Digitalmultimeter zeigt 1/30 des richtigen Werts!

Hallo ihr Wissenden!

Ich habe seit kurzer Zeit ein Problem mit meinem Zweit-DMM (ein eher einfaches DT830B). Es zeigt immer ein Dreißigstel des richtigen, an den Messleitungen angelegten Werts - den aber präzise! (Netzspannung = sieben kommma irgendwas Volt; 15,0 Volt werden zu 500 mV etc…)
Das paradoxe daran ist, dass die Widerstands-Messbereiche funktionieren (und zwar präzise).
Ich vermute, dass ein Spannungsteiler im Multimeter defekt ist. Lötstelle ist dafür keine verantwortlich, habe alles schon überprüft. Es schaut auch kein Widerstand so aus als wäre er durchgebrannt. Möglicherweise ist auch der Voltmeter-Chip (nur Wafer mit Harz(?) vergossen) dafür verantwortlich?
Kennt ihr vielleicht so ein Problem oder hat einer von euch schon mal so ein Ding repariert??

Danke für eure Antworten schonmal im Voraus,
Johannes

Hallo
Der Chip und der Spannungsteiler funktionieren anscheinend . Leider bauen die Hersteller alle ihre eigenen Sachen ein , so das ein Schaltplan wichtig ist .
Kalte Lötstellen kann man nicht unbedingt sehen , sondern man muß auf Verdacht nachlöten . Aber Vorsicht mit so einem Meßinstrument , man kann leicht etwas beschädigen .
Die Spannung wird eventuell von einem Operationserstärker „aufbereitet“ , und das macht er vielleicht jetzt nicht mehr , also viel Glück und so weiter .
MfG

Hallo Johannes,

funktioniert denn der Gleichspannungsmessbereich noch? Was machen die AC und DC Strommessbereiche? So das Digi denn welche hat!

Das paradoxe daran ist, dass die Widerstands-Messbereiche
funktionieren (und zwar präzise).

Das kann durchaus normal sein. Die Widerstandsmessung wird auch etwas anders gemacht.

Ich vermute, dass ein Spannungsteiler im Multimeter defekt
ist.

Das ist dann möglicherweise der Fall wenn Du im Gleichspannungsbereich genau daselbe Fehlerbild beobachtest. Wenn Gleichspannung funktioniert, dann liegt der Fehler evt. bei der AC/DC Konvertierung.

schon überprüft. Es schaut auch kein Widerstand so aus als
wäre er durchgebrannt. Möglicherweise ist auch der

Es gibt bei manchen Multimeter Widerstände die gleichzeitig eine Schutzfunktion gegen Überspannung o.ä. ausüben. Wenn die kaputtgehen hat das ein ähnliches Fehlerbild zur Folge.

Voltmeter-Chip (nur Wafer mit Harz(?) vergossen) dafür
verantwortlich?

Wenn der eigentliche Voltmeter-Chip, auch A/D-Wandler genannt, defekt ist, funktioniert auch keine Widerstandsmessung mehr.

Kennt ihr vielleicht so ein Problem oder hat einer von euch
schon mal so ein Ding repariert??

So ein Problem direkt nicht, aber ich repariere von Zeit zu Zeit solche Dinger.

Gruss

Pit

Hi,

Wahrscheinlich hast du daran schon gedacht, aber:
Ich hatte einmal ein ähnliches Problem, daß die Spannungsanzeige zu gering war. Lag bei mir an der leeren Batterie, dadurch war die Referenzspannung zu gering und dadurch zeigte es zu geringe Spannungen an.
Nur so als Idee…

Sven

Hi Pit!

Danke erstmal für deine Antwort!
Also: Die Spannungsmessbereiche sind beide nicht verwendbar -
sowohl DC (15,0 V -> 500 mV) als auch AC („7 V
Lichtnetzspannung“). Der Strommessbereich (das Gerät kann nur
Gleichstrom) hat die gleiche Macke (der Spannungsabfall am
Shunt, übrigens ein fettes Drahtstück, wird also auch falsch
gemessen)
Ich werde demnächst mal alle Widerstände (vorsichtigst)
auslöten, nachmessen und wieder einlöten. Hoffentlich finde ich
dann den Fehler!

Danke nochmal für alle eure Antworten!!
Johannes

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Batterie ist taufrisch, trotzdem danke!! (o.T.)
Dumdidumdidumdidumdidumdidumdidum…

Ich werde demnächst mal alle Widerstände (vorsichtigst)
auslöten, nachmessen und wieder einlöten. Hoffentlich finde
ich
dann den Fehler!

Tja , oder dir geht einer der Widerstände entzwei .
Versuch mal lieber eine Spannung an das eingeschaltete Gerät anzulegen , zum Beispiel 9 V aus einer Batterie , und verfolge dann die 9 Volt mit einem zweiten guten Multimeter ,auch die Masseleitung(kann positiv oder negativ sein) , soll aber nur ein Vorschlag sein .
Matthias