieller Datenverlust. Das war früher mal ein Problem, aber moderne Platten machen das in Sekundenbruchteilen, haben einen viel größeren Cache, um Daten ziwschen zupuffern und die Schreibgeschwindigkeit liegt auch um Klassen höher.
Normale Reciever haben auch eine ganz normale Platte, AV-Platten werden heutzutage nur noch in Studios eingesetzt werden (und kosten auch entsprechend).

Hallo Mabuse, vielen Dank für deine Tipps.

Ich fürchte inzwischen auch, dass ich mit den Tunern, die an das Notebook angeschlossen werden, keine gute Lösung erreichen kann, und zwar weil bei der Übertragung vom Notebook zum Fernseher zu viel Bildqualität verloren geht.

Angesehen habe ich mir: TechniSat SkyStar USB plus USB-Box für digitalen Satelliten-Empfang, Pinnacle Systems PCTV SAT PRO DVB-S TV Karte USB 450E Retail, 00062793 Hama USB 2.0 Video Editor etc.

TechniSat erscheint mir am besten, besonders nach lesen der Rezessionen auf
http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_ce?__mk_de_DE=%C5M%…

Alle diese Lösungen haben jedoch den Nachteil, dass die max. 10-m Kabelverbindung zwischen TV-Gerät und Notebook die Bildqualität wahrscheinlich beeinträchtigt. Leider konnte ich zum Ausmaß dieser Beeinträchtigung keine Quantifizierung finden.

Ich weiß daher immer noch nicht, welches Kabel-Set am besten ist. Wenn 10 m problematisch sind, warum gibt es dann ab 5 m keine Zwischenlängen etwa 7 oder 8 m)?

Meinem Verständnis nach müsste ein 10-m Kabel mit entsprechend hoher Qualität genau so gut übertragen, wie ein 2-m Kabel mit niedrigerer (d.h. durchschnittlicher) Qualität.

Das für den TV-Empfang vorgesehene Notebook (für außer Haus habe ich ein kleineres) wird meist nur stationär verwendet, ist mit 5 Peripheriegeräten verkabelt und will ich daher nicht zum Fernseher stellen, weil ich es am Schreibtisch zum arbeiten brauche.

In keinem meiner digitalen Sat-Receiver lässt sich eine Festplatte einbauen. Dass es solche Geräte gibt, habe ich nicht gewusst. Werde ich suchen.

Am allerbesten erscheint mir jedoch ein Video Disk Recorder (VDR). Dafür muss man aber anscheinend viel selbst beitragen. Dafür fehlt mir aber das Detailwissen und derzeit die Zeit, mir dieses anzueignen. Vielleicht kann man in einigen Monaten ein fertiges, problemloses Gerät einfach kaufen.

Ich will vor allem die Werbeblöcke automatisch entfernen. Daher überlege / überlegte ich den „TechniSat SkyStar USB plus USB-Box für digitalen Satelliten-Empfang“ zu kaufen, für den es vielleicht entsprechende Software gibt.

Das automatische Entfernen der Werbeblöcke geht angeblich mit VDR. Ein „fertiges“ Gerät, dass das kann, gibt es angeblich noch nicht zu kaufen.

Da ich keinen quick fix erkennen kann, werde ich das Vorhaben aufschieben bis ich einen besseren Überblick habe.

Vielleicht kaufe ich als Zwischenlösung eine „Mediadisk“ (welche?). Das ist nach meinem Verständnis ein Festplatten-Recorder, der vom Computer als externe Festplatte erkannt wird.

Gut gefällt mir der „HDTV-Festplattenreceiver DigiCorder HD S2“, vor allem weil er viele Anschlüsse hat (HDMI, Ethernet, USB-2.0.). Allerdings erscheint mir auch der nicht geeignet, die Werbeblöcke automatisch zu entfernen.

Weiters weiß ich nicht, ob er auch so gut ist, wie in der Beschreibung dargestellt.

Daher bin ich für jeden Hinweis dankbar zu diesem Gerät und auch zum o.a. TechniSat SkyStar USB plus USB-Box für digitalen Satelliten-Empfang; dieses Gerät für den Fall dass es vielleicht doch eine Lösung für das Übertragungsproblem gibt bei 5 m Luftlinie und max. 10 m Kabellänge.

Dass das ein Problem ist verstehe ich nicht; was ist mit Lichtleiter / Glasfaser? In der Medizintechnik ist dieses Problem anscheinend gelöst (sonst gäbe es keinen Operationssaal sondern nur eine „Operationskammer“, in der alle Geräte „aneinandergepfercht“ max. 2 m voneinander entfernt aufgestellt werden).

Hallo,

Alle diese Lösungen haben jedoch den Nachteil, dass die max.
10-m Kabelverbindung zwischen TV-Gerät und Notebook die
Bildqualität wahrscheinlich beeinträchtigt. Leider konnte ich
zum Ausmaß dieser Beeinträchtigung keine Quantifizierung
finden.

das ist auch schwer zu beziffern, weil es von allen beteiligten Geräten und dem Kabel abhängt. Wenn das Ausgangssignal schon schwach und schlecht ist, was bei DVB-Receivern für den Heim-PC-Bereich durchaus möglich erscheint, hat die Dämpfung eines langen Kabels entsprechend gravierendere Folgen.

Ich hatte meinen VDR (mit FuSi DVB-C-FF-Karte) mal mit einem 10 Meter langen Kabel am Fernseher angeschlossen. Dabei war das S-Video-Signal unbrauchbar während das Composite-Signal nur aus der Nähe betrachtet leichte Doppelbilder zeigte, aber einigermaßen akzeptabel war.

Meinem Verständnis nach müsste ein 10-m Kabel mit entsprechend
hoher Qualität genau so gut übertragen, wie ein 2-m Kabel mit
niedrigerer (d.h. durchschnittlicher) Qualität.

Je nachdem, was du mit „niedriger“ bzw. „durchschnittlicher“ und „hoher“ Qualität meinst, mag das möglich sein.

Das für den TV-Empfang vorgesehene Notebook (für außer Haus
habe ich ein kleineres) wird meist nur stationär verwendet,

Grundsätzlich halte ich Notebooks für weniger geeignet, da meinem Eindruck nach interne PCI-Karten problemloser sind, als die Lösungen, welche man an Notebooks anschließen kann.

Am allerbesten erscheint mir jedoch ein Video Disk Recorder
(VDR). Dafür muss man aber anscheinend viel selbst beitragen.
Dafür fehlt mir aber das Detailwissen und derzeit die Zeit,
mir dieses anzueignen. Vielleicht kann man in einigen Monaten
ein fertiges, problemloses Gerät einfach kaufen.

Es gibt wohl kommerzielle Lösungen (vgl. etwa http://vdr-wiki.de/wiki/index.php/Kommerzielle_Ferti…), die direkt VDR einsetzen oder auf denen dieser installiert werden kann.

Ich will vor allem die Werbeblöcke automatisch entfernen.

Da kommerzielle Anbieter hier regelmäßig mit den TV-Sendern anecken, ist das IMHO relativ unwahrscheinlich, dass es hier eine einfache, dauerhafte, kommerzielle Lösung gibt.

Das automatische Entfernen der Werbeblöcke geht angeblich mit
VDR.

Ja, das erledigt noad (http://noad.freepgs.com/). Dabei ist natürlich zu beachten, dass es gelegentlich zu Fehleinschätzungen kommt. Denn immer wieder gibt es TV-Sender, die ihre Anti-Werbeblocker-Maßnahmen so rücksichtlos betreiben, dass bereits das normale Zusehen beeinträchtigt wird.

Dass das ein Problem ist verstehe ich nicht; was ist mit
Lichtleiter / Glasfaser?

Die Ursache ist ganz einfach: im Heimbereich gibt es keine Notwendigkeit analoge Videosignale über größere Distanzen zu transportieren. Deshalb sind die Geräte und Kabel selten dafür ausgelegt.


PHvL

Hallo Luca,

Alle diese Lösungen haben jedoch den Nachteil, dass die max.
10-m Kabelverbindung zwischen TV-Gerät und Notebook die
Bildqualität wahrscheinlich beeinträchtigt. Leider konnte ich
zum Ausmaß dieser Beeinträchtigung keine Quantifizierung
finden.

das Problem ist, das du mit einem Kabel nicht weit kommst. Du brauchst:

  1. Ein SAT-Kabel, das das Sat-Signal zu deinem Laptop bringt.
  2. Ein Chinch oder SVHS-Kabel, das das Bild vom Laptop zu deinem Fernseher bringt
  3. Ein Stereo-Chinchkabel, das den Ton vom Laptop zu deinem Fernseher oder deiner Anlage bringt
    Alternativ anstelle von 2+3 geht natürlich auch ein Scartkabel, dann hast du zwar ein Kabel weniger, das Scart ist dafür aber Daumendick.

Willst du das wirklich in deinem Wohnzimmer rumliegen haben?

Ich sag dir gleich, Frauen sind davon überhaupt nicht begeistert . . .

In keinem meiner digitalen Sat-Receiver lässt sich eine
Festplatte einbauen. Dass es solche Geräte gibt, habe ich
nicht gewusst. Werde ich suchen.

Goggel (oder gleich eBay): Topfield oder Humax.

Ich hab seit Jahren den Topfield PVR4000 und bin sehr zufrieden damit. Allerdings hat meiner (wie gesagt, hat schon einige Jährchen auf dem Buckel) weder USB- noch LAN-Anschluß. Wenn ich was konservieren will, muss ich die Platte ausbauen. Da sind modernere Geräte schon komfortabler.
Andererseit passen auf eine 250er Platte so um die 120 Stunden Video, also rund 60 Filme, da braucht man das nur einmal im Jahr zu machen.

Ich will vor allem die Werbeblöcke automatisch entfernen.

Das wird niemals wirklich zuverlässig funktionieren. Denn woran soll ein Reciever ohne Intelligenz auch die Werbung erkennen? Zumal die Sender diese Entwicklung aufmerksam verfolgen und gegensteuern.

Ist aber auch gar nicht nötig, weil alle Festplattenreciever auch Time-Shift beherrschen, d.h. man kann im laufenden Programm zurück- und vor-„spulen“ (natürlich nur im Bereich dessen, was schon gesendet wurde, logisch).

Ich werf immer die Glotze und meinen Topfield an und mach mir dann was zu Essen oder so. Dann spule ich eine halbe Stunde zurück und sehe mir den Film mit dieser halben Stunde Verzögerung an. Wenn die Werbung kommt, gehe ich einfach auf schnellen Vorlauf. Am Ende des Films hab ich dann i.A. die „Real-Zeit“ wieder eingeholt.

Vielleicht kaufe ich als Zwischenlösung eine
„Mediadisk“ (welche?). Das ist nach meinem
Verständnis ein Festplatten-Recorder, der vom Computer als
externe Festplatte erkannt wird.

Jein.
Ich hab einen MediaPlayer, das ist einfach ne USB-Platte mit ein bischen eingebauter Elektronik. Kann halt DivX und ein paar andere Videos sowie mp3 und so direkt von der Platte abspielen. Aber eben nicht aufnehmen.

Gibt’s natürlich auch mit Aufnahme-Möglichkeit, wird dann aber gleich rasant teuer (ich hab für mein Kästchen satte 17 Euronen hingeblättert - ohne Platte, klar. War halt ne Gelegenheit, weil ich gerade ne 40er Notebook-Platte „geerbt“ hatte).

Als zusätzliches Spielzeug schön, aber nicht als vollwertige Lösung. Dir muss bewusst sein, das nur Lösungen mit integriertem SAT-Reciever (also SAT-Festplattenreciever oder Rechner mit SAT-Karte) das digitale Signal 1:1 mitschreiben - und dadurch auch die Aufzeichnung Sendequalität hat.

Alles andere läuft (zumindest derzeit noch) über eine digital-analog-digital-Wandlung. Mit entsprechend gruseligen Endergebnissen.

Hoffe, ich konnt dir ein bischen weiterhelfen (ohen dir zuviel Angst zu machen :wink:
lg, mabuse

Hallo Mabuse, danke für deine wichtige Info, die meine Angst (etwas Falsches zu kaufen) bestätigt. Daher werde ich abwarten, bis ich eine Lösung gefunden habe, die mit großer Sicherheit problemlos ist. (Am liebsten kaufe ich Equipment, das bei einem Bekannten bereits perfekt funktioniert).

Mein derzeitiger Wissenstand reicht für eine Kaufentscheidung nicht aus, ist vielleicht dennoch auch für andere interessant; daher die nachstehende etwas detaillierte Beschreibung. Ich bitte, auf allfällige Fehleinschätzungen hinzuweisen:

  1. Video Disk Recorder (VDR)
    Kann offenbar am ehesten das, was ich will: Werbeblöcke aus aufgenommenen Sendungen automatisch entfernen.

Sendungen will ich wahlweise auf einer internen oder externen Festplatte des Notebooks abspeichern: die „ungekürzte“ Originalversion (für den Fall, dass das Programm irrtümlich einen Teil des Films als Werbeblock erkannte und daher gelöscht hat) und die Version, in der die Werbeblöcke entfernt sind.

Leider kann man so ein System noch nicht „schlüsselfertig“ zu einem vernünftigen Preis kaufen. In den Foren wird von Problemen berichtet. Die Sache dürfte noch in laufender Weiterentwicklung stecken. Für hiccups habe ich derzeit zu wenig Zeit.

http://www.cadsoft.de/vdr/
www.dvbshop.net

  1. TV-Tuner
    Brauchbare TV-Tuner (die via USB mit dem Notebook verbunden werden) sind vielleicht:

2.1. Cinergy S USB
http://tvde.terratec.net/modules.php?op=modload&name…
Ob die mitgelieferte Software Werbeblöcke wirklich automatisch entfernt oder man manuell nachhelfen muss kann ich den 3 downgeloadeten Dokumenten (Technical Data, Manual, Quick Set Up) nicht entnehmen.

2.2. PCTV Sat Pro USB
http://www.pinnaclesys.com/PublicSite/de/Products/Co…
In den technischen Specs steht, dass der Tuner für XP entwickelt wurde, jedoch kein Hinweis auf Vistatauglichkeit; ist daher wahrscheinlich für mich ungeeignet:

2.3. SkyStar USB 2 HD CI
http://www.technisat.de/index45ca.html?nav=PC_Produk…
Bedienungsanleitung und Specs zum downloaden konnte ich nicht finden; scheint aber besser als die oben angeführten Tuner zu sein, u.a. weil auch für HDTV geeignet.

2.4. Bewertung
Diese Tuner kann ich an einen USB-Anschluss des Notebooks und an einer TV-Dose (mit dem vom LNB kommenden digitalen Satellitensignal) anstecken und damit (angeblich) problemlos die Sendungen auf externer „normaler“ (d.h. wie in Büros verwendet, daher robust und billig) Festplatte abspeichern.

Meinem Verständnis nach kann man die vom Tuner auf einer normalen PC-Festplatte abgespeicherten Sendungen (Dateien) mit jeder beliebigen Software bearbeiten (Werbeblöcke entfernen etc.).

Allerdings kann ich die Sendungen mit hoher Bildqualität nur auf einem PC-Monitor ansehen, weil die Übertragung zum TV-Monitor Qualitätsverluste verursachen kann (siehe unten).

Eine Bildqualität die der eines guten TV-Monitors entspricht liefert etwa der Eizo FlexScan S3031W, der derzeit über € 2.200 kostet. „Leider“ bin ich derzeit mit guten externen PC-Monitoren ausgerüstet, so dass ich zögere, einen weiteren anzuschaffen.
http://www.eizo.com/products/lcd/sx3031w/index.asp

  1. Verbindung vom Notebook zum Fernseher
    3.1. Problem der Datenübertragung
    Die Übertragung vom Notebook zum TV-Gerät erscheint problematisch, weil das Notebook etwa 5 m Luftlinie vom TV-Wagen entfernt ist und eine (entlang der Wand in einer Kabelleiste verlegte) Kabelverbindung 10 m lang sein muss (nur 8 m wenn das Kabel einfach unter dem Teppich verlegt wird).

Die üblichen Video-S-Kabel können wahrscheinlich bei 10 m Länge keine gute Bildqualität erreichen (meinen die meisten Experten). Technische Angaben zur Übertragungsqualität der angebotenen Kabel konnte ich keine finden.

Bessere Verbindungen stehen offenbar in der Unterhaltungselektronik nicht zur Verfügung (diese Erkenntnis überrascht mich).

Das Notebook soll auf dem 5 m Luftlinie vom TV-Wagen entfernten Schreibtisch bleiben (ist dort mit 5 Peripheriegeräten via USB verbunden; für unterwegs verwende ich ein kleineres Notebook). Beim Schreibtisch ist auch eine TV-Dose (mit digitalem Satellitensignal).

Ich habe daher m.E. nur die 2 Möglichkeiten:
(1) den TV-Wagen zum Schreibtisch mit dem Notebook zu rollen (und dadurch mit einem nur 2 m langen Video-S-Kabel auszukommen) oder
(2) einen Festplatten-Receiver wie z.B. den DigiCorder HD S2 anzuschaffen, der direkt mittels Scart an das TV-Gerät angeschlossen wird und mittels Ethernet (RJ-45) an das Netzwerk oder direkt an das Notebook.
http://www.technisat.de/indexeb37.html?nav=Sat_DVB_S…

3.2. Bewertung
Die letzte der oben angeführten Möglichkeiten (DigiCorder HD S2) ist vielleicht unproblematischer als mit den oben angeführten, an das Notebook anzuschließenden Tunern zu experimentieren.

Wahrscheinlich ist jedoch der Nachteil dieser Lösung, dass der sonst sehr gute DigiCorder HD S2 nicht mit Software zum Entfernen der Werbeblöcke ausgestattet ist, und die auf seiner Festplatte gespeicherten Dateien vielleicht auch nicht vom Notebook problemlos mit beliebiger Software (zum Entfernen der Werbeblöcke etc.) bearbeitet werden können.

Das Bearbeiten von den von den oben angeführten Tunern auf einer PC-Festplatte gespeicherten Sendungen dürfte problemlos möglich sein; daher meine Präferenz für eine solche Lösung (abgesehen davon sind wir mit „üblichen“ Videorecordern derzeit gut versorgt).

Ich habe jedenfalls bei Technisat (hinsichtlich ihres SkyStar USB 2 HD CI) angefragt und um Bedienungsanleitung und technische Specs gebeten.

  1. Multimedia Festplatte
    Darunter versteht man (angeblich) Festplatten, die an den SAT-Receiver oder direkt an das TV-Gerät angeschlossen werden.

Konnte kein Markenprodukt finden, das mit Cinch-Kabel an den Fernseher und Netzwerk-Kabel (RJ-45) an das Netzwerk oder direkt das Notebook angeschlossen werden kann (vielleicht habe ich zu eilig gesucht). Wenig bekannte oder schlechte Marken kaufe ich vorsichtshalber nicht.

Im März 08 soll von Chilligreen erscheinen der ES1 Entertainment Server
http://www.chiligreen.at/shop/festplatten/LANDiskGal…
Dazu gibt es noch wenig präzise Angaben. Ich will jedenfalls vermeiden, als einer der ersten Käufer am Ausbügeln allfälliger Probleme mitzuwirken.

Lg Luca